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Bevorstehende Knie-Tep: Angst, Rehagestaltung

Sxchmidhti70


1 Jahr Wartezeit ??? ? :-o

Das ist ja heftig..... ":/

Nachfragen ist doch ok, ich habe nie das Gefühl, dass mein Orthopäde genervt ist, wenn ich den Fragezettel dabei habe.... ;-D

Ich möchte das such für mich selbst: informiert sein und dann auch voll hinter meiner Entscheidung stehen....mit allen Konsequenzen.... :)z

M%anue-la 2i20x7


1 Jahr warten is ja der Horror. Willst du dich nicht mal nach Alternativen umhören ??? Also hier in der Gegend geht es schneller.

Devil: hmm, vielleicht sollte ich nochmal anfangen zu renovieren. Dann eben mal unsere Bude. Ich war das letzte Jahr echt erstaunt wie gut die Schulter das mitgemacht hat. Mal eben ne 70qm Wohnung alleine zu streichen war net ohne.

Die Bewegung in der Schulter is ja da. Auch wenn laut MRT die Infraspinatus am Humeruskopf abgerissen ist und das Ende net mehr verfolgbar ist. Die Supraspinatus hat Risse an 2 Stellen usw. Die Docs sind immer verwundert das die Bewegung ich sag mal zu 97% da is. Ne kleine Einschränkung is da aber da isses eher der Schmerz der mich stoppt. Die Ärzte sagen das solange die Bewegung so is sie nicht operieren würden da der Erfolg nicht gesichert sei. Nur is das dumme im Mom das die Bewegung da ist aber ich blöde Schmerzen habe die selbst durch meine starken Medis net in den Griff zu bekommen sind. War gestern beim MRT der li. Schulter aber hab noch kein Ergebnis. Lasse es dich wissen.

Schmidti: *:) *:) *:)

Mues6sagjgio


Manuela,

1 Jahr warten is ja der Horror. Willst du dich nicht mal nach Alternativen umhören ??? Also hier in der Gegend geht es schneller.

Das ist schwierig..... Wien →→→→ ???

LG

Klat9zeFS


Hallo Sunflower,

ich verstehe dich sehr gut. Mir geht es ähnlich, auch wenn es mich noch "besser" geht.

Ich soll Mitte Oktober eine TEP bekommen und ich habe auch Angst.

Vorgeschichte: vor 18 Jahren Arbeitsunfall, Kreuzband gerissen, Unfallarzt und Orthopäde haben es nicht bemerkt. Bin 3 Jahre ohne Kreuzband gelaufen, hab mir die Mesisci geschrottet.

Nach 3 Jahren Gelektoilette und Kreuzbandersatz (also 1999), seither weitere 2 Kniespiegelungen wegen eingeklemmtem Meniskus. Knorpelschäden 4. Grades, seit der letzten OP hab ich ein X-Bein entwickelt.

Jetzt hab ich die Indikation für eine Vollprothese weil vermutlich das Kreuzband wieder ab ist.

Ich hab einen sitzenden Job (User-Helpdesk in der IT), da bin ich relativ schmerzfrei aber es geht kein Sport, nicht Wandern, nicht lange Einkaufen.

Manchmal denke ich, ach das ist doch noch lange nicht schlimm genug aber es wird ja nicht besser und meine körperliche Konstitution ohne Sport nicht besser.

Ich denke ich zieh das durch.

Reha werde ich ambulant machen da ich ja meinen Mann hier habe der mir die Einkäufe und die Wäsche (Waschmaschine im Keller) abnehmen kann.

Aber wenn ich ihn nicht hätte und nicht bei ihm und unseren Katzen sein wollte, würde ich in eine stationäre Reha gehen.

Du solltest das in Angriff nehmen wenn du zu Jahresbeginn einen neuen Job antreten willst.

Die Genesung kann bis zu einem halben Jahr dauern. Also wird es schon knapp.

Ich bin übgigens Mitte 50 also ein bissle älter als du aber für eine TEP immer noch jung aber als ich in der Ambulanz des Krankenhauses war gab es keine Diskussion. Die machen dort bevorzugt Schlittenprotesen aber das reicht bei mir wegen des Kreuzbandes nicht mehr.

Ich wünsch dir alles Gute. Vielleicht können wir uns ja noch etwas austauschen

LG

:)^

S/chumid}tji70


@ KatzeS

Sunflower hat doch schon ihre TEP, da hast Du wohl was falsch gelesen... ":/

Dir aber alles Gute! @:)

MHanueLla{ 22x07


Hallo,

na ihr..... *:)

berichtet doch mal wieder was so abgeht und wie es euch geht.

S$unfl_oweTr_@73


Mal wieder ein kurzes Update:

Bin jetzt (fast) 9 Monate nach der TEP. Es gibt fortlaufende kleine Veränderungen, die man lange nicht spürt, bis einem bei irgendeiner Handlung bewusst wird "hey, das geht ja".

Gut ist, dass das Knie belastbar geworden ist, das Gelenk nicht schmerzt. Es erträgt jetzt problemlos wochenlange Renovierungsarbeiten (Möbel aufbauen, Wände & Decken streichen,...). Bei größeren Wetterumschwüngen habe ich oft so ein Druckgefühl im Knochen, schwer zu beschreiben.

Die Beugung stagniert weiterhin bei ca. 100°, was mir ein wenig zu wenig ist. Radfahren ist grenzwertig, das wollte ich eigentlich schon problemloser können. Mache jetzt allerdings seit fast 4 Monaten auch keine Physio mehr (umzugsbedingt noch keinen Arzt und auch keine vernünftige Physio-Praxis gefunden).

Schmerzen sind z.T. noch da, kommen aber aus der Gelenkkapsel. Meine 10° Streckdefiizt von vor der OP sind praktisch weg. Da das Defizit aber fast 10 Jahre bestanden hat, zieht die Kapsel im hinteren Bereich z.T. ziemlich. Ich sehe es positiv, weil die Fehlstellung ja auch nicht so toll war.

Fazit:

Ich würde es wieder machen, bzgl. der Schmerztherapie der ersten Tage aber auf PDA bestehen und wirklich massivst auf der Motorschiene trainieren, damit viel Beugung erreicht wird.

Unzufrieden bin ich mit der relativ geringen Beugung, wo ich manchmal (weil ich nicht dran denke) ziemlich reinrassel (harter Anschlag). Keine Ahnung, ob das so bleibt, man da noch was machen kann,... Auf weitere Operation habe ich eigentlich keine Lust, aber das Radfahren fehlt mir dann doch. War halt so mein kleines Ziel, was neben schmerzfreiem Alter wieder klappen sollte.

rTar


es freut mich das es dir relativ gut geht :)^ :)* :)*

gruss

Thomas

sLteQrnen]fexls


Hallo Sunflower !

Ob ich dir deine Angst nehmen kann weiß ich nicht - ich kann dir aber ein paar Erfahrungen mitteilen, die vielleicht etwas ermutigend sein könnten.

Bin 57, und hatte im letzten Jahr zwei Knie-Tep OP (4/2014 links und 11/2014 rechts). Beide OP habe ich in Hamburg in der Helios-Endoklinik machen lassen. Der Klinikaufenthalt war jeweils 6 - 7 Tage und im Anschluss jeweil direkt eine ambulante Reha von 3 Wochen. Der Genesungsverlauf war bisher nahezu identisch. Laufen an Unterarmgehstützen direkt am nächsten Tag der OP - Laufen ohne UAGS nach ca 2 Wochen. Autofahren (ohne Automatik) nach ca 3 Wochen - d.h. die letzte Woche Reha brauchte ich beide male nicht mehr den Hol-und Bringdienst der Malteser. Fahrradfahren nach ca. 3 - 4 Wochen. Wetterbedingt war das mit dem Fahrradfahren nach der 2. OP nicht so toll.

Wenn du zu Hause viele Treppen hast, ist eine ambulante Reha wohl nicht so empfehlenswert. Bei mir ging das problemlos, da ich ebenerdig wohne.

Nennenswerte Komplikationen gab es bei mir bisher nicht. Nach der ersten OP hatte ich noch mehrere Monate ein deutliches Knacken im Knie, was aber schmerzfrei war. Das ist jetzt nahezu komplett weg. Seltsamerweise war dieses beim rechten Knie (also die OP vom Nov.2014) gar nicht feststellbar. Beide Beine hatten in Folge der Arthrose eine deutliche O-Beinstellung - rechts extrem. Nach den OP sind nun beide Beine wieder gerade. Schmerzmittel habe ich jeweils wie folgt bekommen: ca. 3-4 Tage Opiate, dann bis in die Reha hinein 3 X Ibu 600 täglich - langsam ausschleichend. Da das rechte Knie bei Belastung noch nicht komplett schmerzfrei ist nehme ich gelegentlich noch eine Ibu 600.

Alles in allem bin ich froh, dass ich das letztes Jahr habe machen lassen. Konnte zum Schluß keine 200 Meter mehr laufen und hatte ständig Schmerzen. In die erste OP bin ich auch mit ziemlichen Ängsten reingegangen - auf die 2. hab ich mich dann richtig gefreut. Also Kopf hoch - das wird schon. Sei vorsichtig mit Keimen - das ist wohl die größte Gefahr !

LG sternenfels

S#unfloxwer_7C3


@ sternenfels:

Meine TEP ist mittlerweile fast 1 Jahr alt. Der Geburtstag naht. ;-)

Habe es nicht bereut, bin knietechnisch einerseits schmerzfrei (Treppensteigen etc.); andererseits dehnt sich meine vernarbte Gelenkkapsel zunehmend auf (nach fast 10 Jahren Streckdefizit), und das ziept doch recht konstant.

Meine Beugung hat sich nicht mehr verbessert, Radfahren geht nur an besseren Tagen. Das frustriert, aber so ist es halt. Kann nicht klagen und es ist schon verblüffend, a) wie lange der Reha-Prozess dauert und b) welche Veränderungen auch nach knapp einem Jahr noch eintreten.

@ rar:

Hab' Deinen Beitrag überlesen... Wie geht's Dir?

S2chmidxti70


Das liest sich sehr positiv, sehr schön! Weiter gute Besserung, damit das Radfahren bald täglich geht! :)^

k\ruedcdke7x4


Bin jetzt schon ein wenig neidisch auf alle, bei denen es so läuft. Bei mir ist dies leider nicht der Fall. Momentan komme ich, aber nur passiv und mit viel üben, auf 90 Grad. Im normalen Leben leider nur auf 80 Grad. Das Knie ist weiterhin heiß und auch etwas dick. Schmerzen ohne Ende. Alles in allem also alles andere als zufriedenstellend.

Nur ist nochmals eine Arthrolyse geplant. WObei ich schon Angst habe, dass es danach noch schlechter wird. Alles Mist. Kann nur hoffe und alles was in meiner Macht steht, versuchen

S'ungfloEwer_x73


@ kruecke:

Ach Mensch, das tut mir so leid für Dich! Habe öfter an Dich gedacht... Lass' den Kopf nicht hängen - und lass' Dich gut beraten bzgl. Arthrolyse. Wurde bei mir ja auch mal vage angedacht, so als theoretische Option. Aber ich bin so erstmal zufrieden. Muss mal schauen, wie es im Sommer bzgl. Radeln wird. Bei mir hat auf jeden Fall der Umzug so seine Folgen: Kein Chirurg zur Hand, keine Physio. Sollte mich da vielleicht etwas mehr kümmern.

Bzgl. "Knie dick":

Mein Knie sieht von der Form her definitiv anders aus als das "eigene". Ich glaube, da kommt irgendwie die Prothesenform durch, schwer zu erklären. Habe ich auch vergessen, den Doc zu fragen.

Heiß wird es bei mir nicht mehr, aber bei Wetterumschwüngen tut mir gerne mal der Knochen weh. V.a. Unterschenkel. Also "nichts merken" ist auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall besser.

Drücke Dir die Daumen, dass sich noch Besserung einstellt. Woher kommen denn die Schmerzen? Von der Arthrofibrose?

ZIwaEck44


Mein Knie sieht von der Form her definitiv anders aus als das "eigene".

Hallo Sunflower_73, keine Sorge, das ändert sich nach der 2. Knie-TEP-OP. ;-)

Laut ärztlicher Aussage kommen 80% der Patienten innerhalb der nächsten 5 Jahre nach der TEP-OP, um sich die andere Seite operieren zu lassen.

Dass Deine Beugung so mager ausgefallen ist, tut mir leid. Ich bekam meine Knie-TEPs 2012 und 2013. Radfahren war nie ein Problem. Wegen meiner damaligen WS-Probleme bin ich allerdings auf ein Pedelec umgestiegen. Kannst Du den Sattel nicht so einstellen, dass Du auch mit nur 90° Beugung fahren kannst? Möglicherweise wäre ein Besuch im Fahrradgeschäft hilfreich. Alles Gute für Dich!

S.unf&lower_x73


@ Zwack:

No way gibt's in den nächsten 4 Jahren links eine TEP. Keine Chance. Das Knie zickt zwar, aber ist weit entfernt von dem Zustand, den das andere 4 Jahre vor TEP hatte.

Aber offensichtlich ist die Formänderung dann normal. Hab' mir darüber nie Gedanken gemacht, mir fällt's aber jeden Tag wieder auf.

Mein Problem war letztlich, dass das Knie 12x voroperiert war und Vernarbungen bestanden. V.a. Streckdefizit. Bei mir hat dann 16 Stunden nach OP der Femoraliskatheter versagt und ich konnte mit einer Kombi aus oralen Opioiden (Retard und kurzwirkend), Paracetamol und Novalgin nicht ausreichend schmerzarm eingestellt werden. Motorschiene fiel daher am 2. & 3. Tag Post-OP aus, und ab da stagnierte es. Meine Reha (nach 3 Wochen Wartezeit, obwohl VOR OP beantragt. Auf Klinik hätte ich fast 5 Wochen warten müssen, habe es dann ambulant nach 3 Wochen Wartezeit gemacht) war ein Flop. 1x Einzelphysio pro Woche, pro Tag bis zu 2,5 Stunden ERgometer und Kraftraum. Immer Genörgel, dass ich mehr Beugung haben müsste, was dafür getan hat keiner. Habe sie dann auch abgebrochen und es mit ambulanter Physio aufgefangen. War vielleicht auch ein Fehler, aber die Dt. Rentenversicherung hat mich total hängen lassen. Wunschklinik nicht erfüllt, Ersatzklinik 5 Wochen Wartezeit nach KH-Entlassung. Und ambulant: Baumaßnahmen, kein Bewegungsbad, praktisch keine Einzelphysio. Echter Flop. Hat nichts gebracht bzw. das Knie wurde von Tag zu Tag dicker und heißer und die Beugung schlechter. Und das Gemecker der Physios etc. mehr. Mein normaler Physio, der mich 10 Jahre kannte, hat nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Er hat ja die Zeit bis zur reha überbrückt nach OP und bekam mich dann nach Rehaabruch direkt wieder. Totales Entsetzen, auch angesichts der Pläne. Ebenso bei meinem Chirurgen, der auch den Abbruch initiiert hat.

Ich hoffe, dass ich noch irgendwas erreichen kann hinsichtlich Beugung. Habe auch ein Pedelec und schon viel dran einstellen lassen, aber an weniger guten Tagen reicht die Beugung oft nicht. Oder nur so gerade eben, dass ich mit dem Po rumrutsche. Auch nicht Sinn der Sache.

Aber im Alltag (Beruf) komme ich besser zurecht, auf wundersame Weise sind viele andere Gesundheitsprobleme seit der OP deutlich weniger geworden (div. Infekte, Migräne,...). Keine Ahnung, ob's die chronische Schmerzbelastung war oder andere Faktoren eine Rolle spielen. Fällt nur wirklich auf.

Bin also einerseits schon zufrieden - und der Rest ist ehr so ein "Luxus-Problem". Oder so. Passic komme ich interessanterweise bei der Beugung weiter als aktiv. Also ist vielleicht noch was drin.

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