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Ist eine Hws-Vorwölbung heilbar?

KJlauUs F


"Ärzte stehen oft vor einem Rätsel: In etwa 85 Prozent der Fälle können sie keine eindeutige Ursache für Rückenschmerzen finden"

[[http://www.tk.de/tk/gesunder-ruecken/rueckenbeschwerden/ursachen/20620]]

Solange ein System bei 85 % zugibt nichts zu finden (bzw. etwas zu übersehen) wäre ich bei allen Diagnosen und Tipps skeptisch.

eNli-s}aHxe


Hallo,

da ist sicher was dran, dass 85% der Rückenschmerzen unspezifisch sind.

Aber bei mir sieht man die Veränderungen anhand von Bildern (MRT), Röntgenbildern und

auf den Aufnahmen (CT) von damals.

Grüße

Elisa

Kelaus4 F


Und wenn das Zufallsbefunde sind und eigentlich gar nicht für die Schmerzen verantwortlich. (85 % keinen Plan nach eigenen Aussagen)

eAlisaxHe


Hallo,

ich denke, zuerst kommen die Beschwerden, dann die Anamnese, Diagnose, dann die Behandlung.

Das hat dann nichts mit Zufall zu tun.

Ein Bandscheibenvorfall und eine Vorwölbung sind schmerzhaft.

Als damals meine Vorwölbung mit KG behandelt wurde,

waren meine Schmerzen weg.

Ich muss dazu sagen, dass ich davor immer Rückenschmerzen hatte, durch Verspannungen,

falsche Sitzen usw.

Dem konnte ich mit meiner erlernten KG entgegenwirken und weil ich sie konsequent weiterführte,

war ich schmerzfrei.

Das war einmal, denn irgendwann war die Disziplin verschwunden.

Seit einigen Jahren sitze ich nun sehr lange am PC und überhaupt, bewege ich mich viel zu wenig.

Dadurch ist meine Haltung inzwischen nicht gerade die beste geworden.

Da muss ich mich nicht wundern, wenn mein Körper um Hilfe schreit.

Durch Gymn., die ich jeden 2. Tag konsequent durchgeführt habe, war ich vor Rückenschmerzen und einem Hexenschuss verschont geblieben.

Dies hat sich nun geändert.

Ich denke, ich muss viel mehr tun, um meinen Körper wieder in Schwung zu bringen.

An meinem Krankheitsbild gibt es keinen Zufallsbefund.

Zuerst kamen die Beschwerden, dann der Befund und nicht umgekehrt.

Liebe Grüße

Elisa

Knlalus F


Na dann ist es ja ganz einfach in den Griff zu bekommen... :)z

e9lisxaHe


Hallo,

na ja einfach wird das nicht.

Ich muss meinen inneren Schweinehund bekämpfen. |-o

Aber dass es 85% Rückenschmerzpatienten gibt,

bei denen keine Ursache gefunden werden kann,

das ist schon übel.

Ich meine, ich kann mir gut vorstellen, dass es viele psychosomatische Beschwerden gibt,

darunter sicher auch Rückenschmerzen.

Doch wenn bei etwa 85% der Patienten keine organische Ursache festgestellt werden kann,

würde das ja heißen, dass es sich dabei um eine psychische Sache handelt.

Liebe Grüße

Elisa

KXlausx F


Doch wenn bei etwa 85% der Patienten keine organische Ursache festgestellt werden kann,

würde das ja heißen, dass es sich dabei um eine psychische Sache handelt.

Eben das heißt es nicht.... Sondern dass die Orthopädie dringend an ihrer Lehrmeinung was ändern sollte.

ERheTmaliger] Nutze;r (#32'5731)


Doch wenn bei etwa 85% der Patienten keine organische Ursache festgestellt werden kann,

würde das ja heißen, dass es sich dabei um eine psychische Sache handelt.

Nö, nur weil man auf Bildern nichts sieht, heißt es ja nichts das da nichts weh tut und das es deshalb psychsich sein muss. Im Umkehrschluss heißt es nicht das nur weil man gerade was gesehen hat auf den Bildern, das das die Ursache der Schmerzen ist, das ist die Sache mit den Zufallsbefunden ;-)

Man kann zich Menschen in ein MRT schieben und wirb bei mindestens 50% einen Bandscheibenvorfall oder snstiges finden, das heießt aber nicht das das auch weh tun muss ;-)

Ob es denn tatsächlich daran liegt wird man sehen wenn man es behandelt. Wenn es nicht besser wird war es eben ein Zufallsbefund der nichts zu sagen hatte ...

Aber davon ab, ein guter Arzt behandelt keine Bilder sondern nutz die Bilder als Baustein zur einer Diagnose neben diversen anderen Untersuchungen ....

tZhOe-cPavXexr


Ein Bandscheibenvorfall und eine Vorwölbung sind schmerzhaft

Nein. 20% der schmerz*freien* Menschen haben Bandscheibenvorfälle, 50% haben Vorwölbungen. Ein Bandscheibenvorfall ist nur dann eine klare Schmerzursache, wenn er auf eine Nervenwurzel drückt und der Patient Scherzen im Versorgungsgebiet dieser Wurzel hat. Alles andere ist unspezifisch.

da ist sicher was dran, dass 85% der Rückenschmerzen unspezifisch sind.

Aber bei mir sieht man die Veränderungen anhand von Bildern (MRT), Röntgenbildern und

auf den Aufnahmen (CT) von damals.

Auch bei unspezifischen Rückenschmerzen sieht man Veränderungen auf Bildern. Das auf dem MRT irgendwas zu sehen ist, heißt noch lange nicht, dass das auch was mit den Schmerzen zu tun hat.

Doch wenn bei etwa 85% der Patienten keine organische Ursache festgestellt werden kann,

würde das ja heißen, dass es sich dabei um eine psychische Sache handelt.

Das ist ein häufiges Missverständnis. Dass man keine eindeutige Ursache findet, heißt ja noch lange nicht, dass die körperliche Seite keine Rolle spielt - es heißt nur, dass keine eindeutige Ursache erkennbar ist. Rückenschmerz ist ein Zusammenspiel aus vielen Prozessen.

Das zweite Missverständnis ist das "entweder körperliche oder psychische Ursache": Bei *jedem* Schmerz sind seelische Faktoren beteiligt, da gibt es kein "entweder-oder". Beim Rückenschmerz weiß man, dass für die Prognose die seelischen und sozialen Faktoren mindestens so wichtig sind wie die körperlichen - und zwar nicht nur beim unspezifischen Rückenschmerz, sondern auch z.B. bei bandscheibenoperierten Patienten.

Die Kunst besteht also darin, die sinnlos gewordene Ursachensuche irgendwann einzustellen und sich auf die Therapie zu konzentrieren - und da gehört neben Bewegungstherapien u.s.w. auch dazu, dass man sich mal anschaut, was was das eigene Denken, Fühlen und Handeln mit dem Schmerz zu tun haben könnte.

nuanchlen


the-caver,

sehr gut formuliert. :)=

Bei mir sind die Schmerzen, die mich oft begleiten ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Die physisch bedingt sind. Aber durch diese Schmerzen und dadurch aufkommender Frust, Zukunftsangsz (usw.) spielt da eben irgendwann die Psyche nicht mehr mit.

Vor zwei Jahren hatte ich den Verdacht eines BSV in der LWS. Ein Röntgenbild ließ einen Verdacht schöpfen. Mein Orthopäde damals, bei dem ich wegen mehreren Problemen am Bewegungsapparat bin. Ist diesem Verdacht nicht nachgekommen in Sachen Diagnosefindung, weil mir (und ihm natürlich) schon bewusst war, dass die Therapie die gleiche wäre wie bei unspezifischen Rückenschmerzen. Nämlich viel Bewegung, vor allem Gymnastik.

Liebe TE,

wenn du trotz Gymnastik wieder einen Hexenschuss bekommen hast, wäre es nicht verkehrt die Übungen nochmal von einem Physiotherapeuten kontrollieren zu lassen.

Mein Tipp für die HWS: manchmal sind leichte, einfache Übungen besser. Steigere dich sehr langsam, erst sehr einfache Übungen dann schwerere. Die HWS wird es dir danken. ;-)

e>li&saHe


Hallo zusammen,

es ist richtig, bei mir war es ja auch ein Zufallsbefund.

Beschwerden hatte ich zwar, aber das meine HWS so am A...... ist,

hätte ich nicht gedacht. :-(

Dabei gibt es viel schlimmere Geschichten, aber mir reicht das.

Was meine LWS betrifft.

Ich hatte letztes Jahr 4 mal einen Hexenschuss.

Daraufhin habe ich meine Gymn. regelmäßig gemacht und siehe da,

der vorletzte Hexenschuss war ein Klacks.

Der jetzige ist heftig, aber hat sich gebessert.

Aber ich muss dazu sagen, dass mein Mann eine Vollbremsung hinlegen musste,

weil so ein Witzbold dachte, er hätte Vorfahrt.

Sofort hatte ich bemerkt, das etwas nicht stimmt und am nächsten Tag hat mich

die Hexe getroffen.

Ich denke, das wäre nicht passiert, wenn ich bei meiner Gymn. die Bodenübungen

nicht weggelassen hätte.

Sie scheinen wichtig zu sein.

Sicher werde ich, sobald ich kann, meine KG in Angriff nehmen.

Nun, Körper und Seele gehören zusammen.

Ich weiß auch, dass die Schmerzen bei psychosomatischen Erkrankungen

keine Einbildung sind.

Das Problem ist, sag das mal einem Arzt, der keine körperliche Ursache feststellen kann.

Stimmt etwas nicht, kommt es zu Verspannungen, die auf den Rücken gehen.

Man kann dann die Last nicht mehr tragen.

Dies kann aber dann zu organischen Schäden führen.

Umgekehrt, organische Schäden können sich seelisch auswirken.

Mit diesem Prozess sind viele Ärzte überfordert.

Doch als Patient ist man das im Grunde auch.

Es wäre super, wenn es eine neue Fachrichtung für solche Fälle geben würde.

Oder gibt es die schon?

Liebe Grüße

Elisa

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