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5 Monate nach Kreuzband OP ... kein Licht am Ende des Tunnel

gRmaxk hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

die Unsicherheit im Knie führt mich hier her! Nach einem Skiunfall am 25.12.14 rissen VKB und Innenband.

Wurde am 5.1.15 mit einer Semi-Kreuzbandplastik versehen. Der Heilungsweg war nach meinem Empfinden relativ problemlos. Streckung und Beugung funktionierten. Es kam so so gut wie nie zu massivem Anschwellen, eher mal erhöhtem gefühltem Druck im Knie nach Physio/Reha und das übliche "Zwicken". Ich kann jetzt auch schon echt gut Radeln, längere Zeiträume und bergig. Reha und Fitnesscenter brachten neue Muskeln und das Fremdheitsgefühl verschwand.

Risiko- und Kontaktsportarten mache ich noch nicht, ebenso soll ich noch mit Joggen in der Natur warten. Physio und Arzt sagen "super, aber es brauch noch Zeit". Das wars dann und ich soll in drei Monaten wieder mal vorbeischauen.

Klingt ja alles erstmal super, aber keiner kann in mich reinschauen und die anderen Probleme erkennen.

Ich hab immer noch ein Gefühl von Instabilität, was aber gefühlt aus dem ganzen Bein kommt. Dadurch auch massive Schonhaltung beim Gehen (Rad geht wunderbar und tut gut). Kribbeln in der direkt benachbarten und angeschlossenen Muskulatur nach Sport, Kniekehlenzwicken und unter der Kniescheibe. Ich hatte schon Tage, da dachte ich "super, wenns so gut läuft bin ich bald wieder beim Skifahren" und dann dreht sich alles wieder ins negative...wie jetzt. Dann macht man sich wieder Sorgen ob die Plastik sich vielleicht durchs Radeln gelockert hat oder Reruptur. Das letztere glaub ich nicht, da ich durch Vorsichtigkeit nie in einen Grenzfall gelangt bin.

Es kann mir auch keiner von den Physios sagen wie weit ich eigentlich mit der Sportintensität gehen darf. Es fehlt bei der ganzen Sache eine mentale Betreuung finde ich und Austausch mit betroffenen. Die Angst ist omnipräsent, dass was nicht stimmt.

Wie ist denn bei ähnlich Betroffenen diese Phase abgelaufen?

Antworten
VPKBStwuttgart


Hallo. Ich bin ebenfalls 5 Monate post op mit Semisehnenplastik im Knie links.

Habe absolut selbige Sorgen wie du.

Komme mir auch oft alleine und nicht verstanden vor.

Bei mir knackt mein Knie beim normalen gehen. Ich gehe wie ein Pirat weil mein Knie nicht frei ist...

Wie geht es dir heute fast 2 Jahre danach?

Ist alles wieder normal?

Viele Grüße aus Stuttgart :)^

tbherea|lkickxers


Knapp 2 Jahre Post letzter OP (3 mal Knie links, 2 mal VKB + Meniskus raus)

Oh ja, knacken, dann war auch bei mir das schlimmste über die Zeit. Ich bin mit allem klargekommen, mit Zwicken wenn ich mal falsch aufgetreten bin, mit Stichen wenn ich in der Physio mal hüpfen musste. Mit allem. Aber das Knacken, bei jedem Schritt, 24 Stunden am Tag, bei jedem Strecken damit bin ich gar nicht warmgeworden. Ich war total verzweifelt, weil mein Chirurg immer nur sagte "ach halb so wild, so lange es nicht wehtut". Ich war fix und alle.

Aber, und da kann ich im Nachhinein nur allen Recht geben, denen ich vorher nicht geglaubt hatte - Es geht weg. Wirklich. Es geht weg.

Ich hab die Shice jetzt seit fast 4 Jahren "am Bein" und kenne alle diese Höhen und Tiefen bis ins letzte Detail. Ich war der Opa in der Physio. Es kamen und gingen andere Leute mit VKB, die kamen mit Krücken und 8 Wochen später sind sie im wahrsten Sinne des wortes da immer rausgetanzt. Und ich? Immer wieder an den Shice Geräten. Millimeter Fortschritte. Knack, knack, knack. Boah. Das zieht einen echt runter.

Aber ich weiß genauso gut noch, wie der Tag kam, an dem das Knacken aufhörte. Ich stand knapp 6 Monate nach OP an dem Streckband und machte meine Kicks, auf einmal - mitten drin, einfach so - war es weg. Es war einfach weg. Kein Plan warum. Ich hätte keinen Lottogewinn für diesen Moment haben wollen. Von dem Tag an ging alles aufwärts. Knie, Laufen, Alltag, Arbeiten, und vor allem - der Kopf. Alle hatten recht. Aber man selbst als Depp weiß es halt nicht anders, weil man solche situationen halt meistens nicht so oft erlebt, um Erfahrungen zu sammeln. Man denkt halt da ist noch was kaputt oder es geht wieder kaputt und der Arzt muss doch da was machen. Also versucht man dem auszuweichen.

Ein knappes jahr später fing ich ein bisschen an, nach dem Ablaufen der Physio (zu der ich mich echt gezwungen hatte), das Fitnessstudio schleifen zu lassen. Kaum ging ich nicht mehr regelmäßig, kam das Unwohlgefühl im Knie wieder. Ich ging wieder, drei, viermal hintereinander langte, und es war wieder alles prima. Also glaubte ich, das so steuern zu können. Das ging ein par weitere Monate gut, und aufeinmal war das Knacken wieder da. Voller Panik machte ich einen Termin beim Arzt (kommenden Dienstag), weil es richtig fett knackte, so richtig mit Klemmen und allem. Da ich davon ausging, dass ich wieder unters Messer musste, weil sich ein Knorpelfetzen oder sowas im Gelenkspalt verklemmt hätte, bin ich direkt wieder trainieren gegangen - 3 mal. Um zu sehen wie weit ich gehen kann, und um etwaiger Ruhephase nach der OP vorzubeugen. Dann war es wieder weg.

Warum erzähle ich das alles...

Ich weiß, wie man für alles was da unten passiert eine Erklärung sucht. Weil man meint, jedes Knacken und jedes Pieken sei Anzeichen für irgendwas schlimmes. Weil man meint, so ein kaputtes Knie ist eine Mathematikaufgabe - gib hier was zu, dann ändert sich da was. Ist es aber nicht.

Rückblickend auf all das wäre mein Rat heute an jeden, der so etwas durchlebt:

Mach Dir keinen Druck. Gib den Knie Zeit. Ein Knie braucht ein paar Wochen, ein anderes ein Jahr. Das allerallerwichtigste ist, dass du Dein Knie kennenlernst. Das du weißt was ihm guttut, dass Du merkst, wie es auf was reagiert. Dass Du lernst seine Zeichen zu deuten. Wenn's mal zwickt, und es muss noch gehen, setz ich mich durch und laufe noch ne halbe Stunde weiter durch die Stadt, wenn's dick wird, geb ich lieber nach und genieße meinen schönen Poäng Sessel und höre ne Runde CD.

Aber um nicht nur hohles Geschwafel zu bieten, ein paar Tipps:

1. Hör auf, die Wochen und Monate "Nach der OP" zu zählen. Zeit ist kein Maßstab für ein Knie.

2. Mach Training. Es geht absolut nichts über regelmäßiges Training. Gar nichts. Finde raus, was Dir gut tut und mach das. Finde raus, was dir icht guttut und lass das weg. Diese Entscheidung kann Dir auch niemals ein Physiotherapeut wegnehmen.

Nach meiner ersten VKB OP war ich stolz wie Oskar, an der Beinpresse zu sitzen und mords coole Übungen machen zu können.

Lächerlich. 1 Jahr später riss das Transplantat wieder. Ich kam in eine Spezialklink und die dortige Reha - am ersten Tag dort fiel mir auf, was die Reha nach der ersten OP für ein lächerlicher Kindergarten war. Aktuell habe ich 12 verschiedene Übungen im Programm und ich weiß genau mit welchem Gerät ich was machen kann, was wofür gut ist, wo ich Defizite hab und was ich lieber lieber nicht mache, obwohl's alle anderen mit VKB Plastik machen. Nach der ersten OP war ich damals an nur 3 Geräten und habe nur die primären Muskeln aufgebaut. Nach 8 Wochen keine Rezepte mehr, keine Hilfe, nix. Ich hab einfach aufgehört, gar nix mehr gemacht. Dachte das sei jetzt erledigt. Naja, und dann riss es wie gesagt wieder. Muskelinsuffizienz (und Bohrkanal fairerweise). Heute geh ich zwei bis drei mal die Woche ins Studio, komm mal raus, hab dnaach ein gutes Gefühl, und zwei Stunden lang danach fühlt sich mein Knie an wie vor dem ersten Riss. Das genieße ich dann immer extrem :-)

3. Werde Freund mit dem Knie und bleib nicht Feind. Auch wenn's anfangs etwas schwer ist, je schneller Du Deinen Frieden mit dem Teil findest, desto besser flutscht alles andere. Bei mir kam der Frieden, auch wenn das jetzt blöd klingt, an einem Tag, als ich nach 6 Monaten Krank daheim einen Kollegen wieder angerufen hatte. Er fragte mich nach meinem Knie und wann ich wiederkomme. Dann sagte er mir, ich müsse mich ranhalten, er habe Krebs und vielleicht noch ein halbes Jahr. An dem Tag hatte ich den Frieden mit meinem Knie geschlossen, und der hält bis heute.

4. Knacken geht weg. Garantiert. Es knackt kein Knochen und es knackt keine Kreuzbandplastik. Fast immer kackt es, wenn beschädigter Knorpel irgendwo in der Bewegung der Gelenkteile ist. Mein Therapeut sagte immer "FFF - Form folgt Funktion". Das heißt irgendwann nach dem 50.000 Beugen und Strecken haben sich die Strukturen einfach der Bewegung angepasst oder sind in dem Bereich schlicht verdrängt. Ich hab's nie glauben wollen oder für Dummgeschwafel gehalten - gestimmt hat's aber trotzdem :-)

5. Halt durch. Das wird. Bestimmt. Sage ich, der ich seit der letzten OP nicht mehr joggen oder rennen kann.

t he"r(ealvkickexrs


Sorry, aber kann man Beiträge hier nach dem Absenden nicht mehr editieren? Da sind noch so viele Tippfehler drin, das ist ja peinlich...

L upxD88


Ich bin jetzt 6 Monate nach meiner 2ten Kreuzbandplastik mit Quadrizepssehne. Die erste war auch mit Semi-Sehne und musste wegen insuffizienz erneuert werden.

Ich kann nur sagen, dass vor allem die Nachbehandlung bei den meisten Physios sehr zu wünschen übrig lässt. Der große Teil der Physios konzentriert sich nur aufs Knie und lässt die Hüfte und Füße vollkommen außen vor. Gerade die Probleme beim Gehen kommen oft von Beckenschiefstand/verwringung und Verhärtungen des Psoas- und Quadratus-Lumborum-Muskels. Man gewöhnt sich eben eine Schonhaltung an und auch die Entfernung des Semis - der am Becken ansetzt - muss kompensiert werden. Beim Fuß ist es zumindest bei mir so, dass ich den Vorfuß mehr belaste und die Ferse schnell den Bodenkontakt verliert. Deshalb werden die Oberschenkelmuskeln nicht richtig angesteuert.

Mittlerweile weiß ich selbst auf was ich achten muss. Welche Übungen gehen und welche nicht. An Geräten nutze ich nur noch die Beinpresse, den Bein-Curler und den Crosstrainer.

Knacken im Knie habe ich auch. Allerdings gibt es zwei Arten von Knacken. Das eine ist ein typisches Knacken, das nach Kreuzband OP üblich ist. Kommt von der Kniescheibe und der fehlenden Kraft und Koordination der Muskeln. Dieses ist bei mir mittlerweile fast wider weg. Das andere Knacken ist ein Knirschen. Kommt bei mir vom Knorpelschaden hinter der Kniescheibe. Damit muss ich leider leben.

Die beste Übung um das Knie wieder auf Trapp zu bringen, ist mMn tanzen auf einer Matratze. Matratze auf den Boden werfen und fünf Minuten (oder mehr) zur Musik darauf abzappeln. Damit trainiert man die Propriozeption. Empfohlen hat mir das Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn (operiert viele Bundesliga-Profis). Ich hab damals auch ein wenig skeptisch geguckt. Aber Eichhorn sagt, das ist das Beste, um das Knie wieder schnell und stabil zu bekommen. Und er hat Recht. Es kostet Anfangs Überwindung. Aber man merkt schnell, dass das Knie mehr abkann als man Gedacht hat.

Ansonsten bin ich zufrieden mit der letzten OP. Es dauert eben. Einfach geduldig weitertrainieren und sich nicht so viele Sorgen machen.

Hyyxperxion


LupD88

Die beste Übung um das Knie wieder auf Trapp zu bringen, ist mMn tanzen auf einer Matratze. Matratze auf den Boden werfen und fünf Minuten (oder mehr) zur Musik darauf abzappeln. Damit trainiert man die Propriozeption. Empfohlen hat mir das Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn (operiert viele Bundesliga-Profis). Ich hab damals auch ein wenig skeptisch geguckt. Aber Eichhorn sagt, das ist das Beste, um das Knie wieder schnell und stabil zu bekommen.

So sollte ein Training nach Kreuzbandplastik auch ausschauen. Es muss Propriozeptiv sein für das Knie und die Beinachse. Denn nur so kann eine ausreichende Stabilität und Tiefensensibilität im Gelenk und auch dem neuen Kreuzband erreicht werden.

H1err RHossie46


Hallo,

ich verzweifle auch langsam.

Bin im Juni dieses Jahres operiert worden.

Kreuzband durch und einen Riss im Innenmeniskus.

Das neue Kreuzband wurde per Semitendinosus-/Gracilis-Sehnenplastik wiederhergestellt,

und es musste ein Teil vom Innenmeniskus entfernt werden.

Im Vorfeld lief die Diagnostik auch schon ziemlich mies.

Sowohl mein Hausarzt als auch der Orthopäde diagnostizierten einen Kniegelenkerguss,

und ließen mich 4 Wochen lang damit rumhinken.

Beide Ärzte meinten, ich würde in 4 bis 5 Wochen wieder Tennis spielen können.

Als ich nach 3 Wochen noch immer humpelte, und ich mir unter gar keinen Umständen vorstellen konnte,

innerhalb der nächsten 2 Wochen auch nur ansatzweise laufen/rennen zu können, bin ich wieder zum Orthopäden, und hab ihr das auch so mitgeteilt.

Daraufhin wurde ich geröntgt. :)=

Befund gab nichts her.

Alles in Ordnung Herr Müller, Kniegelenkerguss.... :=o

Nach einer weiteren Woche ohne erkennbare Verbesserung, bin ich dann wieder zum Hausarzt,

und bestand auf eine Überweisung zum MRT.

Befund nach MRT: Kreuzband hinüber und Meniskusschaden. :-X

Dann musste ich nochmal 3 Wochen auf einen OP-Termin warten.

Und seitdem geht nix vorwärts.

Jetzt seit einem halben Jahr nach der OP habe ich immer noch Schmerzen beim gehen.

Es tut einfach weh.

Sobald mein Gewicht auf das linke Knie kommt, schmerzt es.

Treppe runter gehen, ist auch mit Schmerzen verbunden.

Wenn ich länger sitze und dann aufstehe, muss ich die ersten Schritte humpeln.

Mein Knie fühlt sich auch immer noch Taub an.

Muskulatur ist bei 90% gegenüber dem anderen Bein.

Ich hörte vom Physio auch nur immer, Muskulatur aufbauen, und alles ist gut.

Nix ist gut. :(v

Vor zwei Wochen hatte ich die Schnauze gestrichen voll, und wollte ein neues MRT haben.

Das war vorgestern.

Heute war der Befund bei meinem Hausarzt....

Befund ? Gibt nichts her.

Keine neuen Verletzungen oder sonstige Auffälligkeiten.

Ich dreh bald durch!!!

Jetzt soll ich in der Klinik wo ich operiert worden bin nochmal vorstellig werden.

Toll, was soll das bringen ?

Ich werde durch den Mist immer depressiver.

Sport war mein ein und alles.

H2ype^rioxn


HerrRossi46

Meniskusschaden

Ist der denn behoben worden?

VkKBStuftUtgaxrt


Hallo Leidensgenossen.

Meine OP war auch im Juni.

Grosse Schmerzen habe ich nicht.

Nur dieses Knacken bringt mich noch um den Verstand. Habe mir jetzt beim Arzt eine Gehschule verordnen lassen.

Der Physio meint, das Knacken kommt daher, weil es oberhalb der Kniescheibe noch viel zu hart ist.

Ich solle nun zu hause entweder mit der Black roll oder mit einem Nudelholz den Oberschenkel ausrollen.

So heute getan. Das End vom Lied ist ein geröteter Oberschenkel und ein dickes Knie.

Mich macht dieses nicht mobilsein noch fertig. Auf der Arbeit humple ich rum wie ein Pirat mit Holzbein und es nimmt kein Ende.

Wenn doch das Knie frei wäre, dann wäre das Knacken weg und ich könnte gehen...

Hat noch jemand einen ähnlichen Heilungsverlauf?

Gruß aus Stuttgart

LbupxD88


Treppe runter gehen, ist auch mit Schmerzen verbunden.

Treppen runter gehen ist eine wahnsinnig hohe Belastung fürs Knie. Damit haben viele nach Knie-OPs Probleme. Ein halbes Jahr ist nach Kreuzband nicht lange. Außerdem wurden dir zwei komplette Muskeln entfernt und das muss kompensiert werden. 90 % klingt doch schon gut, wird dir aber bestimmt nicht reichen. Nach so einer Verletzung ist es eher so, dass du mehr Muskulatur brauchst als vorher. Da ein operiertes Kreuzband nie so gut ist wie ein Original und das Knie nur bedingt stabilisieren kann. Den Rest müssen die Muskeln machen.

Wenn ich länger sitze und dann aufstehe, muss ich die ersten Schritte humpeln.

Mein Knie fühlt sich auch immer noch Taub an.

Das hatte ich nach meiner ersten VKB-OP auch. Bei mir hatten sich damals Verwachsungen in den Recessen gebildet (Arthrofibrose). Gesehen hat man diese auf dem MRT nicht. Die kamen erst zum Vorschein, als ich wegen eines Zyklops erneut operiert werden musste. Danach meinte mein Operateur, dass das gesamte Knie stark vernarbt gewesen sei. Auch bei meiner letzten OP wurden im oberen Recessus erneut Verwachsungen gefunden. Arthrofibrose ist leider auch in Teilen Veranlagungssache und kann nach jeder Knie-OP auftreten. Frag einfach deinen Operateur ob es sich darum handeln kann.

@ VKBStuttgart

Ich mobilisiere auch mit der Blackroll. Bei dem Bereich direkt über der Kniescheibe musst du extrem vorsichtig sein. Das sind keine Muskeln, sondern Schleimbeutel (Bursa praepatellaris), Sehnen und anderes Gewebe. Wenn du da zu viel Druck drauf gibst, dann schwillt dieser Schleimbeutel an und das Knie wird Dick. Ich hab das Gewebe direkt über dem Knie von meinem Physio bearbeiten lassen, weil ich selbst immer das Problem mit dem anschwellen hatte.

V|KBStDutftgar6t


Hallo LupD88

Ok, das hört sich ja interessant an.

Dann bin ich da nun vorsichtiger.

Ich bin sehr ängstlich und will eine 2. Op vermeiden. Ich hoffe dass ich keine verwachsungen habe.

Jedoch scheint so ein knacken ja fast normal zu sein nach vkb op's.

Wie schaut es denn bei dir bzw. Bei euch mit der Beugung und Streckung aus?

Beugung geht 130 Grad.

Neulich fehlten mir beim Sport nur 6 bis 7 cm das ich die Ferse zum Po ziehen konnte ( im liegen auf dem Rücken), Streckung im Sitzen am Boden geht gut da hab ich 0 Grad. Allerdings wenn ich den Einbeinstand mache - leicht in der Beugung drin - dann schaffe ich im stehen keine 0 Grad Streckung. Ich hoffe das wird noch....

Alles in allem gibt es oft viele depressive Tage... Alltagssorgen, Arbeit etc... ich hoffe, dass ich bald ein Licht am Ende des Tunnels sehe.. :�_

Viele Grüße aus Schwaben

L$upDo88


@ VKBStuttgart

Streckung war bei mir am zweiten Tag nach der OP schon voll da. Mein Operateur legt da allergrößten Wert drauf und legt deshalb eine Streckschiene an. Außerdem wurde ich stationär operiert und hatte täglich Physio.

Beugung hängt von der Tagesform ab. Machmal bis zum Gesäß, dann eben wieder nicht. Bei mir ist die Sache aber auch anders gelagert, weil ich diesmal einen Teil der Quadricepssehne bekommen habe. Deshalb ist die Sehne selbst noch nicht wieder so elastisch.

Mach dir keine Sorgen. Die Beugung kommt schon noch. Man muss auch bedenken, dass man den vorderen Oberschenkel immer wieder trainiert/überlastet (wegen der fehlenden Muskulatur) und er somit eher verhärtet und verkürzt. Deshalb schwankt das auch und es dauert eben länger um wieder alles dauerhaft elastisch zu bekommen.

Auch wegen Verwachsungen würde ich mir keine Sorgen machen. Da sind die Defizite deutlich größer. Ich hatte damals ein Streckdefizit von über 10° und bei der Beugung war auch deutlich früher Schluss (ca. 120°).

Hab Geduld. Das wird schon.

S$a n"uxba


Hallo,

jetzt habe ich mir aus Neugierde das hier mal alles durch gelesen, weil mir am 15. eine KB OP blüht.

Nach dem ich das hier nun alles gelesen habe, bin ich echt mal gespannt wie sich das bei mir entwickeln wird.

Im Mai ist das KB wohl gerissen seit dem laufe ich damit bzw. hümpel ich damit rum, erst jetzt findet dann die OP statt.

Wenn ich daran denke das die Heilung dann auch nochmal MONATE in Anspruch nimmt 8-(

VCKBhSt'uttgxart


Hallo Sanuba

Ich wünsche die für deine op alles Gute und auch viel Glück.

Ich humpelte auch ca. 3 Monate rum bevor ich zum MRT durfte und sich dann herausstellte dass das Kreuzband durch ist.

Als ich dann zur OP durfte bemerkte ich, dass mein linker Oberschenkel durch das humpeln und die Schonhaltung wegen schmerzen schon extrem dünn geworden war.

Dann kam die op. Wieder nur ruhigstellen. Ich habe wirklich von gaaanz unten angefangen. Mein Bein war so dünn das mir fast schlecht wurde als ich es sah...

Heute fast 6 Monate später habe ich noch immer 4 cm defizit zum gesunden Bein. Jedoch sieht man dass es wieder dicker wird...

Viele Grüsse aus Stuttgart

SEanuhba


Hallo Stuttgart,

vielen Dank. Seit einigen Tagen versuche ich mich selbst wieder ein wenig am Muskelaufbau training, also hauptsächlich nur was die Oberschenkel etwas anstrengt, unnötige Bewegungen des Knies versuche ich zu vermeinden, weil ich es nicht riskieren möchte, das die Schwellung im Knie noch schlimmer wird und die OP dann wohlmöglich noch verschoben wird.

Dadurch das ich in den letzten Monaten mich eigentlich doch ziemlich wenig bis garnicht sportlich betätigt habe, hab ich natürlich Angst das ich mich bei der kommenden Physiotherapie blamiere und ich keine Übungen lange durch halte. Deshalb die kleinen täglichen Übungen zu hause. Die bereits auch schon wirkung zeigen. MUSKELKATER ohne Ende ;-D Ich hoffe einfach dass das ausreicht damit ich nicht ganz dumm da stehe.

Viele liebe Grüße

Sanuba

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