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Schienbeinkopf gebrochen – mentale Bewältigung?

w(hitAeorQchEid_69 hat die Diskussion gestartet


Liebe med1-user,

ich bin brandneu hier und möchte gerne mit euch Erfahrungen zum o.g. Fall austauschen. Bin am 27.03.14 beim Skifahren gestürzt und obwohl nicht schnell unterwegs, in den Auffangzaun bzw. mit dem Knie auf die Auffangmatte geknallt. Knie sofort dick, Prellung usw., habs fast ununterbrochen bis abends in die NOtaufnahme im KH gekühlt. Röntgenbilder und CT haben eine Tibiakopffraktur gezeigt, was für einen Sportler so ziemlich das Todesurteil bedeutet. Ich bin ziemlich sportlich unterwegs mit Tennis, Skifahren, Inlinern und Surfen und hab noch nie! einen Unfall o.ä. Verletzungen der Knochenstruktur gehabt. OP-Termin soll zeitnah erfolgen, bemühe mich gerade um einen fähigen Orthopäden hier am Bodensee. Mich plagen folgende Fragen: 1. Wie sind die Heilungsaussichten bzw. die Perspektive, dass ich wieder meine Sportarten ausüben kann? 2. Wie ist das mit der Vernarbung – darf ich überhaupt wieder an die Sonne mit dem Bein, ohne dass die Leute gleich in Ohnmacht fallen? 3. Wie gehe ich mental damit um, dass ich "geschlachtet" werde? Ich halte mich für einen resilienten Menschen, aber das hier hat doch eine neue Dimension, weil Sport immer zu meinem Leben und Wohlbefinden dazugehört hat. Vielleicht könnt ihr mir auch einen Spezialisten empfehlen, dem ich mich anvertrauen kann. Wer kennt z.B. das Klinikum KN mit seinen Orthopäden? Hab auch Positives vom KH Stockach gehört, weiss jemand hierzu mehr? Freue mich sehr über zahlreiche Rückmeldungen und einen hilfreichen Austausch!

Antworten
SRch!midPti7x0


Also "schlachten" ist wohl nicht ganz angebracht.... ;-) Du wirst eine Narbe bekommen, wie lang die sein wird, kann ich Dir nicht sagen....Je nachdem wie gut Dein Bindegewebe ist, kann die Narbe ganz schmal und fast unsichtbar werden...sie kann aber auch breiter werden....Na und?

Ich habe seit über 20 Jahren 3 Narben am Knie, unterschiedlich lang. Ich würde mal behaupten, dass die meisten Menschen gar nicht drauf achten....Und wems nicht gefällt, der darf gerne wegsehen.

Da würde ich mir an Deiner Stelle eher größere Sorgen um die Wiederherstellung des Beines machen, wobei ich da keine Erfahrung habe, ob das ein grundsätzliches "Todesurteil" für Dich als Sportlerin sein muss. Vielleicht sind manche Sportarten geeigneter als andere, das kann schon sein....

Da ich aus dem Nordosten komme, kann ich mit Empfehlungen nicht weiterhelfen...Ich wünsch Dir aber alles Gute und einen reibungslosen Heilungsverlauf!

4#ndrex4s


1. Wie sind die Heilungsaussichten bzw. die Perspektive, dass ich wieder meine Sportarten ausüben kann?

tibiakopffraktur hat ja unterschiedliche ausprägungen, daher ist ohne weitere infos natürlich schwer ein urteil abzugeben. bekannter von mir hatte das auch, auch beim skifahren geholt und der hat sich sehr gut erholt und kann zu 100% wieder jeden sport machen

2. Wie ist das mit der Vernarbung – darf ich überhaupt wieder an die Sonne mit dem Bein, ohne dass die Leute gleich in Ohnmacht fallen?

hast du jetzt angst vor der sonne oder vor menschen? generell empfielt sich natürlich gerade im ersten sommer der narbe eine gute narbenpflege, auch etwas mehr als etwas sonnenschutzcreme ist keine schlechte idee

3. Wie gehe ich mental damit um, dass ich "geschlachtet" werde? Ich halte mich für einen resilienten Menschen, aber das hier hat doch eine neue Dimension, weil Sport immer zu meinem Leben und Wohlbefinden dazugehört hat.

ich würd schon mal des wording ändern und nicht von schlachten reden und immer positiv denken, sport wird dein leben auch in zukunft begleiten ;-)

Röntgenbilder und CT haben eine Tibiakopffraktur gezeigt, was für einen Sportler so ziemlich das Todesurteil bedeutet.

bitte was? wer hat dir den das gesagt?

E}hemalicger Nu%tzer M(#325731x)


Es wäre mir Sicherheit hilfreicher wenn man sich realistisch mit so einer Verletzung auseinander setzt und nicht im Bildzeitungsjargon in Worten wie "schlachten", "Todesurteil" etc denkt.

Auch wenn es eine schwere Verletzung sein mag, es gibt weitaus schlimmere Verletzungen/ Krankheiten. Und in der Regel wird man nach sowas auch wieder seinem Hobbysport nachgehen können.

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