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Bevorstehende Knie-Tep: Angst, Rehagestaltung

z\uza


ich denke, mit einer mitgliedschaft bei mcfit könnte die DRV ihre "reha-veranstaltungen" kostengünstiger gestalten ;-)

quark, kälte, tens, rotlicht sind m.m. lückenfüller, aber wie man sieht, wird an der eigentlichen reha, die ja den hauptteil ausmachen sollte, außerordentlich erfolgreich gespart. meines erachtens gehören tgälich auf den plan:

- manuelle therapie

- krankengymnastik, insbesondere auch in hinblick auf korrekte bewgungsausführung

- krafttraining, z.b. auch sling training – > jeder depp weiss doch heute, dass eine kräftige rumpfmuskulatur essentiell ist

- in dem zusammenhang könnte man auch eine einführung in z.b. pilates durchführen

- ausdauer (10 km in 30 min ist nun aber nicht sooo viel, insbesondere auf einem ergometer, besser wäre natürlich die vorgabe 130 watt mit 90 umdrehungen zum beispiel ...)

- gruppentherapie gerne, aber natürlich nachrangig

- bewegungsbad

ich denke, dass dein operateur da allerdings vor allem auch in der pflicht ist: wäre sein nachbehandlungsplan konkreter und die einrichtung würde sich an diesen dann nicht halten, hättest deine kritik mehr substanz .... (nichtsdestotrotz halte ich derartige reha-veranstaltungen für zeitverschwendung).

flappsig gesprochen kommst du tatsächlich mit einem mcfit-vertrag und einer 20er-karte fürs schwimmbad besser weg, dazu physio angepasst in der praxis deiner wahl (aber wg. 10 km in 30 min würde ich nun nicht meckern ;-) ) ... ich würde die vielleicht paar guten vorhandenen anregungen mitnehmen ( – > vielleicht irgendwelche übungen?), den rest aber einfach abhaken ... hinterher muss man doch sicherlich einen evaluationsbogen ausfüllen ... here we go ;-D

SeunfloJwer_`73


@ zuza:

Ich kann seit über 6 Jahren auf dem Ergometer max. mit 20 Watt treten. Und ich habe die TEP jetzt 5 Wochen. Bin mit der Beugung in guten Momenten bei 80-90°. Sorry, da finde ich 10 km viel. Bzw. mein Knie hat mir hinterher gezeigt, was es davon hält. Pilates habe ich jahrelang gemacht, aber as sehe ich momentan nicht, da ich bspw. ja nicht knien kann.

Aber meine Vorstellungen von der Reha waren ungefähr das, was Du schreibst: Täglich Physio/manuelle Therapie und umfassendes Gerätetraining, welches den Bedürfnissen angepasst ist. Und auch jenseits der Beine was bietet.

Dass men Operateur da mehr Vorgaben hätte machen sollen, sehe ich weniger. Einer orthopädischen Reha-Einrichtung sollte wissen, wie man eine Reha nach Knie-TEP gestaltet. Es gibt ja keine konkreten Verbote, wie ich sie von anderen OP's kenne und wo ich jedem Physio den Zettel unter die Nase gehalten habe.

McFit-Vertrag bräuchte ich nicht mal. Ich hab' eine Verordnung für Rehasport, mit der ich gezielt Gruppenbla mahcne könnte und gegen geringe Zuzahlung unbegrenztes Gerätetraining. In einer Einrichtung mit qualifiziertem Personal.

Bin aber auch nicht bereit, das jetzt noch noch 2 Wochen so durchzuziehen, wo mir kostbare Zeit bzgl. Beweglichkeit abhanden kommt. Da gehe ich lieber 3x pro Woche zu meinem Physio, ins Hallenbad. Ich hab' selber einen guten Crosstrainer, das klappt aber nicht immer, da z.T. noch Beugung fehlt. Fazit auch hier: Wenn man mir gezielt mit der Beugung hilft, dann kommt der Rest nach. Aber ich komme ja gar nicht an den Punkt, wo ich weiterkomme. Weil Gerätetrainung nun mal keine Verklebungen löst. Gruppengymnastik auch nicht. ARGH!

Irgendwie bleibt da gerade nur die Feststellung, die ich auch aus meinem Bereich kenne: Möglichst personalsparend möglichst viel anbieten = gut abrechnen. Ohne Berücksichtigung, was der Patient benötigt.

zzuza


das mit der beugung beim ergometer hatte ich ganz vergessen @:)

mit einem ganz konkreten rehaplan von deinem doc hättest du es halt einfach leichter, dich zu beschweren ( – > behandlungsfehler), zumal man dich so ziemlich easy in die querulatorische psycho-ecke schieben kann (wahrscheinlich auch irgendjemand unterbezahltes, da könnt ihr euch gegenseitig aufmuntern ;-) ). die mehrheit der patienten weiss doch gar nicht, was in der physio alles möglich ist, so dass da letztendlich nur zählt, dass der tag in der reha möglichst verplant war ... ob nun sinnvoll oder nicht.

wenn du dich beschwerst, dann mach das so, dass dort ordentlich die hütte scheppert!

Smunflow@er_7x3


Wie gesagt: Montag Chefarztvisite (Auftreten meinerseits: Freundlich, rational – aber bestimmt). Dienstag Termin beim Operateur, für notfalls den fachlichen Rückhalt. Und dann sehen wir weiter. ]:D ;-) :-p

Es müsste echt Mindeststandards geben...

ELh@eVma\ligewr Nutze$r (#5x43915)


Sunflower, wie ist es jetzt genau?

A5drenamlinkjuTnkixe


Bin gerade zufällig auf den Faden gestoßen:

Sunflower Du bist doch beim DRV-Bund rentenversichert, oder hab ich das falsch verstanden? Arbeite im Kliniksozialdienst, im Moment allerdings in Elternzeit. Irgendwie ist das vom Sozialdienst in der Klinik dort unglücklich angegangen worden. Beim DRV Bund ist bei eindeutiger Indikation (eine Knie-TEP zählt dazu) bei einer AHB keine Vorabgenehmigung nötig, man sucht sich aus dem Katalog der Rentenversicherung eine Klinik aus, dort werden die Unterlagen hingefaxt, Aufnahmetermin ausgemacht und gut ist. Anders schauts bei der DRV Land aus und bei der Knappschaft. War selbst schon mal wegen einer größeren Knieop auf stationärer AHB (auch über DRV Bund) und das Programm sah echt ganz anders aus. Ich finde nicht, dass Du anspruchsvoll bist. Gerade bei jungen Patienten sollte doch wirklich wieder alles ok werden, Du solltest ja schließlich arbeitsfähig bleiben. Und eine halbe Std Ergometer von jetzt auf gleich, finde ich auch viel zuviel. Ich hoffe Du hast Erfolg bei der Chefarztvisite und beim Termin mit dem Operateur!

S;unflowe&r_73


Hmm... Bei mir war's der normale Reha-Antrag (G100 bzw. G110, meine ich). Ich muss jetzt mal ganz blöd fragen: Was ist denn der Unterschied zwischen AHB und dem Antrag auf medizinische Rehabilitationsmaßnahme?

Ich habe dann in dem Antrag eine Klinik angegeben. Der wurde im Eilverfahren bearbeitet und dann kam die Absage.

Habe jetzt gerade mal bzgl. AHB gegooglet: Die AHB muss man ja wohl innerhalb von 2 Wochen nach Klinikentlassung antreten. Das Problem ist, dass KEINE der Kliniken der DRV Bund (und wir haben rumtelefoniert) einen Platz frei hatte. Frühestens 4 1/2 Wochen nach OP wäre ein Platz freigewesen. Nachdem meine Wunschklinik (wo ich nach 2 1/2 Wochen einen Platz gehabt hätte) abgelehnt worden war, habe ich ja einen 2. Anlauf gestartet mit altbekannter Klinik (meine Wunschklinik hat die Zulassung erst ganz neu). Da wäre erst nach 4 1/2 Wochen ein Platz gewesen und auch das wurde abgelehnt.

Habe mich da aber auch auf die Sozialarbeiterin verlassen... die durchaus kompetent wirkte und engagiert war.

Was mich auch zunehmend irritiert: Eigentlich gibt's doch das Wunsch- & Wahlrecht. Da dachte ich immer, stationär sei Standard und ambulant sei ein Wunsch, den man äußern könne.

Ach, ich weiß einfach nicht. Hab' mich immer für so schlau gehalten in dem Bereich... Und was mich auch ärgert: Man kommt selber bei der DRV nie durch. Endlose Hotlinewarterei. Wenn man dann mal eine Telefonnummer bekommt, hat man auch nie einen zuständige Sachbearbeiter am Telefon. Die Widersprüche bzgl. "ich will stationär" führten immer nur zu der Aussage "Der Rechtsweg steht ihnen frei" (dauert ja auch nur...). Und als ich wg. dme Fahrdienst anrief, hieß es ja nur: "Wenn Sie nicht Bus fahren können, sind Sie nicht fit für eine ambulante Reha". Ähem...

Bin daher echt gespannt, was die nächste Woche bringt. %-|

Eehemalviger Nutzwer (#325x731)


Tja das USt. Die klassische Kluft zwischen totaler Überversorgung (was bei vielen Privatpatienten der Fall ist und der Unterversorgung wie oft bei der GKV.

Viele Anbieter bzw Kostenträger Haben augenscheinlich Probleme mit dem gesunden Mittelmaß

Snu*nflowAer_7x3


Ich erlebe jetzt einfach genau das, was ich im Job selber erlebe: Lieber für 10 Patienten eine dusselige Gruppe (dann kann man ja 10 Patientenkontakte abrechnen), statt 10 Einzelgespräche. Die ein Vielfaches meiner Zeit beanspruchen. Was dann wirklich hilft und individuell benötigt wird, interessiert die Controller halt null.

Zum #%&%$. V.a. wenn man merkt, wie viel für einen dranhängt und wie hilflos man letztlich ist.

S<unfdlcocwer_373


Viele Anbieter bzw Kostenträger Haben augenscheinlich Probleme mit dem gesunden Mittelmaß

Tja, der noble Anbau und die Rettung des Bewegungsbades müssen halt finanziert werden.

Und echte Konkurrenz gibt's ja nicht: Das ist die einzige Einrichtung hier. Die nächste (die zu meiner Wunschklinik gehört und was ambulant auch eine Option gewesen wäre), ist genau 2 km zu weit weg. "Sie haben ja eine Einrichtung in der Stadt".

Also können die quasi machen, was sie wollen. Und oft geht's ja nur um die rein stundenmäßige Versorgung der Patienten, der Inhalt ist egal. Info eines Kollegen, der in einer Reha arbeitet.

E2hemhaliger$ NutSzerh (#325731x)


Ist das denn nur bei dir so oder haben andere Patienten da auch nur so ein Programm?

Ansonsten kann es sein das irgendwas bei der RV im System steht das begründet warum sie so entscheiden wie sie entscheiden?

DMer! kleNine Prinxz


Ich habe das Gefühl, das sind alles dumme Baubudenrülpsgesichter, mit denen Du zu tun hast, Sunflower. Die verfahren nach dem Motto "erst mal ablehnen", weil dann schon viele rausfallen, die sich, und das auch noch sehr schnell, auf die Hinterbeine stellen.

Das hier

Man kommt selber bei der DRV nie durch. Endlose Hotlinewarterei.

halte ich für einen weiteren Indikator, dass ich mit meiner Meinung nicht so falsch liegen kann.

Das Dumme ist, dass Du das Ganze offenbar falsch angegangen hast, aber das hilft ja alles nix mehr. Musst nun versuchen, zu retten, was noch zu retten ist.

Es tut mir echt leid für Dich, es ist furchtbar, so verschaukelt zu werden.

Amd{renal[injuPnkixe


also das mit den 14 Tagen stimmt und die Klinik muss in einem Radius von 200km liegen, ansonsten muss tatsächlich AGB-Verfahren eingeleitet werden. In unserer Klinik wurden die TEP-Patienten im Vorfeld darauf hingewiesen sich beim Sozialdienst zu melden bzw wurden uns auch die Listen von den Patienten gegeben, dass praktisch schon vor OP, der Aufnahmetermin in der Wunschrehaklinik stand. Und es ist tatsächlich so beim DRV Bund, dass, wenn man nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, auch nicht ambulant auf Reha geschickt werden darf, da haben die beim DRV was verbockt. Und bzgl Hotline, wir hatten in der Arbeit auch keine andere Nummer, ich saß manchmal stundenlang am Telefon, wir haben Gott sei dank die Reha-Abteilung (die ist riesig) selten benötigt, weil ja in der Regel keine Vorabgenehmigung nötig ist.

Ach man, das ist aber bei Dir ordentlich schief gelaufen und diese komische ambulante Reha noch dazu, tut mir echt leid. So bringt das ja auch nicht wirklich was.

D>er Gkleikne Prixnz


weil dann schon viele rausfallen, die sich nicht, und das auch noch sehr schnell, auf die Hinterbeine stellen.

ArdrenMalDinjunxkie


tja es gibt aber schon auch gute Rehakliniken, aber eben leider auch schlechte, wo null auf den Patienten eingegangen wird, sondern bei einer Knie-TEP gibt es eben immer DEN Therapieplan.

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