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Erfahrungen mit Katadolon long & Schwindel

STunfl$ower:_73


Ich habe Katadolon verordnet bekommen und keine Pflaster. Ich halte trotz meines Wissens nichts davon, eigenmächtig an Dingen rumzuspielen. Und was nützen Mini-Dosierungen, wenn dadurch nicht der Pegel erreicht wird, denn man für eine WIRKUNG braucht? Stichwort Pharmakokinetik und -dynamik.

Retard-Medikamente teile ich, wenn man es darf, wenn es bspw. kleiner Pellets in fester Hülle sind und die Packungsbeilage explizit sagt, dass die Hülle geöffnet werden darf.

@ Jasute:

Komplette Entlastung ist keine wirkliche Option. Ich muss einfach auch die Restmuskulatur erhalten. Momentan rette ich mich, indem ich am Wochenende wenig laufe und mich so für die Woche schone. Hab' mir mein Leben nur etwas anders vorgestellt.

@ Anoush:

Die engen Kontrollen sind bei mir ja auch geplant. Man könnte es somit theoretisch ja abwarten. Praktisch könnte es natürlich bei der Langzeit-Verordnung Probleme geben.

Unretadierte Präparate kommen für mich nicht in Frage. Wg. Abhängigkeitsrisiko, wg. der fehlenden Schmerzspitzen, wg. der Nebenwirkungen.

P|ustebDlume65


Und was nützen Mini-Dosierungen, wenn dadurch nicht der Pegel erreicht wird, denn man für eine WIRKUNG braucht? Stichwort Pharmakokinetik und -dynamik.

Retard-Medikamente teile ich, wenn man es darf, wenn es bspw. kleiner Pellets in fester Hülle sind und die Packungsbeilage explizit sagt, dass die Hülle geöffnet werden darf.

Liebe Sunflower

die Nebenwirkung mangelnde Fahrtüchtigkeit/Areitsfähigkeit tritt bei diesen Medikamenten vorwiegend während der ersten Zeit der Einnahme auf. Dann gewöhnt sich der Körper an das Medikament und die Nebenwirkungen lassen nach.

Sinn und Zweck von Minidosensteigerungen ist, dem Körper die Gewöhnung so zu erleichtern, das das Gehirn voll funktionstüchtig bleibt. Du genau so gut reagieren und denken kannst wie ohne Medikament.

Du erreichst nach wenigen Tagen die verordnete Dosis und somit den gewünschten Wirkstoffspiegel mit erhoffter Schmerzfreiheit.

Ich habe es nachgeschaut, Katadolon long Kapseln dürfen geöffnet werden.

E4hema&ligeSr ;Nutzer k(#-32573x1)


Ich habe es nachgeschaut, Katadolon long Kapseln dürfen geöffnet werden.

Und da hat sie jetzt genau was von?

Sie hat doch geschrieben das der Schwindel fast weg ist, warum soll sie jetzt bitte die Kapseln noch öffnen?

Evhema:lige(r Nutz1er (#32:5731x)


Und egal ob nun öffnen oder nicht. Katadolon ist nur zur Langzeiteinnahme vorgesehen. Gründe dafür wurden hier ja nun genügend erläutert ...

E<hemaliger N:utzer^ (#3257x31)


nicht zur Langzeiteinnahme – Tippfehler

Szunfl?ower_Z7x3


Im Übrigen habe ich keine Katadolon long Kapseln, sondern umhüllte Retard-Tabletten, die explizit NICHT zerkaut, geteilt etc. werden dürfen. Ein Schmerzmittel ist zudem kein AD, wo langsamer Dosissteigerungen Sinn machen.

G\arou578


Hallo Leute,

ich nehme auch schon seit 2008 Opiate. Mittlerweile habe ich nahezu alles durch. Jahrelang habe ich Fentanyl Pflaster 100µg bzw. 150µg genommen. Habe die aber irgendwann abgesetzt, da ich immer nur geschlafen habe und trotzdem wegen Schmerzspitzen 800µg Effentora nehmen musste.

Ganz am Anfang hatte ich eine Schmerzpumpe wegen Knieschmerzen bekommen. Leider hat der Arzt dabei einige Fehler gemacht, sodass ich dadurch inkomplett ab dem 12. Brustwirbel querschnittgelähmt bin.

Meine Erfahrung ist: Das in der Regel man in den ersten 3 – 4 Wochen mit zum Teil heftigen Nebenwirkungen rechnen muss. Aktuell geht es mir nicht anders. Ich nehme seit 1 Woche jetzt Palexia 100 mg. Das ist ein Opiat mit einem Neuroleptikum.

Sunflower73 würde ich eher von Opiaten abraten. Denn unter Umständen kann Sie darunter überhaupt nicht mehr arbeiten gehen. Daher würde ich lieber die OP vorziehen, auch wenn es problematisch sein sollte. Denn meine Erfahrungen mit Opiaten sind nicht sehr positiv. Aus diesem Grund, bin ich auch schon seit 2 Jahren in Frührente.

Emhemaliger iNutze(r (#j3257x31)


Na ja aber das wurde hier doch alles diskutiert warum vorerst keine OP in Frage kommt. Und bis dahin soll sie auf einen Holzkeil beißen??

Man muss ja nun auch nichts direkt mit BTMs anfangen, sondern wie hier auch schon vorgeschlagen wurde Tramal oder Tilidin in der retard Form und ergänzend eben noch was anderes.

Und nur weil es dir so ergeht, muss es ja nicht allen so gehen?

Bei mir war nach ein paar Tagen das schlimmste vorbei und seitdem ist auch gut ...

S>unflowQer_X7x3


Ich würde – hätte ich die Zeit – definitiv mit Opioiden weiter experimentieren. Warum nicht? Sie sind effektiv, sie haben viele Nebenwirkungen bzgl. Magen/Darm/Niere/Leber NICHT. Ist nur die blöde Anfangszeit bzgl. Übelkeit und Fahruntauglichkeit.

Letztlich läuft es bzgl. Opioiden und OP aber auf dasselbe hinaus: Nicht wirklich arbeitsfähig/verkehrstauglich. Bei OP vermutlich länger als bei den Opioiden, aber schlimmstenfalls kann es auch da länger als eine Woche dauern.

Ich muss es jetzt halt weiter so versuchen. Entweder es geht – oder ich komme zwangsläufig an den Punkt, wo Gesundheit dann doch vorgeht und ich den Job riskieren muss.

Hatte auf das Katadolon gesetzt, aber es entpuppt sich ja auch als keine Dauerlösung. Und der Schwindel ist auch ätzend: Einnahme gegen 18h, Schwindel am nächsten Tag bis ca. 14h. Danach verschwindet er dann.

Seunfloewer_7x3


@ Melli:

Und bis dahin soll sie auf einen Holzkeil beißen?

Da freut sich dann bestimmt mein Zahnarzt. ]:D

PBuste-blume-65


[[http://www.diagnosia.com/de/medikament/katadolon-s-long]]

""Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird 1-mal täglich 1 Retardtablette Katadolon S long unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise Wasser) eingenommen.

Patienten im Alter von über 65 Jahren und Patienten mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion sollten zu Therapiebeginn 1-mal täglich ½ Retardtablette einnehmen. Die Dosis kann in Abhängigkeit von der Schmerzstärke und Verträglichkeit auf 1 Retardtablette täglich erhöht werden.""

Aber diese Info brauchst Du ja nicht mehr, da sich deine Nebenwirkungen ja gelegt haben.

E'hema4ligeXr Nuktze+r (#3;257m31)


Mein Knieorthopäde ist ja eigentlich dagegen das ich weiter Tilidin nehme, wegen Abhängigkeit und so . Allerdings ist selbst er der Meinung das mir nicht geholfen ist wenn ich mir mit Ibuprofen und Diclofenac den Magen und die Nieren kaputt mache.

Ich bin froh über das Opiat, nehme es ja auch schon wieder 4 Monate und ohne das ist ein Alltag leider nicht (mehr) möglich ...

Sjunf,lowNer_X73


@ Pusteblume:

Was soll ich mich auf eine Pauschalaussage bzgl. "halber Retardtablette" aus einem allgemeinen Link verlassen, wenn in MEINER Packungsbeilage EXPLIZIT "unzerkaut" etc. drinsteht?

@ Melli:

Darauf läuft es bei mir wohl auch hinaus. Bleibt nur ein günstiger Zeitpunkt, der gefunden werden muss.

Skchvnekehexxe


Hatte auf das Katadolon gesetzt, aber es entpuppt sich ja auch als keine Dauerlösung. Und der Schwindel ist auch ätzend: Einnahme gegen 18h, Schwindel am nächsten Tag bis ca. 14h. Danach verschwindet er dann.

Das ist ja blöd. Ich hatte auch schon mal Trancolong (ist glaube ich das selbe) und konnte es auch nur abends nehmen. Ich habe damit geschlafen wie tot und auch am nächsten Tag bin ich noch ziemlich müde, aber Schwindel hatte ich nicht.

Meine Mutter ist auch chron. Schmerzpatientin (WS-OP, startke Arthrose in den Fußwurzelknochen) und hat auch das Problem mit der Übelkeit bei Opiaten. Nach einigen Versuchen hat sie jetzt Targin, was sie sehr gut verträgt und ihr auch die Schmerzen weitgehendst nimmt. Frag doch deinen Arzt mal danach, das Targin ist zwar teuer (meine Mutter ist privat versichert), aber vielleicht wäre das eine Option für dich. ":/

P7usteb@lumxe65


[[http://medikamente.onmeda.de/Medikament/Katadolon+S+long/med_dosierung-medikament-10.html]]

""Patienten im Alter von über 65 Jahren und Patienten mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion sollten zu Therapiebeginn einmal täglich eine halbe Retardtablette einnehmen. Die Dosis kann dann vom Arzt in Abhängigkeit von der Schmerzstärke und Verträglichkeit auf eine Retardtablette täglich erhöht werden.""

Wenn Du willst stelle ich dir noch mehr Fachlinks mit dem selben Inhalt ein.

Eine Retardtablette zu zerkauen heißt physikalisch, sie zu vermahlen. Die Retardwirkung wird dabei zerstört.

Eine Retardtablette zu teilen bedeutet, aus 1 Retardtablette 2 Retardtabletten zu machen. Die Retardwirkung wird dadurch nicht verändert.

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