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Erfahrungen mit Umstellungs-Op

MMikmxik hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben....

Ich hab gedacht ich meld mich hier mal an, in der Hoffnung ein paar gleichgesinnte zu finden.

Erstmal etwas zu meiner person.ich bin 26 jahre alt und wohne am schönen bodensee :)) im November hatte ich eine umstellungs op am rechten bein. Die mehr oder weniger erfolgreich war...es wurden 2 gefäße komplett durchtrennt...ein Glück keine nerven....dennoch nervig genug um mir schmerzen zu bereiten.seit der op is meine komplette fusssohle taub und ich hab wahnsinnige nervenschmerzen...naja soweit so gut.was ich eigentlich wissen möchte ist ob es jemand ähnlich ging oder geht wie mir. Wann wart ihr nach so einer op schmerzfrei und wann konntet ihr wieder arbeiten. ...freue mich uber jede Antwort ;-D

Antworten
Z:wayckx44


Nicht bei einer Umstellungs-OP, aber: 2009 bei Chemotherapie durch Polyneuropathie etwa die Hälfte der Sensibilität in den Füßen verloren (zuerst mit Schmerzen als stünde man mit nackten Füßen im Schnee). September 2013 OP Knie-TEP; einige Tage nach der OP innerhalb einer Stunde weitere 25% Sensibilität verloren (diesmal ohne Schmerzen). Neurologin: "Kann vorkommen". Die "Nervenreparatur-Vitamine" sind meines Wissens B1 und B6; aber Vorsicht: mögliche NW - Neuropathie!

S'c{hmidtix70


Bei mir ist die OP schon lange her (23 Jahre), insofern erinnere ich mich nicht mehr im Detail daran...Ich kann mich aber gar nicht an doll schlimme Schmerzen hinterher erinnern, Wundschmerzen ja...Ich hatte etwas Probleme mit der Platte ( der Knochenkeil wurde bei mir am Oberschenkel entnommen), das war dann weg, als die entfernt wurde.

Meine OP war damals auch Mitte/Ende November und ich bin dann Anfang April wieder arbeiten gegangen. Ich bin aber auch sehr lange mit Gehstützen unterwegs gewesen, eventuell waren OP-Technik und Nachbehandlung damals auch anders als heute...

Gefäße wurden bei mir zum Glück nicht verletzt...mein Bein war lange am Unterschenkel ziemlich taub wegen durchtrennter Hautnerven....aber das ist wohl normal.

Gute Besserung! @:)

Miikmdixk


Ja zu mir hieß es auch das es dauern kann bis das Gefühl wieder kommt. ..mir hat man den keil am unterschenkel entnommen. ..am dienstag geht es ersr mal für 3 wochen in die reha..ich erhoff mir echt wahnsinnig viel davon.ja im bereich der narben hauptsächlich am schienbein ist auch noch alles taub.Liegt aber auch aj der zusätzlichen narbe welche ich durch die zerstörten gefäße hab...

Bist du wieder eingegliedert worden als du zum arbeiten bist? Wenn ja mit wieviel Stunden hast du angefangen und als as arbeitest du?

S$chYmid@ti70


Mein Knie ist teilweise immer noch taub, aber das stört mich gar nicht, am Unterschenkel habe ich vielleicht ein minimal anderes Gefühl als links, aber das ist zu vernachlässigen...Füße und Co sind nicht betroffen gewesen.

Eine Wiedereingliederung hatte ich gar nicht. Ich war damals allerdings auch noch in der Ausbildung zur Bankkauffrau und hatte eh nur 3 Arbeitstage, weil ich 2 Tage Berufsschule hatte (da bin ich auch die komplette Krankschreibung über hin mit Stützen). Vielleicht war es auch März? Irgendwie um Ostern rum, ist aber auch schon zu lange her... :)z

Mein Orthopäde wollte mich damals sogar noch länger krankschreiben (wegen Vorgeschichte mit zig OPs), aber das wollte ich nicht.

Musst Du viel stehen oder hast Du eine sitzende Tätigkeit? Würde ich ansonsten mit Arzt und Arbeitgeber besprechen, was gehen würde/sinnvoll ist. Und letztendlich bist Du ja noch krankgeschrieben in der Wiedereingliederung, die kannst Du ja auch im schlimmsten Fall wieder abbrechen...

Darfst Du denn überhaupt schon (teilweise) belasten?

Reha hatte ich damals auch nicht, nur Physio...Ich war 20 jahre alt...Meiner Tochter wurden die Beinachsen gerade noch im Wachstum korrigiert. Das geht bei Kindern minimalinvasiv und ist die einfachere Variante. Da ist die Medizin heute einfach auch schon weiter....

MVik9mixk


Naja die taube stelle am schienbein stört mich auch nicht so...is nur komisch beim rasieren ;-D ich arbeite im einzelhandel...von 9 std bin 8 entweder am stehen oder am laufen...in der pause Sitz ich dann haha...belasten durfte ich mit entlassung ausm kkh 20kg.was schwer einzuschätzen ist wenn der fuss taub ist.also mach ich es nach Gefühl.seit Weihnachten darf ich jede woche 10kg megr belasten...inzwischen lauf ich kurze strecken auch mal nur mit einer Krücke. ..so kann ivh mir endlich mal selber j kaffee holen :)

Srchm`idt&i7x0


Ich glaube, ich durfte die ersten 4-6 Wochen nur mit Bodenkontakt laufen...Aus der Erinnerung heraus würde ich sagen, dass ich bestimmt 3 Monate insgesamt mit Stützen unterwegs war...Aber wie gesagt: lang ists her...Ich war damals auch mit ner Meniskusteilresektion fast 2 Wochen im KH, das wird heute ja fast im Vorbeigehen erledigt....

An Deiner Stelle würde ich dann wohl eher nicht zu früh wieder gehen...was sagt denn Dein Arzt? Wird doch meistens vorher eine Prognose abgegeben, mit welchem Ausfall man zu rechnen hat....

M@ikmHixk


Also ursprünglich waren 10-12 angesetzt....da wusste ja aber noch keiner das bei mir Komplikationen auftreten werden...drum kann man im moment gar nichts sagen :( mein arzt sagte nur das es locker 3 monate gehen kann bis ich wieder ein Gefühl im fuss hab...naja im kkh sagt er noch es dauert n paar wochen :) hätte er ja gleich 12 wochen sagen können.ich glaub er wollte mich nicht noch mehr beunruhigen. ..war nervlich teilweise eh am ende...5 tage nur liegen und nicht aufstehen dann der taube fuss usw....

S!chm-iSdti7x0


Kurier es aus, auch wenns nervig ist! Dafür musst Du einfach noch zu lange arbeiten....Warum durftest Du nicht aufstehen? Wegen der Gefäßverletzung?

MHikmxik


Ja ich hab mir auch vorgenommen erst sann wieder zu arbeiten wenn es wirklich gut geht...dafür hab ich schon viel zu viel durchgemacht mit dem knie....ja wegen der Verletzung durfte ich nicht aufstehen....musste sogar ne nacht auf der intensiv bleiben ...die Ärzte hatten laut aussage von meim freubd auch richtig panik das ich mein fuss gar nicht mehr bewegen kann. ...aber daran erinner ich mich gar nicht mehr so richtig :) war noch etwas neben der spur :)*

S`chmiAdti7l0


Oje, das klingt übel...Zum Glück hatte ich keine solchen Probleme...Aber ich hatte auch schon nach einer Arthroskopie eine Infektion...das war auch nicht lustig und hätte mir ein steifes Bein bescheren können...Leider ist man nie gefeit vor Komplikationen, das sollte man sich auch vor jedem noch so "kleinen" Eingriff an Gelenken klar machen...

Dann weiter viiiiel Geduld! Ich habe zwar auch wieder Probleme mit dem Knie, weil es eben schon ziemlich geschädigt ist für mein Alter, aber noch gehts...und insofern habe ich die Umstellungs-OP auch nie bereut...(auch wenn ich natürlich nicht weiß, wie es ohne gekommen wäre...)

EMhemalinger NSutzer, (#3255>731x)


Bekommst du Medikamente gegen die Nervenschmerzen? Dagegen kann man nämlich was tun

pLapieRrkatxze


Hallo Mikmik

Ich bin 29 und hatte im November 2012 u.a. eine Umstellungs-Op am Oberschenkel (auch rechts). Mein Verlauf war komplikationslos, aber auch ich war 3 Monate an Stützen unterwegs und habe nach exakt 4 Monaten noch hinkend wiederbegonnen zu Arbeiten. (Auch hauptsächlich stehend, gehend und selten mal sitzend). Die erste Zeit ist echt zum davonlaufen, nur dass man genau dies nicht kann.

Die Platte hat mich wahnsinnig gestört, als diese raus war, ging es rapid bergauf. Jetzt nach über einem Jahr bin ich seeeeehr glücklich, dass ich es gewagt habe und werde wegen des guten Resultats die Umstellung diesen März auch links machen lassen. Bei mir wurde am Knie ein Hautnerv angezwackt, der hat auch ziemlich Schmerzen bereitet in den ersten Monaten, lässt mich aber jetzt nach einem Jahr ohne Therapie in Ruhe... Die Taubheit ums Knie herum macht mir nichts aus... Aus welchem Grund musste die Umstellung gemacht werden? Musste man wegen der durchtrennten Gefässe nochmals operieren?

Lg

M.ikmxik


Soo jetzt komm ich mal zum antworten....hatte heute meinen ersten Therapie tag hier in der reha..puh war das anstrengend. Aber hat echt gut getan. Und oh man sind meine muskeln lahm...aber ich bin guter dinge

Mellimaus21

Ja ich bekomm was gegen die nervenschmerzen. Ohne wäre ich mit sicherheit schon an die decke.aber so ganz weg sind die schmerzen nicht.mal is es ganz schlimm mal passt es

Papiertkatze

Juhu das freut mich zu hören. Die umstellung wurde aufgrund meines x-beins gemacht. Hab seit meiner kindheit immer wieder knie Beschwerden ubd das war die einzige Möglichkeit diese endlich loszuwerden. ..zusätzlich musste man nicht operieren. Nur eben während der op....es war wohl schon dast alles fertig und dann is es passiert...

mzonhrösch en


Hallo,

hab die letzen Tage mitgelesen, möchte kurz meine Geschichte zusammenfassen.

Ich wohne ca. 70 km weg vom Bodensee, bin Mitte 50 und im Krankenhaus wollte man mir nach meinem Radunfall im Sommer 12 und dem 3. Kreuzbandriss eine Knieprothese einbauen.

Da ich aber gerade einen neuen Orthopäden kontaktiert hatte, wollte ich seine Meinung hören. Er hat alles geröntgt und vermessen und gesagt, ich hätte O-Beine und durch meine drei Kreuzbandrisse sei die Arthrose auf der Innenseite richtig schlimm geworden. Er würde mir eine Umstellungsosteotomie empfehlen, die ich am 13.12.12 habe machen lassen. Mir wurde der Oberschenkel angesägt und mit einer Platte fixiert. Da ich kein Kreuzband mehr habe, wurde am Schienbeinkopf auch gesägt und verplattet.

Ich durfte 6 Wochen nur mit 20 kg belasten, kam dann in die Reha nach Bad Saulgau (wohne nur 20 km weg) und durfte pro Woche 10 kg aufbelasten. Insgesamt bin ich knapp 3 Monate mit Krücken gelaufen.

Die Platte am Oberschenkel spüre ich bei jedem Schritt, nachts wenn ich mich drehe, könnte ich schreien. Die kommt zum Glück jetzt am 27. Januar raus. Und da ich immer wieder Arthroseschmerzen habe, wird am Schienbeinkopf nochmals um 4 Grad nachkorrigiert. Ich muss dann wieder mit Krücken laufen, aber ich hoff, dass es diesmal schneller geht. Und taub ist mein Unterschenkel auf der Innenseite auch. Das stört mich aber nicht. Zum Glück wurde bei mir kein Gefäß durchtrennt, ich muss ja auch nicht alles haben.

Nach meiner ersten Kreuzbandplastik ist die bioresorbierbare Schraube abgebrochen und wochenlang im Gelenk gewandert und hat mir monatelang Schmerzen bereitet, bis ein MRT den Grund der Schmerzen gezeigt hat.

Ich wünsche dir einen erfolgreichen Rehaaufenthalt, lass dich verwöhnen, das gehört auch dazu und hoffe, dass das mit der Fußsohle wieder besser wird. Wie sind da die Prognosen der Ärzte? In welchem Ort bist du jetzt zur Reha? Darf man hier die Klinik nennen? Weiß ich jetzt gar nicht.

Viel Glück und alles Gute :)z

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