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Starke Schulterschmerzen und hohe Blutsenkung

AXndre-YAcexr hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Meine Mutter hat seit nun mehr 6-7 Wochen starke Schulterschmerzen und hat mittlerweile eine kleine Odysee hinter sich.

Mein Vater ist Anfang Februar diesen Jahres gestorben. Er musste in den letzten Wochen von meiner Mutter immer stark gestützt werden – dies hat sie mit der linken Schulter erledigt, indem sie ihre Schulter in seine Achsel gedrückt hat um ihn so hoch zu drücken. Dann Anfang Juni hatte sie bei ihrer Arbeit (Fließbandarbeit) eine Sonderaufgabe, bei der sie mit dem linken Arm und der Faust Kartondeckel "draufkloppen" musste. 3 Tage danach gingen die Schulterschmerzen in der linken Schulter los. Diese wurden sukzessive schlimmer und strahlten bis ins Handgelenk aus – sie sagt es fühlt sich wie Muskelschmerzen an. Nach einem Gang zum Hausarzt, stand der Gang zum Orthopäden an. Dieser machte eine Röntgenaufnahme und einen Ultraschall und diagnostiziert eine Schleimbeutel und eine Sehnenentzündung, spritzte ihr daraufhin eine Cortisonspritze. 2 Tage waren die Schermzen danach fast weg – bis sie stärken wieder kamen, inkl. einem Tag Rückenschmerzen und Druckschmerzen in der rechten (!) Schulter, insgesamt wars so schlimm, dass sie nicht mehr auf dem Rückenliegen konnte. Es waren starke Bewegungseinschränkungen vorhanden. So konnte sie z.B. nicht mehr nach hinten greifen um z.B. einen Pullover anzuziehen. Der Hausarzt machte ein Blutbild und stellte eine Blutsenkung CRP von 120 fest. Damit wurde sie in Krankenhaus überwiesen.

Im Krankenhaus blieb sie 2 Wochen. Es wurden wohl auch nach Krebs geforscht, indem man Ultraschall vom Bauchraum machte und ihre Lunge geröngt hat. Zudem wurden Röntgenaufnahmen der Schulter und ein MRT der Schulter gemacht – Diagnose: leichte, beginnende Arthrose und Sehnenanrisse und Muskelentzündung.

Rheumafaktoren waren negativ (es wurde auch rheumatische Arthritis vermutet)

Seitdem nimmt sie Cortisontabletten – die seit 3 Wochen wieder per 5mg Dosis Absenkung ausgeschlichen werden. Die Blutsenkung sank mittlerweile auf 19. Sie hat immernoch leichte Schulterschmerzen, aber nur noch links, und weit weniger stark.

Zwischendurch wurden auch Darmspiegelung und Magenspiegelung gemacht. Die Magenspiegelung ergab eine Magenschleimhautentzündung am Magenausgang, die schon langfristig bestehen müsse, da das Gewebe bereits z.T. vernarbt sei. Die Darmspiegelung war i.O.

Heute war sie zu einem zweiten Orthopäden und Rheumatologen. Dieser hat keine Untersuchungen gemacht und hat ihr gesagt die hohe Blutsenkung können nicht mit der Schulter in Verbindung stehen. Ansonsten solle sie in 3 Wochen wiederkommen.

Was sollen wir noch weiter tun? Beschwerden ausser der Schulter hat sie keine. Und die Schulterprobleme klingen auch langsam ab (schmerzfrei ist sie aber noch nicht). Habt ihr eine Idee?

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