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Verkalkung Nacken C5/C6 - Therapiemöglichkeiten?

EBhema^liger Nu6tzer (#3u257x31)


Op ist ja schön und gut. Die schnelle Heilung mit dem Skalpell klingt ja auch verlockend. Problem danach muss man genauso in Bewegung bleiben und Sport machen wie vorher auch.

Wer das nicht kann oder will, wird langfristig scheitern und frustriert sein!

EVhema`ligerc Nut;z?er (# 45887*1x)


Mellimaus, Du scheinst meinen Beitrag nicht gelesen zu haben. Ich kann keinen Sport machen! Ich habe CFS!

Und eine OP moechte ich gern vermeiden!

Emhemaligekr NuqtzerW (#4;5887x1)


Ja, ich meinte mobilisieren, nicht einrenken.

Muskelentspannung nach Jacobson entspannt mich zwar psychisch (ich schlafe dann ein), aber auf den Nacken hat das keinen Effekt. Einen merkbaren Effekt hat Bewegung, aber da ich notgedrungen einen Grossteil des Tages auf dem Sofa verbringe, hilft mir das auch nicht weiter. Das Yoga hilft auch ein wenig, aber die Schmerzen sind trotzdem sehr stark.

Was ist denn der Unterschied zwischen Cranio-Sacral-Therapie und manueller Therapie? Ich werde meine Physiotherapeutin mal darauf ansprechen, ob das Mobilisieren auf die Dauer so gut ist. Sie hat wirklich viel Erfahrung (betreut u.a. eine Nationalmannschaft).

Kiefer glaube ich eher nicht, dass der da mit reinspielt. Ich knirsche zwar wohl ab und zu nachts mit den Zaehnen (was mich nicht wundert, ich bin halt chronisch krank und durch die miesen Zukunftsaussichten gestresst und depressiv), aber ich habe nie Kieferschmerzen oder so.

Was meint Ihr mit Pferdebalsam, sowas wie Tiger Balm? Das wende ich auch ab und zu an.

Tür-Reck Stange geht nicht, da ich meinen rechten Arm nie wieder so weit werde heben koennen, und dran haengen geht schon mal gar nicht :-(

Wie "schnell" nach so einem Unfall koennen solche Verkalkungen auftreten? Unfall ist 13 Monate her.

Hat wirklich niemand Erfahrung mit ESWT? Scheint ja wissenschaftlich erforscht zu sein, wird aber eher auf Schultern angewendet als auf den Nacken...

g@reeAnie0x7


Cranio-sacral-Therapie ist nicht manuelle Therapie. Es ist eine sehr sanfte Therapieform die eigentlich auch den ganzen Menschen behandelt. Es ist zugegebenermassen nicht unumstritten, gerade weil eben nicht mit grossen Manövern gearbeitet wird. Es gibt genügend Leute die sie für Humbug halten aber auch viele die darauf schwören und gute Ergebnisse erzielen (und selbst wenn diese nur einem Placebo-Effekt geschuldet sein sollten...wer heilt hat recht ;-) ). Einen kleinen Überblick zu den Anwendungsgebieten und der Anwendungsweise findest du hier [[http://www.craniosacral-therapie.at/therapie/]] (war nur auf die Schnelle gegooglet). Craniosacral-Therapie ist ein Teilbereich der Osteopathie. Ich habe als Anwender (Therapeut) mit der CST schon erstaunliche Resultate erzielt obwohl ich selbst sogar da auch eher etwas kritisch bin ;-) .

Meine Meinung zur EWST: Was soll damit erreicht werden? Die Verkalkung ist doch IN/an den Wirbeln? Da weiss ich nicht genau was das Ziel sein soll. Normalerweise braucht man die EWST ja um Verkalkungen in Weichteilen zu 'sprengen' was ja wohl im Wirbelkörper nicht wirklich sinnvoll ist. In der Regel ist eine vermehrte Kalkeinlagerung im Knochen eine Reaktion auf eine Belastung des Knochens (evtl. durch dein Schleudertrauma vor 13 Monaten?)

Dies ist aber nur meine Interpretation und Meinung! Es kann auch sein, dass ich deine Ausführungen nicht richtig verstanden bzw. interpretiert habe.

*:)

G9erxd


Ok!

NUN NICHT BÖSE SEIN!

Du hast CFS, das ist unbestritten eine äußerst unangenehme Erkrankung, welche sich auch auf deine Psyche auswirkt.

Unbedingt anzuraten wäre dir eine Gesprächstherapie begleitend.

Ich habe dir schon geschrieben, dass sich diese Erkrankung zurückbilden kann, daran musst du, ja genau du arbeiten. Es nützt dir nix zu sagen, kann ich nicht, geht nicht, werde meinen Arn nie wieder hochbringen usw. In Selbstmitleid zu fallen ist der falsche Weg.

Mit diesen Worten und Zeilen trete ich dir in den Hintern und sage , hol dich raus aus der Sackgasse.

]:D Lg

E4hemali:g4er NutUzer (#{45887x1)


Gerd,

ich TUE sehr viel, damit es mir besser geht, ich habe aber bisher nichts gefunden, was mir hilft. Wenn ich alles aufzaehle, was ich probiert habe, sprenge ich vermutlich die maximale Beitragslaenge.

Bei einer Psychotherapeutin stehe ich seit 11 (in Worten: elf!) Monaten auf der Warteliste. Vor zwei Jahren habe ich das aus eigener Tasche bezahlt und vierstellige Eurosummen ausgegeben. Besser ging es mir nicht. Mit diversen Arztbesuchen in Unikliniken usw. habe ich in den fuenf Jahren meiner Krankheit an die 20 000 Euro ausgegeben. Und nein, so gut verdiene ich dann nicht.

Arm: Die Prognose war 90 Grad Hebung (Endoprothese), ich bin jetzt bei ca. 120 Grad aktiv und 150 Grad passiv, zur Seite ist die Beweglichkeit deutlich schlechter. Dass ich nicht viel Krafttraining machen kann, brauche ich nicht zu erklaeren. Ich "trainiere" jeden Tag mit dem Arm, und die Fortschritte sind minimal, aber vorhanden. Der Arm ist aber nicht mein groesstes Problem, ebenso wenig wie mein sch*** Finger, der auch nochmal operiert werden muss. Gegen CFS ist eine Schulter-Endoprothese pillepalle.

Meine Meinung zur EWST: Was soll damit erreicht werden? Die Verkalkung ist doch IN/an den Wirbeln? Da weiss ich nicht genau was das Ziel sein soll. Normalerweise braucht man die EWST ja um Verkalkungen in Weichteilen zu 'sprengen' was ja wohl im Wirbelkörper nicht wirklich sinnvoll ist. In der Regel ist eine vermehrte Kalkeinlagerung im Knochen eine Reaktion auf eine Belastung des Knochens (evtl. durch dein Schleudertrauma vor 13 Monaten?)

Die Verkalkung ist an den Wirbeln, ja. Wird EWST nur bei Verkalkungen an Weichteilen angewandt? Aber doch auch bei Triggerpunkten? Wie gesagt, ich kenne mich damit nicht aus, daher meine Fragen dazu. Ich will eben keine OP, aber mit 5 Min. Yoga pro Tag scheine ich nicht weiterzukommen. Ich schleppe mich durch jeden Tag, mit abwechselnd irren Kopfschmerzen und Nackenschmerzen zusaetzlich zu allen anderen Symptomen. Da ich aber schon vor CFS Nackenbeschwerden hatte, mag ich sie nicht allein aufs CFS schieben. Will heissen: Vielleicht ist das die einzige Schraube, an der ich drehen kann, damit es mir eines Tages besser geht. Ich schaffe momentan mit Ach und Krach 4 Stunden am Tag im Buero – mit Ruhepausen auf dem Sofa.

E)hemalRiger [Nutzeru (#325731)


Du scheinst meinen Beitrag nicht gelesen zu haben

Du scheinst meinen nicht gelesen zu haben denn da steht

Wer das nicht kann oder will

wenn du davon nur "nicht will" liest, kann ich ja nichts dafür ....

T|ie!fstPer HUimmxel


Werden Stoßwellentherapien nicht auch angewandt, wenn ein Knochenbruch schlecht verheilt?

Würde diese Behandlung deine Kasse bezahlen oder ist das selbst zu bezahlen? Auf der Seite, die ich gerade ergoogelt habe, steht etwas von 100 Euro und einmaliger Behandlung, aber ich vermute mal, dass das stark schwankt je nach Behandlungsgebiet usw. ...

Ich würde an deiner Stelle vermutlich nach jedem Strohhalm greifen.

E1hemaliNger N|utzerU (#325731x)


Werden Stoßwellentherapien nicht auch angewandt, wenn ein Knochenbruch schlecht verheilt?

Eine Behandlung bei schlecht heilenden Frakturen gibt es auch, aber das ist was anderes. Aber es gibt so etwas für schlecht durchbaute Knochenbrüche. Das ist aber glaube ich Ultraschall und keine Stoßwelle

Meinst du [[http://www.exogen.com/locations/germany/ das]]?

Das ist das einzige was ich kenne ...

T,iefrster gHimmxel


[[http://gelenk-klinik.de/konservative-therapie/physikalische-therapie/stosswellentherapie-eswt-regeneriert-knochen-und-gewebe.html]]

Ich hab bloß hier nachgelesen, dieses Gerät, das du verlinkt hast, Mellimaus21, kannte ich gar nicht.

Ich bin erstaunt, was es nicht alles gibt ... %:|

Evhemaligeur NutzSer (# 325x731)


Das es die GKV nichts zahlt, scheint es wohl auch nicht gut erforscht zu sein bzw.keine versprechenden Studien

TTiefCstRer Hi'mmel


Die GKV zahlt ja relativ vieles nicht ...

Davon ausgehend würde ich jetzt nicht darauf schließen, dass es nicht oder kaum hilft o.ä.

Edhem-alig^er ,Nutz6er V(#3257x31)


Das mag stimmen, aber was die GKV nicht in ihren Leistungskatalog hat, meist aus dem Grunde nicht weil es nicht genügend evidenzbasierte Studien darüber gibt bzw diese nicht aussagekräftig waren

T)iefseterd Himmxel


Kann sein ... aber was hat man zu verlieren, wenn man so schmerzgeplagt durchs Leben "schlittert" ... wenn das mit den 100 Euro stimmt, dann würde ich es probieren.

Für den Preis könnte man es natürlich auch beim Osteopathen versuchen – das wird zumindest hier in AT auch nicht von der Kasse erstattet, bzw. in den meisten Fällen nicht.

Ich wünsche der TE auf jeden Fall – egal wofür sie sich entscheidet – viel Erfolg damit und hoffentlich bestmögliche Besserung ihres Befindens! :)* @:)

E+hemmali\ger NutzerX (#45887x1)


Naja - ENTSCHEIDEN kann ich mich ja kaum, solange ich nicht weiss, welche Moeglichkeiten es ueberhaupt gibt.. Ueberweisung zum Neurochirurg ist ausgestellt, aber das kann natuerlich dauern, und ich nehme an (und hoffe), dass er mir von einer OP abraet.

Aber mit den Schmerzen kann ich nicht noch 50 Jahre leben.

Das mag stimmen, aber was die GKV nicht in ihren Leistungskatalog hat, meist aus dem Grunde nicht weil es nicht genügend evidenzbasierte Studien darüber gibt bzw diese nicht aussagekräftig waren

LOL... aber die GKV zahlt fuer Globuli, oder? Zwischen dem, was die GSV zahlt und dem, was wissenschaftlich erforscht ist, klaffen ziemliche Welten. Sorry, aber wenn ich mich nach der GKV richte, dann kann ich mich gleich erhaengen. Dass ich fuer die Behandlung in die eigene Tasche greifen muss, ist mir schon klar. Wenn ich dafuer aber 60% statt 50% arbeiten kann, habe ich das schnell wieder raus...

Wie gesagt, OP moechte ich gern vermeiden (auch der Rat meiner Physio), daher meine Frage nach der Stosswellentherapie. Werde gleich auch mal meine Physio dazu interviewen.

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