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Versteifung unteres Sprunggelenk (Arthrodese)

BqanekeQr100 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich soll mir mein unteres Sprunggelenk versteifen lassen, nun ein zwei Fragen dazu.

Wielang braucht man nach der OP nen Gips? Reichen Krücken oder braucht man nen Rolli? (Das mit dem Rolli hab ich teilweise in den Foren gelesen und versteh gar nicht warum)

Wielang dauert es bis ich wieder autofahren kann? Wann darf ich wieder arbeiten? Bin ich danach wirklich schmerzfrei? Das wäre ein Traum. Hab aktuell täglich Schmerzen

Hat jemand ein versteiftes usg? Braucht man zwingend eine Mittelfußabrollhilfe?

Hab bereits jetzt fast keine Beweglichkeit mehr im usg, brauch bisher aber keine Schuhzurichtung.

Vielen Dank für hoffentlich zahlreiche Antworten.

Antworten
B)eni/taxB.


Wer soll hier genau Deinen Zustand reflektieren? Dein Fall kann anders gelagert sein als normal.

Warum genau stellst Du solche Fragen nicht einem Fuß-Guru? Warst Du überhaupt bei einem, hast Dich bei einem Fußchirurgen vorgestellt? Der weiß auf all die gestellten Fragen genau antworten.

Und ja, ich kenne eine Frau, die hat inzwischen die 10. OP am Fuß hinter sich. Sie war in einem normalen Krankenhaus, das ging in die Hose und die Spezialisten operieren immer noch mal nach und noch mal nach.

Sie humpelt mal mit Gehilfen, dann wieder ohne, je nachdem.

B/afnker1x00


Ich hoffe halt, das hier jemand antwortet, bei dem so eine Versteifung bereits gemacht worden ist. Und mir dieser von seinen persönlichen Erfahrungen berichten kann. Das diese jedes Mal anders sind, ist klar.

Und natürlich war ich bei einem Arzt, auf ne Versteifung komm ich nicht von ungefähr.

Der Arzt hat mir auch ziemlich genau erklärt was bei der OP genau passiert. Aber da ich von dem Ausblick auf diese OP so geschockt war hab ich genau die oben gestellten Fragen nicht mehr dem Arzt gestellt.

Er hat mir nur die Methode erklärt und welche Risiken ich hab.

Und da man bei einem Spezialisten nicht so einfach mal kurz vorbei geht sondern teilweise auch länger auf nen Termin wartet hab ich mir gedacht dieses Forum zu nutzen.

Und ich verstehe auch nicht warum du meinen normalen Beitrag so "seltsam" kommentierst.

Wenn dich persönlich die Frage nervt, nicht betrifft oder sonstiges, dann ignorier sie doch bitte.

Vielen Dank.

p)apie@rkatxze


Hi Banker

Du hast eine PN

SQchneYehxexe


Ich soll mir mein unteres Sprunggelenk versteifen lassen

Das wurde mir auch empfohlen. %-| Und ich kann dir nur sagen, dass das die letzte Option für mich ist. Ich bin mittlerweile zum zweiten Mal operiert und hoffe jetzt, dass der Fuß einigermaßen gut wird. Ich hatte 3 Meinungen, von da kann man garnichts machen bis zur Versteifung. Ich habe mich für den Mittelweg (d.h. OP ohne Versteifung) entschieden.

Wielang braucht man nach der OP nen Gips? Reichen Krücken oder braucht man nen Rolli? (Das mit dem Rolli hab ich teilweise in den Foren gelesen und versteh gar nicht warum)

Wielang dauert es bis ich wieder autofahren kann? Wann darf ich wieder arbeiten? Bin ich danach wirklich schmerzfrei? Das wäre ein Traum.

Ich hatte die Aufklärung für die Versteifungs-OP schon, deshalb kann ich dir bei bisserl was dazu sagen.

Ruhigstellung im Gips/Walker 6-8 Wochen, dann Röntgenkontrolle, wenn alles stabil ist, dann braucht man keinen Gips mehr. Belasten darf man 6 Wochen nicht ...... deshalb wahrscheinlich der Rolli, weil das ziemlich anstrengend ist.

Nach dieser Zeit, geht es aber erst wieder mit langsamen Belastungsaufbau weiter.

Ich bin vor 8 Wochen am USG operiert worden, hatte 6 Wochen Walker mit Teilbelastung, der Fuß ist aber noch nicht ok und ich habe auch noch Schmerzen. Autofahren kann ich nur weil ich einen Wagen mit Automatikgetriebe habe.

Arbeitsfähig ist man nach ca. 12 Wochen, kommt aber auf den Job an.

Du musst dir halt überlegen, dass bei einer Versteifung mehr Belastung auf die Nachbargelenke stattfindet und du damit evtl. ein neues Problem bekommst. ":/


Was für ein Problem hast du an deinem USG?

Bei welchen Ärzten warst du?


So eine OP sollte gut überlegt werden! Notfalls sollte man zu mehreren Fußspezialisten gehen ich welcher Region wohnst du, ich könnte dir evtl. eine gute Adresse nennen !

S)chneehpexe


Und da man bei einem Spezialisten nicht so einfach mal kurz vorbei geht sondern teilweise auch länger auf nen Termin wartet

Das ist eine Entscheidung, die man nicht übereilt treffen sollte, da sie nichtmehr rückgängig gemacht werden kann ....... ich habe 3 Jahre für die Entscheidung gebaucht !!!!!

B.anke.r1010


Hallo Schneehexe,

danke für deine Antwort. Ich habe seit meiner Geburt eine Behinderung an den Füssen und hatte deshalb bereits insgesamt 8 OPs.

Mir wurde im Januar in einer orthopädischen Klinik gesagt(bin ich seit meiner Geburt), das ich mich operieren lassen soll und seitdem überlege ich immer wieder hin und her. Im August habe ich nen Termin für ne Zweitmeinung bei nem weiteren Spezialisten.

Da ich aber mittlerweile sehr oft starke Schmerzen habe, die auch länger als einen Tag bleiben fürchte ich das es keine Alternative mehr gibt. Da ich erst 32 bin erschreckt mich das, aber die seitlichen Bewegungen für die das usg zuständig sind, kann ich seit längerem nicht mehr richtig machen.

Die Bewegungseinschränkung schreckt mich also nicht ab, die Folgearthrosen jedoch schon. Da das obere Sprunggelenk mittlerweile auch schon angegriffen ist.

Warum benötigst du eine Automatik? Oder fährst du lieber von Haus aus lieber Automatik?

Ich bin nämlich auf das Auto beruflich (Außendienst) angewiesen. Und da ich bds. habe würde mich eine Automatik nicht weiterbringen.

Wenn ich danach nicht mehr autofahren könnte würde ich auf die OP aktuell weiterhin verzichten und mit Schmerzmittel weitermachen.

S'chnoeehxexe


Warum benötigst du eine Automatik? Oder fährst du lieber von Haus aus lieber Automatik?

Ich hatte schon vorher einen Wagen mit Automatik, was natürlich momentan sehr hilfreich ist, da es bei mir der li. Fuß ist.

Mir wurde im Januar in einer orthopädischen Klinik gesagt(bin ich seit meiner Geburt), das ich mich operieren lassen soll und seitdem überlege ich immer wieder hin und her. Im August habe ich nen Termin für ne Zweitmeinung bei nem weiteren Spezialisten.

So wie du das schilderst wird bei dir die OP schon nötig sein ":/ , aber eine Zweitmeinung ist nie verkehrt.

Baa,nkerx100


Fürchte ich auch... :-(

Aber danke für deine Antworten.

S1c?hn2eeh5exe


Wenn ich danach nicht mehr autofahren könnte würde ich auf die OP aktuell weiterhin verzichten und mit Schmerzmittel weitermachen.

Sei bitte mit Schmerzmittel vorsichtig ich habe deswegen jetzt ein [[http://www.med1.de/Forum/Diverse.Erkrankungen/702505/ Problem]] :=o .

B1anskerx100


Danke für deine Sorge. Ich bin vorsichtig, nehme auch nur was wenn's gar nicht mehr geht und dann mit Magenschutz. @:)

EOrdbfeere8)25


Hallo Banker

Ich hatte am 1.12.14 eine Versteifung USG im rechten Fuss. Hatte danach für 3 Monate einen Vacoped und 10 kg Teilbelastung. Nach dem Ziehen der Fäden war ich schmerzfrei, auch nachts! Das wieder laufen lernen und der Muskelaufbau dauert lange, ich hinke immer noch leicht und manchmal habe ich noch Schmerzen - aber viel weniger als vor der OP - und es wird besser von Woche zu Woche. Gut 4 Monate konnte ich nicht arbeiten und Autofahren. Geht aber alles wieder problemlos. Abrollhilfe brauche ich keine am Schuh. Mein Arzt hat mir gesagt, dass es bis 1.5 Jahre dauert, bis alles wieder ok ist und sich der Fuss und der restliche Körper an die neue Situation angepasst hat.

Die Wahl des Operateurs ist sehr wichtig!

LG Erdbeere825

BUank$er1x00


Hey, vielen Dank für eure Antworten, auch wenn mich nicht jede Antwort gefreut hat. 3 Monate vacoped ist nun mal leider nix worüber man sich freut noch dazu wo mir die OP bds. bevorsteht. Einige Fragen haben sich geklärt und zwei, drei Fragen werde ich beim nächsten Arztbesuch nochmal stellen. Aber danke euch.

G]erm4anxa


Hallo Banker, mein unteres Sprunggelenk wurde 2 Jahre nach einem Fersenbeinbruch letztes Jahr im September versteift. Ich war 5 Tage im Krankenhaus, dann durfte ich den Gips 3 Wochen lang mit 30 kg teilbelasten, danach noch 5 Wochen voll, und natürlich braucht man dabei Krücken, weil man die Vollbelastung nur zeitlich begrenzt aushält.

Gleich im Anschluss an die Gipsabnahme war ich noch eine Woche daheim, dann drei Wochen auf Reha, also insgesamt 13 Wochen im Krankenstand. Nach der Reha konnte ich wieder problemlos autofahren, wobei ich zum Gehen für längere Strecken noch beide Krücken verwenden musste.

Als Vorbereitung für daheim empfehle ich: eine Tasche, die man quer umhängen kann, in die eine verschließbare Thermoskanne oder Wasserflasche passt, ein Hocker für die Dusche, ein Sack für den Gips und, wenn's im Winter ist, eine warme Socke, die über den Gips passt. Ein Plastiksackerl sollte man bei jedem Ausgang dabei haben, falls es regnet.... Klingt alles komisch, ist es auch :-D

Seit 6 Monaten bin ich jetzt in permanenter physiotherapeutischer Behandlung bei einer Podologin und einem Osteopathen, um einerseits den Fuß wieder so gut wie möglich hinzubekommen, aber auch um Folgeerscheinungen (Arthrosen, Fehlstellungen etc.) möglichst zu minimieren. Ich bekommen sehr schmerzhafte Faszienbehandlungen, ausserdem Cranio Sacral Therapie und Heilgymnasik, ausserdem gehe ich ins Fitnesscenter, um dort die Muskulatur wieder in Schwung zu bringen.

Ich habe kaum Schmerzen, kann mittlerweile wieder ganz normal eine Stiege hinunterlaufen, Walzer tanzen, 2 Stunden und mehr wandern und bin froh, dass ich mich zu dieser OP entschieden habe. Was ich nicht mehr kann: laufen, springen, Sirtaki tanzen ;-) , eislaufen und Stöckelschuhe tragen - letzeres wird für Dich wahrscheinlich eh kein so großes Problem darstellen :-) Beim Gehen auf sehr unebenem Boden fühle ich mich nach wie vor recht unsicher, aber ich denke, das gibt sich noch.

Ich hatte vor dieser OP große Angst, weil ich auch viel Negatives gelesen habe, aber die hätte ich wirklich nicht haben müssen. Man hat mir vor dem Eingriff den Nerv im Bein lahmgelegt, somit hab ich einmal 24 Stunden lang garnix gespürt. Gleichzeitig hab ich genügend Schmerzmittel bekommen, und auch das Rausziehen des Abflussschläuchleins hat überhaupt nicht weh getan. Daheim konnte ich die Schmerztabletten innerhalb von 5 Tagen komplett absetzen und hab seitdem keine einzige mehr gebraucht. Und die Narbe am Knöchel sieht man überhaupt nicht mehr. Ist nicht wichtig, aber trotzdem nett.

Bei mir war es auch so, dass ich die Seitwärtsbewegungen sowieso kaum mehr machen konnte, das Gelenk war also eh schon so gut wie steif. Wenn es eh bei Dir auch so ist, kann sich eigentlich in der Beweglichkeit nicht mehr viel verschlechtern, denke ich. Ich empfinde es jetzt als angenehm, dass ich nicht mehr so herumwackle. Das Gelenk ist steif und basta. Und es tut nicht mehr bei jeder Bewegung weh. Da ich jetzt kaum mehr hinke, habe ich auch keine Schmerzen mehr in den Hüften und im Rücken, und auch der gesunde Fuß erholt sich jetzt schön langsam wieder von den Anstrengungen der letzten 3 Jahre.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass in den meisten Foren nur Leute posten, bei denen irgendwas schiefgegangen ist, daher liest man über derlei Eingriffe immer sehr viel Negatives. Deshalb hab ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine positive Erfahrung weiterzugeben. Natürlich heisst das nicht, dass es für andere auch so verlaufen muss, aber ich denke, es gibt einem doch Mut, wenn man ab und zu auch liest, dass jemand voll und ganz zufrieden mit einer Entscheidung ist.

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute und viel Glück!

B;ankCer1A00


Hallo Germana,

Danke für deine positive Antwort. Bisher kann ich aber schon noch Schuhe mit Absatz tragen (ok nur so ca. 3 cm) aber immerhin. Warum geht das nach der OP nicht mehr? Für die Bewegung brauch ich doch das obere Sprunggelenk, da ist bei mir ja zum Glück (macht das laufen einfacher) noch ne Bewegung möglich.

Du warst aber echt fix wieder fit, denn wenn man hier so liest, auch bei denen, wo alles gut ging heißt es immer mind. 4 Monate. Aber ich wäre super super froh wenn bei mir auch nach 13 Wochen schon wieder alles soweit fit wäre, so das ich arbeiten könnte. Aber du hast nach den 13 Wochen noch die Krücken gebraucht oder hab ich das falsch verstanden?

Aber lese ich richtig, du hast immer noch Schmerzen? Wo kommen die dann her? Ich mach die OP (wenn überhaupt, bin immer noch unsicher) ja nur damit ich endlich Schmerzfrei werde.

Hab ja in 3 Wochen jetzt mal noch einen Termin für ne Zweitmeinung, mal sehen was ich da dann zu hören bekomme.

Vielleicht bin ich mit dieser Entscheidung ja zu zögerlich, aber ich hatte schon (finde ich zumindest) mehr als genug OPs und jetzt schon wieder zwei... Ich hab da eigentlich keine Lust mehr drauf. '

LG

Banker

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