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Schraubenentfernung Oberschenkel

Gmamma8nagexl


Willkommen im Forum, Lauren B.! Liebe Linzer Torte!

Es ist fuer die eigene Meinungsbildung ist es aus meiner Sicht immer von Vorteil, die Meinung -und besser: Erfahrungen - anderer zu kennen. Bezueglich der Implantation eines Gammanagels hatte ich Vor 2 Jahren im net eigentlich nur negative Erfahrungsberichte gefunden. Aber da hatte ich ihn bereits. Jetzt weiss ich, dass bei Implantation und Entfernung doch krasse Unterschiede auftreten können: 35 Klammern, langer Schnitt bei der Implantation bei mir und 3 (fast-)Schluesselloch-Op's bei der Linzer Torte. Die 35 (?) Klammern und einen langen Schnitt hatte dann die Linzer Torte nach der Entfernung, ich dagegen zwei kleinere Schnitte mit 11 bzw. 9 Klammern und einen minimalen handgenaehten Schnitt. Unglaublich die schnelle Wundheilung und das schnelle Wegwerfen der Kruecken bei der Linzer Torte!!! Ich laufe auch am 7. Tag nach Entfernung des Gammanagels noch mit Kruecken, die Schwellung des Oberschenkels ist jetzt abgeklungen, so dass ich (nach 2 bereits erfolgten Testläufen) ab heute beginnen werde, die täglichen Spaziergänge zu steigern, mit beiden Kruecken, um Schmerzen und eventuelle Uberbelastung zu vermeiden. Arzt und Physiotherapeuth haben bis zum Abschluss der Wundheilung eher Liegen und Beinhochhalten empfohlen. Ob und wann die Wundheilung abgeschlossen ist, weiss ich nicht, kann ja nicht den tiefen Schnitten auf den Grund schauen, inwieweit der Oberschenkelknochen beim Heraushaemmern der Nägel in Mitleidenschaft gezogen worden ist, ist auch nicht bekannt, die Op-Ärzte haben mich entgegen einer entsprechenden Zusage nicht detailliert über die Röntgenergebnisse informiert. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus musste dann alles sehr schnell gehen.

Dass das Metall raus muss, ist ja unter uns unstrittig. Je jünger der Patient, umso dringender/notwendiger/empfehlenswerter. Interessant ist die Linzer Frage, ob das Metall überhaupt rein muss und der früher übliche Gips nicht besser fuer den Patienten (und/oder für die Krankenkasse?) wäre. Mal schauen, was eine Google-Recherche da so hergibt.

L auiren B{.


Willkommen im Forum, Lauren B.

Danke, Gammanagel! :-D

Gpamm{arnaxgel


... und noch etwas zur Vorbereitung auf die OP für alle, denen diese noch bevorsteht: Die persönliche Fitness möglichst stärken. Einem Rat eines guten Freundes folgend habe ich auch ca. 6 Woche vor der OP begonnen, täglich einen vollen Teelöffel handgeschleuderten Imkerhonig zu essen. Bei seiner Frau soll dies die Wundheilung nach zwei Hüftoperationen wesentlich beschleunigt und zu guten Blutwerten geführt haben. Ein Vergleich der Wundheilung und Blutwerte nach meinen beiden OP's scheint dies zu bestätigen. Außerdem habe ich in Vorbereitung der für den 25.01. geplanten OP seit dem 01.01. keine alkoholischen Getränke mehr zu mir genommen. Heute habe ich zum Abendbrot mein erstes Bier in diesem Jahr probiert und ich erinnerte mich an den Ausspruch einer meiner Enkelinnen, die im letzten Sommer zum Kosten einen Finger in mein Bier gesteckt hatte: I, wie kann man sowas trinken, Opa!!!

G am5ma6nahgexl


... Ich hatte oben vergessen zu schreiben, dass ich mit dem Bier(Alkohol-)verzicht insbesondere eine Gewichtsreduzierung vor der OP im Blick hatte. Diese Hoffnung hat sich bislang (auch nach der OP) leider nicht erfuellt.

L@inz&er T)orxte


Hallo Gammanagel

Wie geht die Heilung voran und das Laufen? Brauchst du noch Krücken?

G!a!mm#anaxgel


Hallo liebe Linzer Torte, vielen Dank fuer die Nachfrage, mir geht es gut, besser als als je erwartet, auch wenn es mit dem Laufen ohne Krücken nicht ganz so schnell wie bei Dir ging. Der Orthopäde empfiehlt normale Belastung, jedoch ohne zu versuchen, die Grenzen auszutesten. Inzwischen laufe ich ohne Krücken, aber ein zweistündiger Spaziergang am Dienstag ohne Krücken war wohl doch genau das, wovon mir der Orthopäde abgeraten hatte. Da hatte ich gestern doch erhebliche Probleme. Heute ist alles wieder gut. Die zwanzig Klammern und die Fäden sind inzwischen entfernt, bei der letzten, schlecht platzierten Klammer gab es eine kleine Nachblutung. Inzwischen ist alles (zumindest äusserlich) trocken und verheilt, allerdings scheint der rechte Oberschenkel immer noch etwas dicker als der linke zu sein. Ab und zu nutze ich den Crosstrainer, eine halbe Stunde geht ohne Probleme und Nachwehen. Eine Socke über den rechten Fuss zu ziehen geht auch, wenn auch etwas mühselig. Insgesamt ist die Beweglichkeit besser als vor der OP. Für längere Spaziergänge werde ich wohl in Zukunft noch die Krücken mitnehmen, auch um zu verhindern, dass ich mir ein Hinken angewöhne, zumal das rechte Bein ja etwas kürzer (1cm) als das linke sein soll (habe ich zum ersten Mal nach der Bruch-OP erfahren). Bei der Beweglichkeit gibt es noch Reserven, da muss ich mir was einfallen lassen und daran arbeiten.

Ansonsten habe ich immer noch ein (Phantom-?)Gefühl, als ob da noch was drin wäre!? Vielleicht ein Zeichen, dass die innere Heilung noch nicht abgeschlossen ist? Wie fühlt sich das jetzt bei Dir an? Alles o.k., vorbei und vergessen?

Herzliche Grüße

L+inzer xTorte


Ansonsten habe ich immer noch ein (Phantom-?)Gefühl, als ob da noch was drin wäre!? Vielleicht ein Zeichen, dass die innere Heilung noch nicht abgeschlossen ist? Wie fühlt sich das jetzt bei Dir an?

Hallo Gammanagel

Danke für deine Schilderung.

Ja, die innere Heilung braucht schon ihre Zeit ... ist ja auch ein ziemlich grosses Loch im Knochen, wo der Nagel eingeführt wurde. Und beim Raushämmern hat der Chirurg da wohl angesetzt und es evtl auch noch vergrössert ....

Die Stelle war bei mir sehr lange ziemlich druckempfindlich. Deshalb habe ich die Seitenlage beim Schlafen darauf immer nur kurz haben können und musste aufpassen, dass ja keine Falte vom Bettuch oder Nachthemd zusätzlich drückte. Jetzt (fast 4 Monate nach der Op) spüre ich fast nichts mehr und kann auch längere Zeit auf einer ganz harten Unterlage liegen.

Für die Beweglichkeit kannst du ja vielleicht gaaaaaanz vorsichtig die Sehnen ein bisschen dehnen, zB in die Hocke gehen (dich dabei mit den Händen irgendwo abstützen/festhalten, damit du den Zug besser dosieren kannst) oder Vorübungen für einen Schneidersitz (Bein im Sitzen anwinkeln und Knie runterdrücken). Habe ich auch gemacht, weil das operierte Bein da etwas Nachholbedarf hatte; inzwischen ist kein Unterschied mehr zum anderen Bein.

Freut mich, dass die Heilung so gut voran geht. :)^

Und der Rest an Unannehmlichkeiten ist bestimmt auch bald vergessen.

Machst du eine Physiotherapie?

Ich sollte eigentlich eine machen (laut Chirurg), hatte aber keine Lust dazu, scheint mir auch nicht nötig. Die Übungen kenne ich eh noch vom letzten Mal und kann bei Bedarf auch allein üben. ZB aus der Seitenlage das operierte Bein seitwärts anheben - da ist noch etwas Defizit. Das merke ich aber nur bei der Übung selbst, sonst im Alltag fällt es mir nicht auf.

G:amma{nagel


Hallo Linzer Torte, im Moment alles beim Alten, ohne wesentliche Veränderungen. Eine Physiotherapie wurde mir vom Orthopäden nicht angeboten/angeraten. Hab auch nicht nachgefragt. Kann inzwischen mit leichter Schräglage auf der rechten Seite schlafen, voll auf der rechten Hüfte liegen geht nicht. Das Anwinkeln des Unterschenkels geht inzwischen ohne Probleme, die Naht über dem Knie ist inzischen gut verheilt. An dieser Stelle hatte ich ja nach der ersten OP größere muskuläre Probleme Das Anwinkeln des rechten Oberschenkels scheint kein Dehnungsproblem zu sein, es ist eher so, als ob eine innere Schwellung dem Anwinkeln hinderlich ist, aber es gibt langsam weitere minimale Fortschritte. Mit dem seitlichen Anheben des Beines beim Liegen auf der Seite meine ich, keine Probleme zu haben. Allerdings habe ich auch nicht den Ehrgeiz, einen 90-Grad-(Spagat-)Winkel zu erreichen :-/ Dein Ziel etwa? Die Blutwerte sind nicht so gut wie nach der Honigkur erhofft, aber nur minimal schlechter als vor der OP, jedoch wesentlich besser als nach der Implantations-OP, die allerdings auch mit 3 Std. eine Stunde länger dauerte als die Nagelentfernung.

Inzwischen habe ich die Krankenhausrechnung w. der Zuzahlung bekommen. Daraus ist der "LB-Fallwert" erkennbar, den die gesetzliche Krankenkassse für die Entfernung des PFNA-Nagels an das Krankenhaus zahlt: EUR 3.190,00 ! Leider habe ich die Rechnung aus 2013 nicht mehr um einen Vergleich mit der Implantation zu ziehen. Hast Du die Zuzahlungs-Rechnung für Deine Implantation noch und ist dort der Fallwert angegeben? Schau doch bitte noch einmal genau nach. Das könnte unser Rätsel lösen, ob die Entfernung des Nagels tatsächlich schlechter bezahlt wird.

Liebe Grüße

L2inzGer T/orxte


Hallo Gammanagel

Meine Entfernungs-Op war billiger, nur etwas mehr als 1000 € (Mein Eigenanteil: 6 € Zuzahlung für 2 Tage Einzelzimmer ;-) ).

Kann sein, dass die Implantationsrechnung noch irgendwo auffindbar ist, ich frag mal meinen Mann .... wenn ich sie finde, schreib ich, was es gekostet hat. Ansonsten kann man den Preis vielleicht auch im Internet finden?

Prima, dass sich die Beweglichkeit deines Beins verbessert, dann hat sich die Op ja gelohnt!

Ich wünsche dir weiterhin gute Fortschritte.

G@ammaxnagel


Hallo Linzer Torte,

ich habe wegen der Kosten bei meiner Krankenkasse nachgefragt und erfahren, dass die Implantation meines langen 34-cm-Gammanagels (3-Std.-Not-OP am WE) inkl. 12 Tage Krankenhausaufenthalt mit EUR 6.400,00 doppelt soviel gekostet hat wie Entfernung des Nagels (2-Std.-OP, 2 Nächte im KKH). Wenn man den relativ langen Krankenaufenthalt berücksichtigt (300-400 EUR je Tag zzgl. Medikamente+Intensivstation nach OP) glaube ich nicht mehr, dass die Entfernung des Nagel schlechter bezahlt wird als die Implantation. Vielleicht mögen die Ärzte die Entfernung des Nagels nicht, weil sie das Risiko haben, einen "geheilten" Bruch wieder kaputt zu machen und/oder etwaige sonstige heute fast übliche Komplikationen/Infektionen befürchten.

Nach nochmaligem Lesen des KKH-Entlassungsberichtes habe ich festgestellt, dass der Orthopäde gebeten wurde, die "weiteren krankengymnastischen Beübung schmerzadaptiert unter Beachtung der Schwellneigung mit sukzessiver Belastungssteigerungeine" fortzuführen. Ich hatte das wohl selbst überlesen und der Orthopäde ebenfalls oder er hat es bewußt ignoriert und nicht für notwendig befunden. Jetzt weiß ich zumindest, dass die (jetzt langsam nachlassenden) Schwellungen nach Belastung nichts ungewöhnliches sind.

Heute hole ich mir ein Ergometer auf den Boden und hoffe, dass "Fahrradfahren" ähnlich gute Ergebnisse wie bei Dir bringt. Die rechte Socke anziehen ist zwar immer noch etwas mühsam, aber seit 2 Wochen benutze ich dafür konsequent keine Hilfsmittel mehr.

Nochmals ein Dankeschön für Deine offensichtlich hilfreichen guten Wünsche und Anregungen.

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