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Probleme mit der Beugung nach Mpfl Plastik

VRe1re6na33axc hat die Diskussion gestartet


Ich wurde vor 5 1/2 Wochen am rechten Knie operiert. Da meine Patella seit Jahren immer wieder luxiert und ich mich mit starken Kniegelenksergüssen rumplagen musste und kaum noch laufen konnte. Da an meinem anderen Knie eine Bänderraffung vor zig Jahren vorgenommen wurde und diese die Patella nicht hält, entschied sich mein Unfallchirurg für die MPFL Plastik. Die OP wurde in der Klinik durchgeführt und ich war dort 4 Tage stationär, davon durfte ich die ersten beiden Tage nicht aufstehen.

Nach der OP hatte ich starke Schmerzen, ich bekam eine M4X Orthese, die aktuell auf 90 Grad eingestellt ist und Gehstützen. Physio bekomme ich aktuell 4mal pro Woche und habe eine Motorbewegungsschiene, die ich täglich 3 Stunden nutzen soll. Dazu bekomme ich noch Schmerzmittel - Ibuprofen 600 und Tilidin, ich soll bevor die Physiotherapeutin kommt einfach die doppelte Dosis nehmen, sagte mein Arzt.

Das Problem sind immer noch die Schmerzen, ich komme bei meiner Physio nicht über eine Beugung von 70 Grad hinaus. Es tut wahnsinnig weh und das Knie ist danach den ganzen Tag heiß und schmerzt. Alle 2 Wochen wird in der Unfallchirurgie kontrolliert, da ich über starke Schmerzen klage. Der Chirurg sagte mir mehrfach, dass es nicht an einer Fehlplatzierung liegen kann, da er in Vollnarkose das Bein wohl schon voll durchgestreckt und gebeugt hätte. Ich solle mehr trainieren, damit es schneller deutlich besser wird. Aber ich komme einfach nicht weiter. Ich würde sehr gern die Gehstützen loswerden und die Orthese möchte ich auch nicht unbedingt noch Monate tragen.

Wie sind eure Erfahrungen? Was kann ich selber noch tun, damit es besser wird? Oder kann doch etwas fehlplatziert sein?

Antworten
A?lcBant+ara(77


Hallo Verena!

Also die Aussage deines Arztes das du vor der Physio die doppelte Dosis Medis nehmen sollst, finde ich schon etwas hart. Du trainierst über den Schmerzpunkt hinaus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gesund ist. Das Knie kommt ja gar nicht zur Ruhe wenn es so "gequält" wird.

Nach 5 1/2 Wochen würde ich auch noch nicht den Kopf in den Sand stecken. Sowas braucht Geduld.

Ist denn das Knie geschwollen? Das blockiert auch gerne wenn man an den Spannungspunkt kommt.

4Undr0ex4s


Dazu bekomme ich noch Schmerzmittel - Ibuprofen 600 und Tilidin, ich soll bevor die Physiotherapeutin kommt einfach die doppelte Dosis nehmen, sagte mein Arzt.

ganz ehrlich, nach so einer Aussage hätte er meine Faust im Gesicht!

Du trainierst über den Schmerzpunkt hinaus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gesund ist. Das Knie kommt ja gar nicht zur Ruhe wenn es so "gequält" wird.

@ Alcantara77,

dem kann ich wirklich nur zustimmen!

Ich hatte vor 1,5 Jahren eine MPFL-OP die zu eng gemacht wurde, dennoch war die Nachbehandlung sehr problemlos und ich hatte nach wenigen Monaten 100% Bewebungsumfang. Allerdings habe ich die ersten 4 Wochen fast nix gemacht! Die ersten 2 Wochen überhaupt nix, nur massieren, Topfenwickel und Ruhe. Die nächsten 2 Wochen nur passives bewegen und leichte Anspannungsübungen, danach fing langsam aktives Training an. Zu keinem Zeitpunkt habe ich Übungen unter Schmerzen gemacht. Motorschiene habe ich nie benützt.

Zur Beugung, wenn die OP richtig gemacht wurde, kommt diese von selber! Sowohl mein Arzt als auch meine Physiotherapeuten haben das von Anfang an gesagt und nie stark bei der Therapie in die Beugung investiert.

Oder kann doch etwas fehlplatziert sein?

Die Frage kann man erst nach 2-3 Monaten beantworten, aktuell ist es noch viel zu früh um das zu sagen.

Ich habe nur das Gefühl, dass die Belastung für dein Knie momentan noch zu hoch ist, dementsprechend geht die Schwellung/der Bluterguss nicht richtig zurück, somit wird die Beugung nur langsam besser und man ist ensprechend frustriert.

VzereTna33Xac


@Alcantara77 - das Knie ist nicht mehr so stark geschwollen, ich habe 6 Lymphdrainagen bekommen und lege es sehr oft hoch und kühle. Die Narben sind auch sehr weich, darauf achtet die Physio schon.

Was mich an der Sache verwundert, dass die Ärzte sagen, es ist noch nicht genügend Beugung vorhanden und dass mein Bein komplett während der Vollnarkose durchbewegt wurde - das würde ja quasi eine Fehlplatzierung ausschließen, oder?

4$ndJre4xs


das würde ja quasi eine Fehlplatzierung ausschließen, oder?

nein, auch wenn das ärzte gerne meinen! zudem besteht immernoch die möglichkeit, dass es zu eng ist.

V&erexn:a3g31ac


Hallo Zusammen,

Freitag war ich wieder in der Klinik zur Nachkontrolle. Momentan erreiche ich 70 Grad aktiv und passiv mit Schmerzen knappe 80 Grad.

Der Arzt hat die Motorschiene für weitere 4 Wochen verordnet, ich bekomme wieder Lymphdrainagen und jeweils 4x Physio pro Woche.

Die Krücken und die Schiene brauche ich nicht mehr sagt er und ich kann sie abtrainieren.

Jetzt habe ich das Problem, dass täglich das Knie nachmittags richtig stark anschwillt und heiß und feuerrot wird. Nachts haben ich starke stechende Schmerzen links im Knie.

Eben war ich wieder auf der Motorschiene und seit heute springt irgendwie die Kniescheibe bei 45 Grad, wenn die Schiene wieder von 70 auf 0 runter geht. Was kann das sein? Die Kniescheibe ruckelt kurz, alsob sie sich bei 45 Grad verhakt ???

h5elizx p<omxatia


Jetzt habe ich das Problem, dass täglich das Knie nachmittags richtig stark anschwillt und heiß und feuerrot wird.

Es ist überlastet. Du musst dein Programm etwas herunter fahren, sonst wirst du nie weiter kommen. Es ist ein Teufelskreis. Durch zu hartes/zuviel Training gibt es ein dickes Knie und man macht zwei Schritte zurück statt einen nach vorne.

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