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Mrt nach Labrum-Refixation, was bedeutet das?

j<ackxyG hat die Diskussion gestartet


Hallo :) bin neu hier und habe eine Frage an euch.

Ich habe im Juli einen Unfall gehabt und bin dabei auf den linken Arm gefallen (habe mich abgestützt beim Treppen Sturz)

Resultat war eine Verletzung des oberen vorderen Labrums.

Jetzt wurde ein MRT gemacht, da ich nach 2 Monaten nach der OP immer noch Schmerzen im Gelenk habe und die Abduktion des Arms weder aktiv noch passiv berauschend funktioniert (nur unter Schmerzen, die mir die Tränen in die Augen treiben)

Nun gut, das MRT war soweit in Ordnung, ausser das diese zwei Punkte erwähnt werden:

- Verdacht auf fokalen knorpelschaden im cranioventralen Gelenkabschnitt mit Restknorpelschwellung und fokalem Gelenkerguss

-leicht ventral verlaufende Bizepssehne in ihrem intraartikulären Abschnitt.

- minimale signalintense Veränderung des refixierten labrums

Also..... der Arzt meinte, dass das wichtigste in ordnung ist und das andere wäre nicht so schlimm.

Er will jetzt alles an die BG unfallklinik weiterleiten..

Jedoch versteh ich nur Bahnhof bzw meine Suchmaschinen helfen mir nicht.

Hoffe hier kann man mir helfen :)

Danke schon einmal

Antworten
S4chmiHdtix70


Vielleicht brauchst Du einfach noch Geduld...Schulterverletzungen brauchen wirklich lange zum Ausheilen, da sind 2 Monate noch gar nichts....

Was bekommst Du denn an Therapie? War der Arm ruhiggestellt? Hattest/Hast Du eine Bewegungsschiene?

Ich hatte an beiden Schultern eine etwa identische OP....nur der Heilungsverlauf war so gar nicht identisch....Ich habe daraus gelernt, dass es einfach Zeit braucht...Meine im letzten Jahr operierte Schulter ist wirklich noch mal in den vergangenen Monaten besser geworden...fast 1 Jahr nach der OP....

jdackkyG


Hallo, danke für deine Antwort :)

Der Arm war 3 Wochen komplett ruhiggestellt mit einem Gilchristverband. Durfte nur die Hand und das Handgelenk bewegen, ansonsten gabs nur Krankengymnastik. Damals 3-4 mal die woche. Nach 3 Wochen Verband nur noch nachts, habe jedoch ab dem Zeitpunkt nachts schmerzen von der Bandage bekommen.... war dann morgens unerträglich mit der Bandage. Nach 6 Wochen durfte ich dann auch wieder Autofahren....

Ich weiß, dass Schulterverletzungen langwierig sind, mich hat es nur stutzig gemacht, dass die schmerzen schlimmer wurden und ich nicht mehr als 1,5kg heben kann.

Mein arzt im krankenhaus wollte nun, dass ich wieder Arbeiten gehe, was ich aber für unmöglich halte.... ich arbeite im Verkauf(Möbel, matratzen usw) da müssen wir öfter 20-30kg bewegen und da habe ich einen anderen arzt ausserhalb des Krankenhauses aufgesucht, da ich endlich wissen wollte, warum die schmerzen wieder schlimmer werden.....

Das problem ist, dass damals der erste arzt es als simple prellung abspeisen wollte..... dadurch hat es 2 monate bis zur op gedauert.... und der vom Krankenhaus ist nicht auf meine stärker werdenden schmerzen eingegangen....

Kannst du deine arme wieder voll belasten?

Lg jacky

j)ac*kyG


Ach ja, jetzt noch 2-3 mal die Woche Krankengymnastik

E3hemal?iger NZutze&r d(#x393910)


Dass Deine Suchmaschinen nicht fündig werden ist schon gut so. Denn das Internet spuckt meistens nur besorgniserregenden Müll aus.

Der MRT-Befund hat mit den momentanen Beschwerden auch eher Nichts zu tun. Der Gelenkerguß könnte ein Reizerguss sein.

2 Monate nach Labrumrefixation darf das schon noch weh tun. Dass die Schmerzen zu nehmen ist ja irgendwie klar. Du belastest und bewegst den Arm ja auch mehr. Ich hatte schon 3 Labrumrefixationen und jede war hinterher vom Beschwerdebild anders. Durch die lange, aber auch notwendige, Ruhigstellung kommt es schonmal zu Verklebungen und die müssen nun gelöst werden. Die Bewegung dürfte ja auch erst seit Woche 7 vollständig freigegeben sein oder?

Wie erfahren in Sachen Schulter-OP ist denn der Operateur? Ich hoffe, der zur Zeit behandelnde Arzt verlässt sich nicht auf Befunde, sondern begutachtet die Bilder selbst.

Bekommst Du noch Schmerzmittel? Wenn ja, welche und wieviel nimmst Du davon?

SKchmidmti7x0


Doch, meine Arme sind belastbar...allerdings arbeite ich nicht körperlich...Ich schleppe maximal Getränke und Einkäufe, aber muss keine großartigen Gewichte heben...Ich habe auch den kompletten Bewegungsradius....

Ich hatte lange nach der OP noch fiesere Schmerzen als vor der OP...das muss auch noch nichts Schlimmes bedeuten....

Bei mir war in beiden Schultern die Supraspinatussehne abgerissen, die Arme waren jeweils 6 Wochen ruhiggestellt...Ich weiß auch von vielen Anderen "Leidensgenossen" mit den unterschiedlichsten Verletzungen, dass es eben dauert....

Etwas werde ich die Schultern wohl immer merken, es sind eben operierte und vorgeschädigte Gelenke, aber aktuell kann ich super damit leben und kann auch sagen, dass ich keine OP bereut habe....

j<ackyxG


Als ich aus dem Krankenhaus kam hatte ich noch eine auflistung an schmerzmittel die ich nehmen sollte... die haben mich aber immer so ausgenockt, dass ich die tage nur noch so verschlafen habe.... es ging dann auch die erste zeit relativ gut ohne und mit der zeit kamen dann die schmerzen.

Ich nehm also nichts ein und vermeide die bewegungen, die extrem schmerzen......tagsüber dieses ziehen und stechen bzw dieses brennen und der druck den ich spüre kann ich noch ertragen... ich nehm nicht so gern schmerzmittel usw....

Der arzt der operiert hat, schimpfte sich schulterspezialist. Er hat mir jedesmal nur gesagt, sass in meinem alter usw das dieses jahr wieder fit wird, dass ich locker arbeiten gehen kann, weil ich wäre ja kein Dachdecker....

Das Problem ist ja, dass wir bei der abduktion nicht weiter kommen. Meine Physiotherapeutin meinte, ich solle den arzt darauf ansprechen, dass sich das Gelenk nocht mal passiv über einen gewissen Punkt hinaus bewegen lässt und wir sehr hinter dem her hängen, was ich eigentlich können müsste.....

Da es ihn nicht interessierte und er nur meinte "ja wenn sie schmerzen haben, dann machen sie langsamer bei der krankengymnastik...."

Aber nicht mal eine Kontrolluntersuchung hat er gemacht.......

Der neue Arzt hat sofort geröntgt und MRT angeordnet und die Beweglichkeit des Arms überprüft und war nicht begeistert.

Der MRT befund hat ihn eher beruhigt, da das Labrum gut abheilt aber er meinte, dass ich zur BGU Klinik nach Frankfurt soll, weil die andere Reha- Möglichkeiten haben.....

Und bei den MRTs vor der OP hatte ich nichts am Knorpel und es war auch nichts mit der bizepssehne......

Ja wir dürfen erst seit ende Oktober an der außenrotation arbeiten.... davor dachte ich auch, dass die schmerzen von der op sind. Meine Physiotherapeutin meinte, dass Schmerz normal ist, aber dass ich so extram reagiere bei der abduktion, auch wenn es passiv gemacht wird wäre unnormal.....

Ich bin eigentlich Linkshänderin.... es ist nervig :( zumal ich gern wieder irgendwann mal arbeiten würde. Aber meine chefin sagte, wenn ich nicht mindestens 15kg heben kann, hat es keinen sinn......

j{acBkjyxG


@schmidti70 mhmmm also ich bin letztens an einer 2l Flasche mezzo mix gescheitert....

Ich habe mich ja darauf eingestellt, dass es langwierig wird, meine physiotherapeutin hat mich vorgewarnt.... ich versteh nur nicht, warum der arzt nicht drauf eingeht, wenn ich von der BG gesagt bekomme, der arzt solle mal intensivere reha Maßnahmen in betracht ziehen und er reagiert da nicht drauf sondern sagt, ich kann ab mitte dezember arbeiten.

Aber ist gut, mal mit leuten zu reden, die auch Probleme mit der schulter haben.

Ich hoffe das wirkt sich nicht auf die arbeit aus :( nervt so schon genug, dass ich nichts heben kann :(v

Mein rechter arm hat auch keinen bock mehr alles zu machen xD

Slchtmidtix70


Wenn Du jetzt einen Knorpelschaden hast, war der garantiert auch vor der OP da... ein MRT ist eine statische Aufnahme, da sieht man unter Umständen nicht alles....

Der Riss der RM war auf meinem MRT der linken Schulter nicht zu sehen... Nur die entzündete Bizepssehne... Die Überraschung kam dann nach der OP...

Ich nehme auch nicht gerne Schmerzmittel, aber das kann bei Dir auch kontraproduktiv sein... Erst einmal wirken die ja auch teilweise entzündungshemmend und außerdem verfällst Du eventuell auch noch mehr in eine Schonhaltung...

Ich glaube auch nicht, dass es "normal" und "nicht normal" im

Heilungsverlauf gibt...

In der Ruhigstellung hatte ich auch wenig Schmerzen ( von der Zeit direkt nach der OP mal

Abgesehen), das war dann mit der Bewegung auch wieder schlimmer...

Aber einen vernünftigen Arzt brauchst Du schon... Meiner hat sich bei jedem Termin die Schulter angeguckt und einen Ultraschall gemacht...

Ich war immer 2-3 Monate krankgeschrieben und mit körperlicher Arbeit wäre ich noch länger "Weg" gewesen....

jBacPkyG


Also vor der op wurde ein normales mrt gemacht, bei dem nichtmal die verletzung des labrums gesehn wurde.

Dann nach 4 wochen ein athro mrt, da hat man das gesehn....

Bei der op hat der arzt angeblich geschaut, ob sonst noch verletzungen sind.... bis jetzt zu dem Mrt am 2.12 wurden sonst keine Untersuchungen mehr von dem Arzt gemacht ausser 1 tag nach der op ein röntgen bild.....

Eine Entzündung ist laut MRT nicht im Gelenk....

Ich hatte extra meine chefin gefragt ob es die Möglichkeit gibt, dass ich quasi arbeiten kommen kann aber die anderen alles schwere übernehmen.... aber da wir normalerweise nur 2 personen im laden pro schicht sind....

Ist dann einfach nicht möglich, sie meinte, dass ich dann für alle keine hilfe wäre sondern eine last.....

Also meinst du sollte lieber was nehmen? Ich mein ibu400 oder voltaren kann ich ja in der apotheke holen....

Ihr kennt euch nicht zufällig mit der unfallklinik der Berufsgenossenschaft aus? Bzw deren ruf?

SFcBhm,idti:70


Letztendlich musst Du das selbst entscheiden. Aber in dem kurzen Vorgespräch in der Klinik (operiert wurde ich allerdings immer durch meinen niedergelassenen Orthopäden) sagte mir der Klinikarzt, ich solle bitte nach der OP nicht "den Helden spielen", das sei bezüglich der Heilung und der Wiedererlangung der Beweglichkeit der falsche Weg...Und ich könnte mir schon vorstellen, dass das auch noch für einen späteren Zeitpunkt gilt. Du kommst ja in einen unguten Kreislauf: durch die Schmerzen schlechte Beweglichkeit und die Versteifung des Gelenkes verursacht ja auch eher wieder mehr Schmerzen.

Aber das würde ich mit dem Arzt vielleicht noch mal besprechen.

Hast Du den OP Bericht? Da muss doch drinstehen, in welchem Zustand Deine Schulter ist...Und wenn Du körperlich arbeitest und vielleicht nicht mehr ganz jung bist, ist eine beginnende Arthrose im SG doch leider normal...Ich habe das auch....(bin bald Mitte 40)

Mit der BG kenne ich mich nicht aus, aber normalerweise sind die doch ziemlich großzügig, was Therapien und Reha angeht....

Ich hatte für 8 Wochen eine Bewegungsschiene und eben von Anfang an 2x Physio/Woche.

Deine Chefin will Dich vor allem sicher nicht bezahlen, wenn Du nicht voll einsatzfähig bist! Nach der vorletzten OP bin ich im Hamburger Modell wieder zur Arbeit...Aber wie gesagt....ich habe auch eher nur den Kugelschreiber zu stemmen und den Tacker zu bedienen.... ]:D

j+ackxyG


Also op bericht hab ich, da stand, dass alles gut war. Auch nach der op hat der arzt nichts gesagt.

Also ich bin frisch 27 jahre alt :) normalerweise noch kein alter für arthrose......

Deswegen macht mich das alles etwas stutzig....

Meinen arzt seh ich erst nächste woche...

Meine chefin bezahlt mich nicht xD das macht die Geschäftsführung..... bzw der bezirksleiter freut sich nur, dass er das geld spart. Aber selbst er wollte mich wieder.... der würde mich auch so nehmen. Aber sinnvoll ost es für den filialablauf nicht. .. das ist aber was anderes....

Ich hab vor der OP 2 monate KG bekommen und jetzt swit der OP auch die ersten 4 wochen 3-4 mal die woche.... jetzt so 2-3 mal...

Ja dacht ich auch.... aber mal sehn was dann jetzt kommt...

Mich hat der MRT bericht eben irritiert, weil vorher sowas nie erwähnt wurde.....

SLchmlidtxi70


Naja, ich hatte auch schon mit 20 ne Arthrose im Kniegelenk, das heißt nicht unbedingt was....

Ich denke jedenfalls nicht, dass der Verschleiß-sofern einer da ist- durch die OP entstanden ist.... Falls das Deine Angst ist....

Ich würde das auf jeden Fall gut auskurieren, wenn das finanziell machbar ist....

j6acxkyG


Es ging ja schon darum, dass die BG wissen wollte, ob die verletzung generell vom unfall kommt oder ob es gelenkverschleiss ist.... deswegen wurde das gelenk ja genau inspiziert.... war ja bei keinem MRT was und beim OP bericht steht auch nichts......

Aber naja.....

Ich danke trotzdem für deine Informationen über deine schulter Erfahrungen. Ich werde jetzt dann einfach abwarten und hoffen, dass ich in der BG klinik mehr erfahre.

S?chQmi}dti7x0


Man kann sich sicher auch was vom Knorpel unfallbedingt abschlagen....

Alles Gute für Dich! @:)

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