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Dens-Fraktur - Nachwirkungen - Hws Muskulatur

o9vekrunxity hat die Diskussion gestartet


Moin :-D

Mir wurden schon zig verschiedene Szenarien propheei, was meint Ihr dazu wie es in ein paar Monaten für mich im Arbeitsleben weitergehen wird? Habe hier einige Threads bzgl. HWS-BV (Schleudertrauma) gelesen und auch den einen oder anderen Beitrag zum Thema Hüfte/Becken. Haben mir alle irgendwie "Angst" gemacht. Was wird aus meiner Einsatzfähigkeit?

Kurze Eigeneanamnese:

Polytrauma nach Verkehrsunfall am 02. Juni 2003

Dens-Fraktur Andersson I-II (Genickbruch) mit (anfangs) ventraler Abkippung des kraniellen Fragments (das Knocenstück ist nach vorne abgekippt, gottseidank vom Spinalkanal (Rückenmark) weg)

Schädel-Hirn-Trauma (1. Grades)

Clavicula-Fraktur rechts (Schlüsselbeinbruch)

Rippenserienfraktur rechts (Rippe 2 - 10, ventral (buaseitig) und dorsal (rückseitig))

Hämato-Pneumothorax rechts (Lunge quasi "eingefallen" und Blut & Luft im Raum zwischen Brustkorb und Lunge (da soll eigentlich ein Vakuum sein))

Pneumothorax links (das selbe wie rechts, ohne Blut)

Lungenkontusion rechts und links (Quetschung)

Leber-Kontusion (Quetschung)

stumpfes Bauchtrauma

An der Milz war auch irgendwas, aber wohl "unwichtig" so wie ich die Docs und die Unterlagen verstanden hab.

Komplexe Beckenringfraktur vorne und hinten, vorne beidseits ???

Sacrumfraktur (Steißbein)

Und noch so ein paar "kleinere" Sachen (Prellungen etc.)

Horner-Syndrom am rechten Auge (Augen sind verschieden groß)

MRT von HWS und Schädel ergab aber keinen Befund. Da ist wohl eine "Nervleitung" zum Auge angegriffen. Dadurch aber keinerlei Beeinflussungen außer einer leichten (minimalsten) Nachtblindheit auf dem rechten Auge.

Keine einzige meiner Frakturen wurde damals operiert.

Es sollte alles konventionell heilen.

War auch, zumindest bis auf den Dens, der Fall. Nach etwa 8 Wochen durfte ich schon wieder beide Beine voll belasten (schmzerfrei war ich schon viiiiieeeel früher, nach 4 Wochen oder so.)

Jedoch hat sich am Dens eine Pseudarthrose gebildet, d.h. der Frakturspalt war nicht mit neuer Knochenmasse durchbaut sondern nur bindegewebig.

Nachdem ich vor einen Bildwandler (Röntgengerät dass Bewegungsabläufe, wie kleine Filme aufnehmen kann) gesetzt wurde, wurde festgestellt dass die Pseudarthorse nicht "stabil" war und auf jeden Fall operiert werden muss.

Zudem war das Knochenfitzelchen mittlerweile auch noch nach lateral (seitlich) abgekippt.

Das war dann am 10. Dezember 2003 der Fall. Zwei Titanschrauben (Spongiosaschrauben) in den Dens bekommen.

Jedoch wurde bei mir am Beckenkamm keine Spongiose (Knochenansatz) entnommen (steht zwar in den Akten, war aber definitiv nicht der Fall).

Die OP habe ich _sehr_ gut überstanden.

Habe bis heute keinen neurologischen Befund (außer dem Horner-Syndrom).

Jedoch ist bei der Röntgenkontrolle immernoch ein Frakturspalt zu erkennen bzw. ist zu erkennen, dass dieser nach wie vor nicht stabil durchbaut ist.

Das ist auch der Grund, warum ich seit etwa 5 Monaten keine Physiotherapie-Anwendungen mehr bekomme und immernoch eine Schanz-Krawatte trage.

Im Sommer vergangenen Jahres hatte ich einen sog. Minerva-Gips angelegt bekommen. Den kann man sich vorstellen wie:

Ein Ganzkörper-Gips der bis runter zum Zwerchfell geht und in den Löcher für Gesicht, Ohren, Haarschopf und Arme geschnitten wurden.

Meine Muskelspanung waren zu Anfang sehr stark und vor allem Schmerzhaft.

Aber mittlerweile ist da nichts mehr was wehtun könnte.

Wenn ich den Gips zur Körperpflege (dann, und nur dann, darf ich das) abnehme sieht mein Hals wie ein Streichholz aus. Die Sehnen, welche normalerweise beim Anspannen der Halsmuskulatur zu sehen sind sind kaum noch zu sehen. Und die, die man erfühlen kann sind total labberig weich.

Außerdem fängt mein Becken in letzter Zeit bei weiteren Spaziergängen o.ä. ziemlich (im Frakturbereich) an zu schmerzen.

Was habe ich zu erwarten wenn ich endlich mal wieder gesundgeschrieben werde und wieder KG Anwendungen bekomme?

Zur Info: bin 23 Jahre alt.

Für Antworten wäre ich Euch wirklich super-dankbar :-D

Viele Grüße,

Benjamin

Antworten
Waonnic197x9


einfach nur so

Hallo Benjamin,

bzgl. Deiner Fragen kann ich Dir zwar nichts sagen, aber ich wollte Dir einfach nur viel Glück und Kraft wünschen, dass Dein Körper sich wieder komplett erholt.

Ich hatte Deinen Beitrag gelesen und... ehrlich... ich hab zuerst gedacht: "der lebt noch?!".

Muss ja ein schrecklicher Unfall gewesen sein. Hätte nicht gedacht, dass ein Mensch sich so vieles brechen könnte und das überlebt. Hört sich an, als seist Du "zerquetscht" worden?!

Gerade wenn man erst 23 ist, denke ich, ist das ein schwerer, sehr schwerer Schicksalsschlag...

Bin selbst erst 24.

Also wie gesagt, drücke Dir die Daumen, dass Du irgendwann wieder vollbeweglich und schmerzfrei sein wirst.

Liebe Grüße

Wonni

HYylpe[rion


hm

das ist schwer zu sagen. bei so einer schweren verletzung kann man nicht sagen ob wieder alles so wie früher wird. es ist durchaus möglich das z.b. bewegungseinschränkungen der hws zurückbleiben. die muskeln der hws lassen sich gut wieder auftrainieren wenn erlaubt wird mit kg weiter zu machen.

kg wirst du auf jeden fall weiter bekommen. sobald der dens axis übungsstabil ist kann mit weiterer kg für die hws begonnen werden.

gruss

oZver=unixty


hmm

@Wonni:

Dankeschön :-) Sicher war's nicht einfach, aber es gibt (wirklich!) schlimmeres. Ich kann noch alles bewegen, alle Körperfunktionen sind soweit intakt, mein Leben ging weitestgehend "normal" weiter....

Hätte mich ja auch schlimmer treffen können. Zumal war ich selbst an dem Unfall (Autounfall) schuld.... :-/ Und schmerzfrei bin ich glücklicherweise im Moment :-)

@ Hyperion:

Auch Dir ein "Dankeschön! :-)" für Deine Antwort. Kann es sein, dass Du vom Fach bist?

Wo liegt der Unterschied zwischen "Übungsstabil" und "Belastungsstabil"? Was wäre, wenn der Frakturspalt auch nach der Osteosynthese nicht durchbaut sondern nur "bindegewebig" wird?

Sorgen die Spongiosaschrauben (2,5 und 4 mm) für eine Belastungsstabilität?

Meine ganzen Ärzte haben sich bisher noch nicht richtig ausgemährt bzw. sich sehr allgemein ausgedrückt (verständlich irgendwie).

Und wie wird es mit dem Becken wohl werden? Eine Ärztin meinte mal zu mir, dass die Wahrscheinlichkeit einer frühen Arthrose relativ hoch ist (auf den Röntgenbildern des Beckens war das gesamte Acetabulum komplett "abgeknackst").

Naja, sicher wirst auch Du mir nichts genaues sagen können *gg* :-)

Aber wie lange wird es wohl dauern bis ich komplett ohne Kragen sein kann, wenn z.B. Ende März KG anfängt?

Antwort wäre nett :o)

Benjamin

HKyperxion


ahhh

so viele fragen auf einmal :-)

- ja, ich bin vom fach.

- übungsstabil bedeutet (in deinem fall) das mit leichten isometrischen muskelspannungsübungen gearbeitet werden kann. zusätzlich können wiederstandsübungen für die extremitäten (bei dir hauptsächlich die arme) durchgeführt werden um eine fortlaufende muskelspannung auf die hws-muskulatur zu erreichen.

- belastungsst. bedeutet (auch in deinem fall) das halt mit voller kraft gearbeitet werden kann z.b. rückenschule, mobilisationsübungen, dynamische kräftigung der hws und rückenmuskulatur auch unter zuhilfe nahme von geräten= kg an den geräten etc.

- bei verbleibender instabilität kann eine versteifungsoperation angezeigt sein um eine entsprechende festigkeit des dens axis zu gewährleisten.

- leider nein. höchstens übungsstabil ( ist aber abhängig von der meinung der ärzte!!)

belastungsst. ist es auch bei osteosynthetischer versorgung nicht. würde man hier (wie ich es oben beschrieben habe) mit vollem krafteinsatz arbeiten kann es zur lockerung der schrauben kommen oder schlimmer noch zur verschlimmerung der verletzung.

- die posttraumatische arthrosis deformans (degenerative gelenkerkr.) tritt bei frakturen des azetabulums häufiger auf. im hinblick auf die langzeitfunktion ist die prognose aber unsicher.

- hm, schwer zu sagen. ich schätze jetzt mal so ca. 2-3 monate.

gruss

:-)

o'verunGity


*grübel*

Hey Hyperion :-D

Danke nochmals für Deine Antworten.

Was machst Du denn? Med.Studium, Pflegeschüler, Physiotherapeut?

Problem dürfte wohl sein, dass im August letzten Jahres etwa - auch durch die Docs abgesegnet - die HWS bei KG an Geräten (z.B. am "Frosch") schon voll belastet wurde. Bei bekannter Pseudarthrose.

War aber vielleicht ganz gut, Frakturen heilen m.w. unter geringer Belastung besser - oder ist das falsch?

Sollten sich die Spongiosaschrauben bei starker Belastung der HWS lockern, bestünde doch auch die Gefahr einer raumfordernden Einblutung, oder? Wäre ja nicht wirklich prickelnd :-(

Von einer "Versteifungs-OP" habe ich bisher noch nichts gehört, auch einem befreundeten Medizinstudi ist der Begriff (bisher ;-) ) fremd.

Was ist das genau?

Off-Topic Frage:

In welches Forum stelle ich am besten Threads bzgl. BG-lichen Unfällen, also zu Unfällen, die über die Berufsgenossenschaft laufen (wie meiner auch, war ein Wegeunfall)?

Über eine Antwort (auch von anderen Leuten außer Hyperion, will ihn ja nicht überstrapazieren oder nerven :-D) würde ich mich wie immer sehr freuen! :-)

Beste Grüße,

Benjamin

Wqonniq1C979


nochmal ich :o)

also benjamin, ich muss schon sagen... vor menschen wie dir habe ich echt hochachtung. dass du das so "locker" wegsteckst, von wegen es gibt schlimmeres usw. echt klasse. :-D

ich denke, viele leute - gerade wenn sie noch so jung sind - würden bei so schweren verletzungen schnell verzweifeln und den mut verlieren... was natürlich schade ist.

ich schäme mich ja schon richtig, dass ich als wegen jedem kleinen zwicken rumjammere und so...

gut, wie schon gesagt, ich wünsche dir weiterhin eine gute genesung und natürlich geduld.

liebe grüße

wonni

ovverunxity


Danke Danke Danke ;-D

Ja, also, das alles als "meine" Leistung hin zu stellen wäre wohl etwas sehr extrem übertrieben.

In erster Linie ist das wohl der Verdienst meiner Familie, meiner Freunde und mittlerweile auch meiner Freundin - und vor allen Dingen ist es der Verdienst der Universitätsklinik Göttingen.

Dort besonders die (natürlich) des Ärzte-, aber vor allem des Pflegepersonals auf der (ehemligen) Station 0112 (vor allem von Pfleger Kai und Sr. Nadine ;-D), auf der IMC (hier heissen Dank an Pfleger Christoph und Sr. Sabiene) und besonders der Station 5013 (das wohl beste Pflegepersonal der Welt! :-D).

Und sooo viele andere haben noch dafür gesorgt dass ich "so" denken kann, viel zu viele um sie alle hier zu nennen :-D

Klar, es ist irgendwie schon interessant, wenn man mit einem Freund im McDoof sitzt und man von irgendwelchen Frauen mitleidig angeguckt und angesprochen wird ( ;-D ).

Aber:

Viel "interessanter" (und vor allem perverser und abartiger!) ist es, wenn das Pflegepersonal aus Kostengründen keine Weihnachtsgeldzahlungen mehr bekommt und einige Schwestern und Pfleger als "Springer" immer von Station zu Station springen müssen. Das _darunter_ irgendwann die Pflege leiden wird und somit auch ganz klar die Patienten ist eine der logischen Konsequenzen.

Aber das ist ja egal, die Leute die "Personaloptimierung" planen haben in der Regel eh eine goldene Kreditkarte und somit ein Anrecht auf Einzelzimmer und Chefarztbehandlung - denen macht das ja nichts.

Ich frage mich, ob das Krankenhausmanagment (und ich meine nicht die Pflegekräfte, die es über den 2. Bildungsweg zum Dipl. Pflegewirt geschafft haben (die haben ja auch mal was PRODUKTIVES geleistet und leisten es wohl immernoch))....

Also, ich frage mich, ob "das" Krankenhausmanagment schonmal ein Pflegepraktikum absolvieren wusste, um nachfühlen zu können wie es ist, wenn auf einer 34 Betten Station in der Nacht ein Patient kollabiert und die Schwester von 60 kg einen 120 Kg Koloss wieder aufs Bett hieven muss - alleine - und sich dabei evtl. noch verhebt.

Naja, egal, das war ja eigentlich erstmal garnicht Thema.

Musste trotzdem mal sein... *tierisch aufreg*

Sorry :-D

Danke nochmals Wonni.

Übrigens denke ich, dass ich mir bei Deiner Verletzung (knacken in HWS nach Sturz) auch schon vor meinem Unfall ziemliche Sorgen gemacht hätte - und mit Sicherheit wäre ich schon früher zum Arzt gerannt als Du :-) Bin wohl doch der größere Schisser ;-)

Wie dem auch sei, ich wünsche Dir was!

Benjamin

Hwype#rioxn


hi benjamnin

die gefahr einer einblutung wäre schon gegeben. bei einer versteifungsoperation (spondylodese) handelt es sich durch eine op hergestellt versteifung der wirbelsäule sprich dem betroffenem segment zur dauerhaften stabilisierung. meistens wird dieses verfahren angewendet bei schmerzhaften bewegungseinschränkungen z.b. durch arthrose, trauma, tumore, entz. oder deformitäten der ws oder den anderen extremitätengelenken.

ich arbeite als pt in einer orthopädisch-traumatologisch orientierten praxis :-)

gruss

:-D

H yperxion


oh neiiinnnn

wie peinlich :-o jetzt hab ich auch noch deinen namen falsch geschr.

BENJAMIN sollte das eigentlich heißen ;-)

owver^unixty


Hey Hyperion ;-D

Danke für Deine Antwort.

Naja, ich gehe jetzt mal einfach davon aus, dass dieses Fitzelchen von Knochen irgendwann nochmal Bock hat, richtig an zu wachsen.

Ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich gerade nach meinem Unfall nicht mit dem Rauchen aufgehört habe.

Wurde mir aber nicht untersagt, war doch der beste Grund für mich mal aus meinem Bett aufzustehen und somit der beste Mobilisator.

Außerdem war das wirklich eine Sache, an die ich mich nach meinem Crash "geklammert" habe. Dadurch (so Raucherklischeemäßig es sich auch anhören mag) konnte ich innerhalb der Klinik Kontakte knüpfen - dort hat _jeder_ Patient geraucht.

In der Zeit danach kam ich nicht ohne aus.

Ich schiebe jetzt mal alles auf die KG ohne Kragen ;o)

Trotzdem werde ich wohl definitiv nicht drum herum kommen, das Rauchen nicht nur einzuschränken (wie bisher) sondern vollständig einzustellen.

Aber schon seltsam, dass eine vergleichsweise riesige Fraktur (z.B. die am Becken) sehr schnell spontan und komplikationslos heilt, so ein winziges Ding aber ewig braucht.

Wahrscheinlich ist aber die Größe des Fragments der Grund?

Immerhin waren die Beckenfrakturen ja stärker durchblutet.

*rumrat* :o)

Das mit meinem Namen ist nicht schlimm, da gibts härteres (z.B. Bennajamin) ;-)

Ich wünsche Dir was ;-D

Benjamin

k*adda&linc/hen


Hallo Benjamin,

also zunächst einmal viel Glück und die besten Genesungswünsche von mir. Ich kann mich gut in Dich reinfühlen. Hatte mit 17 auch einen Autounfall (Frontalcrash). Wurde damals ziemlich apruppt erstmal aus meinem Umfeld gerissen. So schlimm wie bei Dir wars net. Hatte "nur" eine LWK3 fraktur und diversen anderen "Kleinkram" (Darmriss, etc).

Im Unfallkrankenhaus wurde damals nicht so viel unternommen. OP für den Bauch und ein Gips vom Schambein bis zum Brustbein. Nach dreieinhalb Wochen durfte ich dann gehen. Aber mein dummer Wirbel ist und ist net zusammengewachsen und ich fing schon an zu stinken unter dem Gips und durfte net in die Schule, etc. Irgendwann nach 2Monaten schleppte mich Mama dann zu einem Wirbelsäulspezialisten Dr. Matzen. Der eröffnete mir dann, dass ich ohne eine OP erstens noch ewig auf das Runtermachen des Gipses warten müsse und danach wohl nie mehr sporteln etc könne. Also wurde ich operiert. Es wurden zwei metall Stäbe für ein Jahr eingesetzt. Und endlich, nachdem der Wirbel keine Belastung mehr hatte und nicht mehr beweglich war wuchs das Dingens zusammen.

Heute lautet die Diagnose Keilwirbelbildung. Aber man kann damit leben. Jedoch Schmerzen habe ich immer wieder, soweit ich weiss am Ischiasnerv oder so. Zieht halt ins Bein. Und KG bekomme ich keine mehr aus kostengründen. Ich soll ins Fitnesstudio gehen, so der behandelnde Arzt. Und das kann ich mir als Studentin net leisten.

Warum ich das schreibe?? Um Dir Mut zu machen. Irgendwann ist auch bei Dir alles wieder relativ gut. Verliere nicht die Geduld und sei froh, dass Du noch lebst.

Viel Glück und alles Gute

Kaddalinchen

s^cerewbbrain


Lange lange her ............ oh mann. Meinen alten Benutzeraccount habe ich völlig vergessen (Passwort und Mailadresse).

@ Kaddalinchen:

Sorry, dass ich damals nicht mehr geantwortet habe. Danke für Deine Zeilen, die mir auch heute natürlich noch Mut machen! :-) Ich hoffe, dass es Dir gut geht und dass Du fleißig weiter am Sporteln bist. :)^ :)^ :)^

...

Es ist wirklich (wirklich wirklich) viel Zeit vergangen und bei mir ... kaputt ist wohl doch kaputt. So ein Mist. :-)

Falls jemanden interessiert, was ich sonst derzeit so damit zu tun habe, hier habe ich vorhin etwas geschrieben:

[[http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/726829/]]

s]cr|ewbraxin


Das mit dem Schwitzen steht oben ja noch gar nicht .... Vielleicht war es zu der Zeit a) noch nicht so extrem oder b) ich habe es noch nicht so stark bemerkt (war da ja noch krank geschrieben). Jedenfalls lebt das Horner-Syndrom (verschieden große Pupillen, zurückliegender Augapfel, hängendes Lid, oft "lutunterlaufenes" Auge) bei mir gemeinsam mit einer totalen Schwitzstörung (ab Brustwarze bzw. Achselhöhle aufwärts schwitze ich auf der rechten Körperseite nicht mehr - also wirklich absolut gar nicht). Das ist so richtig unangenehm, wenn es warm wird.

Mein kleiner Finger ist wieder ab und zu taub bzw. ganz kribbelig und ....

alles hat zwei Seiten!

Nach dem Unfall hat es mit der Wiedereingliederung nicht gut geklappt und ich hatte einen Sack voll Notfallpläne in petto.

Ich bin nochmal zu Schule und habe dann studiert. Ich arbeite jetzt an der Uni.

Im Studium habe ich in einem Wohnheim gelebt und ich erinnere mich noch gut, dass sich öfters mal die Nerven im Bereich der rechten Rippen richtig fies verklemmt hatten. Von meinem Bett konnte ich dann immer kaum aufstehen. Es gibt hier eine Kreuzung, die ich mal (im Studium) überquert habe und wie aus heiteren Himmel ist da eine Verklemmung in mich geschossen. Also ein Nerv war in den Rippen eingeklemmt.

Das ganz gab es mehrmals.

Alles k*cke :-) ... aber alles hat immer zwei Seiten, und wäre der Unfall nicht passiert, dann würde ich nicht in einem Fach arbeiten, das ich wirklich im Übermaß liebe.

s}cre'wbrVaixn


Ganz akut: die rechte Gesichtshälfte fühlt sich matschig an, ziemlich "unkontrollierbar". Meine Kollegen sprechen mich auch hin und wieder an. Es ist als drückte jemand mit der Hand auf mein Auge. Manchmal kann ich das Lid nur "verzögert" öffnen und muss mich dazu konzentrieren.

Beim letzten Termin hatte auch mein D-Arzt mich angesprochen, dass es wieder komisch aussähe (weg war es nie, aber es ist tagesformabhängig).

Das ist doch ätzend.

:-(

Aber alles ist gut! :-) Falls das jemand hier liest, alles wird gut!

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