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Schulterschmerzen als Kassenpatient, na gratuliere

E=hemal8iger #NutzIer (f#3257x31)


r hat nur gesagt, die Kasse zahlt für nichts anderes. Genannt hat er noch Lasertherapie oder das Einspritzen von irgendetwas ins Gelenk.

Nee ist klar, Physiotherapie würde ich auch nicht kennen wollen wenn es mein Budget belastet :-X und auch schön sagen die Kasse zahlt nichts anderes

Und die letzten beiden noch schön Igel Leistungen ]:D

Lminea


Na genau das hab ich doch die ganze Zeit beschrieben, Mellimaus. Der Arzt hat ganz klar gesagt, was die Kasse zahlt. Und was es dazwischen gibt. Eben die Igel-Leistungen. Das kann man ihm jetzt aber nicht vorwerfen, dass er ehrlich ist. ;-) Allerhöchstens, dass er das mit der Physiotherapie nicht erwähnt hat! Aber das kriegt er von mir ja beim nächsten Mal auf's Brot geschmiert.

P?usteblAume6x5


Physiotherapie wird von der Kasse bezahlt, problemlos. Du brauchst lediglich eine Verordnung, ganz gleich von welchem Arzt, Diagnose Schultersyndrom reicht.

S9chmiqd1t)i7x0


Wobei gerade die Physiotherapie ein entscheidender Faktor ist....und das zahlt die Kasse...und ich meine, im Regelfall bei solchen Beschwerden auch bestimmt 3 Verordnungen...aber es belastet natürlich sein Budget...und sicher mehr als ne Spritze....

Emhem(aligmer Nuntzer (#32573x1)


Ich weiß nicht ob ich zu dem Arzt noch Vertrauen aufbauen könnte wenn er mir die Kassenleistungen verschweigt, die Selbstzahlerleistungen aber anpreist und natürlich die OP ...

Leixnea


So, komme gerade vom nächsten Termin. Habe höflich angefragt, ob er bitte einen Ultraschall machen bzw. mich zum MRT überweisen kann. Hat er abgelehnt mit der Begründung, es würde nichts bringen und dafür sei es zu teuer (das jetzt speziell auf das MRT bezogen). Weitere Untersuchungen würden höchstens noch Befunde bringen, die dann auf eine OP hinauslaufen würden, und das sei ja nunmal nicht das Ziel. Nee, OP ist jetzt nicht mein Traum, aber watt mutt dat mutt, sag ich immer...

Ich habe dann noch einmal betont, dass ich gerne eine klare Diagnose hätte, worauf er meinte, die hätte es doch schon beim letzten Mal gegeben. ??? Ah ja, das muss aber dann ganz stark an mir vorbeigegangen sein! Da hieß es nämlich nur "leichte Veränderung am Knorpel". Na auf jeden Fall habe ich jetzt hier mal den Originalbefund: [[http://up.picr.de/15195996kv.jpg]]

Ist das OK, jetzt einfach mit der KG weiterzumachen ohne Ultraschall oder MRT? Ich habe einfach Bedenken, dass irgendwas übersehen wurde und deshalb unbehandelt bleibt. :-/

Ach ja, und er hat mir noch Tramadol verschrieben, das fehlt in dem Bericht...

Tqab9alubgi


Was Du hast, weiß ich auch nicht, aber Hoffnung kann ich Dir machen.

Ich hatte im Jahre 2008 mal derart Schmerzen in der oberen Gelenkkugel, dass ich den Arm beim besten Willen nicht mehr anheben konnte. Die Schmerzen waren mörderisch. Wenn ich auf dem Rücken lag und die Arme angewinkelt nach hinten machen wollte, war bei dem linken Arm eine Art Sperre. Er ging nicht bis ganz umzulegen, sondern hing im letzten Drittel in der Luft fest. Kann ich nicht gut erklären, kann man besser vorführen.

Die Beschwerden waren so stark, dass ich mit dem Arm nur noch Dinge machen konnte, die man mit komplett heruntergelassenem Arm verrichten konnte. Ich konnte die schwersten Tüten damit tragen, kein Problem...aber nicht den Arm mehr hochbekommen.

Ich bin niemals zum Arzt gegangen (bei meinen schlechten Erfahrungen hätte ich denen eh nicht zugetraut, herauszubekommen, was ich habe) Und sieht man ja bei Dir, die wissen ja wieder nichts.

Ich ließ es also so und arrangierte mich mit dem Arm. Beim Autofahren und aussteigen wollen war es immer schlimm, weil ich mit der rechten Hand die Fahrertür aufmachen mußte usw...ich war schon sehr eingeschränkt.

Aber mit den Monaten gab es sich wieder. Irgendwann funktionierte der Arm wieder. Er ist jetzt wieder wie neu, als wäre nie was gewesen.

Kann sich bei Dir doch auch so entwickeln... :)D

LFinxea


Hui, das klingt wirklich gut!! :)^ Von "mörderischen Schmerzen" bin ich ja gottseidank doch noch etwas entfernt.

Aber das mit der Selbstheilung ist mir auch nicht fremd. Hatte mal fast zwei Jahre lang Schmerzen in der Leiste ohne jeglichen Befund. Damals war ich sogar zweimal im MRT. Irgendwann war es dann weg...einfach so. Gottseidank!

Das passiert ja sogar bei Spülmaschinen. Meine hat sich mal ein halbes Jahr lang geweigert, Wasser zu ziehen und damit ging's dann logischerweise auch nicht weiter. Nachdem ich sechs Monate die Badewanne zum Spülen benutzt habe, hat das gute Ding sich dazu bequemt, doch wieder zu funktionieren. ;-D

Aber dass Du echt alles ohne Arzt durchgezogen hast...Respekt!! :)=

Echemalui_ger Nutjzer ((#32573,1)


Das kann man machen wenn man keinen Befund hat, sollte da aber was sein (Kalkdepot) kann das ganz ordentlich in die Hose gehen ...

P?ustebl+ume6w5


Ist das OK, jetzt einfach mit der KG weiterzumachen

Genau das solltest du tun, wenn Du willst das deine Schulterprobleme sich bessern.

PRo=ng5o


Das kann man machen wenn man keinen Befund hat, sollte da aber was sein (Kalkdepot) kann das ganz ordentlich in die Hose gehen ...

Mellimaus21

Was heisst, es kann in die Hose gehen ??? ??? ??? ??? Ein Kalkdepot, wie du anführst..Mellimaus, ist von der Sache her harmlos. Tut zwar schweinemäßig weh, aber, da gibt es nix, "was in die Hose gehen kann".....das ist völliger Blödsinn.

Gerade bei diesem Beispiel liegst du sogar noch insofern daneben, als dass es bei einer Kalkschulter ganz hohe Spontanremissionsraten gibt :-p

D.h.: In ganz vielen Fällen löst sich das Kalkdepot von alleine wieder auf, indem der Körper es resorbiert. Der Kalk ist nämlich von seiner Struktur her nicht zäh, trocken, sondern hat die Konsistenz von Leim......und sieht übrigens auch so aus... 8-)

@ linea

Eine Kalkschulter kann der Arzt aber schon auf dem Röntgenbild erkennen. Diese Kalkdepots, wenn es denn eines wäre, lassen sich bei vielen Pat. auch mit Stoßwellentherapie behandeln. Funktioniert nicht bei allen, aber bei sehr vielen....Braucht etwa 4-5 Sitzungen, wobei die Kasse nichts zahlt....leider.

Diese Stoßwellen kommen aber auch bei anderen Schmerzzuständen, nicht nur am Schultergelenk in Frage.

Mir scheint, dein Orthopäde ist nicht der ganz so kompetente Ansprechpartner. Kannst du nicht schauen, ob du einen anderen in deiner Nähe finden kannst?

Zum Ultraschall noch ein Wort: Was kann man beim Ultraschall erkennen.... Dort kann der Arzt die Beschaffenheit zum Beispiel der Bizepssehne beurteilen, die über den Kopf des Oberarmknochens läuft, oder der Schleimbeutel der zwischen Schulterdach und Oberarmkopf in die SDehne eingebettet ist...ob dieser Schleimbeutel z.B. entzündet ist. Weiters kann man Flüßigkeitsansammlungen im Gelenk beurteilen.

Ein MRT ist indiziert um beispielsweise die Rotatorenmanschette zu beurteilen. Sie ist praktisch die muskuläre Führung deines Schultergelenkes und besteht aus 4 Muskeln, die natürlich in ihrem Sehnenansatz auch verletzt sein können.

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten.

Also : Wechsel den Orthopäden und bleib neugierig....

Gute Besserung

*:) Pongo

L inxea


Hallo Pongo,

danke für Deine Antwort. Eine Kalkschulter habe ich nicht, da gerät jetzt offenbar etwas durcheinander.

Der Orthopäde, wo ich jetzt bin, ist bereits der Zweite. Der erste war ja nur erpicht darauf, kostenpflichtige Leistungen abzurechnen und darüberhinaus auch menschlich überhaupt nicht mein Fall. Aber jetzt Ärztehopping zu betreiben, ist auch nicht unbedingt das sinnvollste, denke ich.

Ich tu mich im Moment einfach schwer damit, zu beurteilen, ob der jetzige gut oder schlecht ist. Mir stinkt es total, dass er außer der manuellen Untersuchung und dem Röntgenbild keine weiteren Verfahren anwenden will.

Allerdings finde ich es auch nicht ganz unlogisch, was er zur weiteren Therapie gesagt hat: Auch mit MRT-Befund würde man ja erstmal mit KG und Schmerzmitteln behandeln und warten, ob das anschlägt. Weder er noch ich wollen ja eine OP. Hat er auch recht...

Sehr positiv fand ich, dass er auf die Heilmittelverordnung draufgeschrieben hat "Schultersteife", obwohl das in keinster Weise stimmt. Er hat mir aber erklärt, dass man nur so die Chance hat, mehr als die sechs Basisanwendungen zu bekommen. Das fand ich :)^ !

SNolamxie


Evt. mal zum Osteopathen?

Pvonxgo


@ Linea

Auch mit MRT-Befund würde man ja erstmal mit KG und Schmerzmitteln behandeln und warten,

wenn im MRT eine Rotatorenmanschettenruptur festgestellt werden WÜRDE....MÜSSTE man diese mittels einer Operation versorgen...in diesem Falle würde abwarten, Schmerzmittel, Physio und was weiss der Teufel noch alles gar nüscht bringen...

Ein guter Diagnostiker kann allerdings diese Verletzung ev. auch mittels klinischer Untersuchung VERMUTEN.... BESTÄTIGEN müßte dies hier aber dann auch ein bildgebendes Verfahren wie eben z.B. MRT.

Vielleicht ist dein Behandler ja auch ein Super Diagnostiker, und er hat eben diese Verletzungsform mittels klinischer Untersuchung von vornherein ausgeschlossen :p> Dann Gratulation...hast du nen Super Arzt gefunden. Aber, das Problem ist...das weißt du eben nicht...............also...was ist zu tun? Ich würde, wenn es jetzt partout nicht besser wird....freundlich eine MRT-Untersuchung vorschlagen und etwas eindringlicher um diese Bitten... %-| :=o

Gruß

Luinexa


Dann sind wir ja ziemlich auf einer Schiene, Pongo. Ich mache jetzt erstmal diese sechs Anwendungen KG, nehme bei Bedarf die Tramadoltropfen und entscheide danach, wie es weitergeht.

Die Physiotherapeutin fand die ganze Angelegenheit (also bei welchen "Verrenkungen" die Schmerzen auftreten) übrigens untypisch. Sie meinte zur Nackenmuskulatur "also entspannt ist anders" und sagte, ich würde zu sehr auf den hinteren Schultermuskel reagieren. Eine Idee von ihr war schlicht und ergreifend ein eingeklemmter Nerv. Als Hausaufgabe habe ich jetzt erst einmal nur Wärmebehandlung bekommen und habe deswegen auf der linken Schulter eine Wärmflasche "sitzen". Gottseidank ist es nicht mehr so heiß!

Wenn mit der Rotatorenmanschette etwas Arges wäre (Riss/ Anriss), dann hätte ich doch bestimmt stärkere Schmerzen und wahrscheinlich auch Kraftprobleme.

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