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Mikrofrakturierung - Knie

Dmar_haxj


Ich glaube, dass bei mir die fehlende Beugunglimiterung nicht so schlimm ist, da ich die Buegung kontrollieren kann und die Schwellung derzeit so stark ist, dass ich mich nicht traue viel zu beugen. Apropos die Schwellung. Bei mir haben Topfenwickel immer gut funktioniert. Wenn ich die Duschpflaster verwende, darf ich diese bereits anwenden, oder ist es so kurz nach dem OP zu früh?

Ich übe meinen Beruf mit viel Engagement und habe mich oft gefragt wie schön es wäre paar Tage zu Hause zu liegen und nicht zu tun. Von wegen:) Heute 3 Tag und es wird richtig langweilig:) Warscheinlich dadurch, dass man gezwungen ist zu liegen und in der Bewegung limitiert ist, ist es ncht so chillig. Das habe ich aber im Voraus gewußt und ist nicht neues für mich...

Was die Schemrzen nach OP betrifft, bin ich positiv überrascht. Derzeit läßt,sich locker damit leben, und die Schmerzphasen sind dehr kurz. Ich habe die Medikamente schon abgesetzt und nehme Parkemed nur noch nach Bedarf.

DUarhaxj


Sorry für die Schreibfehler. Ich werde es doch paar mal durchlesen bevor ich auf Absenden drucke :|N

SCunflowecr_x73


Muss mich Mellimaus da leider anschließen...

Gut, vielleicht habe ich schon zu viel durch und vermutlich war ich bei meiner ersten Knie-Op auch noch naiver. Aber selbst da habe ich mir zwei Meinungen eingeholt und wusste vorher, was HINTERHER zu erwarten ist. Schwankungen gibt's immer, einige Aussagen sind immer "je nach Verlauf".

Aber so grundsätzlich... Gerade bei einer aufwändigeren Nachbehandlungsphase sollte das VORHER klar sein. Wenn mein Doc sagt "Meniskusteil raus, danach Vollbelastung eigentlich sofort möglich, allerdings schmerzabhängig" bin ich nun mal schneller fit als wenn ich nach einer MF oder ACT wochenlang NICHT DARF, obwohl das Knie schon wieder ganz okay zu sein scheint.

Ein guter Operateur ist auch dadurch gekennzeichnet, dass er diese Dinge deutlich macht und am besten schriftlich mitgibt.

S^u>nflo0wer_x73


@ Darhaj:

Zur Beugung sage ich nichts mehr. Du kannst bspw. nachts nur begrenzt kontrollieren, was Du machst. Ich durfte nach einer ACT hinter der Knieschbei bspw. nicht mal den Oberschenkel anspannen, weil man damit die Patella hochzieht. Und erst MIT Orthese merkt man, wie schnell man in die maximal erlaubte Beugung reingeht.

Und:

Gerade bei den Verfahren zur Knorpelrekonstruktion klaffen Schmerzen und erforderliche Schonung sehr auseinander. Ich hatte meist sehr schnell ein abgeschwollenes, komplett reizloses und schmerzfreies Knie. Aber die Zellchen da drin, die müssen halt noch groß und stark werden. Das sind rohe Eier. Und ein Zuviel macht's kaputt, ohne dass es weh tut. Das Ergebnis ist dann, dass der Aufwand für die Katz war (wobei das Risiko ja eh hoch ist, da es bei den Verfahren keine Erfolgsgarantie gibt).

D+arh;axj


Wer schon kein Vertrauen in den Arzt setzte von dem er sich hat operieren lassen und lieber das macht was wildfremde medizinische Laien in irgendwelchen Foren empfehlen, sollte sich einmal die Frage stellen warum er sich von diesem Arzt überhaupt hat operieren lassen

Ich sehe es nicht so schwarz/weiß. Klar hat man Vertrauen. Ich habe mir meinen Arzt selbst ausgesucht und übernehme Teil der Kosten selbst, da sich um Privatarzt handelt. Dennoch bleibt etwas Unsicherheit erhalten. Das ist menschlich und wie ich es finde ok. In heutigen Zeiten greift man dann zum Tablet und versucht sich zu informieren. Trotzdem kann man die Anweisungen vom Arzt weiter befolgen. Ich persönlich habe mich sehr gefreut über jeden Bericht über Mikrofrakturierung den ich im Net gefunden habe.

Stunfl8o)waer_7x3


Klar bleibt Unsicherheit, weil bei dem Verfahren keine Garantie existiert, dass es hilft.

Aber DEIN Operateur könnte Unsicherheit durch klare schriftliche Vorgaben reduzieren. Das ist für mich (nimm's mir nicht übel, bin halt z.T. 500 km durch Deutschland gefahren für entsprechende Operateure und habe bei dieser Suche auch viel Mist erlebt) so ein bisschen Verweis auf einen Arzt, der eher von seinem Ruf und Status lebt (und ggf. durchaus GUTEN OP-Fähigkeiten). Aber halt NICHT von einer vernünftigen Nachbehandlungen.

Ich gehe trotz Schrott-Knie für die banalen OP's zum Chirurgen meines Vertrauens ein paar Bushaltestellen weiter. Der kennt seine Grenzen, der hat mich aktiv an echte Spezialisten vermittelt. Er operiert verdammt solide, aber legt sehr viel Wert auf die Nachbehandlung. Und macht das alles sehr transparent und genau.

Ein Arzt lebt halt nicht nur von seinem Status. Leider geben viele Koryphäen nach der OP die Verantwortung gerne ab bzw. fühlen sich nur BEI der OP richtig zuständig. Habe ich halt mehrfach bei "Spezialisten" so erlebt. Auf diese Spezies kann ich halt gut verzichten.

E%hemalEiger NuStzer (#3#25x731)


da ich die Buegung kontrollieren kann und die Schwellung derzeit so stark ist, dass ich mich nicht traue viel zu beugen

Die Orthesen sind aber gerade dazu da nachts wenn man schläft Kontrolle zu haben und einen Schutz zu bieten wenn man gerade im Herbst mal schnell ausrutscht. Ohen beugelimitierende Schiene ist das Knie ruck zuck maximal gebeugt bei einem Sturz und dann ist unter Umständen alles kaputt was bisher gut aussah ...

Wenn ich die Duschpflaster verwende, darf ich diese bereits anwenden, oder ist es so kurz nach dem OP zu früh?

Duschpflaster braucht man eigentlich gar nicht. Pflaster drauf, duschen und gut. Nach dem Duschen Pflaster erneuern. Machen wir im Klinikum auch nicht anders und ich selber kenne es auch nie anders.

In heutigen Zeiten greift man dann zum Tablet und versucht sich zu informieren

Richtig und da kommen dann solche Tipps wie "Bein pendeln lassen" :-X und das das kann dein Ergebnis in dem Falle schon kaputt machen ... man sollte sich gut überlegen was man hier für sich rauszieht und was nicht. Denn der der die Konsequenzen trägt bist du alleine, nicht der der den falsche Tipp gegeben hat. Dahe rim Zweifelsfalle an das halten was der Arzt sagt und nicht was User x y ohne Medizinischen Hintergrund und ohne genaue Befundkenntnisse sagt ...

SUunflo%wer._7x3


Also ich bin eher ein kleiner Feigling und dusche in der ersten Woche nach OP immer mit Duschpflaster. Dann mit dem normalen, welches ich danach wechsele. Nach dem Fadenziehen dann wieder ein paar Tage mit Duschpflaster.

Muss aber sagen, dass ich im Frühjahr einen kl. Wundinfekt hatte. Und jetzt nach einer Bauch-OP vor 4 Wochen eine von 4 kleinen Narben nach dem Fadenziehen auch wieder eiterte und ich bis vor 3 Tagen nur mit Duschpflaster geduscht habe UND noch großzügig Octenisept versprüht habe.

Wurde da vor 12 Jahren nach der ersten OP sehr auf Vorsicht getrimmt (was man heute wirklich schon anders sieht), konnte das aber nie so ganz ablegen und jetzt 2x die Narbenprobleme in Reihe prägen dann doch wieder.

D arhaxj


Absolut richtig. Aus dem Grund finde ich toll, dass es Menschen gibt die auf solche Gefahren sofort aufzeigen. Ich überlege mir ganz gut wie ich mit Tipps aus Net umgehe.

Wie gesagt, ich habe mich gefreut darüber zu lesen und kann mir gut vorstellen, dass es andere Menschen gibt die sich freuen werden über meinen Erfahrungen zu lesen.

Jeder muss für sich entscheiden ob das nur die Freizeitlektüre darstellen soll oder die Quelle für potentielle Tipps. Diese Entscheidung bleibt beim Leser.

Die Wichtigkeit der Orthese verstehe ich schon. Nur im Moment kann ich nicht viel machen. Da wären wir wieder beim Arzt und Vertrauen:) Er hat mir halt keine verschrieben und ich werde es befolgen, zumindest bis zum Kontrolltermin. Inzwischen werde ich versuchen, soweit es geht, wenig zu beugen.

SounfloFwer_73


Klar, Dein Arzt hat nix verschrieben, also siehst Du die Notwendigkeit nicht. Steht Dir frei, finde ich auch nicht unlogisch.

Nur im Moment kann ich nicht viel machen.

Täusch' Dich nicht, was man nachts so treibt. Wenn man des 3. Mal wachwird, weil man mit Schwung in die Begrenzung der Orthese ging, wird einem das erst bewusst.

EdhemaGliger" NutzeMr (#3257x31)


Noa ja ich hatte auch schon Wundheiungstsörungen mit erneuter Nahtversorgung ... trotzdem braucht es keine Duschpflaster. Wunden sind nach 24h verschlossen da reicht ein normales Pflaster und wenn kauft man halt sterile Wasserabweisende Pflaster, aber spezielle Duschpflaster braucht man nicht

S8chmiDdtix70


Es gibt für mich den Unterschied zwischen dem reinen Erfahrungsaustausch, den ich nach meinen Schulter OPs gerne geführt habe und dem, was man daraus dann macht....Niemals hätte ich Tipps von anderen Betroffenen, die die Nachbehandlung an sich angehen angenommen. Dafür ist mein Arzt da.

Wenn es eine konkrete Beugelimitierung gibt, wundert mich allerdings auch, dass Du da keine Orthese bekommen hast....Im wachen Zustand kann man das ja gut kontrollieren, aber wenn man schläft ??? Ich war da schon froh über die Schulterorthese, die eine falsche Bewegung unmöglich gemacht hat...Andererseits habe ich gerade beim Erfahrungsaustausch über so viele verschiedene Nachbehandlungen bei der gleichen Diagnose gelesen....da wundert mich das dann auch wieder nicht....

Ich habe erst geduscht als die Fäden gezogen waren....

SPunfl~owesr_73


kauft man halt sterile Wasserabweisende Pflaster

Die meinte/habe ich auch... ;-) Wusste nicht, dass es nochmals spezielle Duschpflaster gibt?!

Ich habe erst geduscht als die Fäden gezogen waren....

Nach der ersten ACT habe ich 6 Wochen lang nicht geduscht. Durfte ja den Oberschenkelmuskel nicht anspannen etc., so dass selbst Duschen nicht ging. Was man nicht so alles in Kauf nimmt... ]:D

E=hemaligler Nu<tzerY (#3257371d)


Wusste nicht, dass es nochmals spezielle Duschpflaster gibt?!

Ja gibt es ...

D/arhxaj


Ja gibt es ...

Ich finde diese super.

Ich habe übermorgen erste Phisyo in der Ordination meines Arztes und werde mal wegen Orthese nachfragen. Bin gespannt was ich für Antwort bekomme.

Für mich noch mehr unlogisch, dass ich schon nach 2 Wochen mit 40kg belasten darf. Aber darüber kann ich noch mit dem Operateur am 26.11. sprechen.

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