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Beidseitig Arm-/Handgelenkschmerzen, kein Arzt konnte mir helfen

rkaytGracHexr hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich habe seit ca. 2 monaten an beiden armen und handgelenken schmerzen und war deswegen schon bei sehr vielen ärtzten, doch keiner konnte mir helfen. erst wurde angenommen, dass es sich um einen tennisarm handelt, da ich viel musiziere (gitarre usw.) und auf der arbeit auch mal schwer hebe, doch es scheint doch etwas anderes zu sein.

vor ca. 3 wochen ging der schmerz fast weg. aber als ich auf der arbeit wieder schwer heben musste, wurde der schmerz viel schlimmer als zuvor. nun habe ich fast meinen ganzen urlaub für dieses jahr mit artztbesuchen verbracht und der chef muss mich fast immer heim schicken, da der schmerz unerträglich ist. der schmerzen ist in folgenden regionen (siehe link unten). das muss irgendwas mit den sehnen zu tun haben, doch ich weis nicht was. seid gestern tut es auf einmal auch noch auf der rechte seite auf der oberseite weh, als würde mir alle 5 min jemand mit dem hammer drauf hauen.

weis jemand vielleicht was das sonst noch sein könnte ? da ja normalerweise nur eine seite immer betroffen ist, ist es ja um so seltsamer, wieso es auf beiden seiten vom schmerz her immer abwechselnd ist. es ist unerträglich und habe so viel geld bis jetzt dafür schon ausgegeben. Bitte hilft mir !

MfG

Raytracer

[[http://www.pic-upload.de/view-23600648/Unbenannt.jpg.html]]

grün: seit gestern abend

rot: seid 2 monaten

Antworten
EThemaVliger _Nutzer (#3K25731)


Wurde mal ein MRT gemacht? Es kann auch schlicht eine Sehnenscheidenetzündung sein ...

rBayytrac"er


habe gerade die ergebnisse vom mrt bekommen. die haben ünerhaupt nichts finden können. war in der zwischenzeit bei vielen verschiedenen ärtzten und spezialisten und keiner hat etwas finden können. es handelt sich wahrscheinlich um irgendeine art der reizung der bizebssehne vermutet ein artzt, aber sonst hat mir keiner helfen können und es wird nach monaten kein bischen besser.

was soll ich eurer meinung jetzt machen?

MfG

Raytracer

r+ayt)racexr


war jetzt nochmal bei vielen ärtzten. die diagnose war dann letztendlich gicht. es sprach auch viel dafür. aber nun muss wurde festgestellt, dass es gar keine gicht sein kann, sondern irgendwas anderes. die schmerzen sind nach einem halben jahr nicht weggeangen, ganz im gegenteil.ich kann die einfachsten sachen nicht mehr machen ohne schmerzen.

gibt es denn WIRKLICH keinen mehr, der vielleicht eine vermutung hat.

vielleicht hat es damit zu tun, dass ich jahrelang psychopharmaka eingenommen habe ?

K.olibrgi2x6


Wenn rheumatologische Ursachen wirklich ausgeschlossen wurden, hört sich das für mich schon ein bisschen nach Sehnenbeschwerden an.

Hast du schonmal probiert deine Unter- und Oberarmmuskeln zu massieren? Das kann man gut mit der anderen Hand oder auch mit einem Igelball. Was auch gut hilft sind passive oder auch exzentrische Dehnungsübungen, um die Muskeln zu verlängern so somit die Spannung auf die Sehnen zu reduzieren.

Hört sich vielleicht komisch an, aber mir haben bei Handgelenkschmerzen auch einfaches stundenlanges spazierengehen geholfen, weil dabei meine Muskeln in der Neutralstellung waren und bei dieser physiologischen Bewegung sich wieder entspannen konnten.

Ich weiß nicht, ob es dir hilft, aber nach einem halben Jahr hast du denke ich wenig zu verlieren es mal auszuprobieren.

_qPar?vatni'_


Wenn man durch bildgebende Verfahren nichts nachweisen kann, hat es meist eine muskuläre Ursache. Ich würde raten viel Sport zu treiben. Muskeln kräftigen und vor allem dehnen, dehnen, dehnen... Vielleicht auch mal einen Physiotherapeut oder Osteopath aufsuchen. Es kann auch nicht schaden, in den Schmerz hinein zu trainieren, denn es ist ja auch kein sichtbarer Schaden oder Verletzung vorhanden.

DYieKrxuemi


Du schreibst, du warst bei vielen Ärzte, Spezialisten.

Welche Fachgebiete hatten diese Spezialisten? Neurologie, Handchirurgie etc?

M=isswy1J205


Wurde auch mal nach deinen Ellen geguckt?

Ich habe auch häufig schmerzen im Bereich der Handgelenke. Man sagte immer Sehnenscheidenentzündung, bis jetzt mal ein Röntgenbild gemacht wurde und festgestellt wurde, dass meine Ellen zu kurz sind (sog. Ulna-Minusvariante) und dadurch ein bestimmter Bereich der Handwurzelknochen sich ständig entzündet.

rwayt;racer


hallo,

fang ich mal von oben nach unten an:

- die Arme wurden in einem Zeitraum von einem Monat vom Krankengymnastiker massiert. (es wurde kein bisschen besser, selbst der krankengymnastiker hatte soetwas auch noch nie gehabt)

- Dehnen habe ich auch versucht. Es wurde festgestellt, dass meine Handgelenke überdurchschnittlich bewegbar wären.

- Der Schmerz wurde von einem Artzt im Muskel der Bizebssehne festgestellt. Das aber auf beiden Seiten, das kann kein Zufall sein.

- ich war beim osteopathen, mehreren handspezialisten, MRT, einem Fachmann aus der Strahlenabteilung, welcher viel mit Musikern zu tun hat

-Meine Ellen wurden geprüft, mehrmals die Sehnen geröngt. Es wurde aber eine Federnde Elle festgestellt.

- Ein Kollege von mir sagte letztens, dass es sich ja vielleicht um Spätfolgen von jahrelangen einnehmen von hochdosierten Psychopharmakas handeln könnte. (Risperdal, Tavor, Flouxetin)

- Ich spiele viele Musikinstrumente, insbesonders Gitarre. Aber viele Erfahrende Musiker sagten, dass es davon nicht kommen kann, jedenfalls nicht auf wenn es auf beiden Seiten ist.

- Der Schmerz wechselt immer vom linken und rechten arm/hand, sind aber sogut wie nie gleichzeitig da. Selbst die Stelle, wo es weh tut, ist fast immer anders.

Gibt es sonst noch etwas, was es sein könnte ? Wenn es eine Überlastung war, hätte man es doch spätestens beim MRT sehen müssen.

Ich bin so verzweifelt. Auf der Arbeit kann ich kaum noch schaffen, muss ab Mittwoch wieder in die Berufsschule, kann dort aber nicht schreiben evtl. Selbst irgendeine Hilfe von meinen Eltern bekomme ich nicht, da die mir nicht glauben, dass ich Schmerzen habe.

_<Par>vatxi_


Ich war mal in der Nähe von Berlin in einer Schmerzklinik, welche auch Rehaklinik ist. Die sind auch auf Musikererkrankungen spezialisiert:

[[http://www.sana-hu.de/home.html]]

[[http://www.sana-hu.de/unser-leistungsspektrum/musikermedizin.html]]

Vielleicht wäre das was für dich?

rdaytrYacexr


mmmhh.... ich gehe inzwischen davon aus, dass es nichts mit dem musizieren zu tun hat. Denn als Musiker hat man es ja nur mit einer Seite zu tun. Auf beiden Seiten gleichzeitig ist von der Wahrscheinlichkeit wie im Lotto. Habe mit vielen Musikern darüber geredet, die mehr als 6 stunden täglich musizieren und selbst denen ist so ein fall noch nie passiert. habe in dem halben jahr auch kaum musiziert, dementsprechend müsste der schmerz ja auch allmälig mal weg gehen.

_oParv(atix_


Ob das jetzt vom Musizieren kommt oder nicht, darüber lässt sich eh nur spekulieren. Davon mal abgesehen wäre vielleicht eine Schmerzklinik oder eine Reha trotzdem etwas, worüber du dir mal Gedanken machen könntest. Umso länger der Schmerzzustand anhält, umso schwerer wirst du die Schmerzen los, weil die Gefahr besteht, dass die Schmerzen sich mit der Zeit verselbstständigen – also sich ein Schmerzgedächtnis bildet.

– die Arme wurden in einem Zeitraum von einem Monat vom Krankengymnastiker massiert. (es wurde kein bisschen besser, selbst der krankengymnastiker hatte soetwas auch noch nie gehabt)

Innerhalb eines Moats nur ein paar Sitzungen und das wars? Da muss man schon etwas länger dran bleiben.

– Dehnen habe ich auch versucht.

Was für Dehnübungen genau? Wie oft am Tag/ in der Woche hast du die Übungen gemacht? Und wie lange hast du das überhaupt durchgezogen?

Wie sieht es mit der Kräftigung der Muskulatur aus? Hast du da schon mal Übungen versucht? Machst du überhaupt Sport? Wenn ja, was und wie oft in der Woche?

r&ayt%race)r


- insgesamt waren es glaube ich 6 – 8 sitzungen. mehr wurden vom krankengymnastiker nicht gemacht, da keine besserung kam.

- dehnübungen war es die hände nach unten und oben zu dehnen.

- kraftübungen meide ich, da es ja dadurch viel schlimmer damals wurde (musste einmal schwer schleppen, dadurch wurde der schmerz erst so groß). sonst habe ich davor kein sport gemacht, aber körperlich anstrengende arbeit gemacht.

Aber was kann denn die ursache für die schmerzen sein ? solange ich das nicht weis, mache ich gar nichts mehr in diese richtung, da es durch bewegung nur schlimmer wird. auch das man auf dem mrt etc. nichts finden konnte, wundert mich.

_}ParvCati_


– insgesamt waren es glaube ich 6 – 8 sitzungen. mehr wurden vom krankengymnastiker nicht gemacht, da keine besserung kam.

Da wird eher das Rezept ausgelaufen sein. In der Regel werden erst mal nur 6 Sitzungen vom Arzt verordnet. Ich würde mir an deiner Stelle noch einmal was vom Arzt verschreiben lassen und eventuell zu einem anderen Physiotherapeut gehen. Versuche auch mal eine Reizstrom- oder Ultraschalltherapie.

– dehnübungen war es die hände nach unten und oben zu dehnen.

Das ist noch zu wenig. Und dehne nicht nur die Arme sondern auch die Schulter- und Brustpartie, da das alles nun mal miteinander zusammen hängt. Möglichst jeden Tag dehnen (Aufwärmen der Muskulatur nicht vergessen!) und auch über mehrere Wochen durchziehen. Denn erst dann kann man auch erkennen, ob es hilft oder nicht.

[[http://www.sportgesundheit.eu/dehnubungen_9_t.m._12.htm]]

[[http://www.sportgesundheit.eu/dehnubungen_5_t.m._8.htm]]

[[http://www.joggen-online.de/lauftraining/stretching-und-dehnuebungen/dehnuebungen-schultern-arme.html]]

– kraftübungen meide ich, da es ja dadurch viel schlimmer damals wurde (musste einmal schwer schleppen, dadurch wurde der schmerz erst so groß).

Wenn, dann langsam und schonend die Muskeln an eine Belastung gewöhnen z.B. mit Theraband arbeiten oder mit dem eigenen Körpergewicht trainieren statt mit Gewichten und wenn Gewichte, dann nicht zu schwere. Aber gar nichts zu machen, wäre erst recht verkehrt. Denn dann wird das Problem nur schlimmer statt besser. Ich weiß wovon ich hier rede, denn ich bin schon seit über zwei Jahren chronischer Schmerzpatient. Habe auch belastungsabhängige Schmerzen. Nicht in den Armen aber in den Beinen und bei mir wurde bisher auch keine Ursache gefunden. Trotzdem mache ich Sport und belaste auch meine Beinmuskulatur (in Maßen). Würde ich das nicht machen, wären meine Schmerzen noch schlimmer. Durch Sport konnte ich die Beschwerden halbwegs in den Griff bekommen und das ist schon was Wert obwohl ich trotz allem noch stark eingeschränkt bin.

Aber was kann denn die ursache für die schmerzen sein ? solange ich das nicht weis, mache ich gar nichts mehr in diese richtung

Manchmal kann es eben dauern, bis die Ursache gefunden wird und manchmal wird man sie nie finden, dann muss man sich mit der Situation irgendwie arrangieren. Aber, mache bitte nicht den Fehler und verfalle in eine Schonhaltung! Was willst du denn kaputt machen? Auf den Bildern ist doch nichts zu erkennen. Ja, dass die Schmerzen durch mehr Bewegung schlimmer werden können, kann passieren. Aber der Körper gewöhnt sich mit der Zeit auch an die Belastung. Wichtig ist nur, dass man es mit der Belastung nicht übertreibt sondern versucht irgendwie die Balance zu finden, was einem noch gut tut und was nicht. Das hat bei mir auch sehr lange gedauert.

rDay9tracBer


ich habe das mit dem langsamen gewöhnen von kraftübungen ausprobiert, mehrmals. am nächsten tag bzw. nach mehrern stunden war der schmerz einfach zu groß und ich kann es mir auch nicht noch einmal erlauben in die notaufnahme zu müssen. wenn ich dann dehnübungen mache und am nächsten tag arbeite, wäre der schmerz einfach zu unerträglich. wie soll ich das dem chef erklären ? muss 6 tage die woche arbeiten, danach wäre kein tag frei zum abklingen der schmerzen.

und solche therapieformen wie reizstrom etc. kann ich mir einfach nicht leisten.

außerdem kann ichs mir nicht mehr erlauben, dass eine diagnose noch offen steht. Ich muss ab Mittwoch wieder in die schule und kann nicht schreiben und kann kaum noch arbeiten. selbst schmerzmittel helfen gar nichts. hab mir mal ne hohe dosis gegeben, konnte dadurch zwar nicht mehr richtig sprechen und laufen und alles war taub, aber schmerzen waren immer noch da.

irgendwas MUSS da ja sein. denn ich kann das schmerzzentrum ja ganz genau bestimmen, nicht das dort etwas reibt und durch verschleiß irgendwann kaputt geht.

und an die belastung gewöhnt sich bei mir noch gar nichts, es wird ehr noch schlimmer. und den beruf kündigen ? wovon soll ich dann denn leben ? bin grade erst 20 geworden und habe kaum geld.

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