» »

Hilfe beim Mrt Bericht

H2oppaGla19x82 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich benötige Hilfe bei der Übersetzung meines MRT-Befunds, da ich im Urlaubsort beim Arzt war, dieser hat mir eine Überweisung gegeben und nun stehe ich ohne Arzt da der mir auf die schnelle sagen kann woher meine Schmerzen kommen.

MRT LWS:

Befund: Knochenmarködeme an den Vorderkanten der LWK 4 und 5. Ansonsten unauffälliges Knochenmarksignal. Conus medullaris und Kuda equina unauffällig. Keine spinale oder foraminale knöcherne Stenose.

Scheibenprotrusion bei LWK 4/5 ohne Nervenwurzelkompression. Geringe Pelottierung des Duralsacks. Unauffällige Facettengelenke. Bei LWK 4/5 geringe Aktivierung des linken Facettengelenks.

Beurteilung:

Knochenmarködem an den Vorderkanten von LWK 4 und 5. Dies kann ein früher Hinweis auf eine mögliche rheumatoide Erkrankung sein.

Bandscheibenprotrusion bei LWK 5/SWK 1 ohne Nervenwurzelkompression.

Aktiviertes linkes Facettengelenk bei LWK 4/5 links.

Was mich zudem irritiert: in meinem Befund von 2008 steht noch Dorsomedianer subligamentärer Diskusprolaps L 5/ S1, Diskusprotrusion L 4/5.

Hat sich der Vorfall zurückgebildet?

Ich freue mich über Eure Hilfe :-)

Viele Grüße

Susanne

Antworten
tAhe}-cavxer


nun stehe ich ohne Arzt da der mir auf die schnelle sagen kann woher meine Schmerzen kommen

Das kann sowieso niemand - ein MRT alleine liefert in den seltensten Fällen eine klare Schmerzursache. Es kommt immer darauf an, ob die Befunde auch zu den Beschwerden des Patienten passen, und dafür muss man diese genau kennen.

In Deinem Fall kann man aber schon mal sagen, dass das MRT keinen auch nur einigermaßen klaren Hinweis auf eine Schmerzursache liefert (wenn man im Urlaub ein MRT machen lässt, nehme ich mal an, es ging um was akutes?). Das beschriebene Knochenmarködem scheint ja keine Osteochondrose zu sein, sonst hätte der Radiologe das anders beschrieben. Eine geringe entzündliche Aktivierung eines Facettengelenks könnte möglicherweise mit lokalen Schmerzen an dieser Stelle was zu tun haben, ist aber auch nichts wirklich deutliches. Und der Rest sind unspezifische Veränderungen, die sich bei schmerzfreien Menschen genauso finden.

Allerdings ist es bei ungefähr 80% der Rückenschmerzen so, dass man keine klare (spezifische) Ursache findet, ist also nichts ungewöhnliches. Die gute Nachricht ist: Die Bilder zeigen nichts, was eine Besserung verhindern würde :)^

Hvopp]ala1b9x82


Hallo the-caver,

Danke für deine Antwort! Ich war im Urlaub 4 Tage hintereinander zur Schmertherapie und der Doc gab mir die Überweisung, um zu klären, ob sich mein Prolaps ausgedehnt hat. Das MRT habe ich nun hier zu Hause gemacht, der Bericht ging aber zum Arzt an den Urlaubsort-dort sah man keine Notwendigkeit mich telefonisch aufzuklären :-(

Also bin ich los und hab den Bericht selbst abgeholt und bekomme nun nirgend einen Termin beim Orthopäden.

Mich hat eben nur verwundert dass ein Prolaps gar nicht erwähnt wird...deshalb meine Frage ob dieser von 2008 vielleicht verschwunden ist?

Ich werde mal meinen Hausarzt Fragen ob er mal Zeit hat sich mit dem Befund zu beschäftigen.

Vielen Dank nochmal!

trhe-|caveDr


deshalb meine Frage ob dieser von 2008 vielleicht verschwunden ist?

Es ist durchaus möglich, dass ein Vorfall im Lauf der Zeit kleiner wird und dann nicht mehr als solcher gesehen wird (ein Vor*Wölbung* ist ja beschrieben). Das kann man aber nur durch Vergleich der Bilder beurteilen, die befunde alleine sind da zu ungenau - zumal die Grenze zwischen Vorfall und Vorwölbung nicht immer eindeutig ist.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH