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Weiterbehandlung nach Kniespiegelung mit Knorpelglättung

F[ant;atrimnkexr hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

vor 10 Tagen wurde bei mir eine Kniespiegelung mit Knorpelglättung durchgeführt.

Mich irritierte bei der Visite (die nur 2 Minuten dauerte und nicht gerade "informationsgeladen" war) nach der OP bereits, dass laut meinem Arzt der Knorpel im inneren Bereich des linken Knies geglättet worden sei, obwohl meine Beschwerden sich auf die Außenseite des Knies beschränkten. An der Außenseite konnte laut Arzt nichts festgestellt werden. Die OP wurde ambulant durchgeführt und ich wurde mit den Worten "die Gehhilfen benutzen Sie, solange sie es für notwendig halten, wir sehen uns dann zum Fäden ziehen in 2 Wochen" am Nachmittag in die Freiheit entlassen.

Da sich nach einigen Stunden Schmerzen im kompletten Knie zeigten, also auch auf der Außenseite, öffnete ich neugierig den OP-Bericht für meine Hausärztin (den ich dort einfach in den Briefkasten werfen sollte). Darin stand einiges Fachchinesisch, was sich auch mit größter Mühe nicht entziffern ließ. Dort war allerdings auch einen Abbildung eines Kniegelenkes, auf der mein Arzt sowohl Innen-, als auch Außenseite des Knies markiert hatte. Genaues ließ sich für mich als Laien daraus leider nicht erkennen.

Alles in allem kommt mir die Sache jetzt etwas komisch vor, wenn im Gespräch nur von der Innenseite gesprochen wird, im Bericht aber mehrere Stellen des Knies markiert sind. Zumal der Diagnosecode auf meiner Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung M23.33, also Meniskusschädigung, aussagte.

Was mich allerdings wirklich stutzig macht ist, dass ich keine Krankengymnastik o. ä. verschrieben bekommen habe. Darauf wies mich heute ein Bekannter hin. Und wenn ich mich recht entsinne, war im OP-Bericht für die Hausärztin im unteren Bereich auch der Punkt "KG" angekreuzt.

Hätte ich mich jetzt selber um Krankengymnastik kümmern müssen? Oder ist das von Seiten des operierenden Arztes vergessen worden? Oder hätte sich meine Hausärztin kümmern sollen?

Das ganze verunsichert mich doch ungemein.

Natürlich schone ich das Bein, allein schon aus Schmerzgründen, seit der OP und kann das Knie noch immer nicht wieder komplett anwinkeln. Auch zwickt es noch ziemlich beim Laufen.

Für Eure Antworten bedanke ich mich jetzt schon ganz herzlich!

Antworten
S<ch!miydtix70


Wie lange hast Du denn schon Beschwerden und was wurde vor der Spiegelung gemacht? Röntgen? MRT? Wer hat denn die Spiegelung veranlasst?

S"chmiydsti7x0


Physio verordnet normalerweise der weiterbehandelnde Arzt...

Fcantcatri]nkxer


Die Beschwerden habe ich seit anderthalb Jahren. Es treten schubweise starke Schmerzen im äußeren Bereich des linken Knies auf, es fühlt sich so an, als würde dort etwas springen bzw. blockieren. Besonders schlimm ist es dann beispielsweise beim Treppen steigen oder Auto fahren (also Kupplung treten).

Mein Augenarzt hatte den Verdacht, dass die Knieproblematik mit einer chronischen Augenentzündung zusammen hängt und mich damals deshalb zum Rheumatologen überwiesen. Der konnte außer erhöhten Entzündungswerten im Blut nicht feststellen und schickte mich ins MRT. Den MRT-Bericht habe ich leider nicht mehr vorliegen, aber soweit ich mich erinnern kann, haben die auch nicht wirklich viel feststellen können. Röntgenaufnahmen des Knies wurden nicht gemacht.

Ich habe dann eine ganze Zeit gedacht, ich würde mir die Schmerzen vielleicht nur einbilden und wollte nicht als Hypochonder gelten. Allerdings ging es irgendwann nicht mehr und meine Hausärztin verschrieb mir erstmal Metamizol 500 (die die Schmerzen auch nicht gänzlich linderten) und empfahl mir, zum Orthopäden zu gehen. Das habe ich dann getan und dieser meinte, um eine Kniespiegelung käme ich nicht herum. Die Spiegelung wurde letztendlich auch von meinem behandelnden Orthopäden durchgeführt.

S"cchmidtAi7x0


Der sollte Dir dann auch die Physiotherapie verordnen...Sonst mache noch mal einen Termin vorher und lass Dir alles noch einmal erklären...und Frage, was er nun weiter vorschlägt....

Ffan=tatrqinkexr


Okay, dann werde ich ihm am Dienstag, wenn ich eh den Termin zum Fäden ziehen habe, darauf ansprechen. Mich hatte nur gewundert, dass er bei der Visite nach dem Eingriff nichts zum Thema Physio gesagt hat. Und die widersprüchlichen Aussagen zu den durchgeführten Dingen hat mein Vertrauen in den Arzt nicht unbedingt gestärkt.

Auf jeden Fall vielen Dank an Dich für Deine Antworten!

SkchmiMdt1i770


Wenn er gleich bei Deinem ersten Besuch die ASK vorgeschlagen hat, klingt das auch nicht ganz so vertrauenserweckend....wenn das MRT eigentlich ohne Befund war....

M&ummenosch=anzxe


rheumatologe klingt gut wenn es viele baustellen -entzündungen- gibt

FAanDtatjrinker


Du hast wohl Recht. Und Aussagen wie "Ich weiß auch nicht, wie lange Sie jetzt krank geschrieben werden, das machen meine Sprechstundenhilfen und ich unterschreibe das dann nur. Wahrscheinlich bis zu Ihrem nächsten Termin bei mir." gehen ja auch gar nicht.

Ist schon blöd, wenn man auf dem platten Land wohnt und die Auswahl an Fachärzten mehr als begrenzt ist.

SCchmuid3ti70


:-o Aber schön, dass er an der Spiegelung verdient hat..... :(v

Das habe ich ja auch noch nicht gehört....bei mir hat immer mein Orthopäde selbst über die Krankschreibung befunden....in Absprache mit mir....

FOanpta'triJnker


Es kam sogar noch besser, der Vogel hat dann leider vergessen, die Bescheinigung und das Rezept für die Thrombosespritzen zu unterschreiben und sich für 4 Stunden in den OP verabschiedet. Somit durfte ich dann am nächsten Tag 20 Kilometer durch die Gegend fahren (bzw. gefahren werden), um die Unterschriften zu holen.

Alles in allem war das da im Krankenhaus sowieso völlige Fließbandabfertigung und meine Mitpatientinnen und ich hatten allesamt kein gutes Gefühl bei der Sache.

Ach ja, der Rheumatologe hat mir damals nur angeboten, Cortison in mein Knie zu spritzen. Eine genaue Diagnose konnte nicht gestellt werden. Dort wurde immer nur eine Entzündung im Körper und ein leichter Erguss im Knie (durch Ultraschall) festgestellt.

ElhDemalUiger Nutz8er (#32573O1)


Manche Ärzte haben kein Interesse an Weiterbehandlung. Der wollte eine OP (verdient man ja ganz gut dran) die hat er dir auch aufgeschwatzt und für den Rest scheint er sich ja nicht zu interessieren.

Hattest du vor der OP keine Krankengymnastik?

Ich würde mih vielleicht doch mal einen anderen Orthopäden suchen und mal den HA fragen ob der vielleicht KG aufschreiben kann.

aber augenscheinlich wurde ja auch nur eine Pseudoknorpelglättung gemacht, denn nur fürd rein schauen gibt es kein Geld, also wird eben mal so pseudomäßig ein bischen geglättet und schon kann man abrechnen :-/

Möglich das es da auch keine großartige KG braucht denn du bist ja scheinbar wenig eingeschränkt vom dürfen. Vielleicht gibt man dir wenn du Glück hast ein oder zwei Rezepte ...

Und was die AU betrifft, mein Orthopäde sagt AU für x Tage und dann sehen wir uns wieder .... die Helferin füllt die nur aus wie er die gerne hätte.

Komischer Laden da ....war aber kein Spezialist nehmen ich an?

Ehhemaliiger; Nut!zer (#3x25731)


Alles in allem war das da im Krankenhaus sowieso völlige Fließbandabfertigung und meine Mitpatientinnen und ich hatten allesamt kein gutes Gefühl bei der Sache.

Kurzer Einwurf, wieso hast du dich dann von dem Arzt operieren lassen?

F+anta_tri]nkCexr


Das mit dem anderen Orthopäden werde ich wohl auch so handhaben.

Ich habe mich von dem Doc operieren lassen, weil er im Vorfeld einen sehr kompetenten und freundlichen Eindruck machte. Außerdem ist er laut seiner Vita auf Kniegelenke spezialisiert. Das Chaos ging leider erst nach der OP los und da war das Kind ja leider schon in den Brunnen gefallen.

S.chm(iTdtxi70


Und das wolltest Du nicht probieren mit der Kortisonspritze? Mir hat die im letzten Jahr gut geholfen, aber ich habe ne Arthrose im Knie und da ist Kortison nur dosiert angesagt, weil es den Knorpel angreift.

Aber ich habe auch noch Neurodermitis, ich stehe Kortison nicht ganz ablehnend gegenüber.....hat mich schon oft gerettet....

Vielleicht solltest Du doch den Rheumatologen noch einmal aufsuchen.

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