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Erfahrungen mit Katadolon long & Schwindel

S7u0nflo)wer_x73 hat die Diskussion gestartet


Stelle gerade fest, dass irgendwie so ein Medikamenten- oder zumindest Schmerz-Unterforum fehlt! ;-)


Aufgrund meiner massiven Kniegelenksarthrose und der Entscheidung, die geplante TEP-OP jetzt ein 2. Mal abzusagen (etwas schwierige Jobsituation, Probezeit) trotz erheblicher und zunehmender Schmerzen (die jeden Arbeitstag zur Qual werden lassen und mittlerweile auch nachts stören), experimentieren meine Ärzte und ich gerade mit Schmerzmitteln.

Ibu & Diclo reichen nicht mehr und wurden wg. fraglicher Nierenprobleme (Abklärung steht noch aus) erstmal komplett gestrichen. Novalgin reicht ansatzweise in Maximaldosis, macht dann aber zu müde. Cox2-Hemmer sollen wg. der Nieren auch erstmal nicht zum Einsatz kommen.

Mir wurde daher gestern Katadolon S long verordnet. Kurze Aufklärung über die Nebenwirkungen (hält man bei mir besser kurz, ich neige da ein wenig zu Angst und zu viel Selbstbeobachtung). Gestern Abend wie vereinbart genommen, fazit heute morgen: Schwindel ohne Ende. Bzw. gar nicht mal Schwindel, sondern mehr als leichte Gleichgewichtsstörungen. Beim Mundausspülen beim Zähneputzen bin ich nach vorne gekippt, Kopf auf Wasserhahn geknallt, blauer Fleck und Beule auf Stirn. Muss mich beim Laufen fast an Türrahmen etc. festhalten, wiel ich sonst regelrecht torkele. Ruhig sitzen geht.

Fazit: Das ist kein Zustand. So kann ich nicht Auto fahren und nicht arbeiten.

Ich will jetzt aber nicht direkt nach einer Tablette aufgeben, daher meine Frage:

Hat hier jemand Erfahrungen mit Katadolon und v.a. dieser Schwindel-Nebenwirkung? Wie schnell ging die weg (ja ich weiß, alles individuelle Erfahrungen, aber... ;-) ).

Der nächste Ansatz wären Opioide, aber da ist bereits bekannt, dass ich mit erheblicher Übelkeit reagiere, d.h. erstmal eine Krankschreibung zu Einstellung erforderlich wäre. Und meine Ärzte bestehen während der Einstellungsphase auf einem Fahrverbot. Ist also gerade auch keine wirkliche Option. Bleibt erstmal nur die Hoffnung auf das Katadolon...

Wäre daher für Input echt dankbar!

Antworten
ERhembaligevr Nu/tzleqr (#3_93910x)


Nicht alle Opioide rufen eine Übelkeit hervor oder schränken dich stark ein. Wenn Du die Pflaster nicht verträgst, dann probiere mal Dolantintropfen bei Bedarf.

Hat man bei Dir schonmal Targin ausprobiert? Das ist retardiertes Oxychodon + Naloxon. Damit hat auch meine Freundin keine Probleme und die ist sonst auch so empfindlich wie Du.

Ein gut verträgliches NSAR ist auch Sympal. Es gibt ja linksdrehende und rechtsdrehende NSAR und Sympal dreht also genau andersrum wie die sonst so bekannten wie diclo, ibu, katadolon und co.

ketoprofen wäre auch noch eine option.

Ansonsten könnte man mal versuchen den N. saphenus mal zu unterspritzen. Wenn das die Schmerzen nimmt oder wenigstens deutlich lindert, könnte man den cutten. Ist ein rein sensorischer Nerv. Sollte bei mir erst statt dem infrapatellariscutting gemacht werden. Aber dann hat mans doch erstmal mit dem infrapatellaris versucht und das hat gereicht. Bei mir wars aber nur im infrapat.bereich das problem.

Eghemal8iger/ NutzeZr L(#39S391x0)


Nachtrag: MCP-Retardtabletten gegen die Übelkeit

S|unUflohwer_x73


@ devil:

MCP nehme ich eh schon häufiger... und das hat damals nicht ausreichend gegen die Opioid-Übelkeit geholfen (Tramal, Valoron). Außerdem ist das Fahrverbot am Anfang ein Problem.

Das mit dem Targin werde ich mal ansprechen, diskutiert wurde aktuell Temgesic.

Wenn Sympal auch ein NSAR ist, hat's vermutlich auch vergleichbare Auswirkungen auf die Niere. Ich bin ja mit Diclo gut zurechtgekommen (plus Magenschutz), aber seitdem ich es wirklich dauerhaft nehme (retardiert, 2x täglich, an mind. 5 Tagen oder auch die ganze Woche), habe ich ständig Blut und Eiweiß im Urin, ohne jeglichen Infekthinweis. Nephrologentermin muss ich Montag machen. Aber aufgrund der Situation soll halt GAR kein NSAR mehr genommen werden.

Nerven-Sachen:

Das steht aktuell irgendwie nicht zur Diskussion. Weiß auch nicht, ob ich das wollen würde, erscheint mir eher drastisch. Das Knie ist halt mittlerweile bis auf einen kleinen Bereich am lateralen Tibia-Plateau komplett knorpelfrei, die Osteophyten vermehren sich munter, der Knochen nekrotisiert,...

Würde mir da einen gewissen Schmerz als Warnsignal für eine weitere Verschlechterung gerne erhalten. Was beim Nerven-Cut ja eingeschränkt wäre (oder?).

Ich suche einfach eine Lösung, die mich zumindest noch bis Anfang nächsten Jahres bringt. dann ist eh die TEP geplant.

E{hemaligery Nutzer% (#393x910)


Temgesic = Buprenorphin gibt es auch als Pflaster. Das sind dann die Transtecpflaster. Und halt als sublingualtabletten.

Dolantin gibt es auch als Zäpfchen, wäre evtl in Bezug auf den Magen eine Überlegung wert. Dolantin gibt es aber nicht in retardierter Form. Von daher würde ich da dann doch eher entweder zu Targin, Transtecpflaster oder Fentanylpflastern tendieren. Hat Dein Hausarzt oder Orthopäde denn mal die Nierenwerte im Blutserum kontrolliert?

Hast Du einen guten Arbeitgeber? Man könnte nämlich die Probezeit um die Krankheitszeit verlängern.

EVhevmalig:er |Nut?ze1r (#325x731)


Mir hat das Katadolon S long gar nicht geholfen. Außerdem ist das eigentlich auch nicht zur längeren Anwendnung gedacht, da es Leberschäden machen kann (wird auch gerade wieder viel diskutiert)

s unUshixne83


Geholfen hat mir Katadolon zwar, aber es hat eben auch starke Nebenwirkungen. Mir hat mein ganzer Körper nicht mehr gehorcht. Konnte Hände und Beine nicht mehr einsetzen wie ich wollte.

tghe-c-aRvexr


Mir wurde daher gestern Katadolon S long verordnet.

Katadolon, bzw. der Wirkstoff Flupirtin, ist seit kurzem nur noch für maximal 2wöchige Therapie zugelassen, brint dich also ohnehin nicht weiter (Dein Arzt wird es nicht weiterverordnen, weil er es sonst im Falle einer Wirtschaftlichkeitsprüfung selber zahlen müsste). Die Erfahrungen mit dem Wirkstoff sind bei Gelenkschmerzen auch nicht sonderlich gut.

Der nächste Ansatz wären Opioide, aber da ist bereits bekannt, dass ich mit erheblicher Übelkeit reagiere

Die Übelkeit lässt sich in aller Regel gut verringern, wenn man langsam anflutende Formen (also Retard-Tabletten) verwendet und bereits vorbeugend in der ersten Woche ein Übelkeitsmittel dazugibt (z.B. MCP) – aber eben nicht erst dann, wenn die Übelkeit schon da ist.

Ansonsten gibt es auch ein Opioid, dsas wesentlich weniger Übelkeit und Erbrechen als andere macht, nämlich Tapentadol (Palexia). Ist allerdinsg kein ganz billiges Vergnügen (genauso teuer wie Targin), da wirst Du Deinen Arzt erst mal davon überzeugen müssen...

Wenn Sympal auch ein NSAR ist, hat's vermutlich auch vergleichbare Auswirkungen auf die Niere.

Richtig.

Ist denn schonmal eine Cortisoninjektion ins Gelenk versucht worden?

Dolantintropfen bei Bedarf

Dazu gibt es bei chronischem Nicht-Tumorschmerz nur ein Wort: Kunstfehler!

Ein gut verträgliches NSAR ist auch Sympal

Das ist die behauptung des Herstellers, gute Studien dazu gibt es nicht. Es ist nicht gut nachgewiesen, dass die Risiken überhaupt geringer sind als beim Vorgänger, dem razemischen Ketoprofen (das Du weiter unten empfiehlst, obwohl das Magenrisiko um ein mehrfaches höher ist als bei anderen NSAR).

S>unfljowIerx_73


Das mit den 14 Tagen wusste ich nicht. Hmmm... Da müssen die Ärzte sich dann mal auf einen kritischen Kommentar gefasst machen. :-/

Abgesehen von dem Schwindel:

Die Wirkung ist genial. Ernsthaft. Ich hätte heute morgen ernsthaft fast geheult vor Freude, dass allein das Erheben AUS dem Bett mal nicht wesentlich wehtat. Ich merkte das Knie, aber es war kein Schmerz. Hatte dabei die Medikamenteneinnahme nicht mal auf dem Schirm, erst der Schwindel veranlasste im Halbschlaf zu dem Gedanken, dass ich da doch gestern Abend was genommen habe.

Fazit: Also auch keine Dauerlösung... *seufz*

@ the-caver:

Werde mir das genannte Opioid mal merken und mit dem Doc besprechen. Mein gesamtes Team ist eigentlich echt bemüht... Bleibt aber das Problem mit dem Autofahren am Anfang... Oder ich muss einfach einen günstigen Zeitpunkt absprechen und dann die Einstellung während einer Krankschreibung angehen. Da ich im Job halt nicht nur körperlich anwesend am Schreibtisch sitzen muss und auch ein paar Tage mit mieser Leistungsfähigkeit einfach nicht gehen, wird's anders als mit AU-Zettel nicht gehen.

Cortison ins Gelenk:

Ich kann die Spritzen nicht mehr zählen. Die Geschichte zieht sich seit Jahren, es wurde so oft versucht. Die letzte gab's im Frühjahr und brachte nichts mehr. Das Knie ist ja nicht mal mehr dick oder heiß, es tut einfach nur messerstichartig weh bei jedem Auftreten.

Es ist einfach eine superungünstige Konstellation aus weiterer Verschlechterung, neuem Job mit viel Lauferei und den zunehmenden Schmerzen in der Nacht. Die Schmerzen tagsüber halte ich ja durchaus aus, auch wenn es nervt, wiederholt von Kollegen auf die Humpelei angesprochen zu werden. Ich kann's halt nicht mehr völlig kompensieren. Aber dass ich nachts erst nicht einschlafen kann und dann z.T. stündlich, bei blöden Bewegungen gegen das Gewicht der Bettdecke, wach werde: Es schlaucht. Und spätestens ab Donnerstag bekomme ich auch Probleme beim Autofahren. Vollbremsung könnte problematisch werden, wenn der Schmerz richtig einschießt.

Daher die Suche nach einer Lösung, um mich über die Probezeit zu bringen. Schlimmstenfalls stelle ich mich aber doch schon auf TEP und Arbeitslosigkeit ein. Oder vielleicht würde die Klinik angesichts des massiven Personalmangels doch mitspielen? Ich will's eigentlich gar nicht rausfinden müssen.

S&unfl"owerE_73


Achja, Nierenwerte im Blut:

Kreatinin ist immer knapp unter/über der Grenze. Haben wir jetzt über Wochen gecheckt, er ist auffällig, aber nicht dramatisch. Halt immer im Grenzbereich. Aber um den Nephrologen komme ich nicht rum. Mein Hausarzt macht da gerade Druck.

E0h\emali=ger [NuGtzer (x#325731)


Das mit den 14 Tagen wusste ich nicht. Hmmm... Da müssen die Ärzte sich dann mal auf einen kritischen Kommentar gefasst machen.

Das passiert halt wenn Ärzte keine Wirkliche Ahnung von Schmerztherapie haben. Die sollten das eigentlich wissen was sie wir lange verschreiben dürfen.

Meiner Meinung nach gehören chronische Schmerzen aber auch in Hand eines Schmerztehrapeuten...

S;unXflow]er_7x3


Bzlg. Schmerztherapeuten sieht's hier mau aus.

Ich biete:

Nr. 1: Nach Valoron und Amitriptylin (Amitryptilin?) kam er mit Kinesiologie und Entfernung meiner Amalgamfüllungen, dann würde der Knorpel nachwachsen. Sämtliche Tests natürlich selber zu zahlen.

Nr. 2: Neben Amitr... und Akupunktur erfolgte mit erhobenem Zeigefinger eine Moralpredigt à la "psychische Faktoren" etc. (sie hatte meinen Beruf nicht erfragt ;-D ). Blöd nur, dass das Einspritzen eines Lokalanästhetikums die Schmerzen lindert und ich ja erwiesenermaßen die massive Arthrose habe, die auch von Entspannung, Verschiebung des Aufmerksamkeitsfokus etc. nicht verschwindet. Tagsüber funktionieren die Strategien prima und ich habe bislang ja Medikamente nur bei Bedarf genommen. Aber das mit dem gestörten Schlaf belastet und macht tagsüber zunehmend fertig.

Somit bin ich vor Ort die Schmerztherapeuten durch... Dort, wo ich arbeite, gibt es einen... aber der schlechte Ruf ist selbst klinikintern bekannt und basiert auf einigen Fakten, so dass ich den gar nicht erst antesten will.

Da bleibt jetzt für den Moment nicht viel.

EUhemalSiger Nut[zer (#393\910)


Dolantintropfen bei Bedarf

Dazu gibt es bei chronischem Nicht-Tumorschmerz nur ein Wort: Kunstfehler!

Was willst du denn bei einem bewegungs- und belastungsabhängigen Extremschmerz, der nur durch retadierte Schmerzmittel nicht einzudämmen ist sonst machen?

Nich mehr bewegen und belasten?

J|a1sutxe


Hey Sunflower,

das hört sich ja wirklich nicht pickelnd an. Das Knie wird echt Zeit!

Es stimmt, dass es für den Wirkstoff Flurpirtin, der z.B. in Katadolon drin ist, mittlerweile einen Rote-Hand-Brief gibt...schau mal hier: [[http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/20130716.pdf]].. Dies zählt aber wohl nicht nur dafür, sondern für viele Muskelrelaxantien.

Ich hatte Katadolon auch längere Zeit genommen....ich müsste nachschauen....nen Jahr oder so .....ich bin damit gut zurecht gekommen. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen allerdings hatte ich vorscher schon mit Tramal angefangen und Katadolon dazu bekommen. Während der Anfangszeit vn Tramal hatte ich schon üble Nebenwirkkungen....Atemaussetzer, Herzrasen und so.....das regulierte sich aber schnell.

Übelkeit ist ja eine recht bekannte Nebenwirkung aber da gibt es dann aj wieder das passende Tablettchen für ;-)

Ich nehme bei Bedarf Palladon. Dies ist ein Opioid und läuft unter den BTMs. Keinerlei Nebenwirkungen auch wenn ich es mal 2 Wochen nicht genommen habe und dann wieder 2 am Tag nehme. Ist allerdings auch nur die (glaube ich) kleinste Dosierung von 1,3 mg und ist keine retad. Die Tablette wirkt binnen Minuten....ein Segen und wirklich eine Wucht das Zeug. Die "normalen" Schmerzmedis wie IBU 800 helfen halt bei den Schmerzen (Rücken, ISG und Co.) nicht.

Amitriptylin macht bei dir eigentlich nicht wirklich Sinn. Es wird in der Schmerztherapie in Dosen bis 50mg eingesetzt um die Schmerzwahrnehmung positiv zu beeinflussen. Auch bei Kopfschmerzen – genauer bei chronischen Kopfschmerzen unterschiedlichster Art, kann es helfen. Hier macht aber auch nur ein Langzeiteinsatz Sinn!

Auch bei Amitriptylin wie bei Opioiden etc. sollte in der Eingewöhnungsphase (ca. 10 bis 4 Tage) kein Auto geahren werden!

Bei Arthroseschmerzen kann auch Strom helfen.....also ein TENS-Gerät. Da könnte man am Knie gute Erfolge haben und das kannste dir vom Arzt verschrieben lassen und dann ausleihweise vom Sanihaus bekommen.

Im Januar bekommste die TEP? Auch wenn die Jobsituation es eigentlich nicht zulässt aber deine Schmerzproblematik so dramatisch ist, zwei Vorschläge: Einweisung in eine Schmerzklinik als Akupatient. Die bekommste z.B. vom Hausarzt oder 2. den OP-Termin neu verhandeln! Schildere die Situation, da ist bestimmt irgendwas machbar!

Echt ne Scheiß Situation, kann es dir nachfühlen.....Kopf hoch!!

Gruß Jasmin

[[http://jasute.blogspot.de/]]

SEunf0lower_x73


@ Jasmin:

Dies zählt aber wohl nicht nur dafür, sondern für viele Muskelrelaxantien.

Wie ich von Mellimaus hier neulich erfahren habe, wurde ja sogar Tetrazepam als Muskelrelaxans komplett vom Markt genommen... Und Cox2-Hemmer werden auch wieder verordnet, obwohl die mal völlig verteufelt wurden. So wandelt es sich halt. Ich denke da ehrlich gesagt manchmal auch pragmatisch und denke: Engmaschige Kontrollen, solange alls Blutwerte etc. gut sind, ist's okay.

Und ja, mit dem Knie wird's eigentlich Zeit. TENS habe ich, mache ich, bringt aber auch nichts mehr. Die erste TEP-Empfehlung kam vor 5 Jahren, da war ich Mitte 30. Ich habe damals überlegt, abgewogen, an Lebensdauer der TEP gedacht, mir die Einschränkungen mit TEP vor Augen geführt – und beschlossen durchzuhalten. Das ging ganz gut, ich kann auch die Zähne zusammenbeißen. Aber seit dem Frühjahr wird's drastisch schlimmer, Röntgen, MRT & Arthroskopie haben eindeutig den miesen Zustand belegt. V.a. auch die Osteophyten und die schlechter werdende Knochensubstanz.

Bzgl. TEP und OP-Planung: Ich könnte nächsten Freitag einen OP-Termin haben. Ich habe diese Woche noch mit dem Doc gesprochen, ich kann drankommen, ich muss nicht, es ist meine Entscheidung, er trägt alles mit. Daher auch aktuell das verschärfte Ausprobieren mit Medis, ob wir es noch so hinkriegen.

Mein Problem ist der neue Job, Probezeit bis Ende des Jahres. Er verschlimmert die Situation, aber ich möchte ihn nicht verlieren (auch wenn es nicht mein Traum ist und sich andere Optionen abzeichnen, die kniefreundlicher wären). Ich will halt nicht ausfallen, weder für OP noch stationäre Aufnahme in Schmerzklinik noch für längere Opioid-Einstellung. Hätte ich da mehr Spielraum, würde ich einiges mehr ausprobieren. Ich wüsste sogar schon, welche Klinik, weil ich über meine Weiterbildung eine gute & moderne Einrichtung kenne. Alles kein Problem. Das eigentliche Problem liegt halt bei mir.

Immerhin ist der Schwindel seit einer Stunde fast weg. Also alltagstauglich und keine Torkelei mehr. Und es ist sooo schön, beim Badezimmerputzen wirklich schmerzfrei zu sein. Fast. Kaum wahrnehmbares unangenehmes Gefühl, aber was ist das schon. Kenne ich so seit *überleg* 6-7 Jahren nicht mehr. Das ist echt der Wahnsinn, nach nur einer Tablette, ohne Übelkeit. Mit Schwindel halt und dem neuen Wissen, dass es angesichts der neuesten Arznei-Empfehlungen keine Dauerlösung sein kann. >:(

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