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Bevorstehende Knie-Tep: Angst, Rehagestaltung

E.hemal'igerd NutQzer (#3d25~7J31)


Na ja Kk ist halt nicht gleich Kk...

SYcHhmid~ti7x0


Da bin ich ja froh, dass ich damals in die Betriebskrankenkasse gewechselt bin...Ich werde immer wie eine Kollegin behandelt und hatte bisher nie Probleme...

Die Motorschiene für die Schultern hatte ich immer ohne Probleme 6 Wochen, einmal sogar 8 Wochen lang, die Verlängerungen gingen immer anstandslos durch...was allerdings auch die Verleihfirma etwas gewundert hat, scheint tatsächlich leider nicht üblich zu sein.... :(v

Aber ich weiß von Vielen aus dem Schulterforum, dass sie Probleme mit ihren Kassen hatten...traurig....dabei sind doch die Kosten dafür vergleichsweise gering, wenn im Vorfeld eine teure OP bezahlt wird....

SEunfltowerx_73


So, Update:

Chefarzt war heute nicht im Haus. Meine Ärztin auch nicht. Aber bin dann beim Oberarzt gelandet. Seine (erstaunliche) Aussage war: Er hält das Programm für mein Knie aktuell für "problematisch". Er sieht die Notwendigkeit, das Knie nicht weiter zu überreizen. Beweglichkeit durch Physio sowie Muskelstimulation durch TENS müssten Vorrang vor Muskelaufbau haben. Kondition sei wohl auch problematisch, da ich seit Jahren unfit bin und NICHTS mehr gemacht habe. Er könne aber nicht mehr Physio und mehr Elektrotherapie einplanen, weil sonst jemand anders noch weniger bekommen würde.

Empfehlung:

Abbruch aus medizinischen Gründen. Intensive ambulante Physio. Und ggf. in 2-4 Wochen erneuter Anlauf, wenn mehr Beugung da ist und das Knie (und ich) belastbarer.

War total freundlich und ich war über die Offenheit erstaunt. Werde also morgen mit meinem Operateur sprechen und schauen, was wir draus machen.

Haben dann das Programm für heute auch runtergefahren und siehe das: Hatte nur Motorschiene, Elektrotherapie und war kurz auf Ergometer und im Kraftraum. Ich habe eine Schmerzzunahme im akzeptablen Bereich dadurch, aber meine 90° Beugung von heute früh sind geblieben.

Sicherheitshalber habe ich auch schon ambulante Physiotermine gemacht.

Bin gerade ein wenig optimistischer. Da der Doc einach sieht, dass das Knie mehr Beugung bruacht und gleichzeitig durch das jetzige Programm total überreizt ist.

S&unflsowexr_73


Nach all dem Gejammer und Gemecker: Habe soeben eine Stunde lang 100° Motorschiene geschafft! :)^ :-)

kPruXeFcke7x4


Ganz ehrlich? Dem Reha Zentrum gehört die Zulassung entzogen. Wo gibt es denn so was? Wenn ich dem einen mehr kg gebe, bekommt der andere weniger? Das kenne ich gar nicht. Gehe zu kg usw. ja auch in ein ambulantes Reha Zentrum. Dort bekommen die Leute, wenn es sein muss, auch 5 mal die Woche kg. Dort hat eindeutig die einzeltherapien Vorrang. Ist ein normales Reha Zentrum mit BG und deutscher Rentenversicherung Zulassung. Da gehört ein Beschwerdebrief an die DRV. Auch einer vom Operateur.

Das ist meine Meinung zu so einer behandlung

z0uza


naja, er war total freundlich, weil er so einen nörgler los wird, der womöglich auch noch die fähigkeit besitzt, andere patienten gegen die "behandlung" aufzuwiegeln ;-)

ich denke, der ganze laden ist eine absolute frechheit ... wenn mehr als zweimal wöchentlich einzelbehandlung quasi schon als übermäßige beanspruchung der ressourcen bezeichnet wird – was soll man überhaupt mit einem physio, der einen noch nie gesehen hat, die therapeuten gewechselt werden, wie es gerade so kommt ... schade um die schöne lebenszeit!

für so ein angebot braucht man überhaupt gar keine reha zu beantragen – reine geldverschwendung. bemerkenswert finde ich auch, dass die "kostenintensiveren" anwendungen nun an die krankenkasse abgegeben werden, wobei die physiotherapie im gegensatz zur op ja ohnehin total günstig ist. wenn solche läden kein plus machen, dass weiss ich auch nicht mehr ....

Sfunflo9wer_x73


So, Reha ist im Prinzip abgebrochen. War bei meinem Chirurgen und der war hochgradig unzufrieden mit den Anwendungen und dem gesamten Plan. Wobei er meinte, dass er in letzter Zeit laufend Patienten aus stationärer Reha hätte, die auch nur 2-3x Physio bekommen hätten, egal in welchem Zustand. Er war richtig sauer und befürwortet den Abbruch voll.

Einschätzung Knie-Zustand: "Heiß, Kniekonturen aufgr, Schwellung nicht gut zu erkennen. Beugung 90° mit doch eher weichem Anschlag, leichtes Streckdefizit, soll ich verstärkt dran arbeiten, da Beugung jetzt ja doch zu kommen scheint".

Soll jetzt 4x pro Woche Physio ambulant machen (er nimmt es voll auf seine Kappe, wenn die KK meckert). Motorschienenverordnung verlängert und er schreibt Stellungnahme für die KK, wenn sie sich weigern. Hat sie schon vordiktiert. Muskel-Stimulationsgerät ebenfalls verordnet. Kühlen könnte ich ja selber. ]:D Und musste ihm versprechen, mind. am Warmbadetag ins Hallenbad zu gehen. Verordnug für Funktionstraining ist auch raus, telefoniere gerade Einrichtungen ab mit besserem Kursangebot und der Möglichkeit, gegen Aufpreis zeitlich flexibel an Geräten zu trainieren. Denn nur feste Kurse wird schwierig (keine Ahnung, nach welchen Arbeitszeiten sich diese Gruppenangebote richten...).

Habe jetzt in der Reha-Einrichtung angerufen (wie gestern besprochen) und warte auf Rückruf von dem Arzt, wie wir es jetzt praktisch abwickeln. Bin erleichtert, v.a. auch, dass meine Wahrnehmung nicht so verquer ist, wie ich zwischenzeitlich dachte.

Ob ich die Reha in 2-3 Wochen nochmals in Angriff nehme: Keine Ahnung. Entwicklung abwarten.

Wenn alles geklärt und abgewickelt ist, werde ich mich wohl auch bei der DRV beschweren. Aber erstmal alles abwickeln. ;-)

Ich hoffe, dass das Ergebnis auch so gut wird. 4x pro Woche bei meinem Physio (Termine bis Ende März gemacht) wird hart, aber wohl auch effektiv. Hoffe ich. Restunsicherheit bei dem blöden Verlauf bleibt.

SAunflowgerE_73


@ zuza:

Tja, darum gibt's ja auch einen schicken neuen Anbau! ]:D

Aber die Verteilung der Kosten ist schon einen Kommentar wert... Viel Geld für wenig Reha, und die eigentliche Versorgung bleibt dann doch wieder an der KK hängen. Ich weiß, warum meine mich hasst. ;-)

wenn mehr als zweimal wöchentlich einzelbehandlung quasi schon als übermäßige beanspruchung der ressourcen bezeichnet wird – was soll man überhaupt mit einem physio, der einen noch nie gesehen hat, die therapeuten gewechselt werden, wie es gerade so kommt ... schade um die schöne lebenszeit!

Schade um die Therapiezeit, wenn man immer von vorne anfängt, keiner weiß was einige Tage zuvor probiert wurde,...

Mein Fazit ist letztlich:

Für Leute mit kleineren Wehwehchen ist es sicherlich nicht schlecht. Aber nach so einer OP passt das Angebot nicht. Niedlich finde ich ja, dass da Leute Reha machen nach Arthroskopie wg. Meniskus. Da bin ich 5 Tage später arbeiten gegangen, war ambulant bei der Physio, und gut war's. Reha?! Aber für solche "fitten" Leute ist das Programm sicherlich gut.

Für Knie-TEP bei arg vorbelastetem Knie allerdings nicht.

z0uEzxa


ich finde es aber wirklich schade, dass du jetzt kein bogenschießen lernen kannst ;-D

S0unfzlowe"r_7x3


;-D Ja, das ist echt Pech! ;-D

ELhemaliWger $Nutz`er (#6325731x)


Für Leute mit kleineren Wehwehchen

Diese Formulierung finde ich ehrlich gesagt :(v du kannst dich nicht anderseits Beschwerden in der Reha als Wehwehchen abtun nur um dich und deine OP aufzuwerten ..

Andere haben mit Sicherheit mit ihren Beschwerden und Erkrankungen das gleiche Recht ernst genommen zu werden wie du es auch einforderst :-|

Sjunflowxer_73


Das habe ich so auch nicht gemeint. Aber die Nachsorge nach einer ASK wg. Meniskusteilentfernung bspw. ist auch rein objektiv nun mal anders und die Patienten BELASTBARER. Ich weiß ja selber, was bei mir 2-3 Wochen nach einer ASK möglich war. Wenn ich mir Patienten angucke, die 30 Min auf den Laufband JOGGEN (mit Kinesiotape am Knie), dann brauchen die ein anderes Angebot als diejenigen, die nicht mal auf dem Ergometer klarkommen.

Es ging um die PASSUNG von Angebot und eigenem Problem. Für belastbare Leute passt es, bei weniger Belastbarkeit halt nicht. Die Beschwerden der stärker belastbaren Patienten habe ich nun mal salopp als Wehwehchen bezeichnet.

ELhemalig~er Nutzer I(#32X5731)


Und du meinst nach einer ASK mit Meniskusteilebtfernung bekommt man eine Reha? Wohl eher nicht ..,

Finde ich trotzdem frech das Wort Wehwehchen in den Zusammenhang nur zu denken.

Svunf9lowmerY_x73


Wenn man den Begriff nur negativ interpretiert... %-|

Und JA, da sind mehrere Patienten nach Meniskus-ASK. Zwei mit Kreuzband, die morgens mit dem Rad zur Reha kommen. Ja, die haben alle körperlich belastende Jobs und müssen nach der OP fitter sein als jemand, der nur am Schreibtisch sitzt, daher sehe ich den Sinn der Reha voll und ganz.

Aber min. die Hälfte der operierten Knie-Patienten hat nicht mal mehr Krücken. Klar, bei Wartezeiten von 3-4 Wochen auf den Platz ist man dann schon wieder recht fit bei kleineren (= nicht so gravierenden) Eingriffen. Insgesamt nur eine Handvoll Leute, die die Krücken wirklich brauchten (= 3-Punkt-Gang mit Teilentlastung, als "nicht brauchen" bezeichne ich Leute im 4-Punkt-Gang, die die Krücken auch mal spazieren tragen).

Plus viele neurologische, kardiologische und auch einige onkologische Patienten. Neuro macht ca. die Hälfte aus, wobei die Leute nach Schlaganfall und z.T. Lähmungen ja auch viel Physio bzw. Ergo etc. benötigen.

Das ist die Klientel dort. Orthopädisch viele leichtere bis mittelschwere Fälle.

EAhemal;igeJr Nuptzer (7#325731x)


Hauptsache du bewertest den Begriff nicht negativ und Hauptsache dir sagt keiner du hast Wehwehchen weil dir geht es viel schlechter als allen anderen :=o

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