» »

Gelenkprobleme durch Beckenschiefstand, was hilft?

N@exla hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe in letzter Zeit immer stärkere Probleme mit meiner linken Hüfte und den beiden Knien. Ich weiß, dass ich zum Orthopäden gehen sollte, das kann aber noch etwas dauern, weil ich erst mal einen gescheiten finden muss. Deshalb wollte ich mal anfragen, was ihr so für Tipps habt :-)

Also, die Ursache der Probleme mit den genannten Gelenken resultiert meiner Meinung nach aus meinem Beckenschiefstand durch eine Beinüberlänge von 1cm links. Diese Beinlängendifferenz wurde über mehrere Jahre durch Sohlenerhöhungen ausgeglichen. Dadurch ergibt sich allerdings das nächste Problem: Bei einem Ausgleich entsteht ein "Knick" in der Wirbelsäule, was dann über kurz oder lang zu Rückenschmerzen führt. Also ist ein dauerhafter Ausgleich auch unmöglich, ein vorrübergehender aber durchaus machbar. Der letzte Ausgleich fand etwa vor 17/ 18 Jahren statt. Ich habe in dem Bein mit der Überlänge ein Klippel-Trenaunay-Syndrom (eine Gefäßerkrankung), was die Überlänge wohl bedingt.

In letzter Zeit habe ich sehr oft Schmerzen in der linken Hüfte und in den Knien (überwiegend rechts), lange Strecken gestalten sich zunehmend schwieriger, auch Treppen sind mittlerweile alles andere als schön (beim Treppen gehen entsteht ein Knacken im linken Knie). Die Hüfte zickt auch schon beim Sitzen (ich arbeite überwiegend im Sitzen) :-( In zwei Wochen habe ich erstmal einen Termin bei meinem Venenspezi, da sich auch in der Hinsicht deutliche Veränderungen ergeben haben.

Was kann ich tun, um meine Gelenke zu entlasten, schonen, unterstützen, schmerzfreier zu bekommen? Ich habe ein Balanceboard und ein Balancekissen, sind die sinnvoll? Bewegung: ja? nein? Wenn ja: welche? Schmerzmittel will ich, wenns irgend geht, vermeiden. Habt ihr noch Ideen, was helfen kann?

Liebe Grüße,

Nela @:)

Antworten
Evhemalig{er Nutzoer (#32573U1)


Möglich das du da eine Blockade hast. Wenn bei mir wieder das ISG Blockiert ist tun die Knie auch mehr weh.

Du solltest da auch nicht allzulange warten, von alleine wirst du das Problem vermutlich eh nicht gelöst bekommen.

Vorher macht es wenig Sinn wenn du da in Eingenregie rumfummelst. Zumal es ja auch weh tut.

Geh zum Arzt, notfalls auch HA und lass dir Manuelle Therapie verschreiben.

Der Physio wird dir vermutlich zügig helfen können

N&exla


Danke für deine Antwort @:)

Ja, das dachte ich mir fast, dass ich da nichts selbst ausprobieren sollte :-(

Dann hoffe ich mal, dass mein HA (ist auch Sportmediziner) nächste Woche wieder da ist (ich bezweifle es fast, bis Sonntag ist die Ruder-WM und er ist der betreuende Arzt)...)... Aber vielleicht ist er Mitte der Woche schon zurück, ich werd mich mal am Montag erkundigen :)z

Sdunbflowmer_73


Schließe mich Mellimaus an. Verstehe allerdings die Sache mit dem "Knick" in der Wirbelsäule beim Ausgleich der Höhendifferenze nicht so ganz. ":/

N.ela


Hallo Sunflower!

Das heißt im Grunde, dass meine Wirbelsäule nur dann gerade, also "normal" ist, wenn der Beckenschiefstand nicht ausgeglichen wird :-|

Liebe Grüße,

Nela @:)

PUusteHblumex65


Der Beckenschiefstand sollte nicht ausgeglichen werden, sondern die ISG-Blockade, welche den Beckenschiefstand/Beckenverwringung verursacht, sollte gelöst werden.

Du brauchst Manuelle Therapie.

Nmelxa


Mein Beckenschiefstand wird ja nicht durch eine Blockade verursacht ;-) Die könnte allerdings zusätzlich bestehen. Ich kam mit einer Beinlängendifferenz von 1,5 cm auf die Welt, wovon sich dann knapp ein halber cm noch verwachsen hat. Der Schiefstand ist definitiv anatomisch bedingt, ich war bis ca. zu meinem 18./19. Lebensjahr jährlich bei meinem damaligen Orthopäden unter Kontrolle. Ich habe halt auch so meine Bedenken, weil der Oberschenkelkopf nicht richtig in der Pfanne sitzt. Nicht, dass der Knorpel da zu sehr geschädigt wird, sich eine Arthrose bildet oder was es da noch so für "hübsche" Sachen gibt. Dann würden die nächsten Probleme aufkommen, denn "einfach mal operieren" ist an diesem Bein eben nicht möglich.

SuchliYtzaugxe67


Der letzte Ausgleich fand etwa vor 17/ 18 Jahren statt.

!!! AHA

Oftmals kann man unterschiedliche Längen der Beine schon mal kinesiologisch lösen, es ist verblüffend. Dazu braucht es keinen Ausgleich....

Und ansonsten liest sich der Bericht hier einzigartig. Selbstdiagnosen, Annahmen, die physiologisch unsinnig sind.... Und natürlich, Orthopäden sind zumeist auch nicht gescheit. Da lieber selbst laienhafte Konstruktionen finden und den einzigen Orthopäden, der vielleicht doch gescheit ist, davon überzeugen, was man sich zurecht gelegt hat....

S=undfloBwer>_x73


Eigentlich beseitigt ein Ausgleich bei Beckenschiefstand durch unterschiedliche Beinlängen ja einen entstehenden Knick in der Wirbelsäule. Nun ja...

Und auch wnen Du sagst, dass Du keine Blockaden hast: Allein ein guter manualtherapeutischer Check wäre sinnvoll und hilfreich. Um zu schauen, wo jetzt wirklich Baustellen sind. Man kann sich und seinen Rücken nun mal nicht komplett selber beurteilen.

Außerdem kann ja auch die Möglichkeit bestehen, dass die Knieprobleme völlig unabhängig von den anderen Problemen auftreten.

E9hemalKidger` NuYtzecr (#32x5731)


Man muss solche kleinen UNterschieden wie 1cm nicht unbedingt mit einer Erhöhung ausgleichen. Die schaden meist mehr als das sie helfen ...

S.unfloTwerx_73


Oder das. War bei mir ja sogar so, obwohl die Längendifferenz und Beckenschiefstand/-verwringung ja Folge der Knieprobleme ist. Mein Körper also eigentlich gleichlange Beine gewöhnt war. Trotzdem mochte er nach längerem Schiefstand den Ausgleich dann so gar nicht.

N7elxa


Schlitzauge67

Und ansonsten liest sich der Bericht hier einzigartig. Selbstdiagnosen, Annahmen, die physiologisch unsinnig sind.... Und natürlich, Orthopäden sind zumeist auch nicht gescheit. Da lieber selbst laienhafte Konstruktionen finden und den einzigen Orthopäden, der vielleicht doch gescheit ist, davon überzeugen, was man sich zurecht gelegt hat....

Was geht denn jetzt ab? Wo habe ich Selbstdiagnosen gestellt? Ich habe lediglich Vermutungen ausgesprochen! Und welche "Annahmen" sind "physiologisch unsinnig"? Ich lege mir hier auch nichts zurecht, wovon ich "den einzigen Orthopäden, der gescheit ist" überzeugen will! Was unterstellst du mir denn hier? Und welchen "einzigen Orthopäden" meinst du überhaupt? Den, bei dem ich zur Kontrolle war jahrelang? Zu dem würde ich liebend gern gehen, glaube mir, denn dr kennt mich von Geburt an. Doch der praktiziert nun mal nicht mehr, er genießt seinen Ruhestand ;-) Einen neuen Orthopäden zu finden, ist hier nun mal wirklich nicht leicht. Die hier in der Region sind nicht gut, denen laufen mittlerweile die Patienten davon. Also muss ich in der nächsten größeren Stadt suchen, zum "nächstbesten" will ich natürlich auch nicht, was man hoffentlich versteht. Natürlich suche ich einen, ich hab auch nirgendwo geschrieben, dass ich das nicht will. Ich habe lediglich gefragt, was ich bis dahin tun kann. Mein Hausarzt (immerhin ein Sportmediziner, chiropraktische Ausbildung hat er auch) ist vermutlich erst in einer Woche zurück, ich werde aber am Montag anrufen und nachfragen. Einen Termin bei meinem Venenespezi hab ich in zwei Wochen, den Termin beim Orthopäden (den man ja nun mal auch nicht nachgeworfen bekommt) könnte ich sowieso erst danach wahrnehmen.

Oftmals kann man unterschiedliche Längen der Beine schon mal kinesiologisch lösen, es ist verblüffend. Dazu braucht es keinen Ausgleich....

Oha, das wär mir neu, dass Kinesiologie Knochen schrumpfen lässt ;-) Das wäre tatsächlich verblüffend ;-) Und auch wenn Kinesiologie hilfreich ist, vermute ich jetzt einfach mal, dass die Kk das nicht übernimmt. Somit wäre das für mich leider nicht mal ansatzweise machbar, da es finanziell sehr schlecht aussieht bei mir :-|

Sorry, wenn das jetzt schroff rüberkommt, aber ich mag Unterstellungen nicht @:)

Sunflower

Eigentlich beseitigt ein Ausgleich bei Beckenschiefstand durch unterschiedliche Beinlängen ja einen entstehenden Knick in der Wirbelsäule. Nun ja...

Ja, ich weiß, eigentlich. Bei mir leider nicht :-( Ich kam bereits damit auf die Welt. Ich kann ja mal schauen, ob ich evt die Unterlagen noch finde, aber ich bezweifle es fast. Den "Fachbegriff" für diesen "Knick" hab ich leider nicht mehr im Kopf, eine Skoliose jedenfalls war es nicht.

E{hem aliger N)utzer (W#&325731)


Dann meinst du damit aber eine Skoliose und die geht auch nicht weg wenn man was ausgleicht ;-)

S!ch'litszaugNe6x7


Also, die Ursache der Probleme mit den genannten Gelenken resultiert meiner Meinung nach aus meinem Beckenschiefstand durch eine Beinüberlänge von 1cm links.

Irgendwie muß man hier aber doch Geschriebenes auch interpretieren. Für mich liest es sich wie Selbstdiagnose. STeht doch deutlich da....

Diese Beinlängendifferenz wurde über mehrere Jahre durch Sohlenerhöhungen ausgeglichen. Dadurch ergibt sich allerdings das nächste Problem: Bei einem Ausgleich entsteht ein "Knick" in der Wirbelsäule, was dann über kurz oder lang zu Rückenschmerzen führt.

Dieser Knick in der Wirbelsäule ist ärztlich diagnostiziert?

Also ist ein dauerhafter Ausgleich auch unmöglich, ein vorrübergehender aber durchaus machbar. Der letzte Ausgleich fand etwa vor 17/ 18 Jahren statt.

Heute kann man die Wirbelsäule genauestens ausmessen, vor 17/18Jahren war das nädde so prickelnd, die Gerätschaften dazu sind heute besser.

Muß man auch selbst bezahlen, ca. 600 €, man hat dafür aber auch die Möglichkeit mit sensorischen Einlagen eine bessere Statik zu erwirken.

Ich weiß, dass ich zum Orthopäden gehen sollte, das kann aber noch etwas dauern, weil ich erst mal einen gescheiten finden muss.

Für mich liest sich das so, dass unter einer Runde ungescheiten, denen ja hier die Patienten weglaufen, eben einer gefunden werden muß.

Das lese hier genau aus dem BEitrag heraus.

Und welche "Annahmen" sind "physiologisch unsinnig?"

Na ein Knick in der Wirbelsäule zum Beispiel....

N#elxa


Irgendwie muß man hier aber doch Geschriebenes auch interpretieren. Für mich liest es sich wie Selbstdiagnose. STeht doch deutlich da....

Sorry, dann hatte ich das falsch ausgedrückt @:) Ich vermute das lediglich, weil es das für mich Naheliegendste ist. Mir ist schon klar, dass es das nicht sein muss ;-) Nee, um Gottes Willen, ich will hier keine Selbstdiagnosen stellen, das bringt mich ja nicht weiter. Ich weiß schon, dass ich das den Ärzten überlassen sollte ;-)

Dieser Knick in der Wirbelsäule ist ärztlich diagnostiziert?

Natürlich, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen ;-) Allerdings wird man das wohl kaum "Knick" nennen |-o Es wurden Röntgenaufnahmen gemacht, einmal ohne Ausgleich (da war die Wirbelsäule gerade, "normal") und einmal mit Ausgleich. Wahrscheinlich trifft die Bezeichnung seitliche Krümmung besser zu. Also es ist nichts wirklich abgeknickt. Aber ist eine deutliche Abweichung sichtbar gewesen.

Für mich liest sich das so, dass unter einer Runde ungescheiten, denen ja hier die Patienten weglaufen, eben einer gefunden werden muß.

Nee, die fallen bei meiner Suche ganz raus ;-) Ich habe jetzt drei in der nächsten größeren Stadt rausgesucht, schaue mal nach Onlinebewertungen und frage auch unseren Nachbarn mal. Ansonsten käme evtl. auch die Uni in Frage, mal sehen.

Dann meinst du damit aber eine Skoliose und die geht auch nicht weg wenn man was ausgleicht

Nein, es ist definitiv keine, es ist auch nichts verdreht oder dergleichen. Man :-( Irgendwie scheine ich mich falsch auszudrücken |-o Ich muss jetzt eh bisschen aufräumen, vielleicht fällt mir ja ein alter Bericht in die Hand :-|

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH