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Orthopäde möchte nicht krank schreiben weil ich Spritzen ablehne

aVlfrexd-DU hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin seit 1 Woche wegen starken Rückenschmerzen krank geschrieben und habe Spritzen abgelehnt da ich ein Problem mit Spritzen habe. Ich habe Schmerztabletten verschrieben bekommen die aber nur wenig Linderung bringen.

Der Arzt hat jetzt gesagt, dass ich nächste Woche gar nicht erst vorbeikommen brauche wenn ich weiter Krank bin weil er mich nicht mehr Krank schreiben möchte wenn ich die Spritzen verweigere.

Er fragte mich auch direkt schon am ersten Tag wie das denn weiter gehen soll und wie ich mir das vorstelle, ich wusste gar nicht was ich darauf sagen sollte, ich habe schmerzen beim gehen und meinen Job (Schlosser) kann ich nicht ausführen im Moment, das scheint dem Arzt egal zu sein.

Wenn ich keine AU bekomme und am Montag zur Arbeit fahre und mir passiert was wie z.B. ein Sturz weil ich vor schmerzen erst recht keine schweren Sachen tragen kann, was passiert denn dann?

Was soll ich jetzt tun?

Danke

Alfred

Antworten
Shchmid+tix70


Ich denke, für den Arzt ist das Problem, dass Du aus seiner Sicht die Therapie "verweigerst", die er Dir anbietet und Dich deshalb nicht krankschreiben möchte...Aus seiner Sicht tust Du nichts dafür, dass es Dir besser geht...könnte ich mir denken...Und nur Ruhe wird vielleicht nicht helfen...

Spritzen sind nicht angenehm (wobei ich nur Spritzen in Knie, Schulter und Hüfte kenne, aber die waren kaum spürbar), aber vielleicht solltest Du Dich wirklich überwinden? Oder ist die Panik davor zu groß ???

Wenn ich jetzt schreibe, dass Du Dich spritzen lassen sollst, hilft Dir das sicher auch nicht weiter...

Gute Besserung! @:)

HGappy :Bananxa


Entwederdu nimmst die Therapie an und lässt dir zusätzlich Krankengymnastik und Physiotherapie verschreiben oder du verweigerst das und bekommst keine AU mehr. Die andere Möglichkit ist den Arzt zu wechseln. Aber der wird dir wohl nichts anderes sagen. ;-)

Svu8nflow&er_G73


Ich sehe es auch so wie Schmidti: Aus medizinischer Perspektive verweigerst Du die Behandlung. Du "willst" quasi krank bleiben, und daher hält der Arzt es nicht für angemessen, Dich krankzuschreiben. Zumal man bei Krankschreibung ja auch die Pflicht hat, alles für's Gesundwerden zu tun. Was Du eben nicht tust.

Entweder, Du redest nochmal mit dem Arzt und machst Dein Spritzenproblem deutlich. Oder versuchst, eine Kompromisslösung (Physio etc.) zu finden.

Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Spritzen können bei Rücken echt Wunder bewirken. Und sind wirklich harmlos, v.a. im Vgl. zu heftigen Rückenschmerzen.

Aber:

Wie denkst Du, soll Dein Problem besser werden? Wenn Du nichts Angemessenes dagegen tust?

_rParvhatix_


Ich kann das Vorgehen des Arztes verstehen. Du hast natürlich als Patient auch eine gewisse Mitwirkungspflicht damit sich dein Gesundheitszustand wieder bessert. Wenn du Therapien ablehnst, dann könnte man meinen, dass du gar nicht gesund werden und vielleicht auch gar nicht wieder arbeiten willst. Du musst dann schon etwas kooperativer sein. Wenn du jedoch Angst vor Spritzen hast, dann musst du das dem Arzt sagen und ihr müsst nach Behandlungsalternativen suchen. Schlage ihm z.B. vor, ob er nicht Physiotherapie (Krankengymnastik oder Manuelle Therapie) verschreiben könnte. Frage ihn, ob er dir ein Blatt mit Rückenübungen aushändigen könnte, die du zu Hause ausführen kannst. So merkt er dann wenigstens, dass du kooperativ bist und auch wieder gesund werden willst.

Für die Zukunft wäre es auch tatsächlich wichtig, dass du dich viel bewegst und gezielt Sport treibst. Schonen sollte man sich bei Rückenschmerzen nicht! Natürlich soltle man ruckartige Bewegungen oder einseitige Belastungen vermeiden aber sonst steht der Bewegung nichts im Wege.

Sinnvoll ist es sicher auch, wenn du auch deine Angst vor Spritzen los bekommst. Ich weiß ja nicht, wie ausgeprägt deine Angst ist, aber vielleicht wäre in dem Fall mal eine Verhaltenstherapie sinnvoll.

EJhemUal<iger Noutze|r (#3257x31)


Ich kann dich verstehen wenn du keine Spritzen möchtest, allerdings sieht das für den Arzt nach mangelnder Compliance, sprich Mithilfe aus.

Und es ist sein Recht die Behandlung abzulehnen, wenn er der Ansicht ist der Patient tut nicht alles dafür gesund zu werden.

Wo sollen die Spritzen denn hin?

Wenn sie gezielt an den Schmerzort gespritzt werden und nicht einfach in den Po, dann können sie schon sehr gute Dienste leisten und helfen das du schnell wieder fit wirst ..

Physiotherapie wäre auch sinnvoll. Und je nach Schmerzmedikament und Ursache deiner Rückenschmerzen kann das auch schlicht zu schwach sein ....

Übrigens reine Ruhe, in Bett legen und warten das die Schmerzen weggehen funktioniert bei Rückenschmerzen nur sehr selten

HFappZy Bcananxa


Übrigens reine Ruhe, in Bett legen und warten das die Schmerzen weggehen funktioniert bei Rückenschmerzen nur sehr selten

Wenn ich mal Rücken habe, dann ist liegen und sitzen das Schlimmste für mich. %:|

EFhema2liger 3NutWzer (#3G257x31)


Das kann man in der Akutphase machen aber man soll nicht den ganzen Tag liegen sondern sich bewegen ...

P0us=tebQlumed65


Exakt. Jeder Arzt und Therapeut kann Patienten ablehnen.

Es macht schlicht keinen Sinn eine Patienten zu therapieren, der die Mitarbeit verweigert.

Diesem Patienten ist nicht zu helfen.

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