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Bevorstehende Knie-Tep: Angst, Rehagestaltung

kdrkueckeP74


Zum Thema Reha kann ich nur sagen, dass es sehr viel gebracht hat. Ich habe überhaupt keine Probleme mit der Stabilität. Streckung ist super. Und auch so sieht das Knie mittlerweile wirklich recht gut aus. Das einzige ist die Beugung. Wir kommen auf genau 90 Grad und dann ist absolut Schluß. Da kannst du das Knie streicheln oder mit der Kneifzange ran. Nichts. Wenigstens reichen die Grade zum Auto fahren. Ich kann wieder alleine zum Behandeln fahren und das ist viel Wert.

Dass du nun noch eine Mandelentzündung dazu bekommen hast, ist ja Oberkacke. Hoffentlich klingt diese schnell ab. Und natürlich, dass sie dir mit der TEP keine Probleme bereitet.

Fazit: Auch bei mir nagt die Geschichte an der Substanz. Vielleicht sollte ich morgen doch auch selbst tanzen

SIunfloiwer_M7x3


@ kruecke:

Bei mir fühlt sich das Knie noch arg lädiert an und ist dick. Für mehr Stabilität wäre die Reha sicher gut gewesen, aber für den Rest nicht.

Wie ist denn Dein Gangbild? Schon total unauffällig? Ich laufe noch arg unrund und bspw. nach dem Autofahren oder längerem Sitzen tun die ersten Schritte ziemlich weh und es dauert, bis die Streckung kommt. *seufz*

Mit der Beugung ist es bei mir genauso (mit Ausnahme der manuellen Patella-Mobilisation): Bis ca. 95° geht – und dann ist Schluss. Ob sanft oder mit Brachialgewalt, da ist nix zu wollen. Es tut auch nicht groß weh, es spannt auch nicht groß (wie auf dem Weg zu den 90°). Es blockiert einfach.

Aber JA, Autofahren ist sooo genial. Was bin ich froh, nicht mehr so viel Geld für Taxen ausgeben zu müssen oder mich eine halbe Ewigkeit mit Bussen fortzubewegen. Ich bin richtig froh, dadurch wieder mehr rauszukommen. Meinen Radius zu erweitern.

k,rue6ckeU74


@ Sunflower

Mein Gangbild ist relativ normal. Also wer es nicht weiß, merkt vielleicht nach dem aufstehen was, aber ansonsten...Klar, nach längerem sitzen erst mal recht steif.

Ich habe beim beugen noch immer die selben Schmerzen und auch die Stelle hat sich nicht geändert. Der Anschlag ist auch recht hart.

k&ruecake74


@ Sunflower

kurzes Update. Ich glaube, dass ich es am Freitag ein wenig übertrieben habe :=o . Aber ganz ehrlich? Es hat einfach nur Spaß gemacht und ich bereue nicht. Habe jetzt auch meinen Bericht von der Reha bekommen. Bei manchen Dingen musste ich echt schmunzeln. Du bekommst einen Bericht in dem steht, dass du immer öfter die Krücken weg lassen sollst und dabei nimmst du zwischenzeitlich keine mehr :-) . Morgen habe ich den ersten termin bei meiner Orthopädin. Mal sehen, was diese so spricht. Sie weiß schließlich noch rein gar nichts. abe keinen termin bekommen und auch den diese Woche nur auf Druck hin. Auch da werde ich mit ihr klären müssen. Denn das ist alles andere als optimal.

Beugung stagniert übrigens. Nicht ein Milimeter mehr. Da geht gar nichts. Aber komischerweise ist mir das momentan auch recht egal. Gehe auch gleich mal auf den Golfplatz. Keine Angst, ich spiele nicht. Werde nur einen Kaffee trinken und ein wenig putten... Wohl, wie immer, als kleinen Wettbewerb um ein Bier (ich trinke nur alkoholfrei).

k`ruetckex74


@ Sunflower

wie läuft es bei dir mittlerweile? Bei mir ist alles beim alten. Komme in der Beugung einfach nicht weiter. Außerdem kocht das Knie total. Der CRP ist auch wieder ganz schön hoch. Sollte diesen Wert für meine Ortho mitmachen (bei INR Kontrolle) und werde ihn am Montag in ihre Praxis bringen. Bin gespannt, was sie dazu sagt.

Laut Ultraschall sind auch wieder starke Verwachsungen medial, lateral und im oberen Rezessus. Das hat mich auch ganz schön demotiviert. Frage mich halt, warum ich momentan überhaupt zur Physio und KGG gehe. Ist doch eh fürn Arsch. Gehen alle davon aus, dass die nächste OP folgen wird. Alles scheiße

S?unflojwer_7x3


@ kruecke:

Ich mag's ja gar nicht sagen, aber: Hurra, ich bin nicht alleine!

Hatte jetzt eine Woche Besuch, was richtig gut tat. War viel unterwegs, zwar nur harmlose Sachen, aber runter vom Sofa. Fand' das Knie nicht so witzig = dick & heiß.

Ich hatte Ende letzter Woche zwar einen kleinen Erfolg zu verbuchen: Radergo ging in der Physio. Alledings mit so hohem Sattel, dass ich da nur mit dem Hintern rumrutschte. Aber da es vorher nicht ging, verbuche ich diese lustige Mogelaktion mal unter "Erfolg".

Ansonsten geht's mir aber wie Dir: Beugung lässt sich bestenfalls im Millimeterbereich und tagesformabhängig beeindrucken. Temporär, nachdem mein PHysio da echt mit Brachialgewalt dran war. Zwei Stunden später hat die Kapsel sich wieder so zusammengezogen, dass da nix zu wollen ist. Und es wird halt bei normaler Belastung (= tagsüber unterwegs, nicht auf Sofa) dick und heiß = Beugung noch schlechter. Mir tut die Kapsel ziemlich weh, z.T. kann ich nach längerem Sitzen (Auto, Kino, Restaurant) kaum die ersten Schritte machen. Instabil, wackeliges Gangbild, Kopfsteinpflaster ist echte Konzentrationsaufgabe.

Habe Donnerstag Termin bei beiden Chirurgen und bin gespannt/nervös. Folge-OP ist nämlich schon thematisiert worden, aber es will eigentlich keiner ran. Nur sind diese 90° nicht alltagstauglich. Ich will wenigstens radeln und Treppen runter gehen können. Mehr erwarte ich doch gar nicht.

Fazit: Bin auch extremst angenervt und frustriert und ungeduldig. Und meine KK fängt wieder an mit ihren Anschreiben bzgl. "Beratung zur Optimierung Ihrer Behandlung aufgrund längerer Krankschreibung". Den Termin habe ich wg. Physio abgesagt, aber ich rechne quasi täglich als "Rache" mit einer Einladung zum MDK. Mit dem ich mieseste Erfahrungen gemacht habe. Bin jetzt 10 Wochen und 3 Tage Post-OP – und denke, da ist AU angesichts der Symptomatik noch angemessen. Aber gesunder Menschenverstand und MDK sind eh ein Widerspruch. Böse, ich weiß...

Heute wurde die CPM-Schiene abgeholt. Hat eh nix gebracht, wir haben die Verlängerung trotzdem beantragt. Aber die KK hat's in 2 Wochen nicht mal geschafft, darüber zu entscheiden. Spielten jetzt zum 2. Mal (bei 3 Verordnungen) das Spielchen "uns liegt nix vor" (während Arzt per Fax-Sendebericht und Lieferant per EVD-Auszug beweisen können, dass es rausgegangen ist!). Ohne Worte. Aber blöde Drohbriefe bzgl. "Behandlungsoptimierung". Sollen die doch mal bei SICH und ihrem Saftladen anfangen mit der Optimierung meiner Behandlung. Ich quäle mich hier rum, beiße die Zähne zusammen, achte auf alles, mache und tue – und von denen kommen nur Knüppel zwischen die Beine. ARGH!

Halte durch! Bin jetzt auch wieder regelmäßig online etc.! Und so böse es klingt: Es tut echt gut, nicht allein zu sein!

kMrueycke\74


@ Sunflower

wie recht du hast. Es tut gut, damit nicht alleine zu sein. Habe gestern auch mit jemanden telefoniert, der in Passau operiert und in der selben AHB wie ich gewesen ist und em geht es auch nicht viel anders. Bin echt gespannt, was mein Operateur nächste Woche Mittwoch dazu sagt. Gut, instabil ist meines nicht. Ich trainiere aber auch fleißig. Aber die Beugung... das kotzt mich so richtig an. Dazu kommt, dass ich wegen dem blöden Marcumar mir kein Cortison gegen den Heuschnupfen spritzen lassen darf. Und da momentan ziemlich viel gleichzeitig fliegt, reicht das Antiallergikum nicht wirklich :(v

Noch dazu ist jetzt noch jemand in der Firma ausgefallen. Jetzt fehlt der komplette Firmenstamm. Ist recht lustig anzusehen.

Aber das Wichtigste ist, dass die Chemo meiner Mutter morgen zu Ende ist.

Wenn ich meine Sandkastenfreundin ansehe, weiß ich jeden Tag, wie gut es mir doch geht. Sie hatte einen, gutartigen, Hirntumor mit 5cm durchmesser. dieser wurde hier bei uns übersehen. Sie wurde am 2.1. operiert und hat seitdem eine Thrombose im Kopf. Darf nicht Autofahren, nichts. Sie ist psychisch am Ende und bekommt keinen Termin bei ihrer Neurologin. Weiß nicht, ob ich mit einer tickenden Zeitbombe im Kopf klar käme.

SRu<nfloBwevr_73


@ kruecke:

Zum Glück habe ich keine Allergien... Du hast aber mein vollstes Mitgefühl!

Mir fehlt einfach im Leben hier komplett der Kontakt zu Leuten mit TEP. Bei den Bekannten meiner Eltern ging das alles immer schneller und es kommen v.a. gegenüber meinen Eltern entsprechende Kommentare. Ich mag's nicht mehr hören! Es scheint nun mal einen gewaltigen Unterschied zu machen, ob ein Knie das 1.- Mal oder das x. Mal operiert wird.

Aber mir geht einfach langsam die Geduld aus. Trainieren tue ich nur vorsichtig, weil's dann wieder megaheiß wird und noch mehr verklebt. Es ist ein Balanceakt und die Fortschritte kommen v.a. dann, wenn ich mich eher zurückhalte. Was mich eigentlich auch annervt, denn ich hab's nicht so mit Schonhaltung. Tja...

Andererseits kann man aber schon froh sein, dass es "nur" das Knie ist. Meine Ma hat in wenigen Wochen ihre 5-Jahres-Abschlussuntersuchung nach Darmkrebs und ich hoffe, an die Geschichte einen Haken machen zu können. Allerdings braucht sie dringend mind. eine neue Hüfte, weil das Gelenk so kaputt ist, dass es langsam einsteift. Aber sie ist stur und will nicht. Ohne Worte.

Der Vater einer Freundin liegt nach fast 10stündiger Gehirntumor-OP seit Ende letzter Woche im Koma: Tumor wurde erst 48 Stunden vorher festgestellt, da er plötzlich gekrampft hat.

Andere Freundin muss den Laden, in dem sie arbeitet, die 2. Woche 6 Tage pro Woche allein schmeißen, da drei Kollegen schwer erkrankt sind.

Das Leben kann echt hart sein...

Aber nichtsdestotrotz hab' ich den Kaffee auf. Deine Ma aber alles alles Gute!

Wie sieht's bei Dir schmerztechnisch/schmerzmitteltechnisch aus? Brauchst Du noch viel?

k8r-ueckex74


@ Sunflower

Schmerzmittel brauche ich, für meinen Geschmack, noch zuviel. Nehme noch Arcoxia 90 1-0-0 und Tilidin 100 1-1-1. Habe Tage, da geht es schmerztechnisch super und andere Tage, wie gestern, da weiß ich nicht, wie ich das Bein hinlegen soll. Auch ist das Knie noch recht warm. Haben es gestern mal gemessen. Vorm trainieren war es 2 Grad wärmer und nach dem trainieren 3 Grad, als das Linke. Und dieses beschwert sich wieder mächtig. Habe 2 jahre mit Patellasehnenprobleme gekämpft. 6 Monate hatte ich sie los... Hatte.Nun ist es das Selbe in Grün.

Und ich habe auch keine Gedult mehr. Auch wenn es bei mir noch nicht so lange ist, wie bei dir. Wie du sagst, ist wohl doch ein Unterschied, wieviele OP's es davor gab. Aber im Endeffekt liegt es nicht in meiner Hand, was passiert. Ich mache KG und gehe trainieren. Mehr kann ich selbst nicht dazu beitragen. auch ansonsten bin ich brav. Meinen Auto Frühjahrsputz muss in diesem Jahr mein Autohändler machen. Ab und zu bin ich beim Golfclub. Einfach um zu quatschen. Und dann gibt es noch etwas extremes. Meine Couch ;-D

S>u\nflokwer_x73


@ kruecke

Interessant – das mit den Schmerzen ist bei mir ähnlich. An einigen Tagen echt gut (z.T. trotz Belastung). An anderen Tagen möchte ich das Bein abhacken und ins Gefrierfach legen, weil's nur weh tut und ich kaum eine Position finde, die angenehm ist.

Schmerzmitteltechnisch nehme ich nur noch Novalgin, momentan 2-3x täglich 500mg. Das ist deutlich weniger als die bis zu 8 Tabletten vom Anfang.

Auf die Idee mit der Temperaturmessung wäre ich nicht gekommen. Fühlen reicht. Ist auch jedes Mal der erste Griff meines Physio.

Mein Sofa und ich haben auch eine seeehr innige Beziehung. Ich habe in den 9 Wochen tatsächlich eine neue Kuhle reingelegen, da ich anders drauf liege als sonst. ]:D Dass wir nicht mehr machen können als Physio etc.: Das ist echt ein guter Punkt. Wir tun alles – was bleibt da noch? *seufz*

Aber ich hab's mir leichter (zuuu leicht?!) vorgestellt... :-(

S%unflowxer_73


Achja: Mein linkes Knie zickt seit 3 Tagen auch gewaltig. Dem wird die Zusatzbelastung wohl auch zu viel. :(v

kwrue<cke74


@ Sunflower

drücke dir für deinen morgigen Termin ganz fest die Daumen. Melde dich bitte danach.

War heute wieder zur KG. Haben versucht mal ein klein wenig weiter zu kommen. Aber das war ein Schuß in den Ofen. Sind nicht einen Milimeter weiter gekommen, dafür habe ich das Gefühl, dass das Knie auseinander fällt.

S7unflokwer_x73


@ kruecke:

Termin war heute! ;-) Chirurgen waren verhalten zufrieden. Fazit ist so: Verlauf ist schwierig, aber noch okay. Beugung sollte besser sein, aber durch den Fortschritt mit dem Radergo ist die Haltung jetzt: Hart weiterüben und abwarten. Nächster Doppeltermin in 6-8 Wochen (bin erst nach 20h aus der Praxis raus und rufe morgen wg. konkretem Termin an). Akute Neu-OP also erstmal vom Tisch.

Habe wg. Rehasport gefragt, da wurde abgewunken: Zu früh, zu viel, erstmal auf Beugung & Streckung konzentrieren.

Und ich solle bitte noch ca. 3 weitere Monate einplanen bis zur deutlichen Besserung. Und geduldiger sein. *seufz*

Hatte gestern aber auch so einen Physio-Termin, wo es richtig zur Sache ging und ich hinterher schmerztechnisch fertig mit der Welt war. Übel. Morgen wieder – buäh!

knrueckxe74


Melde mich zurück.

War gestern beim Operateur. Habe kein anderes Ergebnis erwartet. Merke selbst, dass es irgendwie nicht weiter geht. Es wurden verschieden Röntgenbilder gemacht. Da ist alles in Ordnung. Die TEP sitzt und auch der Knochenzement passt. Alles wunderbar. Soweit. Auf den MRT Bildern ist dann der Schlamassel zu sehen. Oberhalb der Patella, dort wo normalerweise noch Flüssigkeit ist, ist alles voller Verwachsungen. Und diese bekommt man so nicht weg. Deshalb folgt nun die Arthrolyse mit anschließender Narkosemobilisation. Genau in dieser Reihenfolge. Er meinte, dass man so keine großen Verwachsungen mit Gewalt lösen muss, da diese dann schon entfernt sind. Dann eben wieder Schmerzkatheder usw.

Ich soll es in 3-6 Wochen machen lassen. Nun warte ich auf den Kostenvoranschlag der Klinik. Diesen muss ich dann mit der ärztlichen Bescheinigung bei der Krankenkasse einreichen. Wenn der Spaß genehmigt ist, kann ich einen Termin ausmachen, der aber dann so liegen muss, dass ich noch das Marcumar absetzen kann.

Und dann beginnt die Quälerei von neuem :°(

svweet:heartf4x8


Hallo Krücke 74, tut mir leid, dass du nochmal operiert werden musst. Wenigstens sitzt die TEP gut und kann drin bleiben. Wie lange musst du denn dann im Krankenhaus bleiben? Bei mir rückt die TEP auch näher und ich habe eine Riesenangst. Hatte vier Vor- OPs und habe Verwachsungen, dass wird die Sache nicht einfacher machen. Aber es gibt ja auch keine anderen Optionen- es kann eigentlich nur besser werden, auch wenn es ein langer Weg ist. Man kann sich immer damit trösten, dass das Leben vor der OP auch von Schmerzen und Immobilität stark beeinträchtigt war. Wünsch dir gute Besserung und drück dir die Daumen, dass alles gut geht.

:-)

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