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Bandscheibenvorfall L5/S1

Maollsxkas hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

ich heiße Maik und bin 23 Jahre alt.

Ich habe schon seit Dezember 2012 extreme Schmerzen im Oberschenkel, die jetzt auch bis in die Fußferse ausstrahlen.

Ein Neurochirurg hat nach einer MRT-Untersuchung der Lendenwirbelsüle einen schweren Bandscheibenvorfall L5/S1 diagnostiziert mit Indikation zur OP.

Sehr getroffen von der Diagnose habe ich erstmal von einer OP Abstand genommen, da ich auch eine Phobie gegen Vollnarkosen habe.

So habe ich mittlerweile 2 PRT -Spritzen, diverse Medikationen und 2x Physiotherapie je 6 Einheiten hinter mir.

Zu dem habe ich mich in einem Fitness Center eingeschrieben, um spezielle Übungen unter professioneller Anleitung für den Rücken durchzuführen.

Etwa 3 Wochen waren die Schmerzen im Bein erträglich und der Sport hat immer sehr gut getan.

Nun haben sich die Schmerzen arg verschlimmert und werden auch immer extremer.

Stehe ich nach einer längeren Episode des Sitzens auf, schießt ein unglaublich extreme stechender Schmerz in meinem Bein bis runter zum Fuß.

Wenn ich aus einer liegenden Position aufstehen möchte, ist es noch schlimmer.

Darüber hinaus fällt mir das Gehen und schnelleres Gehen sehr schwer und geht nur unter Schmerzen.

Sämtliche Schmerzmittel, die ich verschrieben bekommen habe, sind komplett wirkungslos.

Der Sport hilft auch nicht mehr, da ich aufgrund der Schmerzen nicht mehr viel Sport machen kann.

Ich war bis jetzt bei 2 Neurochirurgen, einem Orthopäden, einem Sportmediziner und zuletzt bei einem Schmerztherapeut.

Jeder Arzt hatte eine andere Meinung bzgl. Operation und Behandlungen.

Aus diesem Grund bin ich sehr verunsichert und wollte mich bei euch erkundigen und vielleicht ist jemand dabei, der ein ähnliches Beschwerdebild wie ich hat.

Ich habe große Angst, an den Bandscheibenvorfall kaputt zu gehen. Meine Lebensqualität ist komplett eingeschränkt, jedes Aufstehen ist eine Qual und Physiotherapie sowie Medikamente bringen keine Linderung sowie keine Besserung.

Ich kann meine Tätigkeiten und Hobbys wie Sport, Jogging, Spaziergänge nicht mehr nachgehen, was auch sehr auf meiner Psyche drückt.

Ich habe das Gefühl, dass nur noch eine OP helfen kann.

Hier habe ich widerrum große Angst, an der Vollnarkose zu sterben oder das ich nach der Operation querschnittsgelähmt bin oder sich diese Schmerzen weiter verschlimmern.

Vielleicht könnte es mir ein wenig helfen, mit euch, wie ihr vielleicht auch von dieser schlimmem Erkrankung betroffen seid, darüber zu reden und evt. auch schon operiert wurden sind.

Ich bin sehr traurig, die Schmerzen im Oberschenkel werden immer schlimmer und meine Psyche leidet auch sehr darunter.

Ich danke Euch schon einmal herzlich für eure Beiträge, das würde mir sehr helfen.

Mit herzlichen Grüßen

Maik

Antworten
_xBlizxza_


Hallo Maik,

Ich fühle mit dir. Habe auch seit Jahren immer mal sporadisch BandscheibenProbleme und grade akut seit über einer Woche so heftige Schmerzen, dass ich kaum laufen kann- im Rücken, in den Hüften und bis ins rechte Bein runter zum UnterSchenkel :-(

Ich bin bei OP's an den Bandscheiben auch skeptisch, aber generell zum Thema Vollnarkosen kann ich dich beruhigen – ich hatte schon sechs Vollnarkosen, bei diversen Operationen, und nie Probleme hinterher, nichtmal Schwindel oder Übelkeit. Die Anästhesie ist heutzutage so ausgefeilt, da musst du keine Sorgen haben, falls du dich operieren lässt.

Gute Besserung :)*

s!ofia634-39 vjahreG alt


ich würde mir eine zweite Meinung einholen und zwar bieten seit kurzem sah ich im fernsehen, die KRANKENKASSEN, eine zweite Meinung an, richtig mit Profis, Gutachtern glaub ich sogar, also eine richtig ausführliche geschichte, weiß nicht mehr wie das heißt, hörte ich vor ca. halben jahr schon oder so.

jedenfalls kostet diese extra Meinung richtig Geld, also mehr Geld als bei einem normalen Arzt glaub ich, und die Krankenkassen zahlen gerne dieses Geld um evtl. unnötige Operationen zu vermeiden.

ruf bitte deine krankenkasse an und frage nach diesem Angebot der zweiten Meinung die aber von der krankenkasse eingeholt wird, mit ärzten mit denen sie zusammenarbeiten.

zusätzlich kannst du dich nach der osteopathischen Behandlungen erkundigen, (half auch meinen ex nach seinerm 2.bandscheiben vorfall), allerdings hilft dies NUR, wenn der osteopath eine zusätzliche 5 j. Ausbildung (abschlußzeugnis zeigen lassen) hat die er NACH seiner normalen Ausbildung als Physiotherapeut durchlaufen hat.

s1ofia34@-39h jaVhrex alt


ich würde mir eine zweite Meinung einholen und zwar bieten seit kurzem sah ich im fernsehen, die KRANKENKASSEN, eine zweite Meinung an, richtig mit Profis, Gutachtern glaub ich sogar, also eine richtig ausführliche geschichte, weiß nicht mehr wie das heißt, hörte ich vor ca. halben jahr schon oder so.

jedenfalls kostet diese extra Meinung richtig Geld, also mehr Geld als bei einem normalen Arzt glaub ich, und die Krankenkassen zahlen gerne dieses Geld um evtl. unnötige Operationen zu vermeiden.

ruf bitte deine krankenkasse an und frage nach diesem Angebot der zweiten Meinung die aber von der krankenkasse eingeholt wird, mit ärzten mit denen sie zusammenarbeiten.

zusätzlich kannst du dich nach der osteopathischen Behandlungen erkundigen, (half auch meinen ex nach seinerm 2.bandscheiben vorfall), allerdings hilft dies NUR, wenn der osteopath eine zusätzliche 5 j. Ausbildung (abschlußzeugnis zeigen lassen) hat die er NACH seiner normalen Ausbildung als Physiotherapeut durchlaufen hat.

EVheEmaliVger NutUzer (# 325\731)


Hallo. Was bekommst du denn für Schmerzmittel?

Hast du denn Lähmungen oder nur Schmerzen?

Prinzipiell ist erst mal nur eine Lähmung ein Grund zur OP. Bevor du dich operieren lässt solltest du vielleicht erst einmal eine multimodale Schmerztherapie in Erwägung ziehen. Damit kann vielen gut geholfen werden.

Operiert ist schnell und man sollte da zurückhaltend sein und nur operieren wenn es erforderlich ist.

Maol'lsqkas


Vielen herzlichen Dank für die Antworten und die sehr nützlichen und hilfreichen Tipps :-)

Bezgl. der zweiten Meinung werde ich mal mit der Krankenkasse in Verbindung setzen.

Ich wusste gar nicht, dass man sowas beanspruchen kann, vielen Dank Sofia.

Mir wurden Novaminsulfon, Ibuprofen und Katadalon verschrieben, die leider überhaupt nicht geholfen haben...

Aktuell nehme ich Gabapentin ein, nun schon seit dem 08.07.2013 (Dosiserhöhung nach Anweisung des Arztes), welches bisher auch überhaupt nicht wirkt.

Lediglich die unangenehmen Nebenwirkungen habe ich gespürt, die jetzt aber nicht mehr auftreten.

@ Mellimaus

Ich habe bis jezt nur extrem stechende Schmerzen in der Unterseite des Oberschenkels, die bis in die Ferse ausstrahlen.

Lähmungen konnte ich (noch) nicht feststellen aber ich spüre andauernd ein Kribbeln im Oberschenkel.

Selbst im Sitzen schießen immer mal wieder diese extrem stechenden Schmerzen durch mein gesamtes Bein.

Beim Gehen habe ich das Gefühl, als ob jemand dauerhaft ein Messer durch mein Bein bis zum Fuß rammt.

@ Blizza

Ich hoffe und bete sehr, dass es dir bald wieder besser geht und deine Schmerzen, die sich ja noch schlimmer als meine anhören, wieder verschwinden.

Es ist sehr frustrierend, dass die koservativen Therapien, die ich bisher gemacht habe, nichts bringen und die Schmerzmittel die Schmerzen nicht im Geringsten lindern stattdessen aber meine anderen Organe kaputt machen.

Eine Osteopathie kann ich mir leider nicht leisten, diese wird von der Krankenkasse nicht übernommen.

Ich weiß nicht ob ich noch die Kraft habe, weitere Therapieformen zu versuchen, denn die Schmerzen werden immer schlimmer.

Auch habe ich die Befürchtung, für diese Therapien imense Summen zu bezahlen und wohlmöglich ohne eine Besserung zu erfahren.

Dazu kommt, dass jeder Arzt eine komplett andere Meinung hat. Dies sorgt noch mehr für Unsicherheiten...

M,olLlskxas


Nochmals herzlichen Dank für eure Mühen @:)

Dies bedeutet mir sehr viel und hilft mir auch sehr weiter.

E+hemal#igero NutVzerC (#32x5731)


Mir wurden Novaminsulfon, Ibuprofen und Katadalon verschrieben, die leider überhaupt nicht geholfen haben.

Das hat der Schmerztherapeut verordnet? Ist aber recht dürftig, da ist noch reichlich Luft nach oben bei deinen Schmerzen ...

Aktuell nehme ich Gabapentin ein

Wenn das nicht hilft kann man Lyrika probieren, ist aber teurer und das möglich auch kombinieren mit gescheiten Schmerzmitteln (gilt auch für das Gabapentin)

Es ist sehr frustrierend, dass die koservativen Therapien, die ich bisher gemacht habe, nichts bringen

Wie wurdest du denn noch behandelt? 2 PRT Spritzen sind ja auch nicht die Welt.

Wie gesagt eine stationäre Schmerztherapie und ggf eine Reha sollte man ausprobieren danach kann man immer noch operieren. Ich finde du hast auch keine ausreichende Schmerzmittelmedikation, dafür das du bei so vielen Ärzten warst ...

ssofia34`-39 jahre/ axlt


ja gerne geschehen

übrigens hatte mein ex auch eine Bandscheiben op beim ersten mal

und bei der zweiten Bandscheiben geschichte, nicht an der hws, sondern dann am rücken untern, machte er 3 mal Osteopathie, und er war geheilt er hatte zwar einen bandscheiebenvorfall, aber dies war nicht die Ursache seiner schmerzen beim zweiten mal sagte der osteopath, es waren Verspannungen die er löste.

beim ersten mal hws hatte er gleichzeitig auch Lähmungen bein und arm auch glaub ich.

beim zweiten mal weiß ich nur noch daß im ct oder mtr ein Bandscheibenvorfall festgestellt worden war.

ja das ist neu mit den Krankenkassen erst einige Monate her oder so das neues gesetz

erkundige dich nach der "fallkostenpauschale"

siehe auch ZDF zoom DER dokufilm: die patientenfabrik

keine Ahnung ob du eine op brauchst oder nicht, aber wenn ja, solltest du dir fachkundigen rat holen, der KEIN Geld mit dir verdienen wird also an der op, und das ist die krankenkasse, die wird mit dir kein Geld verdienen wenn du dich einer sehr teuren Bandscheiben op unterziehst und wenn diese indiziert sein sollte, nur dann, wird sie dir dazu raten, das ist die beste Meinung die mach haben kann find ich, diese "zweite Meinung von der krankenkasse" macht allerdings auch ein Arzt usw. der sich damit auskennt ist klar, insbesondere weil du noch so jung bist, solltest du das ganz genau prüfen ob eine op indiziert ist.

berichte aufjedenfall weiter!!

ob du was gefunden hast gegen die Probleme oder was die krankenkasse sagte oder auch wie es dir nach der bandscheibenoperation geht (falls du doch eine gemacht hast)

wäre lieb!! danke sofi

ssofgia34-3b9 jaBhre amlt


zusätzlich könntest du auch noch zu einem Orthopädieschuhmacher gehen und mal deine füße und deine schuhe usw. untersuchen lassen.erzähle ihn deine Beschwerden, dann weiß er schon bescheid ob er was machen kann oder nicht und falls ja was usw. und sofort.fehlstellungen der füße können zu allem möglichen führen, können, müßen aber nicht.

deine zähne könntest du bei einem ganzheitlichen Zahnarzt auch untersuchen lassen.

ein anderer ex von mir, hatte sein leben lang fast brennen in den beinen und kribbeln, einmal war ich nach jahrelanger Beziehung bei ihm beim Zahnarzt, es wurde ein zahn entfernt, ein tag danach hatte er wie durch ein wunder kein brennen und kribbeln mehr an den beinen.

ich klärte ihn dann auf, daß jeder zahn mit einem Körperteil verbunden ist usw.

(informiere dich über Google, zahnschema, zahnsystem, usw.)

trotztem krankenkasse hingehen!! um abzuklären ob evtl. eine op indiziert ist, oder nicht indiziert ist.

lg sofi

n^emuxe


bei mir hat damals wirklich NICHTS geholfen außer fußreflexzonen-massagen....muß man leider selber zahlen, hab ne menge geld dafür ausgegeben, aber zu der zeit war mir das sowas von egal, weil ich einfach die schmerzen loswerden wollte..... @:)

Sqynovnymexrin


Hallo!

Ich hatte vor Jahren einen BV auf derselben Höhe wie du, L5 mit Beteiligung der Nervenwurzel S1 und S2.

Ich litt unter denselben Beschwerden wie du. Bei mir war jedoch der "Vorteil",dass ein Teil der Bandscheibe derart abgedrückt wurde, dass er abgebrochen ist. Mit Vorteil meine ich, dass dieser abgebrochene Teil mehr und mehr via Blutbahn "entsorgt" wurde und somit dann nicht mehr auf den Nerv drückte. In einem späteren MRT war der Vorfall also nicht mehr zu sehen.

Ich behandelte in der ersten, aktuen Phase mit Chiropraktik plus Cranio Sakral-Therapie, was mir sehr rasch Linderung verschaffte.

Aufgrund deines Alters wäre ich gegenüber einer OP auch kritisch; mein Arzt hat mir damals gesagt, dass er eine OP erst in Erwägung ziehen würde, wenn motorische Ausfälle dazukämen oder wenn Blasen-Darm-Funktion eingeschränkt wären. "Nur" Schmerzen allein seien noch keine Indikation, so schlimm diese auch sein könnten im Akutfall.

Bist du gut ärztlich betreut? Wenn du zweifelst, hol dir unbedingt eine andere Meinung ein.

Ich möchte dir Mut machen: obwohl die Schmerzen bei mir höllisch waren, bin ich heute absolut beschwerdefrei. Und ich kenne einige Leute, die mit einer konservativen Behandlung, ohne OP, ihre Bandscheibe wieder ruhig bekamen und heute schmerzfrei leben.

Alles Gute und viel Geduld, bleib dran!!

wFaldhuFn,d


also ich rate zu einer op. ich habe schon mit mehreren gesprochen, die die gleichen probleme hatten und sich einer op unterzogen haben. die waren anschließend glücklich es gemacht zu haben. vor einer narkose braucht man keine angst zu haben, da wacht man wieder auf. bei einem bsv drückt die banscheibe auf einen nerv das kriegste dann auch mit sport nicht weg. ich habe einen bsv in der hws c 6/7 und da hat man mir von einer op abgeraten, da ansonsten das narbengewebe auf den nerv drückt. ich habe nur ab und zu ein drücken und kribbeln in der rückengegend und damit kann ich leben. sollte es allerdings in meinen händen kribbeln dann haben mir die ärzte gesagt, wäre eine op bei mir fällig.

S$yn2onymQerixn


@ waldhund:

bei einem bsv drückt die banscheibe auf einen nerv das kriegste dann auch mit sport nicht weg.

Ich finde, man kann das nicht so generell beurteilen. Ich kenne einige Leute mit BSV, die mit einer entsprechenden Behandlung – und die ist bei jedem Menschen halt individuell – heute beschwerdefrei leben.

Schlussendlich kann dem TE hier niemand raten ob pro oder contra OP; dazu bedarf es einer ärztlichen Beurteilung seines Beschwerdebildes, MRT, etc.

s~ofia34-^39 Ejahre ;alt


ja die füßen unten representieren auch alle Körperteile und auch die Organe, so wie bei den jeweiligen zähnen auch. ziehe fußreflexzonen und auch wie gesagt zahnschema usw.

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