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Mysteriöse Knieblockaden/Streckhemmung... Hilfe!! :/

J8uKa6Nxo hat die Diskussion gestartet


So, jetzt nochmal als eigenständiger Beitrag... Entschuldigt das spamen, musste hier erstmal durchblicken ;-).

Hallo ihr Lieben!

Ich werde im Folgenden von meinen immer wiederkehrenden, mysteriösen Knieblockaden (Streckhemmung, starke Schmerzen) berichten. Ich hoffe hier jmd mit ähnlichen Erfahrungen, Tipps oder Therapiemöglichkeiten zu finden, da bisher jeder Arzt rat- und diagnoselos blieb :/.

- ca 2003-2008 immer wiederkehrende Blockaden im Knie (beim Hocken, schwimmen oä) durch überstreckung des Knies konnte unter Schmerzen und mit einem hörbaren "ploppen" die blockade selbst gelöst werden

- 2008 die erste blockade die sich nicht mehr selbst lösen ließ

--> MRT und Röntgen ohne Befund

Von dort an traten die gleichen Beschwerden in unregelmäßigen Abständen wieder auf. Und das bei kleinsten Bewegungen (Überschlagen der Beine etc.)

--> 2010 Arthroskopie des Kniegelenkes (Dauerte 80 Minuten, Entfernung der Plica-Falte)

Nach dem Eingriff hatte ich große Hoffnungen, dass es nun endlich bergauf geht. Keine 2 Monate nach der Arthroskopie hatte ich eine erneute Blockade beim Anwinkeln des Beines.

- 2013 Nachdem die Sorgen ums Knie weniger wurden (Schwimmen, Schneidersitz, langes Knien habe ich dennoch weiterhin vermieden) saß ich mit gestreckten Beinen auf dem Boden und machte eine leichte Bewegung nach außen. Das Knie blockierte erneut. Dieses Mal war ein Beugen nicht mehr möglich. Innerhalb von 3 Tagen schwoll das Knie an und auf einem erneut durchgeführten MRT war ein Erguss sichtbar (wo soll der bitte her kommen?). Die Ärzte waren wieder ratlos und wollten erneut arthroskopieren (aber das gebrannte Kind...). Nach 6 Wöchiger Genesungsphase war ich gerade wieder soweit schmerzlos Treppen zu laufen, glücklich wieder mobiler zu sein und sowieso... Habe mich samstags Abends ins Bett gelegt und schon wieder diese verdammte Blockade! Eine Blutuntersuchung der Rheuma- und Gichtwerte fiel negativ aus. Ab zum nächsten Orthopäden. Kortisonspritze die auch keine Besserung brachte und der erneute Verweis auf eine nötige Arthroskopie. (Ich habe die gleichen Beschwerden seit Jahren und die damalige Arthroskopie hat mir schon keinen Befund geliefert).

Die letzte Blockade ist jetzt eine Woche her. Ich humpel und habe wirklich bei jedem Schritt, beim Hose anziehen, hinlegen, sitzen usw. Angst, dass es wieder losgeht (das Gefühl kommt auch immer wieder). Diese ständigen Gedanken ums Knie schränken mein Lebensgefühl enorm ein.

Deshalb hoffe ich nun, dass zum einen jemand diesen doch sehr langen Text gelesen hat und ähnliche symptome hat, rat weiß, ne Idee hat was hinter diesen mysteriösen Blockaden stecken kann oder was ich tun kann, um sie los zu werden... Ich verzweifle so langsam wirklich :(!

Liebe Grüsse und Danke im Voraus

Julia

Antworten
Boell[a CullXen-Swaxn


Hi,

Die Geschichte liest sich wirklich grausig. Kann dich gut verstehen. Bin einige Jahr mit ständig subluxierenden Kniescheiben herumgelaufen.

Ist deine Kniescheibe stabil?

Sind deine Hüftgelenke mal untersucht worden? Beinachsenaufnahmen? Hast du Fußfehlstellungen? Was genau haben die denn da immer eingerenkt? Die jenigen, die dich da behandelt haben müssen doch anhaltspunkte gehabt haben.

lg

Klrähxe


Hallo JuKaNo,

ich sitze hier gerade nach frisch erfolgter Arthroskopie {:( Deine Beschwerde hören sich sehr nach [[http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/662611/#p20284578 meinen]] an. Vielleicht hast du auch freie Gelenkkörper im Knie, die Beschwerden passen jedenfalls dazu und ein MRT ist nicht immer 100% zuverlässig. Bei mir wurde auch ein freier Gelenkkörper im MRT nicht gesehen. So oder so schadet es deinem Knie immer wieder zu blockieren und anzuschwellen, je nach Ursache, kannst du den Knorpel dadurch deutlich schädigen. Hol dir auf alle Fälle mal den damaligen Befund/OP Bericht. Wenn konservative Maßnahmen nicht anschlagen und du immer wieder Beschwerden hast, kommst du um eine erneute Arthroskopie wahrscheinlich nicht rum, aber lass dich von einem Kniespezialisten mit gutem Ruf behandeln.

sIcfholjxur


Hallo Julia,

Deine Symtome könnten meine sein:

Also auch ich habe seit ca. 10 Jahren immer mal wieder Blockaden (Streckhemmung) im rechten Knie/Unterschenkel.

Bisher habe ich das immer durch gewaltsames (und sehr schmerzreiches) Strecken des Beines von allein

behoben. Mit einem Plopp war das Bein wieder gerade. Die Schmerzen vergingen recht schnell, alles war wieder gut. Passiert ist es ein, zweimal im Jahr. Im August dieses Jahres habe ich zum ersten mal einen Facharzt aufgesucht, Röntgen und MRT wiesen ein gesundes Knie aus.Alles ohne Befund.

Vorigen Donnerstag Abend gings aber nicht mehr allein weg. ich war hilflos, wie ein kleines Kind. Das Bein ließ sich nicht mehr Strecken, jede Bewegung über 45Grad schmerzte sehr.

Also Notarzt, Krankenhaus und am Freitag Streckung unter Narkose. Wieder kein Befund. Das Knie ist nach Ansicht der Ärzte gesund. Am Samstag wurde ich enlassen. Anfangs konnte ich nur auf Krücken gehen, jetzt geht es schon wieder ganz gut, aber Schmerzen sind noch da. Eigentlich sind es ja keine Schmerzen, sondern ein Ziehen, wie beim Krampf. Nun humple ich durch die Gegend und habe Angst, dass es wieder passiert und das nicht auf dem Sofa, wie jetzt.

Am Freitag gehe ich zum Ortopäden, eine Überweisung zum Neurologen habe ich auch. Aber wird das was bringen?

Viele Grüße

Jürgen

J7uKaxNo


Hallo nochmal!

Laut Aussage des Orthopäden und der Physio ist die Kniescheibe stabil. Mein rechts Bein (das auch die Probleme macht) geht wohl Richtung x-Bein... Mehr war aus den Beiden nicht raus zu bekommen. Bin aber derzeit auf der Suche nach nem neuen Orthopäden, der nicht als erstes arthroskopieren möchte. Sollte gar nix anderes helfen, würde ich's nochmal in Betracht ziehen (auch wenn meine Hoffnung an Heilung durch eine arthroskopie gen Null geht).

Das Knie wurde damals auch nie "fachmännisch" eingerenkt, sondern wie Jürgen auch beschrieben hat durch Druck von mir selbst erledigt. Kann denn eine Beinlängendifferenz/ x-Beine zu einer solchen Verklemmung führen?

@ Jürgen:

Da leide ich wirklich mit dir.... Wenn man das Problem noch selbst beseitigen kann macht man sich wenig Gedanken darum, dass es plötzlich anders sein könnte :/. Halte mich doch bitte auf dem Laufenden was dein Orthopäde sagt. Ich werde das gleiche tun :). Versuche momentan an einen fähigen Osteopathen zu geraten... Auch Akupunktur Ziehe ich im Betracht... Ich glaube ich würde mittlerweile auch zu jedem zwielichtigen Wunderheiler gehen, um endlich ne Behandlungsmöglichkeit zu finden die hilft ^^.

Beste Grüsse

Julia :[]

skcholxjur


Hallo Julia,

danke für Dein Mitgefühl. Heute war ich den ganzen Vormittag unterwegs, wegen meinen Arztterminen. Am Freitag gehe ich zum Ortopäden, für den Neurologen habe ich einen Zermin am 2.12.13!!!. Krass.

Ich schmiere mein Knie fleißig mit Voltaren ein, ob es hift kann ich noch nicht sagen.

Hast Du damit, oder mit anderen Medikamenten gute Erfahrungen?

Beim Autofahren heute, ist mir aufgefallen, dass die Ferse des rechten Beines Schmerzen verursacht. Genau diese Schmerzen hatte ich auch in den letzten Monaten, wenn ich beruflich weite Strecken gefahren bin.

Ich halte Dich auf dem Laufenden!

Viele Grü0e

Jürgen

J7uKaxNo


Hallo!

Bin momentan beruflich ziemlich eingespannt und komme kaum zum Schreiben...

Ich habe Schmerztabletten immer nur in akuten Fall genommen und sonst versucht durch Voltaren und Diclofenac-Salben dem Problem entgegenzuwirken... Wirklich Erfolg hat's jedoch nicht gebracht. Eigtl hat mir immer nur die Zeit geholfen, um die Blockade zu lösen. Humpel aber jetzt, 2 Wochen nach dem letzten Vorfall, immernoch ziemlich :/. Bin derzeit auf der Suche nach nem Kniespezialisten (so zwischen Köln und Koblenz) der auch mal zuhört, nachfragt und nachsieht... Und nicht gleich ne arthroskopie als non plus Ultra ansieht...

@ Jürgen was sagt der orthopäde??

Liebe Grüsse

EJhemalMiger NKutzer (#32x5731)


Wenn du ein muskuläres Problem hast in Form von Verkürzungen und Triggerpunkten kannst du Salben schmieren soviel du willst, es wird nichts ändern.

Und wenn man nichts findest was das Problem im Gelenk zu verursachen zu scheint, dann sollte man mal an die Muskeln denken. Da kann ein guter Osteopath bzw Manualtherapeut helfen

s4cholHjur


Hallo,

mir geht es besser. Am Mittwoch abend hat sich beim auftreten mit dem Fuß (vom Sessel aufgestanden) die letzten 3-4% der Streckblockade von allein gelöst. Die Schmerzen sind seitdem täglich weniger geworden. Heute war ich beim Ortopäden. Auch der konnte nichts feststellen. Er meinte, vom Kniegelenk kann das nicht kommen. Er hat mich untersucht und bei allen Bewegungen vom Bein habe ich keine Schmerzen empfunden. Bin weitere zwei Wochen krankgeschrieben und habe Strom und Massage verschrieben bekommen. Durch einen glücklichen Zufall habe ich für übernächste Woche einen Termin für den hiesigen Zweitliga-Fussballarzt bekommen. Wenn nicht der, wer sonst kann helfen. :)^

Viele Grüße

Jürgen

ERhemaliger$ Nutze\r (#325/73x1)


In solchen Fällen ist die Muskulatur das Problem. Massage wird da nicht helfen, sinnvoller wäre Mnauelle Therapie

J}uKaxNo


Die Muskulatur kann zu einer kompletten Streckhemmung führen?

Bei mir gibt's weiterhin nix neues :/. Wie sieht's bei die aus, Jürgen?

svchoRljur


Hallo Julia,

bei mir gibt es auch nichts neues. Ich war vor zwei Wochen noch bei dem Sportarzt,

er untersuchte mich und meinte dass sich bei der Streckhemmung ein Muskel oder

eine Sehne/Band von ihrer ürsprünglichen Lage in die falsche raushopsen. Das würde auch den "Plopp" beim wiedereinrenken erklären. Ich bin Beschwerdefrei und passe halt auf, dass ich keine

falsche Bewegung mache. Der Arzt hat mir manuelle Therapie verschrieben, die Behandlung beginnt aber erst Ende November.

In drei Wochen will ich in den lange geplanten Skiurlaub fahren, der Arzt hatte keine Bedenken...

Viele Grüße

Jürgen

slcho#lxjur


Hallo,

auch Hallo Julia, wenn sie das noch liest.

Ich hatte jetzt über zwei Jahre Ruhe. Gestern mittag dann die selbe Sch....

Ich hatte mich hingehockt, beim aufstehen ist es dann passiert. Die selben

Symtome, die selben Schmerzen. Beim letzzten mal war es jedoch weitaus schlimmer, da konnte ich gar nicht laufen.

Gestern konnte ich noch mit dem Auto zur Notaufnahme fahren. Die Untersuchung ergab nichts, auch das Röntgenbild

war i.O. Heute war ich in der Ambulanz, soll jetzt ein MRT machen lassen.

KIatja bUnf|all)kind


Hallo,

ich bin gerade auf dieses Knieforum gestoßen. Anscheinend haben auch andere Leute meine Probleme :-( Seid Ihr (Jürgen und Julia) Eure Beschwerden wieder los?

Ich habe nach einem Treppensturz auch eine Streckhemmung im rechten Knie. Niemand weiß, was es ist, da mein MRT vollkommen ohne Befund ist. Also kein Meniskusriss, wie gern vermutet. Mein Orthopäde wußte nicht mehr weiter und schickte mich zur Sportklinik zur Krankengymnastik. Jetzt, nach drei Anwendungen, ist das Knie so schlimm wie nie zuvor. Mein Therapeut hat mich heute auf ein Fahrrad gesetzt, das zu hoch eingestellt war, und auf dem Rad hatte ich dann eine Streckhemmung. Sie war schlimmer als je zuvor, da ich von dem blöden Rad kaum noch runtergekommen bin und den Fuß daher nicht auf den Boden stellen konnte. Nachdem ich das Knie endlich wieder strecken konnte, hatte ich den ganzen Tag Probleme und bin am Ende nur noch gehumpelt. Jetzt habe ich gerade meine Kniebinde aus dem Keller geholt, die ich eigentlich für mein linkes Knie verschrieben bekommen habe, weil es schon zweimal rausgsprungen ist. Und siehe da, die Schmerzen sind endlich weg!

In neun Tagen habe ich einen Orthopädentermin in der Sportklinik und hoffe, daß dann endlich eine Diagnose gestellt werden kann. Mein Fazit: Krankenymnastik ohne Diagnose kann schaden! Ich setze auf alle Fälle mit den Anwendungen bis zum Orthopädentermin aus. Das Tragen einer Kniebinde dagegen hilft.

Hat jemand Erfahrungen, die mir weiterhelfen können?

Vielen Dank

Katja

S'cPhmid8t=i70


Nur die Erfahrung, dass ein MRT nicht immer alles zeigt oder auch mal positiver sein kann als es in Wirklichkeit ist.

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