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Vorsicht Operation Knie, Hüfte: Deutschland ist Spitzenreiter

BCody


Hallo,

der ganze Beitrag war schockierend und spiegelt sich hier im Forum wider. Mir persönlich hat die Aussage vom amerk. Professor (OPs in D) und der Vergleich: wenn jemand sein Auto in die Werkstätte stellt, bezahlt er die Rechnung auch erst, wenn der Schaden/Fehler behoben ist!

Die KK sollten einfach keine kontraproduktiven, vorschnelle (Kunstfehler) und aufgrund von falschen Indikationen durchgeführte OPs mehr bezahlen :(v

emzrAa


das schlimme ist, dass viele implantate auch noch mangelhaft sind, da keine ausreichend norm vorhanden ist. sie brechen, usw. somit kommt zum risiko op, infektionen usw., noch die materialproblematic dazu.

den aktuellsten zeitungs-beitrag finde ich so schnell nicht. folgender ist ähnlich:

[[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mangelhafte-hueft-implantate-j-j-zahlt-2-5-milliarden-dollar-a-934611.html]]

BPodxy


Hallo,

...aus reiner Profitgier, unnötige, sinnlose Operationen(...) Horror Szenarien in einer italienischen Klinik: Da wurde gott sei dank ein korrektes Urteil gesprochen.

[[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/klinik-santa-rita-mailaender-chefarzt-verstuemmelte-patienten-a-963720.html]]

s\ofiaY34-3Q9 ja2hr_e alt


:)D

s$ofia34e-39 ljah"re axlt


ich glaube nicht, daß es hier solche urteile über 26 geben würde, ist aber NUR ein bauchgefühl bzw. Vermutung, bin weder Arzt noch Anwalt.

ja würde ich auch sagen, 26 jahre zum glück, und das nicht für mich persönlich noch zu milde.

vor einigen Monaten war überall in der presse zu lesen von einem Arzt hier in Deutschland der Patienten ohne Indikation am Gehirn operierte oder so. hab da aber jetzt keinen Artikel dazu.

habs auch nicht mehr so exakt im kopf was da genau passiert ist.

Broxdy


Hallo,

naja, der Chefarzt hat eine lebenslängliche Freiheitsstrafe erhalten. Was auch immer nach 26 Jahren sein mag?

In moslemischen Ländern, würden solche Schnitzer ganz sicher mit der Todesstrafe geahndet.

Durch solche Meldungen, werden Patienten hoffentlich mündlicher und schalten früher erfahrene Juristen ein(...)

s1ofina34-390 jah&re nalt


also ich bin absolut gegen die Todesstrafe

1) weil man NIE sicher sein kann, daß man wirklich den richtigen erwischt hat, also evtl. einen unschuldigen tötet dann.

2) wegen der mißbrauchsgefahr (unliebsame Personen kann der Staat evtl einfach loswerden, nicht hier in der brd, aber in anderen ländern)

aber ich bin für eine lebenslange Haftstrafe bei so einer tat wie im Artikel beschrieben.

hier in Deutschland glaub ich aber nicht, daß jemand für so eine tat, ein Arzt 26 jahre bzw. lebenslang in Deutschland (15 jahre) erhalten würde.

aber wie gesagt ist nur eine Vermutung von mir

denn der Arzt handelt ja nicht als Privatperson sondern als Arzt in diesem Moment

B0ody


Hallo Sofia,

naja, wie auch immer, den/die betroffene Ärzte/Schwestern.. in Italien hat ja auch erst ein abgehörtes Telefonat zur Strecke gebracht...!

Das spielt rechtl. keine Rolle, das ein Arzt nicht als Privatperson handelt, auch ein Arzt/Klinik haftet für ihr Fehlverhalten, mangelhafte Aufklärung, OP-Fehler, Fehlentscheidungen, Falschanweisungen, unterlassene Untersuchungen (...) und das ist auch gut so.

Ich habe mit meinem Knie auch den kompletten Rechtsweg bestritten - unter dem Motto: wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren - und erfolgreich ausjutiziert.

Z. B., auch bei einer Infektion haftet der Arzt/Versicherung, man muss die Vorwürfe beweisen können (dank vollständiger Krankengeschichte, Epikrise Nachweis, eigene Röntgenbilder, MRT, Therapienachweis und 2 Privat Gutachten von Koryphaen, ist es mir auch gelungen). Ärzte sind nun mal nicht die ehrlichsten (...) und tun sich grundsätzlich leicht, solange nicht mal einer, zwei aus der Reihe tanzen. Richtern reißt auch mal der Geduldsfaden und kommen schlussendlich zum Urteil/Auffassung, das es auch für einem mediz. Laien nachvollziehbar ist!

Anm.: Richter müssen sich nicht unbedingt nur auf die vom Gericht beauftragten gerichtl. vereidigten Sachverständige (m. Lehrstuhl für Unfallchirugie u. Orthopädie) konzentrieren.

Schönes Osterfest noch

K uritaxT


Und andererseits haben wir alle uns ein System geschaffen, indem unsere Bedürftigkeiten mit Geld aufgewogen werden und genauso unsere Gesundheit.

Bitte was? Mich hat nie jemand gefragt...

Ekhemalicger Nutzear (#32x5731)


Und andererseits haben wir alle uns ein System geschaffen, indem unsere Bedürftigkeiten mit Geld aufgewogen werden und genauso unsere Gesundheit

Ja haben wir alle das getan?? Kann ich mich nicht dran erinnern da jemals in irgendwas zugestimmt zu haben ... :=o

sXofia"34-39 jNahre axlt


hallo Body

man muss die Vorwürfe beweisen können

eben das kann nicht jeder

z.b. bei meiner op müßte man nochmal öffnen, desweiteren wurde ich ohne richtige Indikation operiert, desweiteren unterschreibt man ja die Einverständniserklärung und als Patient kann man nicht beweisen daß man da nicht richtig aufgeklärt wurde (z.b. im Gespräch nicht alle Risiken erwähnt wurden und das einem die unterlagen nicht 24 stunden vorher zur verfügung gestellt wurden und das man manipuliert oder evtl. unter druck gesetzt wurde zu unterschreiben evtl. sogar schon unter einfluss einer Beruhigungstablette usw., deshalb bin ich dafür, daß das ärztlichen aufklärungsgespräch unter zeugen stattfinden sollte und möglichst noch per video aufgenommen werden sollte!! und auch das z.b. eine Krankenschwester unterschreiben müßte mit Datum und UHRZEIT, daß man die aufklärungsbögen z.b. am 18.4.2014 mindestes schon um 10 Uhr erhalten hat (spätestens) wenn die Operation z.b. am 19.4.2014 um 10 Uhr stattfindet.

(diese Meinung kommt bei mir aus leider eigener negativer Erfahrung)

und 2 Privat Gutachten von Koryphaen

das kann sich aber nicht jeder finanziell leisten

deshalb bin ich der Meinung, das die krankenkasse so ein gutachten bezahlen müßte oder der Staat oder sonstwer, wenn die Person arm ist, als am hartz4 niveu lebt oder gar unter hartz4 niveu.

desweiteren ist bei manchen das beweisen sogar nur möglich wenn geöffnet wird, also erneute op, oder manchmal ist da zwar keine medizinische Indikation gegeben bzw. man hätte auch konservativ erstmal behandeln können und trotztem kann man da nicht viel machen.

jaaaaaa er HÄTTE auf die op verzichten können, aber er hat trotztem es getan und das ist anscheinend nicht verboten, sollte es aber, ohne nachweise von wirklicher Indikation solllten einige ops verboten finde ich, wenn sie kein notfall sind.

irgendwo las ich daß ca. 90 % der rückenops in Deutschland unnötig sind, ich las mehrfach bei seiten/blättern u.a. sogar von krankenkassen, diese Tatsache beweist, daß da der chirugen anscheinend rechtlich nichts passieren kann, wenn er trotztem operiert, sonst würden sie es ja nicht machen.

und manchmal kannst du einiges sogar garnicht beweisen z.b. chronische nervenreizungen oder Nervenschmerzen nach einer Behandlung.

ich finde es aber gut, daß du das Thema ansprichst, evtl. ändert sich da mal was.

p.s. das mit dem Strafrecht denke ich ist auch schwierig da der Patient ja unterschreibt, wenn er da nicht nur ein bein operiert sondern noch dazu dir Organe klaut ist der fall klar, aber wenn er das bein ohne richtige Indikation operiert bzw. er auch erstmal konservativ hätte es vorher versuchen müßen zu therapieren er es aber trotztem zu schnell operiert hat, glaube ich nicht, daß er dafür Gefängnis kriegt. ich ist es sehr schwer hier in Deutschland da einen gerichtsprozeß zu gewinnen, zusätzlich kriegst du hier kaum was(minientschädigung max), im vergleich zu den USA z.b.

zu guter letzt: wenn du sogar gegen deinen willen behandelt wirst ambulant und du das nicht beweisen kannst, hast du auch schlechte karten, deswegen bin ich sogar dafür daß in jeder ambulanten Praxis Videos laufen müßten die 24 stunden lang gespeichert werden müßten, damit der Patient zeit hat zur Polizei zu gehen und sogar beweisen kann, daß er seine mündliche Einverständnis Erklärung nicht gegeben hat im Gegenteil noch energisch: "nein" vorher gesagt hat.

lg sofi auch schöne Ostern (noch 1 tag) bis morgen um 24 Uhr @:)

sXofiwa34-3Q9 9jaahre alt


p.s.

im italienischen fall den du gepostet hattest stand auch u.a.:

Die Ärzte hatten mehreren Frauen die Brüste entfernt, obwohl Gewebeuntersuchungen ausgereicht hätten. Oft hätten Einverständniserklärungen der Patienten gefehlt

tja da liegt der hacken

hätten die Ärzte die Patientinnen diese unterschreiben lassen, hätte die Gefängnisstrafe evtl. ganz anders ausgesehen.

EKhemal%iger NuBtzer (#325/731)


Mittlerweile muss nicht mehr der Patient den Fehler beweisen, sondern der Arzt das er keinen gemacht hat ...

s(ofia324-39 >jahre "alxt


nein nur bei groben behandlungsfehler kehrt sich die beweistumkehr um

und ob einer nicht ganz so dringende Indikation (man hätte erstmal konservativ noch ne weile therapieren müßen erstmal) ein grober behandlungsfehler ist, bezweifle ich., ich bin aber kein Jurist.

sVofi3a34-39 jahCre alxt


sorry meine die Beweislast kehrt sich um, nur bei groben behandlungsfehler

und der, gilt es auch zu beweisen.

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