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Vorsicht Operation Knie, Hüfte: Deutschland ist Spitzenreiter

Boody hat die Diskussion gestartet


Hallo Kniegeplagte,

morgen um 20.15Uhr im 3sat

[[http://www.3sat.de/page/?source=/ard/dokumentationen/175822/index.html]] :[]

Lg

Antworten
4xnHdxre4s


thx! werd ich mir anschauen

btw musst ja nur in diesem forum lesen, was sich hier leute nutzlose ops, die zu keinen verbesserungen geführt haben (und das ist der sinn der op) andrehen lassen, ist schon grandios!

ich kenne ähnliche berichte von 2004, offensichtlich hat sich an der situation nicht viel verbessert

B|odxy


Hallo, ist mir schon klar,

ich habe selbst ein Schrottknie, aber komme ganz gut zurecht damit: Ohne fragwürdige OPs, bzw. einer TEP Implantation!

Mein Konzept war und ist - mittlerweile beinahe 3 Jahrzehnte - die konservative Behandlung... :)^

PS: habe dbzgl. schon mal im Oktober 2007 auf einen entsprechenden Beitrag hingewiesen:

[[http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2258352/1pbhsst/index.html]]

Lg

d'a@sgyesundxeplus20


Bei den hohen "Provisionen" kein Wunder. Es geht halt immer nur ums Geld.

C5ahr#aHmalxa


Und andererseits haben wir alle uns ein System geschaffen, indem unsere Bedürftigkeiten mit Geld aufgewogen werden und genauso unsere Gesundheit. Bedürftigkeiten wie Essen, Trinken, Kleidung, ein Dach über dem Kopf haben, das alles kostet Geld und wird auch entsprechend verhandelt und in Sachen Essen, Trinken, Kleidung möglichst billig und auf Kosten anderer, die kaum mehr davon leben können.

Und unsere Gesundheit ist ein Wirtschaftssystem, wie alles andere auch. Prävention kann in diesem System so gut wie nicht gemacht werden, denn das bringt kein Geld, aber Pharmafirmen haben in die Entwicklung von Medikamenten und Operationstechniken viel "Geld" investiert, dass sie wieder reinholen müssen, damit die Mitarbeiter und das Unternehmen weiter bestehen kann. Das hat in erster Linie mit Gewinn zu tun und dann an irgendeiner Stelle kommt der Mensch. Unsere Gesetze sind entsprechend gemacht.

Und wenn ältere Menschen zum Beispiel Krankengymnastik brauchen, um beweglich zu bleiben, dann ist dafür kein Geld vorhanden. Wenn sie aber dadurch so krank werden, dass eine OP nötig ist, dann ist dafür Geld da. So ist unser System und ich frage mich, wie lange will man sich das noch gefallen lassen. Wir brauchen ein neues Geld- und Wirtschaftssystem. Da haben sich schon viele kluge Köpfe Gedanken gemacht, aber es findet bisher nur wenig Gehör.

EThemGaliuger N;utze#r (#325x731)


An den DRGs verdient eine Klinik ja nix mehr .... und am besten verdient man ja auch nicht mit Tablettchen und und KG Rezepten, sondern mit OPs. Das sichert in vielen Fällen ja auch die Kundschaft in der Zukunft ]:D dafür muss man ja nur mal hier im Orthopädie Forum lesen. Gibt ha genügend die gewillt sind immer und immer wieder munter OPs zuzustimmen ]:D

B!ody


Hallo,

hat die Sendung jemand gesehen ???

SPchmidxti70


Ja, es wird in Deutschland zu viel und oft unnötig operiert. Andererseits kommt auch nicht Jeder ohne OP zurecht....Und ich finde das daher auch legitim, sich für eine OP oder für eine TEP zu entscheiden. Es gibt ja durchaus auch Patienten, denen es nach einem ( sinnvollen) Eingriff besser geht als vorher...

E%hemalige6r Nu[tzer( (#x325731)


Ja aber ich kannte sie schon, lief im letzten Jahr ja schon mal glaube ich.

MHarku"s_Fennxer


Das zu schnell operiert wird, ist nichts Neues. Bei Herzgeschichten das Gleiche. In Deutschland werden sehr viele Herzkranzkatheter Untersuchungen gemacht, obwohl zu Risikoreich. Das fällt selbst anderen Ländern auf.

Ein Cardio-MRT tuts auch und ist im Vergleich zum Herzkranzkatheter risikoärmer.

EGhemaliRger !Nutzerr (#35257x31)


Ja klar, bringt aber mehr Kohle und daher wird auch in Deutschland ruck zu zu oft sinnfreien OPs geraten, da kucken wir doch mal schnell rein.

Ich meine in dem Film wurde ja auch schön gezeigt wie schnell einem mal eben zu ner Versteifug, Prothese etc geraten wird.

c(laixret


Ich habe die Sendung gesehen. Besonders erschreckend fand ich die Arbeitsverträge, in denen Ärzte bestimmte Fallzahlen generieren müssen. Und wer nicht mitmacht kann die Karriere abschreiben bzw. kriegt nicht mal den Facharzt.

Dazu das mafiöse Netzwerk der Niedergelassenen, die als Zubringer fungieren und Prämien kassieren. :-X

Andererseits kommt auch nicht Jeder ohne OP zurecht....Und ich finde das daher auch legitim, sich für eine OP oder für eine TEP zu entscheiden. Es gibt ja durchaus auch Patienten, denen es nach einem ( sinnvollen) Eingriff besser geht als vorher...

Aber dem Patienten fehlt das Fachwissen, um diese Entscheidung zu treffen. Und bei jedem Arzt, der zur OP rät, muss er sich in der momentanen Situation fragen, ob dieser Druck von oben hat oder ob er fachlich davon überzeugt ist.

Ekhem|aligeRr NutzeZr (#325@73x1)


Ich habe die Sendung gesehen. Besonders erschreckend fand ich die Arbeitsverträge, in denen Ärzte bestimmte Fallzahlen generieren müssen.

Ich behaupte das kommt auch in jedem mini KH zu tragen, der Rubel muss halt rollen und ein OP ist teuer. Die OPs wurden in vielen Kliniken gerade erst komplett saniert und leer stehen ist keine Option. Daher muss man halt operieren und gerade orthopädiche OPs sind immer gut bezahle. Außerdem geht einem ja bei sowas dann auch nicht der Nachschub aus, denn die meisten Probleme sind ja haushgemacht durch OPs .... ]:D

Das Problem kennen Privatpatienten ja auch sehr gut, da sitzt die OP Aufklärung auch lockerer als woanders, wobei man an GKV Patienten natürlich auch prima verdient. Ich meine ist ja auch finanziell effektiver als ein paar Spritzen oder so ....

Ich sag ja immer trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast und so ist das beim Arzt auch ... blind dem ersten vertrauen sollte man bei solchen Dingen nie und besonders hellhörig werde ich wenn 10 sagen, bloß nicht und Nummer 11 verspricht einem das blaue vom Himmel :=o

KMlJapus xF


;-)

SschmidNti7x0


@ Clairet

Ohne Frage... Kritisch sollte man bleiben und auch keine vorschnelle Entscheidung treffen...Und sich gründlich informieren.

Ich mag nur diese Pauschalurteile nicht, darum ging's mir...

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