» »

Spinalkanalstenose-Nach der OP wurde alles nur noch schlimmer

bHinauHcxhda hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich schreibe im Namen meiner Mutter. Sie rief mich gestern an und weinte vor Schmerzen.

Sie bat mich, mich hier einmal umzuhören ob es Erfahrungen gibt weil ihr scheinbar niemand helfen kann.

Hier ihr Krankheitsbild:

Seit 25 Jahren schon hat sie ein Brennen und ein Taubheitsgefühl im linken Bein, gepaart mit, mal mehr, mal weniger starken Rückenschmerzen im unteren Lendenwirbelbereich.

Vor 2 Jahren wurden dann aber die Schmerzen sehr schlimm, teilweise ist vor Schmerzen ohnmächtig geworden.

Der Orthopäde hat es erst mit allen möglichen Behandlungen versucht, Krankengymnastik, Akkupunktur, Spritzen, Kortison.

Nichts half.

Nach einem MRT wurde dann eine Spinalkanalverengung festgestellt und sie wurde operiert.

Und nun ist sie erst recht fertig mit den Nerven denn die OP hat alles nur noch schlimmer gemacht.

Ein erneutes MRT hat ergeben, dass die OP erfolgreich war.

Jedoch hat meine Mutter nun schlimmere Schmerzen als zuvor!

Nun kommt zu den Kreuzschmerzen und dem Brennen im Bein noch ein Stechen und Bohren und starke Schmerzen in beiden Gesäßhälften und in den Oberschenkeln dazu.

Der Arzt ist ratlos, erneutes Kortison hat nichts gebracht und auch jegliche Schmerzmittel helfen nicht.

Besonders schlimm ist es wenn sie morgens aufsteht, dann sind die Schmerzen fast unerträglich.

Gestern konnte sie nicht mehr laufen vor Schmerzen.

Im Laufe des Tages bessern sie sich manchmal etwas und an wenigen Tagen sind sie sogar einigermaßen erträglich, aber das ist selten.

So kann es nicht weitergehen und der Arzt weiß auch nicht weiter.

Hat jemand einen Rat für uns was es noch sein könnte ?

Wir sind dankbar für jeden Hinweis wo wir ansetzen könnten.

Antworten
Eqhemualigebr Nutzer s(#32573x1)


Das ist leider ein bekanntes Phänomen, oftmals ist das auf Narbenbildung zurückzuführen. Diese drücken auf die Nerven und machen die schlimmen Schmerzen.

Das schlimme an der Sache, das man meist nur symptomatisch was dagegen machen kann, heißt, einfach Narben rausschneiden bringt oft nichts, der Körper bildet meist mehr und stärkere Narben nach.

Nun kommt zu den Kreuzschmerzen und dem Brennen im Bein noch ein Stechen und Bohren und starke Schmerzen in beiden Gesäßhälften und in den Oberschenkeln dazu

Deine Mutter gehört in Hände eines Schmerztherapeuten und ordentlich mit Schmerzmitteln eingestellt. Gegen den Brennschmerz gibt es Medikamamente wie Lyika oder Gabapentin. Die anderen Schmerzen müssen mit anderen Schmerzmitteln behandelt werden.

Wenn sie richtig eingestellt ist, wird sie auch ihre Lebensqualität zurück bekommen.

btin*auc[hda


Danke für Deine Antwort Mellimaus21.

Müssten denn die Narben nicht auf dem MRT zu sehen sein?

Man konnte ja nichts erkennen.

E3heLmaligelr SNutzer (#!325731)


Ein MRT zeigt nie alle immer korrekt an, manches wird falsch positiv und manches falsch negativ gezeigt.

Gerade auch wenn man nichts sieht muss man die Komponente chronische Schmerzen ins Auge fassen. Aber auch dann ist der Schmerztherapeut der richtige Ansrechparter.

So oder so, ohne Medikamente scheint sie nicht klar zu kommen

EFhemal`iger NuFtzer S(#3I25731)


Ein MRT zeigt nie alle immer korrekt an, manches wird falsch positiv und manches falsch negativ gezeigt.

Gerade auch wenn man nichts sieht muss man die Komponente chronische Schmerzen ins Auge fassen. Aber auch dann ist der Schmerztherapeut der richtige Ansrechparter.

So oder so, ohne Medikamente scheint sie nicht klar zu kommen

b0inaucxhda


Ich hatte gerade mit ihr telefoniert. Die starken Schmerzen hatte sie gleich nach der OP und der Arzt sagte, es könnte sich ein Bluterguss gebildet haben, aber die Schmerzen blieben fortan.

Sxilber&mondau(gxe


Das ist leider ein bekanntes Phänomen, oftmals ist das auf Narbenbildung zurückzuführen. Diese drücken auf die Nerven und machen die schlimmen Schmerzen.

Ich hatte mal (Jahre nach einer Bandscheiben-OP) eine MRT mit Kontrastmittel, da sah man die Narben – MIR sagten damals unabhängig von einander zwei Neurochirurgen (also die "Spezialisten"; einer aus der Klinik und einer mit einer eigenen Praxis) dass Narbengewebe NIE Probleme mache ! Pfff...

Aber wie ist es mit Blutergüssen ? Einfach nur sagen "es könnte sich einer gebildet haben..." ?

Ansonsten schließe ich mich Mellimaus21 an, man kann doch die Leute nicht einfach so leiden lassen, himmel...!

E\hemal?ig.er Nudtzer (f#325M731x)


Wie lange ist die OP denn her? Blutergüsse verschwinden auch wieder, und wenn nicht, dann sind sie in der Bildgebung sichtbar ....

Wie gesagt, zusehen das sie zu einem Schmerztherapeuten kommt!

bLinalucxhda


Die Operation ist 4 Monate her.

Vorher hatte sie ja Beschwerden, aber die sind jetzt gar nichts mehr gegen die jetzigen Schmerzen.

Sie war gestern bei einer Neurologin zur Messung der Nervenleitungen.

Ergebnis: Alles Bestens :-/ %-| .

Die Neurologin meint, sie solle mal die Entzündungswerte und die Muskelwerte bestimmen lassen.

Ob sich eventuell eine Entzündung irgendwo befindet.

Csora-A-ntonixa


Mein Mann wurde auch operiert wegen Bandscheibenvorfall. Bei der OP (Hochsommer, 30 Grad und mehr), schleppten sich Streptokokken ein. Die Schmerzen waren schlimmer als vorher, trotz Schmerzambulanz in der Klinik kam keine Zusammenarbeit mit denen zustande >:(

Er hat sich dann selbst entlassen und wurde ein paar Tage zu Hause vom HA mit Schmerzpflastern versorgt. Danach Einweisung in ein anderes KH und dort wurde der Bakterienbefall, sprich die Entzündung erst diagnostiziert und behandelt. Erst Monate später war er einigermaßen schmerzfrei.

Soll heißen, eine Entzündung könnte durchaus möglich sein. Dem würde ich auf jeden Fall nachgehen :)*

EMhema5lioger NuBtOzer c(#325g731)


Ich kann mich nur wiederholen, die braucht eine anständige Schmerzversorgung. Sie soll zusehen das sie zu einem Schmerztherapeuten bekommt, denn augenscheinlich fühlt sich ja keiner imstande mal Schmerzmittel zu verschreiben ...

eAst$relle


Nach 4 Monaten ununterbrochenen Schmerze hat sich vermutlich schon ein Schmerzgedächtnis gebildet. Das heißt, die Schmerzen halten an, selbst wenn sich Schwellungen und Ergüsse inzwischen zurückgebildet haben.

2 Dinge sollte man sofort machen können:

1. Wie Mellimaus schon schrieb, hier muss unbedingt eine Schmerztherapie her, beginnend mit

starken Schmerzmitteln und danach bei Rückgang der Schmerzen Versuche mit Physiotherapie. Hier gilt jetzt wirklich: Erst Tabletten dann Versuche mit aktiver Krankengymnastik.

2. Um eine Infektion auszuschließen (die kann auch längere Zeit nach einer OP erst so richtig akut werden), sollten die notwendigen Blutuntersuchungen erfolgen.

Es gibt außer dem Ischias auch noch den sogenannten Pseudo-Ischias. Als Ursache gelten Wirbelgelenksblockaden oder sogenannte Triggerpunkte in den Gesäßmuskeln infolge von Fehlbelastungen aufgrund der lang anhaltenden Beschwerden. Die rufen ähnlich starke Beschwerden wie ein BS-Vorfall hervor. So erging es meiner Schwester nach einer BS-OP. Die Neurochirurgen sahen sich außerstande, ihr zu helfen.

Ein guter Physiotherapeut, der sich mit der Triggerpunkt-Behandlung auskennt, könnte Abhilfe schaffen. Der Physiotherapeut hat bei meiner Schwester die Ursache der Schmerzen in 2 Wochen behoben.

YsvOyzmJonxd


Hallo,bei mir ist die Op nun einige Jahre her und ich habe starke Narben,die auf die Nerven drücken und immer chronisch entzündet sind,daher auch immer Schmerzen und oft kann ich kaum laufen.Mir sagte man vorher schon,dass Narbenbildung häufig vorkommt und die Sache verschlimmern kann.Leider ist das bei mir so.Dazu kommt,dass ich noch versteift bin und mir zuviel Knochen von den Wirbeln weggefräst wurde >:( Ich bin von Schmerzambulanz unserer Uniklinik eingestellt,dass ich es soweit aushalten kann.So meine Erfahrungen, @:)

Yfvy>monxd


Ups,ein Teil ist verloren gegangen von meinem Text,Sommer und viel Wärme in Form von Körnerkissen bzw Moorpackungen tun mir sehr gut,Winter und Nässe verschlimmern die Beschwerden :)*

bsinaTuchda


Danke für Deine Antwort Yvymond.

Es waren auf zwei MRT's keine Narben erkennbar. Einmal wurde ein normales und dann eines mit Kontrastmittel gemacht.

Die Blutwerte sind normal, keine Entzündung vorhanden.

Heute ist sie beim Hausarzt.

Das mit der Schmerzambulanz wird sie machen, aber sie hofft immer noch, dass die Ärzte irgendetwas finden und die Ursache beheben.

Sie will sich nun die Hüfte untersuchen lassen.

Ich vermute aber mittlerweile, dass ihre Schmerzen psychischer Natur sind oder dass sie starke Verkrampfungen hat.

Wir geben noch nicht auf.

Mehr als ihr von der Schmerztherapie erzählen kann ich leider nicht.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH