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Vorsicht Operation Knie, Hüfte: Deutschland ist Spitzenreiter

slofia34-3(9 jahBre alt


so gerühmt hat mit Schmerzpatienten zu arbeiten. Ich wollte von ihm konservativ behandelt werden, er wollte operieren. Ich bin aufgestanden und gegangen ]:D

Mellimaus21

super!!

aber zum glück wurdest du vorher von anderen ärzten gewarnt vor dieser op.

waren es Hausärzte? oder welche Fachrichtungen?

E6hemaliIger 6Nu-tzer (#32c573x1)


Das war mein Orthopäde der selber auch operiert, das war der Schmerztherapeut, der Hausarzt, die Schmerztherapeutin im KH und zuletzte auch die zwei Orthopäden in der Praxis wo ich jetzt bin.

nur der NC hatte da eher seinen Verdienst im Hinterkopf. Ich hatte ihn gezielt nach meinen medis und KG gefragt und seine Antwort lautete bringt eh nichts ich sol einfach in die OP einwilligen :-o

sYofhia34-3]9 ja hre alxt


bei meinem ex war es komisch

die haben ihn richtig laut und deutlich gesagt:

Chance 50 % Rollstuhl und 50% danach können sie weiterhin gehen

warscheinlich sind da nerven oder so bei ihm war es am nacken irgendwelche Bandscheiben, die unterlagen bekam er auch, im Gegensatz zu meiner op (unterlagen am abend zuvor erst, op schon 8 Uhr morgens tags drauf) die ich selber jahre später machte, genau 24 stunden vorher ausgehändigt um sich zu informieren und durfte die sogar nicht abgegen obwohl unterschrieben!! er sollte sie noch den tag über weiter bei sich behalten, werde ich nie vergessen, gutes ehrliches kh war das bei ihm.

bei deinem vater auch oder rücken unten?

Rollstuhl ist natürlich schrecklich :-(

s}ofia34-39 !jFahrxe alt


Das war mein Orthopäde der selber auch operiert

:)^

der ist auch ehrlich und guten charakter :)^

sxofia>34-39 j=ahr?e xalt


Aber er hadert nicht mehr damit, weil es eh nicht mehr rückgängig zu machen ist....

Schmidti70

ja diese op ist nicht mehr rückgängig zu machen

und allgemein kann man einiges nicht mehr ungeschehen machen, geschehen ist geschehen.

E7hemaliPge^r Nut5zer S(#r32x5731)


der ist auch ehrlich und guten charakter

Ja aber leider Privatpraxis und für mich nur noch zwischendurch möglich weil ich mir eine behandlung privat nicht leisten kann :°(

SXchhmidti7x0


Bei meinem Vater war es der untere Rücken, LWS (?). Wie das damals genau war, weiß ich schon gar nicht mehr....Ist jetzt ein inkompletter Querschnitt....Ein paar Treppen schafft er z.B. noch und kann sich auch im Prinzip noch komplett alleine versorgen (obwohl auch schon über 70).

Schade ist, dass meine Eltern einen langjährigen Bekannten haben, der zu der Zeit an der hiesigen Uniklinik Prof. für Neurologie war....und denn nicht befragt haben vorher...

Aber der hat sie immerhin nachher im Kampf gegen die Versicherung unterstützt, sonst wäre mein Vater da komplett gegen die Wand gelaufen....

B}odxy


Hallo all,

Medizinrecht-Auszug, Beispiele von Behandungsfehlern, Urteile (...)

Beweiserleichterungen für den Behandlungsfehler und den Ursachenzusammenhang bei Vorliegen eines Anscheinsbeweises:

Eine Beweiserleichterung durch den Anscheinsbeweis kann in Betracht kommen, wenn eine feststehende Primärschädigung typischerweise nur durch einen schuldhaften Behandlungsfehler verursacht sein kann.

Beispiel des BGH, Urteil vom 14. Februar 1989, Aktenzeichen VI ZR 65/88, veröffentlicht in VersR 1989, 514: "intraartikuläre Corticoidinjektion in Schultergelenk "Eiteransammlung im Gelenk" Anscheinsbeweis für Infektion (damit auch für den Behandlungsfehler) und Schadensursächlichkeit".Beispiel des OLG Düsseldorf, veröffentlicht in VersR 1991, 1136:"intraartikuläre Injektion in Reizknie ; eitrige Wunde im Ellenbogenbereich; zeitnahe Eiteransammlung ; Anscheinsbeweis für fehlerhafte gesetzte Injektion und Schadensursächlichkeit".

Beispiel des OLG Düsseldorf, veröffentlicht in VersR 1984, 241: "je intramuskuläre Injektion in Gesäßmuskel "Ischiadicus-Lähmung" Anscheinsbeweis für Behandlungsfehler und Schadensursächlichkeit (falsche Injektionsstelle und/oder falsche Einstichrichtung)".

Beispiel des OLG Köln, veröffentlicht in NJW-RR 2000, 1267:"Dekubitus IV. - Anscheinsbeweis für groben Pflegefehler (vgl. auch Geiß / Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 4. Aufl., B Rdn. 237)".

Beweiserleichterungen für das Vorliegen eines Behandlungsfehlers bei Vorliegen von voll beherrschbaren Risiken:

Bei Risiken aus dem Krankenhausbetrieb, die voll beherrscht werden können und müssen, insbesondere durch sachgerechte Organisation und Koordinierung des Behandlungsgeschehens (z.B. bei Gerätesicherheit, Hygienegewähr, Verrichtungssicherheit des Pflegepersonals, Anfängerbeschäftigung) kann, wenn sich ein solches Risiko verwirklicht, eine Beweiserleichterung zu Gunsten des Patienten für den Vorwurf eines Behandlungsfehlers eingreifen.

64/91, veröffentlicht in VersR 1992, 745:"Bei chirurgischen Eingriffen, die von einem Berufsanfänger vorgenommen werden, muss immer ein Facharzt assistieren. Ist das nicht der Fall, und führt die Operation zu Komplikationen für den Patienten, so besteht ein Indiz Beispiel des OLG Zweibrücken, veröffentlicht in VersR 1988, 165:

"Anästhesie - Anfängerarzt" Beispiel des OLG Schleswig, veröffentlicht in NJW 1997, 3098:

"Entlassung durch Arzt im Praktikum ohne ordnungsgemäße Abschlussuntersuchung."

Zur Fallgruppe der groben Diagnosefehler: In Betracht stehen Diagnoseirrtümer, die aus objektiver Sicht mehr verständlich erscheinen und einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen dürfen. Solche sind beispielsweise gegeben, wenn die Kenntnis der richtigen Diagnose grundlegend ist, weil sie zum medizinischen Basiswissen eines Arztes der selben Fachrichtung gehört oder wenn von einem zugezogenen Arzt ein ausdrücklich mitgeteilter Befund verkannt wird.

Beispiel des OLG Celle, veröffentlicht in VersR 1998, 54: "Fehlstellung nach Luxationsfraktur des oberen Sprunggelenkes auf Röntgenaufnahme übersehen - grob fehlerhaft".

Beispiel des OLG Oldenburg, veröffentlicht in NJW-RR 1997, 1117:"Kleinkind; hochfieberhaft seit Tagen; kein Gleichgewicht; Störung der Bewegungsabläufe; Meningitis verkannt - grob fehlerhaft". Beispiel des OLG Köln, veröffentlicht in VersR 1993, 190:"Vorderfußprellung / Wadenschmerz ; Venenthrombose verkannt (keine Phlebographie) -grob fehlerhaft".

Beispiel des OLG Frankfurt, veröffentlicht in VersR 1992, 578:"Sprunggelenksdistorsion; Sudeck-Symptomatik verkannt - grob fehlerhaft". Beispiel des OLG Celle, veröffentlicht in VersR 1987, 941: "Symphysenruptur nach Reitunfall; Röntgenaufnahmen verkannt".

Grobe Behandlungsfehler:

Durch Nichterheben bzw. nicht ausreichendes Erheben von Diagnose- und Kontrollbefunden: Beispiel des BGH, veröffentlicht in VersR 1989, 701:"Schultergelenksprengung ; keine gehaltene Röntgenaufnahme - grob fehlerhaft". Beispiel des BGH, veröffentlicht in VersR 1987, 408:"Sprunggelenksfraktur / Osteomyelitis / keine Wundinspektion trotz alarmierenden Temperaturanstieg". Beispiel des BGH, veröffentlicht in VersR 1998, 1585:"Meningeom (= Geschwulst) der Halswirbelsäule ; Lähmung beider Beine ; keine Prüfung durch Kernspintomographie". Beispiel des BGH, veröffentlicht in VersR 1983, 983: "Bandscheibenprolaps / Lähmungserscheinungen im Bein ; keine Prüfung auf Gefäßverschluss".

Beispiel des OLG Frankfurt, veröffentlicht in VersR 1992, 578: "Sprunggelenksdistorsion ; Schmerzen / Schwellung in Wade; Anzeichen für beginnendes Sudeck-Syndrom; keine Diagnostik und Therapie".

Beispiel des OLG Oldenburg, veröffentlicht in VersR 1988, 603:"Meniskuseingriff / Gips / postoperativ Schmerzen / Schwellung / Fieber / Sudeck-Syndrom / Wundrevision / Labor verspätet".

Beispiel des OLG Hamm, veröffentlicht in VersR 2000, 323: "Infektion nach Punktion des Kniegelenks / Röntgen / Serologie / Bakteriologie des Punktats unterlassen - grob fehlerhaft".

Beispiel des OLG Stuttgart, veröffentlicht in VersR 1989, 199: "Unterarmfraktur, offene Durchspießung / Gipsschiene / Gasbrandinfektion / keine rechtzeitige Diagnostik auf Kompartmentsyndrom / keine engmaschige überwachung erkannter Wundinfektion".

Beispiel des OLG Celle, veröffentlicht in VersR 1985, 1047: "Arthroskopie / trübe Gelenkflüssigkeit - keine Erregerbestimmung".

Grobe konkrete Therapiefehler:

Im Therapiebereich kommen in Betracht Behandlungsmaßnahmen oder -unterlassungen bis zur Untätigkeit, die eindeutig gegen anerkannte und gesicherte medizinische Sollstandards verstoßen.

Beispiel des OLG Hamm, veröffentlicht in VersR 1990, 1120: "Thrombose der Vena subclavia / akute Venensperre / falsche Medikation (keine Phlebographie)".

Beispiel des OLG Oldenburg, veröffentlicht in VersR 1995, 218:"Kompartmentsyndrom / Facienspaltung verspätet nach ein bis zwei Stunden - grob fehlerhaft".

Beispiel des OLG Düsseldorf, veröffentlicht in VersR 1995, 785:"Thromboseprophylaxe nach Extremitätenoperation unterlassen - grob fehlerhaft".Beispiel des OLG Oldenburg, veröffentlicht in NJW E-VHR 1997, 111:"intraoperative Teildurchtrennung eines Nervs / Primärnaht unterlassen - grob fehlerhaft".

Beispiel des OLG Oldenburg, veröffentlicht in VersR 1995, 1237: "Bruch des Mittelhandknochens / Ruhigstellung der Finger in Streckstellung / keine Korrektur - grob fehlerhaft".

Beispiel des Kammergerichts, veröffentlicht in VersR 1991, 928: "Fingerweichteilverletzung / tiefe Wundinfektion / Gabe von Antibiotika und spezifische Erregerbestimmung verspätet".

Beispiel des OLG Düsseldorf, veröffentlicht in VersR 2000, 1019: "Eiterhöhle im Kniegelenk / chirurgische Sanierung / Verzögerung um zwei Tage - grob fehlerhaft".

Beispiel des OLG Oldenburg, veröffentlicht in VersR 1988, 603:"Meniskusoperation / lokale Wundinfektion / unzulängliche Nachsorge (Wundinspektion / Labor verspätet) / Sudeck-Syndrom". (...)

s"oUfiSa34-39_ jahrxe alt


fernsehtipp heute 22.4.2014 um 22.25 Uhr:

[[http://www.3sat.de/page/?source=/ard/dokumentationen/174786/index.html]]

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