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Operation die beste Lösung?

T$iniix6 hat die Diskussion gestartet


hall o:)

ich hoffe jemand kann mir meine frage hier beantworten. ich hatte schon immer schnell und häufig Rückenschmerzen, vor drei Monat wurde dann ein CT gemacht wo folgender Befund rauskam : Spondylolisthesis vera LWK5/S1 bei Spondylose LWK5, fehlender Bogenschluss in der Interpedunkularportion. Dauraufhin war ich bei Orthopäden- Krankengynastik verschrieben bekommen und wenn es nicht besser mit den Schmerzen wird melden. Bis heute ist es immernoch nicht besser obwoh ich krankengynastik und übungen macht/mache. Mein Orthopäde möchte jezt nochmal Röntgen aber er meinte schon wenn die Schmerzen durch die Krankengynastik und Übungen nicht verringert werden bleibt mir nur noch die Wahl einer Operation. Die schmerzen treten sowohlim ruhemodus alsauch bei bewegung und körperlicher aktivität auf.bei bewegung und körperlicher aktivität (sport) ist es so das die schmerzen bis in die halswirbelsäule und die beine ausstrahlen und neben den schmerzen ein taubheitsgefühl verursachen. im ruhemodus merke ich lediglichim lendenbereich sowie manchmal auch hochziehend zur halswirbelsäule den schmerz. Nachts kann ich garnichtmehr auf dem Rückenliegen weil es nach kurzer Zeit schmerzen aufruft.

Habe ich sonst wirklich keine andere Wahl? hat jemacht von euch schon Erfahrungen mit sowas gemacht? gibt es dabei irgendwelche risiken?

ich bedanke mich schonmal für Antworten:)

Antworten
D#ieFgüch+sin;8x0


Meiner meinung nach wird zu schnell operiert.

Hast du schonmal MTS ausprobiert? Das hat meinem Mann geholfen, der zuvor schon zweimal an der Bandscheibe operiert wurde [[http://www.ceos-achern.de/index.php/fitness-therapien/rueckendiagnostik-und-training]]

Zuvor gab man ihm den Rat in der Klinik zu versteifen, also die Bandscheibe.

Das ist jetzt länger her.

Sehr interessant ist auch TCM, also sowas [[http://www.tcm.info/tcmde/therapieangebote/index.php]]

Darüber haben wir ein Bericht im Fernsehn gesehen, die Frau hatte schlimme schmerzen und die traditionelle chinesische medizin hat ihr geholfen. Normalerweise bin ich da skeptisch. Leider finde ich den Bericht nicht mehr.

Die OP würde ich wirklich als allerletztes Mittel nehmen.

W(ode4ho!usxe


Hallo Tinii,

mit OP meint dein Orthopäde wahrscheinlich eine Spondylodese oder? Wie alt bist du denn? Und welchen Grad nach Meyerding hat das Wirbelgleiten (Röntgenbild im Stehen, Funktionsaufnahmen)? Wie sieht die Bandscheibe in L5/S1 aus?

Eine Spondylodese ist ein schwerwiegender, nicht mehr reversibler Eingriff, der später in den höherliegenden Segmenten zu weiteren Problemen führen kann. Daher sollten auch bei Spondylolisthesis vera alle konservativen Maßnahmen (u.a. auch gezielter Muskelaufbau usw.) ausgeschöpft sein.

t+h%eE-ca.vexr


Wodehouse hat es ja schon geschrieben: Eine Versteifung der Wirbelsäule (Spondylodese) will gut überlegt sein. Sie wird wahrscheinlich die Beinbeschwerden ganz gut besser - was Rückenschmerzen angeht, sind die Aussichten eher durchwachsen.

Ich persönlich bin ein Skeptiker in puncto Versteifung, weil ich in meinem ganzen Leben erst 3 Leute kennengelernt habe, die mit dem Ergebnis wirklich zufrieden waren (aber jeden Monat ungefähr 2, die es nicht sind). Allerdings sehe ich natürlich nur die, denen es nichts gebracht hat, die Zufriedenen brauchen ja keinen Schmerztherapeuten mehr.

In der Tat werden Versteifungen derzeit eher zu großzügig gemacht. Deswegen würde ich sagen: Wenn Dir ein Wirbelsäulenchirurg zu einer Versteifung rät, hole Dir auch noch eine zweite Meinung ein - am besten in einer Klinik, wo Du auf den Termin einige Zeit warten musst, das ist ein Zeichen dafür, dass die nicht auf deine OP angewiesen sind ;-)

B:enitwaBx.


Meine Tochter sollte auch die Wirbel versteift bekommen. Sie wollte das nicht.

Sie ist jetzt in Behandlung mit TCM, sie bekommt Osteopathie, hat von der Krankenkasse 50 x Rehasport genehmigt bekommen, sie macht Wassergymnastik. Bekommt Akupunktur.

Vor wenigen Monaten konnte sie nur 100 laufen, dann ging gar nichts mehr.

Inzwischen arbeitet sie wieder, die Beschwerden (Schmerz) sind im Bereich 2 auf der Schmerzskala, wo 10 der größte Schmerz ist.

Ich würde erst mal alles ausreizen, bevor ich da an den Wirbeln schrauben lasse....

Das kann zu noh mehr Komplikationen führen.

W/ode[house


Das, was the-caver schreibt, nimm bitte unbedingt ernst.

Ich zähle mich, man höre und staune, zu den "zufriedenen" Versteiften. Hochgradiges Wirbelgleiten, Bandscheibe völlig aufgerieben, das Segment faktisch "zerstört", massive neurologische Beeinträchtigungen: An der OP-Indikation gab es wenig zu diskutieren. Das ist nun zehn Jahre her und es ging mir im Großen und Ganzen wirklich gut. Die OP ist bestmöglich verlaufen, optimale Schrauben- und Cage-Lage, alles fest knöchern durchbaut und stabil, bis heute. Und trotz dieser wirklich sehr guten Ausgangslage (bei vielen ist schon das nicht der Fall!) und obwohl ich meinen Rücken intensiv und gezielt trainiert habe, immer in Bewegung geblieben bin und es keine Vorschäden in den Nachbarsegmenten gab, hat sich jetzt durch die erhöhte Belastung die Bandscheibe im höheren Nachbarsegment verabschiedet, von Facettengelenksarthrose red ich gar nicht. Ich zähle mich dennoch zu den "zufriedenen" Versteiften, weil ich a) weiß, dass es in meinem Fall leider wirklich keine Alternative zur OP gab und b) die OP nicht angetreten bin in der Annahme, danach geheilt zu sein, sondern dass es natürlich zu Spätfolgen kommen kann. Letztlich muss man wissen, dass man ein großes Problem durch ein anderes ersetzt.

Wenn also das Thema OP nochmal zur Sprache kommt, sei bitte nicht blauäugig. Wenn dein Orthopäde bislang noch nicht einmal geröntgt hat (und somit auch nicht weiß, wie ausgeprägt dein Wirbelgleiten ist), dennoch aber nach gerade mal einem Satz Physiotherapie die Segel streichen will und nach einer OP ruft, wäre ich an deiner Stelle schon auf der Suche nach einem neuen Orthopäden. Da ist konservativ und noch längst nicht alles ausgeschöpft.

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