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Mrt Befund Kniegelenk und Behandlungsempfehlung

EJxTuRrrbo hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits....!

Welcher Behandlungsablauf wäre Eurer Meinung nach der richtige wenn man den folgenden MRT Befund bzw. Bericht zugrunde legt! Ich kann kaum noch gehen vor Schmerzen und habe nun von zwei unterschiedlichen Ärzten zwei unterschiedliche

Pläne das Knie zu behandeln.

Hier der MRT Bericht.

Klinische Angaben:

Perisierende Schmerzen am Kniegelenk

Fragestellung:

Abklärung Kniebinnenschaden?

Technik:

T1 und T2 gewichtete hochauflösende dünnschichtige und fettsupprimierte

Aufnahmen des Kniegelenks in verschiedenen Ebenen nativ.

Befund:

Es zeigt sich ein großflächiges Ödem beider Femurkondylen. An beiden

subchondralen Regionenzeigen sich in T1, wie auch unter Fettsuppression

signalarme Zonen, vereinbar mit subchondralen Osteonekrose. Leichte Demarkations

Tendenz entlang der lateralen Femurkondyle. Tibiaseitig ist das Knochenmarksignal

regelrecht, abgesehen von einem kleinem Ödem bei fissuralen Knorpeldefekt am

dorsolateralen Tibiaplateau.

Deutliche Signalstörungen des Innenmeniskus mit chronischer Rissbildung am Hinterhorn.

Intraartikulärer Reizerguss in geringer Ausprägung mit 5 cm großer Baker-Zyste.

Retropatellares Gleitlager altersgemäß.

Beurteilung:

Das fokale Knochenmarködem an beiden Femurkondylen mit subchondralen signalarmen Arealen spricht

für eine avaskuläre Osteonekrose mit kräftigem Reizzustand, Weichteilschwellung und erheblichen

Ödem beider Femurkondylen.

Beginnende mediale Gonarthrose mit Knorpeldefekten Grad II/III.

Deutliche Degeneration des Innenmeniskus mit chronischen Rissen am Hinterhorn.

Geringer Reizerguss mit 5 cm Baker-Zyste.

Gruss und Dank vorab.....

Turbo

Antworten
E{hemaliger YNutzer $(#32x5731)


Tja da ist einiges nicht in Orundung und konservativ wird man da nicht weit kommen. Die Knochennekrose muss behandelt werden, das Ödem im Knochen macht zusätzlich Schmerzen, dann ist da ein Riss im Innenmeniskus, wobei ich mit chronischem Riss nichts anfangen kann.

Geht der Riss bis zur Oberfläche muss der operiert werden. Ansonsten ist da schon eine beginnende Arthrose an der Innenseite im Kniegelenk, wobei es da auch Knorpeldefekte mit Grad II-III gibt. Als Hinweis bei Grad IV ist Feierabend, da ist dann kein Knorpel mehr da (nur damit du das selber einschätzend kannst)

Ich kann dir nur raten dich an einen Kniespezialisten zu wenden und das Knie untersuchen zu lassen und dann anhand von manuellen Untersuchungsbefund in Kombination mit Schmerzen und MRT Bild einen Behandlungsplan erstellen zu lassen

ELhemalig>er ANutz@er (#x325731)


Ach und ich habe die Bakerzyste vergessen, eine Aussackung der Gelenkkapsel in der Kniekehle. Passiert meist wenn was im Gelenk nicht in Ordnung ist

E&xTu`rbo


Hi Melli,

vielen Dank für deine rasche Antwort.

Es ist so, dass ein Orthopäde Priorität auf den Riss im Innenmeniskus legt und diesen zunächst athroskopisch abklären möchte. Für Ihn ist die Nekrose eher "Nebensache".

Dazu äußerte er sich gestern Wort wörtlich so:

" Es gibt schlimmeres als ein künstliches Kniegelenk".

Ein Chirurg zu dem ich mich als erstes in Behandlung begeben habe, stellt das Bein zunächst ruhig (Gehilfen) und behandelt prioritär die Nekrose.

Ich habe mehrere MRT Berichte im Netz gefunden und beim studieren nicht selten etwas von Rissen im Meniskus gelesen. Muss ein solcher Riss denn immer behandelt werden? Ich habe mich zumindest unmittelbar vor dem eintreten der jetzigen Probleme nicht am Knie verletzt. Es mag sein das dieser Riss aus uralter Zeit rührt, in der ich noch Fußball gespielt habe.

Ich muss gestehen, dass ich mich hier unter dem Namen Schisser registrieren wollte (aber nicht durfte) und es mir beim Gedanken an eine Arthroskopie schon ganz anders wird. :(v Aber sonst hab ich vor nix Angst.....! %-|

EhhsemalBiger :Nutzer. (#325x731)


" Es gibt schlimmeres als ein künstliches Kniegelenk"

Sicher gibt es schlimmeres, aber es kommt auch aufs Alter an. Je nachdem wie jung du bist, muss man bedenken das so ein Gelenk nicht ewig hält und mit 10 bis maximal 15 Jahren bist du damit versorgt, spätestens danach muss es gewechselt werden. Und das geht bisher maximal 3x mal, also der erste Einbau plus 2 Wechseloperationen. Mehr geht bisher nicht. Und je nachdem wie alt du bist, hast du danach ein Problem ...

Muss ein solcher Riss denn immer behandelt werden?

Nein, wenn der Riss horizontal ist und nicht bis an die Oberfläche geht, dann muss man nichts machen. Daher war ja auch meine Frage wie der Riss verläuft. Da steht ja nur chronischer Riss im Befund. Chronisch ist vermutlich gleichzusetzen mit degnerativ, also verschlissen. Habe ich auch. Allerdings ist meiner horizontal gerissen ohne Oberfächenkontakt und da macht man nicht dran.

Du solltest dich auf jeden Fall an einen Spezialisten wenden und dich da ausführlich beraten lassen was man denn nun tun soll.

Ewhe_malige;r Nutz[er (#325x731)


Eine Arthroskopie an sich ist ja nichts schlimmes, es kommt immer drauf an was in der Arthroskopie gemacht wird

f!l7oc^ke10x0


hallo....ich habe mich soeben angemeldet mit der Erwartung, dass mir jemand einen Rat gibt!

Ich bin 65 Jahre und weiblich und momentan in einem sehr desolaten Zustand. Im Februar d. Jahres bekam ich eine neue Hüfte rechts. Diese ist gut verheilt und auch ohne Schmerzen.

Nur hatte ich eine Knochenhautentzündung und mußte das rechte Bein schonen. Deshalb war ich mit 1 Krücke unterwegs. Durch diese Fehlbelastung (lt. Ärzte) links erlitt ich vor 3 Wochen einen Bs-Vorfall L3 und BS-Vorwölbung L4 und 5 links mit starken Schmerzen bis in den Fuss. Stationär wurde im KH 3 x eine Wurzelblockade durchgeführt.

Nun zu meiner Frage!

Die starken Schmerzen sind weg, aber Oberschenkel, Knie und ein wenig der Unterschenkel sind pelzig und das Knie schmerzt ein wenig.

LT MRT ist das Knie aber "altersgemäß", d.h. Chondropathie Grad II bis III retropatellar lateralfacetti sowie Grad II in den Hauptbelastungszonen.

Von Orthopöden bekam ich Ibu 600 und das soll ich 3x täglich nehmen!

Damit wurde ich nach Hause geschickt mit dem Hinweis, dass ich für mein Alter noch in einem guten Zustand bin! Knie ist okay und die tauben Empfindungen hängen mit der Wirbelsäule zusammen!

Und für mich ist DAS kein guter Zustand!!!!

Kann mir vielleicht jemand sagen, ob es mit dem Knie wieder besser werden kann ???

(vielleicht möchte ich wieder tanzen gehen) |-o

E'heBmaligerI Nutz(er (#32o5731)


Die starken Schmerzen sind weg, aber Oberschenkel, Knie und ein wenig der Unterschenkel sind pelzig und das Knie schmerzt ein wenig.

In ANbetracht seiner Bandscheibengeschichte vermute ich das das der Auslöser ist und nicht das Knie selber.

Wurde denn ein MRT von der LWS gemacht? Warst du mal beim Neurologen um die Nerven messern zu lassen?

Hast du Kraftverlust in dem Bein?

Wenn Schmerzen gehen und Taubheit und ggf. Lähmung im Bein kommen, hat man ei Problem. Du solltest das testen lassen

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