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Mpfl-Rekonstruktion, wie gings weiter

meovh nkquchxen hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen :)

Ich habe ein paar Fragen an diejenigen unter euch, die schon eine MPFL-Rekonstruktion hinter sich haben.

Wie lange hat es gedauert, bis ihr das Knie wieder komplett beugen konntet (Ferse an Po)?

Wie lange habt ihr Krankengymnastik gehabt, bzw. gabs auch Reha oder anderes?

Ab wann konntet ihr wieder normalen Sport machen, wie bspw. joggen?

Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt! :)^

Antworten
4<nd^re4xs


hi, bei mir ists jetzt bald 6 monate her und ich würd sagen bin zu 90% fit, die muskulatur will noch ned ganz (beim bergabgehen happerts noch), aber wird langsam aber sicher besser, rückschläge keine mehr.

Beugung bis zum Po hat ca. 3 Monate gebraucht. Physiotherpeut hatte da allerdings keinen Stress, sobald es über 100-110° Grad ist, wirds von selber, habe dann auch aktiv nichts mehr dazu getan. Allgemein wurde für die Beugung einfach viel passiv mobilisiert, sehr wenig in den Schmerzbereich hineingegangen und viel die vordere Oberschenkelmuskulatur gedehnt.

Intensive Physiotherapie hatte ich die ersten 3 Monate, dann hab ich meinen Physiotherapeuten nur mehr alle 2-3 Wochen gesehen, geschaut wie es aussieht, Übungen durchgegangen, etc. etc. also sehr viel selber zuhause gemacht, was ich jetzt noch mache.

Joggen hätte ich laut Arzt schon nach 3 Monaten können, habs dann erst nach 4 Monaten versucht, es ging auch, aber die Muskulatur (vor allem der Vastus Medialis) war noch so schwach, dass die Kniescheibe ein bischen zu viel abbekommen hat, einen Monat später, also nach 5 Monaten gings dann recht gut. Ist aber scheinbar recht spät.

Allgemeiner Tipp für den Anfang, die ersten 2 Wochen sehr sehr ruhig angehen, minimale Belastung, Knie massieren, leicht kühlen und nicht verrückt werden und glauben, es geht nie mehr zum Abbiegen ;-) Wenn das Band gut gemacht ist, kommts beinahe von selber wieder. Bei den vielen Narben ist auch aktive Narbenpflege angesagt, damit dort alles geschmeidig bleibt.

Zur OP, ich hatte Vollnarkose mit Nervenblockade, bis auf den kurzen Moment, an dem die Nervenblockade aufhört zu wirken und bis man dann Schmerzmittel kriegt, praktisch keine Schmerzen. Erst nachdem ich die Schmerzmittel komplett abgesetzt habe, hab ichs dann schon noch eine Zeit lang an den Fixierungen des Bandes gespürt.

Mpis=sAxn


hey

ich mag dan auch mal was dazu schreiben. Bei mir sieht es nämlich nicht so gut aus wie bei andreas. Also mein mpfl ersatz war im Oktober und aktuell steh ich mit meiner Beugung bei 122grad passiv. Mein Arzt meinte ich hätte Nervengewebe im Knie.Also wenn man versucht weiter zu beugen tuts einfach nur weh.

Ich hab auch immer noch physio einmal in der Woche. Ich gebe andreas voll recht am Anfang so gut wie es geht zu schonen. Sobald du grünes licht has für physio aber ran an das problem – im Rahmen der Anweisungen natürlich.

Meine Stabilität ist aber soweit gut, ich fange zurzeit wieder mit dem joggen an, viel rad fahren, schwimmen, spazieren geht alles ohne probleme

Ich will dich nicht verrückt machen mit meiner Geschichte, es kann halt nur auch was länger dauern ;-) Bei mir gehts zwar vorran aber halt mega langsam. Schmerzen hab ich aber keine mehr, ausser ich belaste es echt extrem.

B=ellEa CulTlen;-WSwan


Hallo,

Gehöre auch nicht zu denen, wo die Beugung so schnell wieder da war. Nicht verrückt machen lassen, wenn es mal nicht so schnell weiter geht, wie erhofft. Habe gut ein Jahr gebraucht bis die Beugung völlig ohne Spannung komplett war. Hab mich aber zum Schluss auch nicht mehr verrückt gemacht. Die Streckung ist im Übrigen auch super wichtig. Hatte schon an beiden Seiten die Mpfl und bin sehr zufrieden damit.

Lg

K&atjUa22T941


HU zusammen,

beib wurde am 29.4.14 eine MPFL Rekonstruktion am linken Knie vorgenommen nachdem ich im Oktober eine Patellaluxation hatte berausgesprungenle Retinaculum gerissen ist. Einige Jahre zuvor ist mir die Kniescheibe auch schon paar Mal rausgesprungen, aber ich dachte das kommt halt mal vor 😒 Der Arzt hat nach einem MRT im Oktober festgestellt, dass mein Glattlager zusätzlich zu flach ist und die Kniescheibe verformt ist, eine sogenannte Jägerhutpatella. Ich bekam monatelang Krankengymnastik verschrieben, war insgesamt bei 5 verschiedenen Spezialisten, wovon dann 4 zur Op rieten, da es insgesamt zwar besser war, ich aber immer noch Beschwerden hatte. Der letzte Arzt hat dann auch noch Röntgenaufnahmen in verschiedenen Beugungswinkeln gemacht, wo festgestellt wurde, dass die Patella immer noch total schief sitzt und wahrscheinlich schon anfängt, den Knorpel zu beschädigen.

So, die Op ist gut verlaufen, ich hatte nur sehr Stärke Schmerzen hinterher und hab viele verschiedene Schmerzmittel bekommen. Ich musste zwei Tage im Krankenhaus bleiben und konnte dann mit einer Schiene, die auf 90 Grad gestellt ist, wieder nach nach Hause. In den ersten 2 Wochen sollte ich das Bein nur bis 20 Kilo belasten und anfangen zu beugen. Nach ein paar Tagen habe ich die Schmerzmittel reduziert: nur noch 2 Ibu 600 am Tag, was wohl zu wenig war. Meine Muskeln verkrampften sich ständig und ich hatte unglaubliche Schmerzen im Knie, so dass wir nachts zur Not Aufnahme ins Krankenhaus mussten. Dort haben sie mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt und meinten dass es normal wäre, dass dass man etwa eine Woche nach der Op so eine Art Tiefpunkt hat und ich die Schmerzmittel wieder raufsetzen soll. Momentan nehme ich 2 bis 3 Ibu am Tag, eine Tramal am Abend. Ich belaste zunehmend das Bein voll, kann es liegend noch nicht anheben und im Stehen ca. 20 Grad beugen. Anheben klappt im Stehen auch schon leicht. Leider hab ich immer noch ab und zu leichte Verkrampfungen der Muskeln im Knie. Habe jetzt von meinem behandelndem Hausarzt noch Phlogenzym verschrieben bekommen, Physio um Lymphdrainage habe ich 2 bis 3 Mal in der Woche. Mein Orthopäde meinte, ich müsste in 4 Wochen bei 90 Grad Beugung sein. Momentan kann ich mir das noch nicht vorstellen....

Über andere Erfahrungen und Meinungen würde ich mich sehr freuen.

LG,

Katja

mlanuevlstxoecxkl


Hi zusammen,

schön mal Berichte darüber zu lesen, wie es anderen geht bei so einer OP.

Habe im August den Termin und mache mir einfach Sorgen. Lese wohl zu viel :D

Ich habe auch eine Jägerhutpatella und die Kniescheibe luxiert auch sehr oft, aber zum Glück rutscht sie immer wieder rein.

Meine vorwiegenden Bedenken beschränken sich darauf, wie schnell man das Knie belasten darf.

Habe nämlich auch Gleichgewichtsstörungen und auf 2 Krücken gehen ist schwierig, wenn man das Bein fast nicht belasten darf.

Hatte vor ca 10 Jahren schon OPs an beiden Knien (lateral release und Versetzung Knochen der Kniescheiben sehne).

Hoffe jedenfalls, dass alles gut wird. Bin fleißig dabei Beine zu trainieren, ass ich zumindest nach der OP es etwas einfacher haben werde. Hoffentlich....

Gruß

Manuel

4 ndrxe4s


Hoffe jedenfalls, dass alles gut wird. Bin fleißig dabei Beine zu trainieren, dass ich zumindest nach der OP es etwas einfacher haben werde.

den vastus medialis so stark aufbauen wie nur möglich ;-) (glaub sonst hab ich mit meinem obigen post eh schon alles gesagt)

@ katja,

wie schauts den mit der schwellung aus, noch viel da? oder geht das schon stark zurück?

K_at\ja2E294x1


Also die Schwellung war an Anfang sehr stark, so dass ich die Orthese kaum über das Knie bekommen habe, aber nachdem ich das Beim immer hochlege, ist sie zurück gegangen. Ist aber immer noch ziemlich dick. Allerdings habe ich auch keinen Vergleich, wie geschwollen es bei anderen ist. Meine Krankengymnastin meinte aber, dass die Schwellung wohl länger andauern kann. Als die Bänder im Knie gerissen sind, hat es bei mir auch ca. 2 Monate gedauert bis die Schwellung weg war, dabei war diese nicht so stark wie momentan.

m6ohnk4uchen


Hey...ich melde mich endlich auch wieder...scheint ja wirklich echt unterschiedlich bei jedem zu laufen...ich erzähle mal wies bei mir ist: meine MPFL ist jetzt knapp 9 Wochen her. Habt ihr alle eine Orthese bekommen? Ich habe gar nix bekommen außer die 2 Tage im Krankenhaus einen festen Verband, danach hatte mein Knie nur noch Pflaster für die Narben...ich hatte auch im Krankenhaus keine Drainage bekommen, das fand ich etwas komisch.

Also mein Bein war wirklich extrem geschwollen und ich hatte einen riesigen blauen Fleck, der das ganze Bein runter bis in den Fuß ging. Hatte auch Lymphdrainage 6 mal, in den ersten 3 Wochen konnte man jeden Tag ein bisschen sehen wie die Schwellung abnahm, aber selbst jetzt ist das Knie noch leicht geschwollen (aber wenigstens nur noch das knie und nich mehr das ganze Bein). Beugen konnte ich das Bein nach Abnahme des Verbandes schon so ca. 60 Grad, allerdings nach ca. 1 Woche ging das Beugen wieder schlechter, nur knapp 45 Grad (kA warum, hatte schon Physitherapie, aber vllt haben die da zu viel mit mir gemacht). 90 Grad habe ich so ca. nach 6 Wochen erreicht, aktuell bin ich bei ca. 110-120 Grad. Mein Orthopäde will mir aber auch keine Physio mehr verschreiben :( war das bei euch auch so, oder hattet ihr Phxsio wirklich bis zum Schluss, also bis die Beweglichkeit wieder voll da war, und auch der Muskel größtenteils?

E}hemaligerU Nutzer m(#3257x31)


Mit Orthese arbeiten nicht alle Orthopäden, kommt also immer auf den persönlichen Geschmack des Operateurs an ob es eine Orthese gibt oder nicht.

Ohne Drainage finde ich allerdings nicht so gelungen, denn dann bleibt der ganze Mist im Gelenk und kann nicht abfließen. Dauert dann halt länger und ggf muss man punktieren.

Normalerweise legt man bei Knie OPs immer eine Drainage ...

110-120° sind ja schon recht ordentlich. Vemrutlich ist sein Budget so belastet das er keine mehr verschreibt. Schade drum, ggf den HA fragen ....

Ich hatte zwar keine MPFL Plastik, habe aber immer reichlich KG bekommen, und bekomme auch jetzt reichlich KG wenn ich sie möchte. Aktuell eine Ex3a Rezept, also 30 Behandlungen ...

Bqella4 CulXlen-Swxan


Hi,

Hatte beide Male keine Drainage und das Knie war im normalen Umfang geschwollen. Im Gelenk selbst wird ja meist nur begleitend arthroskopiert. So war es bei mir zumindest. Die Sehnenentnahmestelle und der Einsatz der Mpfl - Plastik erfolgt ja außerhalb des Gelenks. Machen wohl einige Operateure ohne Drainage.

Deine Beugung klingt schon mal gut. Ganz ehrlich der Rest kommt peu a peu von alleine. Du kannst natürlich versuchen noch Kg vom HA zu bekommen. Das hab ich dann auch so gemacht hinterher. Fahrrad fahren tut auch gut. Das kann man prima selbst machen. Naja der Muskelaufbau ist jetzt halt wichtig.

Ich hatte eine Orthese. Konnte damit aber mehr schlecht als recht laufen, weil mich der Druck zu sehr gestört hat. Nach Absprache mit dem Operateur sollte ich sie dann nach erreichen der sicheren Vollbelastung zu Hause schon mal weglassen. Das war so nach 4 Wochen. Und dann ging es deutlich besser. Anfangs sicher eine Hilfe aber dann nur lästig. Aber für manche ist die Orthese für den Kopf total wichtig. Die Beugelimitierung der Orthese hat bei mir auch keine Vorteile gebracht. Konnte eh zu keiner Zeit weiter beugen als ich auch durfte.

Aber so wie es bei dir läuf, scheint es sich gut zu entwickeln.

Lg

Kqatja2~29]41


Hallo,

also meine Schwellung ist inzwischen weiter zurück gegangen. Nach der Op wurde bei mir auch keine Drainage gelegt mit der Begründung, dass es ja nur ein "kleiner" Eingriff wäre. Am Anfang hat mein Knie in allen Farben geleuchtet, die man auch jetzt noch etwas sieht. Allerdings war es wirklich nur das Knie, nicht das ganze Bein.

Die Orthese habe ich gestern abgemacht und laufe jetzt zuhause (mit Krücken) ohne Orthese, da sie mich inzwischen mehr behindert als hilft. Das heißt, sie rutscht beim Gehen nach unten und drückt dann auf die Patella bzw. in der Kniekehle. Meine Physiotherapeutin meint auch, dass ich sie möglichst oft weglassen soll. Außerhalb des Hauses werde ich sie wohl noch tragen um einfach Gefühl der Sicherheit zu haben. Außerdem hält sie das Bein ja auch seitlich recht gerade und verhindert so" falsche" Bewegungen, z.B. wenn man stolpert.

Leider klappt es mit der Beugung immer noch nicht so ganz wie ich es gerne hätte. Hab das Gefühl, dass es nur minimal besser wird. Bin jetzt vielleicht mit Mühe bei 30 Grad. :-/

LG

Katja

KOatj\a22941


Nachtrag:

Die Streckung klappt bei mir im Liegen recht gut. Im Stehen ist es (wahrscheinlich auch durch die restliche Schwellung) noch schwieriger. Aber insgesamt habe ich mit der Streckung viel weniger Probleme als mit der Beugung.

mYanuelCstoxeckl


Die Frage, die doch bei dieser Operation am wichtigsten ist, wurde noch gar nicht gestellt oder sehe das falsch?

Wer eine MPFL-Rekonstruktion machen lässt hatProbleme mit der Kniescheibe. Bei denen einen durch nen Unfall oder wie bei mir, ständige Luxation. Die Kiescheibe rutsch nach Außen bei ca 30 Grad.

Wie sind denn jetzt die Knie bzw. Kniescheibe?

Luxiert sie, sobald man das Bein vom Strecken ins Beugen ändert (auch umgekehrt).

Hab nämlich z.B. das Problem, ich kann das Bein nicht strecken, wenn ich sitze, da ab etwa 30 Grad die Kniescheibe luxiert. Dieses Problem besteht an beiden Knien.

4~ndreN4s


Was ist jetzt deine Frage?

Hier gehts ja hauptsächlich um die Nachbehandlung bzw. den Heilungsverlauf bei Menschen, die diese OP hatten.

Patellaluxationen haben unterschiedliche Ursachen, ich nehme mal an, du hast bei dir schon mittels bildgebender Verfahren und einem kompetenten Arzt abklären lassen, woran es bei dir liegt?

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