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Bandscheibenvorfälle in Lws und Bws

LKuke DiseBasewal@ker hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum,

ich bin jetzt quasi neu hier und hab mich angemeldet um ein paar Ratschläge einzuholen usw.

Also alles fing vor gut 3-4 Monaten an (bin seit dem auch krankgeschrieben)

Mrt gemacht : kam raus das ich eben 2 Bandscheibenvorfälle in der LWS habe (einen großen / einen sagen wir mal "normalen") und der in der BWS soll auch nicht ohne sein.

Das ich tierische Schmerzen haben und alle dies brauch ich wohl nicht nur erwähnen ;-)

Neurochirug und Orthopäde (und auch der Hausarzt ;-) ) haben soweit alles gemacht was wohl mit ihren Mittel möglich soweit. Über Spritzen in die betreffenden BSV's, Krankengymnastik und all die Sachen die man so macht. OP gedanken wurden auch schon aller 3 Ärzte geäußert. Bin ich aber ein strickter Gegner von, es tut zwar höllisch weh aber außer einen kribbelden sich taub anfühlenden Oberschenkel habe ich soweit keine Ausfallerscheinungen. Also würde nicht sagen das jetzt eine große Gangunsicherheit besteht oder ähnliches. Lauf eben nur wie ein "alter" Mann. (Achja ich bin übrigens 32)

Soweit so gut, da eine OP nicht in Frage kommt (bis ich vielleicht irgendwann 50+ sein sollte und kaum noch krauchen kann), habe ich dann dieses Reha-Formular vom Doc bekommen und sollte eben eine Reha beantragen. Weil die eben mit ihrem Latein am Ende waren. Hab dann alles soweit von meiner KK bekommen, Antrag ist auch schon bei der DRV (denke ich zumindest).

Also die KK meinte das geht eigentlich relativ (ja weil ich ja eigentlich einen Job habe und die mich wohl as soon as possible wieder an der Schübbe sehen wollen. ;-) ) Übrigens ich arbeite übrigens jetzt seit guten 11 Jahren im Logistik-Bereich als Kommissionierer und die Gewichte lagen bei durchschnittlich 10-15Kg manche Sachen sogar um die 30Kg.

So und jetzt kommen wir nach langer Vorgeschichte zu meinen Anliegen/ Fragen:

Also meines Erachtens erwarte ich jetzt nicht so viel von der Reha, habe es zwar anders in den Antrag geschrieben (Also den ganze kram den sie hören wollen von wegen "Ich erhoffe mir Schmerzlinderung und wieder meine Arbeitsfähigkeit zurück zu erlangen und sowas halt) , aber eigentlich denke ich das wird zwar hoffentlich mit der Zeit besser, aber wenn einmal in den tragenen Sachen des Körpers einmal der Wurm drin ist, wird da trotz Linderung immer ein Stück Wurm zurückbleiben und je nach Lebenssituation wird eben mal besser mal schlechter sein. Also was ich sagen will ist : Es wird wohl nie wieder 100% gut besonders nicht wenn sich nicht was an meiner Berufssituation ändert.

Da wären wir bei Punkt 2. , also den Bogen G110 (oder wie der auch immer hieß), hab ich dann direkt auch mit ausgefüllt, also den "Teilhabe am Arbeitsleben" schrieb für eine Umschulung. Wie das jetzt mit dem 15 Jahren Beitragsjahren aussieht weiß ich jetzt nicht, weil hab mit meine Ausbildung mit 16 Angefangen, war zwischenzeitlich aber auch mal Arbeitslos. Also DRV zahlt ja nur bei 15 Jahren die man eingezahlt hat, wenn ich mich recht entsinne. Aber ist mir ja auch erstmal egal, wenn nicht muss ich dann eben andere Stellen wie das AA abklappern.

Nur ist natürlich auch immer der Reha-Bericht sehr sehr wichtig bei sowas. Also um es direkt mal anzusprechen, ich will mir jetzt keine Leistungen erschleichen die mir nicht zu stehen oder ähnliches. Will auch keine Rente beantragen und für immer auf meinen Hintern zu Hause sitzen. Wollte es nur mal angesprochen haben, bevor es wieder irgendwas heißt. (Bin ja neu undd a weiß ich ja nicht wie die Mehrheit hier reagiert. Desweiteren glaube ich nicht das ich den Beruf , den ich erlernt habe und in dem ich jetzt arbeite weiter ausführen kann. Gesundheit geht vor und all dies. Was mich auch wundert , das mein Arbeitgeber mich nicht nach 4 Monaten mal kündigt, weil wäre vielleicht ja auch dienlich für ne Umschulung. Wenn es erstmal keinen Ort gibt in dem man mich so schnell wie möglich wieder rein packen will, sind sie vielleicht offener für eine Umschulung. Als wenn se mich erstmal 27 mal ins Hamburgermodell stecken wollen um mich zu integrieren.

So dieser Reha-Bericht ist eben sehr wichtig. Da wollte ich vielleicht ich eben wissen, wie soll ich mich verhalten? Also ich habe ja

Schmerzen aber vielleicht ne "schüppe" drauflegen nur um auf Nummer sicher zu gehen. Bei den Arztgesprächen vielleicht erwähnen das ich der Auffassung bin (und das ja auch am besten Entscheiden kann), das ich den beruflichen Herausforderungen meines Jobs nicht mehr gewachsen bin , das mir mein Job das hier alles eingebrockt hat und ich nicht will das ich mit 35-40 ganz kaputt bin und so lieber die Notbremse ziehe und mich trotz meines relativ "hohen" Alters komplett neu orientieren möchte. (Hohes alter nur weil andere in dem Alter hatten schon 3 Beförderungen und stehen beruflich ganz gut da und ich würde quasi wieder bei Null anfangen)

Also wie gesagt das soll hier kein böswilliges erschleichen Tutorial werden, aber man weiß ja selber das sind keine rational denkenden Menschen (boah hört sich das böse an :-) ;-) ) Aber die Leute denken ja ehr wirtschafflich und im sinne der DRV/Krankenkasse oder ähnliches und schicken gerne Menschen wieder an die Arbeit die daran kaputt gehen. Deswegen wollte ich vielleicht einfach nur ein paar "Verhaltenstipps" um meinem Ziel näher zu kommen.

So das war jetzt aber auch ne Menge Text für einen Einstiegspost und ich hoffe der "ShitStorm" wird nicht zu schlimm. Weil ich weiß zwischen wie es sich anhört und was ich eigentlich sagen will können Missverständnisse entstehen.

Danke erstmal für eure Zeit.

Antworten
L"ukeDisueasewxalker


Hmm keiner einen Rat oder eine Meinung dazu?

txsuna_mi_xxe


Hi,

ich bin mit 30 an einem sequestrierten Bandscheibenvorfall operiert wurden. Vor 15 Jahren.

Nach der OP war ich noch 4 Wochen auf einer Reha, mit Kontakt zum Sozialen Dienst, der das damals alles regelte. Mein Arbeitsplatz wurde begutachtet und ich bekam Stehhilfe, einen vernünftigen Bürostuhl und einen höhenverstellbaren Schraubstock, da ich öfter mal da ran musste. Es wurde sogar von einer bezahlten umschulung besprochen.

Erst wollte mich keiner operieren, war sozusagen austherapiert und hatte alle erdenklichen konservativen Massnahmen durch. Erst eine vernünftige MRT hat den Arzt zu einer OP überzeugt, ich wollte damals nur die Schmerzen loswerden.

Zu meinem Glück lief alles super, hat am Anfang noch ein wenig gezwickt, nach einem Jahr war ich fast wieder der alte. Schwer heben ist seit demher leider gestrichen, da habe ich mir schon mehrmals selbst ins Knie geschossen.

Für mich würde eine OP wieder in Betracht kommen.


Was tust du zur Schmerzbekämpfung bzw wie sieht deine Therapie aus momentan ?

LcukeDiseas*ewalXkexr


Momentan habe ich "nur" Physiotherapie bis die Reha dann mal anfängt. (Soll schnell gehen laut KK)

Plus ich esse Schmerztabletten wie Bonbons. ;-)

Vorher hat der Doc auch nur in die betreffenden BSV ein Cortisonhaltiges Medikament gespritzt dann wärme drauf und das waten irgendwie 6-7 mal als das nicht angeschlagen hat kam dann eben das mit Reha.

tls8unamxi_xe


wurde schon mal ein hochauflösendes MRT mit Kontrastmittel gemacht ?

Ist nicht angenehm, denke da sieht man halt ein bisserl mehr.

Was nimmst du denn als Painkiller ?


Wie sieht deine psychische Grundstimmung aus, mal abgesehen von den Schmerzen, die einen Kirre machen.

Familiäre/Partnerschaftliche Situation, auf der Arbeit usw ?

Ich hatte 2 Jahre nach der OP tierische Schmerzen bis sich kurz danach mein damaliger Partner nach 12 Jahren von mir getrennt hat. Danach war alles in Butter.

;-D

LvukeDi6seasexwalker


;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D meine bessere Hälfte ist aber in dem Fall kein Problem :-)

ALso Ibus sind grade mein ständiger Begleiter, 600er, höchstdosis jeden Tag aber auch mal 1-2 mehr (jaaa ich weiß soll man nicht).

Und dazu hab ich dann noch ein Magenmedikament bekommen, weil Ibus sind ja nicht so Magenfreundlich ...........

Ja arbeit naja war ich jetzt schon was länger nicht mehr ;-) Ne soweit wie Arbeit eben ist, nichts Weltbewegendes schlimmes.

Will da eben nur nicht mehr hin, weil ich da langfristig keine Zukunft sehe. Was bringt mir das denn wenn ich mich durch das grad alles wieder halbwegs Fit kriege, also Reha und der ganze Kram und dann wieder dort arbeite und nach ca. 2Monaten wieder wie ein Krebs durch die Wohnung rolle weil ich vor Schmerzen nicht weiß wo vorne und hinten ist.

Deswegen ja auch dieser Thread hier, weil ich eben Rat suchte wie ich am "besten" an eine Umschulung ran komme bzw. wie allgemein die Chancen stehen etc.pp. Will da ja auch vielleicht nicht so forsch ran gehen oder sonstiges. Suche eben den "perfekten" Weg , auch wenn es den wohl nicht gibt.

E`hemal:igerU Nutzwer q(#325731)


ALso Ibus sind grade mein ständiger Begleiter, 600er, höchstdosis jeden Tag aber auch mal 1-2 mehr

Dann wäre der nächste Schritt erst mal gescheite Schmerzmittel zu verschreiben. Ibu 600 ist ja nun wirklich nicht das allermeiste und ausreichen tut es scheinbar auch nicht ....

L*ukeD=iseasewaxlker


irgendeine empfehlung?

Also was sich irgenwie bewehrt hat bei WS-Leiden?

Also mein Neurochirug hat immer nur die Familienpackung Ibus aufgeschrieben

w`intrersonAne 0x1


wenn du schon lange Ibu nimmst, solltest du mal unbedingt die Nieren und Leberwerte prüfen lassen.

Wegen deiner eigentlichen Frage. Bei der Reha gibt es immer Sozialberatung, musst nur sagen, dass du dort Termin benötigst.

Und den Ärzten eben von deinem körperlich schweren Job erzählen und dass du denkst, dass eine Umschulung auf Dauer besser für dich wäre.

Meist sehen sie das wirklich ein ....

LlukeDisFeasewaGlxker


Nieren und Leberwerte prüfen lassen.

Mach mir doch keine Angst ;-D ;-) Klar das sowas irgendwann auf dem Magen bzw. andere Organe überspringt. (Deswegen hab ich im allgemein Paracetamol vor Jahren aus meinem Haus verbannt) Aber meinst du echt das nach so einer "kurzen" Zeit, also relativ kurz. Es schon notwendig ist Werte zu checken da was passieren könnte?

(Ist notiert und werde das mal mit meinem Hausarzt durchsprechen)

Meist sehen sie das wirklich ein ....

Das macht ja mal Hoffnung, Danke.

tHsumnamxi_xe


Habe damals bis zum "PENG" im Rücken Ibu800 gefuttert 4x eine täglich...

:-/

EAhemal*ig2er Nutz1er (#3x25731)


irgendeine empfehlung?

Ich habe zu beginn Ibu 800 3x täglich und 4x2 Novalgin Tabletten genommen.

Ich musste alle 4 Wochen zur Blutentnahme um Leber und Nierenwerte kontrollieren zu lassen als ich das Ibu genommen habe

RSose4


Hallo, LukeDiseasewalker,

Lies mal hier, vielleicht ist es auch Dein Problem

[[http://www.igtm.org/triggerpunkte.html]]

[[http://www.team-andro.com/phpBB3/triggerpunkte-schmerzen-und-probleme-in-der-muskulatur-t264499.html]]

[[http://www.paracelsus-magazin.de/alle-ausgaben/70-heft-052013/1080-muskeltriggertherapie.html]]

[[http://www.dr-stolzenbach.de/myofassiale-schmerzen.html]]

Hier ein Link, da kann man die verschiedenen Muskeln sehen und wie die Triggerpunkte ausstrahlen können

[[http://triggerpointmaps.com/tp_finder.html]]

Wenn Du auf Back View klickst und dann z.B. auf den unteren Rücken, dann stehen da verschiedene Namen von Muskeln. Klicke sie nacheinander an, dann klicke auf die Kreuze, das sind die Triggerpunkte, dann siehst Du in rot das Symptomenmuster.

Für den Rücken kann man zur Selbstbehandlung gut einen Tennisball nehmen, den man in einen langen Strumpf steckt, dann stellt man sich an eine Wand, drückt mit dem Körper gegen den Ball und sucht durch hin-und herrollen nach auf Druck schmerzhaften Punkten (das sind die TP), jeden dann ca 6-12x massieren. Nicht länger, aber dafür vielleicht 2x täglich, oder auch nur jeden 2. Tag.

w|intermsonne i0x1


Habe damals bis zum "PENG" im Rücken Ibu800 gefuttert 4x eine täglich...

:-/

tsunami_xe

kannst schlecht :-/ , die Höchstdosis ist 2400mg, also nie mehr als 3 x 800. Daran sollte man sich unbedingt halten und nicht nur, weil es im Beipackzettel steht, sondern echt wegen der Nieren.

t6sunam]i_xe


Hab ich aber, weil ich es sonst nicht ausgehalten habe.

Mittlerweile denke ich da auch anders drüber.

BTW, das war ja auch nur der Anfang meiner Schmerzmittel-Odysse

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