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Facettenarthrose, was hilft?

McalXlaxcham hat die Diskussion gestartet


Hallo, gestern wurde bei mir die Diagnose Facettenarthrose gestellt und ich mache mir nun Gedanken, wie ich das nun am besten in den Griff bekomme. Habe nun ersteinmal Schmerzmittel Tramadol bekommen. Ab Montag erhalte ich Akupunktur 2 x die Woche. Mein Arzt sprach auch von verödung der Nerven falls es nicht besser wird. Wer hat die gleiche Diagnose bzw. welche Erfahrungen habt ihr gemacht. Über reichlichen Austausch danke ich euch. Mallacham

Antworten
W(ogdehoxuse


Eine Facettengelenksarthrose ist ein Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke. Bevor man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießt (Verödung der Nerven), sollte zusätzlich zur Akupunktur auf jeden Fall das Spektrum der konservativen Therapie ausgeschöpft sein. D.h. neben Schmerztherapie Physiotherapie, physikalische Therapie, gezielter Muskelaufbau usw. Auch Übergewicht, falls vorhanden, sollte reduziert werden.

Alles Gute *:)

P;eru#sxt


Für die Wirbelgelenk-Arthrose gibt es einige nichtoerative Therapien, die eine deutliche Verbesserungen in Hinsicht auf den Schmerzverlauf und der Gelenkbeweglichkeit bewirken. Zum Beispiel wird bei der Plasma-Therapie das eigene Plasma entnommen, körpereigene regenerative und arthrosehemmende Bestandteile herausgefiltert und wieder in das Gelenk injiziert.

M%allUachaxm


Das schlimmste was ich zur Zeit empfinde sind die Schmerzen und die Gangunsicherheit was immer schubweise kommt. Durch die Tramadol sind zwar die Schmerzen erträglicher geworden, aber dafür habe ich so ein unangenehmes Gefühl in den Beinen beim laufen so als ob mich die Kräfte verlassen haben und die Schmerzen nur oberflächlich weg sind. Ist das normal und wird sich das nach einiger Zeit bessern. Ich habe kein Übergewicht bin 173 groß und wiege 71 kg. Sollte man auch seine Ernährung umstellen ?

EZhema/l:igerg Nutzerj (#"32573x1)


Habe ich alles durch, ich habe seit über 2 Jahren Probleme mit dem Rücken.

verödung der Nerven

Kann man machen, dafür muss man erst mal wissen ob die Schmerzen wirklich daher kommen, das testes man mit Facetteninfiltrationen. Und das veröden wird auch nur gemacht wenn langfristig nichts anderes hilft.

Zuerst gibt man erst mal Schmerzmittel, Tramal diret als erstes ... na ja. Man sollte es erst mal mit was entzündungshemmendem versuchen, da die Schmerzen ja duch die Reizung der Gelenkkapsel durch den Knorpelabrieb kommt.

Außerdem Physiotherapie, Muskelaufbau, Reha Sort. Muskelaufbau ist das wichtigste, für den Rest des Lebens tägöich Übungen, wenn man nachlässt kommen Schmerzen schnell wieder.

Zum Beispiel wird bei der Plasma-Therapie das eigene Plasma entnommen, körpereigene regenerative und arthrosehemmende Bestandteile herausgefiltert und wieder in das Gelenk injiziert.

Kostst auch eine Kleinikgeit, habe ich häufiger am Knie machen lassen. Da hat eine Spritze 180€ gekostet, was natürlich keine Leistung der GKV ist ... würde ich mir also 3 mal überlegen und vorher mal alles andere probieren.


Ich hoffe du nimmst Tramal wenigstens als Tablette?

Akupunktur bekomme ich auch seit September, 2x die Woche, hilft dieses mal aber nicht so. Habe ich letztes Jahr auch schon bekommen da war es ganz gut, da waren auch die Schmezren im Oberschenkel von besser.

Ansonsten ist Rücken zu sehr großem Teil Eigenverantwortung, am wichtigsten ist Muskelaufbau und Sport. Ohne regelmäßige Bewegung wird es nicht besser ....

Und die verödung sollte ganz zum Schluss kommen, wenn nichts anderes hilft. Und auch dann ist nicht gesagt das es wirklich hilft. Ich habe es im Februar machen lassen, Facetten und ISG. Hatte zur Folge das ich 3 Wochen wahnsinnige Entzündungsschmerzen hatte und danach war es mininmal besser. Mittlerweile merke ich nichts mehr davon, alles wieder wie vorher ...

M>alelachaxm


Schmerzmittel wie Ibuprofen und Diclo hab ich schon alles durch, half mir gar nichts die Schmerzen blieben. Ich laufe ja auch schon seit gut 2 Jahren von Arzt zu Arzt wegen der Schmerzen. Was dabei heraus kam waren, Gallenblase entfernt, Sigma-Resektion da Darmprobleme. War alleine voriges Jahr 4 x stationär im Krankenhaus, Untersuchungen Neurologisch, Rheumatologisch, alles wurde untersucht nur diese blöde Arthrose wurde nicht gefunden. Zum Schluß wurde ich als Psycho dahin gestellt ich hätte eine Somatisierungsstörung. Bis nun meine Hausärztin mir die Überweisung nochmals zum Orthopäden gab der dann Arthrose heraus stellte. Ich möchte nur das die tiefsitzenden Schmerzen im Rücken endlich besser werden oder sogar ganz verschwinden, denn in den letzten 2 Jahren war ich keinen einzigen Tag schmerzfrei.

EWhemali]ger Nutzer }(#325?731x)


Ganz ehrlich? Nach zwei Jahren sind die Chancen gering das die Schmerzen nochmal verschwinden ...

Eine Schmerztherapie wäre in dem Falle mal sinnvoll.

Nimmst du nun Tabletten ode Tropfen?

MUalla3chxam


Ich nehme Tramadol in Tablettenform !

Elhemarliger lNutzeGr s(#325x731)


Na ja wenigstens etwas ...

MUallWachKam


Nimmst du auch Schmerzmittel, oder machst du nur Physio, Akupunktur bzw. Sport. Hast du deine Ernährung umgestellt.

E>hemalige[r Nutzer l(#3#25731x)


Nein ich muss dauerhaft Schmerzmittel nehmen, da ich chronische Schmerzen habe und ich sonst nicht mehr arbeitsfähig wäre ...

Zusätzlich bekomme ich aber Akupunktur, Physiotherapie, Reha Sport, TENS, mache progressive Muskelentspannug etc.

Nächstes Jahr werde ich erst mal stationär ins KH gehen und ggf auch noch eine Reha machen

M alwlachxam


Hast du es denn so einigermassen in Griff bekommen mit den Schmerzmittel. Welche Schmerzmittel nimmst du. Ich merke auch bei mir das wenn ich in Bewegung bin es mir besser geht aber dann aus heiterem Himmel kommt wieder so ein Tief mit ganz komischen dumpfen Schmerzen in den Beinen und im Rücken. Ich merke dann das es mit der Bewegung zuviel war. Aber so langsam weiß ich was Sache ist und wie ich mich verhalten muss.

Z;wack4?4


Ich habe mich operieren lassen. Zweimal letztes Jahr, einmal dieses Jahr im Oktober - immer an L4/L5. Wenn die Arthrose zu Knochenauswüchsen geführt hat, die die Nerven bedrängen, hilft nur Abfräsen. Man geht schrittweise vor, weil jede OP die Stabilität der WS schwächt (daher der 3-malige Anlauf). Ich bin noch dabei, meinen Aktionsradius langsam zu erweitern (vor der OP etwa 50 m). Mit dem OP-Ergebnis bin ich momentan zufrieden.

E9hemali[ger Nutze#r (#+32573x1)


Momentan nehme ich noch Tilidin retard Tabletten, steht noch nicht fest ob die weiterhin ausreichen oder ob ich noch zu was stärkerem wechseln werde ...

Mein Problem ist das die Schmerzen bei mir bei Belastung einsetzten, also stehen und laufen, so ab 20 Minuten kommen die Schmerzen.

Mit Schmerzmitteln ist es besser, aber die optimale Dosis habe ich noch nicht gefunden, aber der Schmerzi und ich, wir arbeiten dran

Zuviel habe ich immer noch fast jeden Tag nach der Arbeit, dann zieht es im Hintern und der Rücken tut halt dann stark weh ...aber man lernt mit der Zeit was geht und was nicht, nur Arbeit kann ich ja nicht vermeiden ...

Mia`lyla#chafm


Hey Mellimaus21, auch ich habe gemerkt das die Schmerzen hauptsächlich kommen wenn ich einige Zeit auf den Beinen bin. Ist ja auch klar wenn das ganze Körpergewicht auf die Stelle drückt. Trotz Tramadol kommen die Schmerzen immer wieder durch. Ich trau mich schon gar nicht mehr alleine raus, da ich Angst habe das ich umfalle.

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