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Gelenkschmerzen und unerträgliche Erschöpfung

NMellyx87 hat die Diskussion gestartet


Hallo ich hoffe hier kann mir jemand helfen, jedoch könnte meine Geschichte eine längere werden.

Ich habe schon seit Jahren steife und schmerzende Gelenke morgens nach dem Aufstehen, was allerdings über den Tagesverlauf wieder verflog und auch war nich noch ziemlich leistungsfähig, außer dass ich eine Frostbeule war, ich friere praktisch immer. Bis Mitte 2013 da erkrankte ich noch an Depressionen, Angstzustörgen und bekam schreckliche rücken- und brustschmerzen durchgängig. Das hat sich zwischenzeitlich gegeben, nur die Gelenkschmerzen haben sich ausgedeht und kommen wie "schübe". Manchmal sind sie wochenlang so schlimm (vor allem in den Beinen, Hüfte, Knie) dass ich kaum die Treppe runterkomme, fühlt sich an wie extreme Gliederschmerzen bei Grippe und dann diese abnormale Erschöpfung. Könnte mittags um 14 uhr wieder ins Bett kriechen und ich bin so verpeilt und neben der Spur (stolpern, vershcütten, sachen vergessen). Manchmal wache ich dann nachts auf und habe Schmerzen und kann erstmal lange nicht mehr einschlafen. Das ist dann aber wie durch Zauber wieder weg, nur eine kleine Resterschöpfung, die nicht mehr so schlimm ist, lässt mich daran zurückerinnern. Ich bin auch nie wieder an meine Leistungsfähigkeit von vor Mitte 2013 angekommen. Ich bin immer platter als damals, manchmal mehr mal weniger.

Zur Zeit habe ich wieder so etwas wie einen "schub" ich fühl mich so platt, mir tun die Beine so weh, morgens auch die Arme und manchmal auch die LWS und dazu noch ständige Kopfschmerzen. STricke ich viel odder so tun meine Finger weh. Fühl mich manchmal als wre ich gar niciht richtig da. Richtig schlimm ist es, wenn ich meine Menstruation habe. Erst dachte ich es läge am Gewicht, hatte beinahe 100 Kilo (kurzzeitig), habe jtzt nur noch 70 aber es ist nicht besser und wie gesagt so Schubweise. Ich weiß nicht wohin ich mich dahimit wenden soll, durch meine sog. psychosomatische Schmerzstörung damals habe ich ja diesen "stempel" oder kann dies alles auch dazu gehören?? Die schmerzen knnte ich noch ertragen, aber diese verdammte Erschöpfung und dieses neben der Spur sein nicht.

NOch zur nebeninfo: ich war 2013 in einer psychosomatischen Klinik und mache seitdem ambulante Psychotherapie. Diese erschöpfung und schmerzen kriege ich nur einfach nicht in den Griff, alles andere an Symptomen und Zeug ist verschwunden (angst, lustlosigkeit). Ich würde gern so viel machen doch ich bin ständig so und platt. Mein Psychotherapeut geht da leider nicht groß drauf ein, der meint nur ich nähme die falschen Antidepressive (Elontril) auch mein Psychiater nicht.

Ich versuche schon monatelang Ausdauersport zu machen, nur meine Ausdauer wird immer noch nicht besser, nach 30 Minuten kann ich einfach nicht mehr. Morgens brauche ich ewig bis ich wieder in die Gänge komme und mir tut alles sowas von weh.

Danke im Vorraus

Antworten
Acpyrxena


Liebe Nelly

das hört sich an wie meine Geschichte, nur dass bei mir wirklich eine massive chronische Virusinfektion dabei ist, die viel Schmerzen und Erschöpfung macht. Ich habe durch den Virus, der mein vegetatives Nervensystem ruiniert hat, eine Fibromyalgie bekommen. Deine Störungen passen da auch alle dazu. Es kann sein, dass deine Beschwerden psychisch verursacht sind, es können aber auch organische Faktoren dabei sein (z.B. Rheuma). Ich würde zur Sicherheit organisch einiges abklären lassen und mich nicht sofort auf die Psychoschiene schieben lassen. Das ist immer sooo schön einfach für alle.

Skun+flYoweur_573


Zumindest wäre es sinnvoll, die Symptome mal rheumatologisch (!) abklären zu lassen. Es kann Fibromyalgie sein, es kann einer der zig Rheumaformen sein. Es kann sinnvoll sein, das auszuschließen und doch auf die Psyche zu schieben.

Aber so ignorieren wie bislang sollte man es nicht. Und Elontril wirkt zwar beruhigend und macht müde, aber keine Schmerzen.

NwelLly87


Hallo und erstmal danke,

bei mir wurde ja ganz viel schon körperlich abgeklärt Liquor wurde untersucht, war unauffällig bis auf ein Wert der war glaub ich dezent zu hoch oder zu tief aber noch nich krankhaft ich weiß nicht mehr genau welcher ich glaub irgendwelche Banden. Auf Lupus, Sjörgen usw und ähnliches bin ich untersucht wg. chron. Bindehautentzündung und trockenem Mund, war negativ. Auch auf MS bin ich untersucht. Borreliose ist auch negativ.

das Elontril habe ich eigentlich gegen "chronische Erschöpfung" vom Psychiater bekommen um etwas "wacher" zu werden. Wie gesagt, es ist Phasenweise... wie Schübe... Ich bin nicht einmal depressiver Stimmung... nur bekomme ich die wieder, wenn die Schmerzen wieder massiver sind.

an wen oder was sollich mich wenden? ich wohne in Erlangen. auch habe ich angst abgespeist zu werden. Hausarzt/Psychiater hört mir ja nicht mehr zu.... Dieses Gaga im Kopf macht mir so zu scahffen, wie soll ich meine Arbeit schaffen auch mit der Erschöpfung?

A"pyrexna


Ich war am Uniklinikum Erlangen bei Prof. Harrer in der Medizin 1. So einen akurat und sorgfältig arbeitenden Arzt habe ich nie vorher oder nachher gesehen. Der war wirklich klasse. Er macht Immunologie, also auch Rheumatologie.

Dhino24000


Wenn die Untersuchungen auf z.B. Lupus und Sjögren nur eimal gemacht wurden, so muß man das wiederholen. Eimal reicht ja nicht aus, denn spezifische Werte können erst im weiteren Verlauf auftreten. Symtome sind ja noch vorhanden und haben sich womöglich verschlechtert. Diangosesuche kann bei diesen seltenen Erkrankungen leider lange dauern und ist nicht mit eiener einmaligen Untersuchung abgetan.

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