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Nach Mpfl keine Beugung möglich

Cz8x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich wurde am 16.10.13 ambulant am Knie operiert. Es wurde eine mpfl nach patellaluxatin durchgeführt. Die Operation selber verlief nach Aussage des Orthopäden, dieser war zugleich Operateur, gut. Allerdings mache ich nun nach 6 wochen noch immer keine ersichtlichen fortschritte, was mir sehr sorgen macht. Das Problem liegt in der Beugung. Laut meinem Orthopäden sollte die beinbeugung bereits nach 2 wochen nach der Operation bei 60 bis 70 Grad liegen. Bei mir waren es zu diesem Zeitpunkt gerade mal 20 Grad und dies ist nun immer noch so. Trotz 2 mal die Woche krankengymnastik seit 5 wochen kann ich mein bein im Alltag nicht mehr als 20 grad beugen. Während der gymnastik komm ich mit Hilfe meines Physiotherapeuten nicht über 40 Grad hinaus. Ich mache jeden Tag meine Übungen Zuhause. Nutze ein reizstromgerät seit 3 Wochen. Seit 1 1/2 Wochen bekomme ich zudem lymphdrainage, da mein knie noch immer geschwollen ist und seit 2 Wochen nutze ich Zuhause nun auch eine motorschiene, bei der ich aber auch nicht über 45 Grad hinaus komme. Von meinem Orthopäden fühle ich mich leider was die Nachbehandlung und Betreuung angeht sehr im Stich gelassen, der Informationsfluss lässt hier sehr zu wünschen übrig. Somit habe ich nun auch meinen hausarzt eingeschaltet, der mir erst mal die lymphdrainage verordnet hat, damit die Schwellung erst mal weggeht. Was die misslerable beugung angeht, weis mein Physiotherapeut langsam auch keinen rat mehr warum es damit nicht voran geht. Er vermutet hartnäckige verklebungen tief im gelenk drin. Ich bin langsam am verzweifeln und langsam auch depremiert, da ich seit der op nur auf einer Stelle trete und absolut keine Fortschritte mache. Ich bin im Alltag immer noch sehr eingeschränkt. Laufe zwar mittlerweile ohne Krücken, jedoch zieh ich hierbei mein steifes bein mehr oder weniger nur hinterher. Mein knie ist auch immer noch geschwollen, hier hoffe ich nun auf die lymphdrainage. Mein bein ist unterhalb des Knies bis zum knöchel noch immer taub, das taubheitsgefühl ist seit der op auch nicht besser geworden. Zudem kann ich noch immer nicht aus dem liegen heraus mein bein aus eigener kraft anheben, dies funktioniert nur im stehen. Ich habe schon oft gelesen dass es vorgekommen ist, dass bei solch einer op die sehne fehlplatziert oder zu kurz gesetzt wurde und da es so zu bewegungsproblemen kommt. Da ich nun angst vor pfusch habe, möchte ich nun ein weiteres mrt machen lassen. Hat irgendjemand auch solche Erfahrungen gemacht? Über hilfreiche Infos wäre ich sehr dankbar.

Antworten
E+hemalig2er NfutBzer j(#325731x)


Kann man das Knie passiv beugen oder ist das auch nicht möglich? Wenn ja kann es dirchaus sein das das Band falsch platziert wurde.

Wie sieht denn die Streckung aus.

Wer hat die OP denn gemacht? Ein Spezialist oder der nächstbeste ambulant operierende Arzt? Sowas macht man eigentlich auch nicht ambuoant, sondern mindestens eine Nacht KH ...

Taubheitsgefühle sind normal, die können auch noch Monate bestehen, es werden dabei öfter mal Hautnerven verletzt bzw. angekratzt, so das eben eine sensible Störung besteht, die sich aber in den meisten Fällen wieder legt ....

Das neue MRT bringt dir aber nur was wenn es sich ein Spezialist anschaut, dein Operatuer wird im Leben nicht zugeben das es das Band fehlplatziert hätte ;-)

4}nMdXrex4s


hi, wie es der zufall will, hatte ich auch meine mpfl operation am 16.10. (ist übrigens heute exakt sechs wochen her) und ich möchte zwar nicht überdramatisieren, aber hier läuft etwas grob falsch! selbst wenn das mpfl schlecht platziert wurde, mehr als 20° müssen auch dann drin sein!

dass der physiotherapeut keinen rat weiß, finde ich auch etwas komisch, ich war bei einem sehr guten chirurgen, aber wie das knie auf was reagiert, da kennt sich mein physiotherapeut deutlich besser aus. verklebungen können sich bei dieser op natürlich bilden, aber tief im gelenk? möglich sicher, aber bei einer op, die gar nicht tief ins gelenk geht, nicht unbedingt toll.

ich beschreib dir mal meinen reha verlauf:

– woche 1&2 knieorthese auf null grad, absolut keine bewegung, krücken, nur leichte belastung bis 20kg, 2x in der woche lymphdrainiage (btw wurde mittwochs operiert und samstag in der früh erst entlassen), 10tage nach entlassung erste kontrolle beim arzt

– woche 3&4, knieorthese auf 60°, war am anfang etwas mühsam, aber recht bald möglich, 2x in der woche lymphdrainage und physiotherapie, 10-20min/tag leichtes massieren der narben um verklebungen dort zu vermeiden, weiterhin krücken mit steigernder belastung bis mitte der vierten woche

– woche 5&6, knieorthese auf 90°, problemlos möglich, 2x physio / woche, mit dem ziel nach sechs wochen (morgen termin beim arzt) die orthese ganz weglassen zu können (bei der beugung ohne orthese bin ich schon sehr sehr weit)

viell läufts mit etwas glück bei mir wirklich sehr gut, aber dann muss ich vermuten, dass es bei dir wirklich schlecht geht! wie siehts den mit schmerzen aus, was tut da noch weh? und zb auf einem tisch sitzen und bein runterhängen lassen, auch komplett unmöglich, wären dann ja 80°? und wenn das unmöglich ist, wie ist das gefühl dabei, wenn du es versuchst?

E)hemaligOer Nutzeer (#32x5731)


aber bei einer op, die gar nicht tief ins gelenk geht

Vorher wird aber arthroskopiert und sobald man an die Kapsel geht, kann es sehr wohl Vernarbungen geben. Daher würde mich mal interessieren wie du darauf kommst das im Gelenk keine Vernarbiungen entstehen können.

Wenn eine Beugung nicht möglich ist und ein harter Anschlag besteht kann es eine Arthrofibrose geben.

Außerdem geht es nicht mal alleine um die Narben, sondern auch um die Ruhigsstellung. Die kann reichen um eine Arthrifibrose zu begünstigen ...

auf einem tisch sitzen und bein runterhängen lassen, auch komplett unmöglich, wären dann ja 80°?

Das sind 90 Grad oder wie sitzt du auf einem Tisch?

4ind6re4xs


Daher würde mich mal interessieren wie du darauf kommst das im Gelenk keine Vernarbungen entstehen können.

Mich würd interessieren, wie du darauf kommst, dass ich genau sowas geschrieben hätte? "mögich sicher" ist zu lesen, aber bei einer mpfl nicht sehr wahrscheinlich. Wäre natürlich interessant zu wissen, was bei der Arthroskopie gemacht wurde.

Außerdem geht es nicht mal alleine um die Narben, sondern auch um die Ruhigsstellung. Die kann reichen um eine Arthrifibrose zu begünstigen ...

Ich habe nicht geschrieben, dass es alleine um die Narben geht! Wichtig sind die bei einer mpfl aber dennoch, da gerade die Narbe nahe der Kniescheibe direkt dort ist, wo das Band zweifach festgemacht wurde (je nach OP Methode).

zur Ruhigstellung, hier vertreten Ärzte unterschiedliche Meinungen; meiner sagt, dass seiner Erfahrung nach zu wenig Ruhigstellung (zu viel an Bewegung in den ersten Wochen nach der OP) Arthrofibrose begünstigt

CF8x2


Nun jetzt nach 7 Wochen nach meiner mpfl am 16.10.13 immer noch absolut keine besserung und fortschritt da. Trotz physio und lymphdrainage 2x die woche, motorschiene 3 std täglich, Übungen zuhause immer nur noch eine beugung bis 20 grad , bei physio komm ich nur auf 40 grad.

Hab nun nochmal mrt machen lassen, radiologe sagt man kann auf mrt keine verklebungen feststellen oder sehen ob sehne zu kurz sitzt. Kniescheibe sitzt zumindest jetzt mal mittig. Hier bin ich auch nicht weiter gekommen.

Mein Orthopäde bzw. Operateur sagt es liegt an verklebungen undes gäbe nun keine andere möglichkeit als eine narkosemobilisation.

Hiervon bin ich nicht gerde begeistert.

Aber es kann mir ja keiner wirklich weiterhelfen, niemand weis so recht, weder mein hausarzt, noch mein physio, noch sonst wer. Jetzt stehen termine für zweitmeinung bei kniespezialisten an, wobei die meisten sagen, sie machen keine weiterbehandlung, da ich wo anders operiert wurde. Meine Krankenkasse möchte mir nun jetzt nach 14 Tage meine motorschiene wieder abnehmen.

So kriegt man in Deutschland geholfen.

Bin total frustriert und weis nicht mehr weiter.

EghemaligerS NNutzer) (#3257x31)


Ärzte die eine Narkosemibilisation anbieten sind umprofessionell.

Da wird einfach mit grober Gewalt gebeugt, alles an Narben reißt kaputt, und danach entstehen noch mehr und noch stärkere Narben.

Sowas macht man wenn als Arthrolyse arthroskopisch.

Allerdings finde ich es schon umprofessionell dir nach gerade mal 7 Wochen schon wieder sowas andrehen zu wollen. Das Knie muss erst mal heilen und von einem guten (!) Physio gehandelt werden, am besten ein Manualtehrapeut.

E~hemal<iger nNutzerU (d#3257x31)


Außerdem würde ich mir mal ein paar andere Meinungen einholen, wenn nämlich die Plastik falsch gesetzt ist, gibt es keine Narben im Knie, sondern dann verhindert die Plastik das Beugen. Nur wird dir das dein Operateur wohl nicht sagen wenn sie falsch platziert ist …

Ich kann nur abraten da jetzt schnell schnell zu entscheide. such dir andere Ärzte und lass erst mal klären was da überhaupt das Problem ist. Hast du denn einen harten Anschlag beim beugen?

4FndrPe4xs


schließe mich das Mellimaus21 an, um die Narkosemobilisation würde ich einen großen Bogen machen. Nehmen wir mal an, es ist wirklich eine schlecht gesetzt Plastik und die fangen dann bei der Narkosemobilisation an daran (mir recht viel Gewalt) rumzudrücken, will mir gar nicht vorstellen, wo das endet.

scheinbar hast du eh schon Termine bei anderen Ärzten. Und ja, natürlich sind die da auch etwas zurückhaltender. Aber wenn etwas falsch gemacht wurde, kann ein anderer Arzt auch nicht einfach wegschauen. 40-50° Beugung ist zu wenig für den normalen Alltag, dann muss die Plastik zur Not eben wieder weg, dann sollte, wenns wirklich daran lag, zumindest der Bewegungsumfang zurückkehren.

Lass dich nicht unterkriegen, schau das du immer eine möglichst angenehme Position für dein Bein findest. Noch ist nicht aller Tage Abend, kann alles noch gut werden!

Btw. denkst du wirklich, dass dir die Motorschiene hilft? Mein Knie ist schon recht fit, aber 3h Bewegung mut ich dem noch nicht zu, du machst das jetzt ja schon länger vor ein paar Wochen waren für mich 30min Bewegung schon bei weitem genug.

gnibsuy80


Hallo C82,

ich hoffe das es Deinem Knie wieder besser geht. Ich kenne ganz genau die selben Probleme.

Hatte Mpfl 2009. Konnte nach der OP das Bein nicht heben, geschweige denn beugen....mit ach und krach bekam ich die 30 Grad hin.

Ich hatte den selben Rehaverlauf wie 4ndre4s geschrieben hat. Nur lief ich 8 Wochen an Stützen.

Ich bin jeden Monat zu meinem Operateur gefahren ( 2 Stunden Zugfahrt), weil ich merkte das da was nicht stimmt. Konnte 5 Monate danach mein Bein immernoch nicht allein anheben und Beugung ging nur bis 80 Grad...dann war Schluss. Achso ich vergass zu Schreiben ...mein Operateur ist Kniespezialist.

Er meinte das er sich keinen rat mehr weiss, und mich zum anderen Kollegen schicken möchte mit dem er 10 Jahre zusammen gearbeitet hat. Hmm ok dachte ich...Er denkt wohl das ich simuliere....flasch gedacht.

Bin dann zu seinem Kollegen und der liess gleich ein MRT vereinlassen, was der erste Arzt hätte auch mal machen können, nun gut. Da sah man sehr schön mein fehlplaziertes Band und eine fette Vernarbung.

Tja nun musste ich 2009 nochmal unters Messer. Es war eine Risikoop und es hätte passieren können das keine Besserung in Sicht wäre. Heute bin ich froh das ich mich für diese OP entschieden habe.

Das Band wurde abgetrennt und neu plaziert. Jetzt kann ich alles wieder machen, ohne Schmerzen und das gute ..ich habe meine volle Beugung wieder. :)z

Also war es ein Ärtzefehler. Ich hätte den Arzt auf Schmerzensgeld verklagen können, aber ich hab es nicht getan. Beweise waren ja genug da.

NMichEtDerhKEks


Hallo,

mir wurde vor 5 Wochen eine MPFL zusammen mit einem neuen Kreuzband eingesetzt. Nun habe ich ebenfalls starke Probleme mit der Beugung; Bei der KG schaffe ich gerade mal 85°, zuhause deutlich weniger. Das ist mehr, als Ihr hattet, jedoch noch immer sehr unbefriedigend.

Kann man das mit Krankengymnastik überhaupt in den Griff bekommen?

C82, wie ist es bei Dir ausgegangen?

Liebe Grüße

Jenny

E;hemali5ger (Nutvzer (y#32573x1)


Kommt drauf an wenn die Beugung limitiert ist durch strammes oder falsch gesetztes Band, dann kann man mit kg nicht viel machen. Wenn das durch Schwellung und Muskulatur ist, dann kann es gut klappen

B?elZla| Cullen/-Sw&an


Hallo,

Habe bereits beidseitig eine Mpfl-Plastik. Ich war beide mal nach der Zeit auch noch nicht weiter. Die 90º waren hartnäckig. Dann ging es Stück für Stück immer weiter. Ich kann nach jeweils 1 und 2 Jahren wieder voll beugen und die Plastik sitzt super. Geduld ist da echt das Zauberwort. Du darfst auch nicht vergessen dass bei dir auch noch das Kreuzband ersetzt wurde.

Lg

4pndrse4s


@ NichtDerKEks,

"nur" 85° in der 5 Woche? das liegt schlicht voll im Plan, wo liegt den das Problem? Ein bischen Gedult muss schon sein, schau einfach mal in 2 Wochen, sogar ohne viel zutun wirst du dann wahrscheinlich bei 100° liegen, immer mit der Ruhe ;-)

Bei mir ist es jetzt 5 Monate Post Op, Alltagsbeschwerden gibts überhaupt keine mehr. Beugung ist vollständig da, kann mich (wenn auch etwas mühsam noch) wieder mit den Oberschenkeln auf die Unterschenkel setzen. Bei der Muskulatur (grad am Vastus Medialis) fehlts noch ein bischen und bei größeren Belastungen (ab 2-3h gehen oder wandern) fängts noch an zu zwicken.

N}ichtLDerKExks


Danke – ihr macht mir Mut, nun geht's mir etwas besser :) Es geht nur eben Nichts voran & das bereitet mir Sorgen. Die 85° habe ich bereits seit 1,5 Wochen; Zuhause schaff ich vllt. 65 & dann nur unter Schmerzen -Aber ja, es ist noch sehr geschwollen & Muskeln habe ich auch keine mehr.

Eine gute Start in die neue Woche

Jenny

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