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Mrt Befund von der Lws, kann mir einer helfen?

n^etVte8x2 hat die Diskussion gestartet


Hallöchen, kann mir einer helfen den Befund auf deutsch zu übersetzen. im netz find ich nicht wirklich viel. Und bis zum arzt termin dauert noch a bissl.

Im Segment L4/L5 deutliche Chondrose, auch breitbasige dorso- mediane Bandscheibenvorwölbung nach dorsal mit kleinem Annulus- fibrosus- Riss.

Das heißt?

kurz zu mir, ich weiblich 31 jahre und hab seit 3 jahren heftigste schmerzen nachts wenn ich mich drehen möchte, aber das geht nicht weil ich die bein nicht bewegen kann vor schmerzen, ich helf dann mit meine hände nach bis ich über den schmerzpunkt komm und dann geht es wieder. Hnzu kommt das ich Tagsüber heftige schmerzen im rechten bein hab.

Vor 1 jahr war ich beim orthopäde, der physio veranlaßte, die aber nicht brachte im gegenteiel es wude nur noch schlimmer, nach 6 wochen wollte er mir wieder 10 einheiten verschreiben, was ich aber ablehnte. Ein MRT hat er letztes jahr überhaupt ncht für notwendg gesehen, er sagte er weiß das die wirbelsäule io ist was auch zu meinen alter paßt.

Nun gut war jetzt bem anderen orthopäde und er mnte bevor er therapien verschrebt muß er wissen was da los ist. tja und nun?

Helft mir mal, und was kann man da alles machen, bzw kann man da überhaupt noch was machen?

Antworten
a2_xs


Ich bin kein Arzt, nur selbst Bandscheibenpatient, daher unter Vorbehalt: Deine Bandscheibe zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel – eine typische Stelle für so etwas – ist ziemlich mitgenommen (Chondrose). Du hast zwar noch keinen Vorfall, aber viel fehlt nicht mehr: Sie wölbt sich bereits nach außen, und zwar auf einer gewissen Länge. Dorsal bedeutet nach hinten, medial mittig. Der Faserring, der die stark wasserhaltige Bandscheibe normalerweise zusammenhält, ist schon eingerissen.

Wie bei einem Bandscheibenvorfall kann es auch bei einer Vorwölbung passieren, dass die Nerven des Rückenmarks eingeklemmt oder zumindest gereizt werden. Dass deine Schmerzen im Bein davon kommen, ist also wahrscheinlich. Aber das muss sich der Orthopäde genau ansehen, aus der Ferne kann man das nicht sagen.

Ob man überhaupt noch etwas machen kann? Man kann sogar sehr viel machen! Zunächst geht es um den Schmerz, den kann man mit normalen Schmerzmitteln behandeln, oder man kann Spritzen – davon gibt es verschiedene Arten – direkt in den Rücken geben. Eine Operation kommt normalerweise erst dann in Betracht, wenn du schon neurologische Ausfälle hast, also etwa ein Taubheitsgefühl. Auch das wird dein Orthopäde beurteilen, aber in deinem Fall würde ich mir darüber keine Gedanken machen.

Wichtig ist, dass du dich, wenn es der Schmerz zulässt, nicht in Schonhaltung ins Bett oder aufs Sofa legst, sondern dass du dich bewegst, also zum Beispiel spazierengehst oder schwimmst. Bandscheiben brauchen ständige Be- und Entlastung, damit sie sich mit Nährstoffen vollsaugen können. Wichtig: Mach' das bitte nur, wenn dadurch keine neuen Schmerzen entstehen oder sich die bestehenden verschlimmern. Dein Arzt wird dir vermutlich Physiotherapie verschreiben, da lernst du Übungen, mit denen du für den Anfang gut zurechtkommst und nach und nach mobiler wirst.

Wie bei allen Bandscheibengeschichten gilt dann schließlich: Erfolg ist keine Sache von Tagen, sondern eher von Monaten oder Jahren. Bleib einfach in Bewegung – und die Beschwerden werden besser.

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