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Schmerzen im Kniegelenk bei unauffaelligem Mrt-Befund

ATl@exandria21x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin weiblich, 20 Jahre alt und habe seit ueber einem Jahr Probleme mit meinem rechten Knie, deren Ursache bis heute niemand herausgefunden hat.

Angefangen hatte es mit einem Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel, der allerdings gut verheilt ist. Ich frage mich, ob dadurch die Sehne des Semimembranosus-Muskels mitgeschaedigt wurde, denn diese tut bis heute mit manchmal stechenden Schmerzen weh. Die Kniekehle ist auch dick und schmerzt in Extension/Schlussrotation und extremer Flexion. Eine Bakerzyste wurde mit einem MRT ausgeschlossen.

Hinzu kamen vor einem halben Jahr Schmerzen im vorderen und medialen Bereich, die allerdings ausschliesslich im Stehen oder nach sehr langem Laufen bemerkbar werden. Vermutet wurde dann ein Hoffasyndrom.

Ausserdem ist auffaellig, dass meine Kreuzbaender sehr oft komisch knacken/reiben, vor allem, wenn ich den Fuss nach aussen drehe - nach dem Knacken laesst der Schmerz ein wenig nach.

Die 2 MRTs, die gemacht wurden, waren angeblich komplett unauffaellig. Physiotherapie hat mir langfristig nicht geholfen.

Ich bin mittlerweile komplett verzweifelt, da niemand in der Lage ist, mir eine Diagnose zu sagen oder es adaequat zu behandeln. Ueber Hinweise und Hilfe freue ich mich sehr.

Antworten
4bndr\e4s


Physiotherapie hat mir langfristig nicht geholfen.

was hast du den bei der physiotherapie gemacht? und hat der physio auch eine diagnose gestellt?

43nrdre4xs


möchte damit sagen, auch wenn physio zuerst nicht geholfen hat, ich sehe hier keinen anderen weg. mal den therapeuten wechsel und schauen ob der neue besser ist, auch bei physios gibt es sehr sehr große unterschiede

K2lein_eHexve21


Wurde schon mal an eine Fußfehlstellung gedacht?

D9afeIna


Hallo

einen wirklichen Tipp kann ich dir leider nicht geben.

Hinzu kamen vor einem halben Jahr Schmerzen im vorderen und medialen Bereich, die allerdings ausschliesslich im Stehen oder nach sehr langem Laufen bemerkbar werden. Vermutet wurde dann ein Hoffasyndrom.

Seit 1,5 Jahren habe ich das selbe Problem im linken Knie. Auch bei mir bisher alle MRT's unauffällig. Auch ich bin inzwischen sehr verzweifelt niemand weiß woran das liegt, es heißt immer nur nehmen sie eine IBOprofen wenn sie die Schmerzen nicht ertragen können.

Ich habe eine Reha gehabt, bedingt durch ein Rückenleiden, dort wurde auch das Knie "therapiert" aber alles hatte bisher kein Erfolg.

Mein neuster Ansatz laut Orthopäde ist, das es eventuell an meinem Fersensporn + chronische Reizung der Achhillissehne liegen könnte. Bekam dafür Einlagen verschrieben. Anfangs sind die Beschwerden auch tatsächlich geringer geworden.

Doch jetzt entwickelt sich langsam die Bakerzyste im Kniekehlenbereich sowie mein Arzt sagte, soll das wiederum an den Einlagen liegen.

4<Andix4


Nein, ich bin keiner von den Borreliose-Panikern. Ich komme nur drauf, weil ich grade wegen einer Wanderröte (die ich fast gar nicht bemerkt hätte) unter Antibiose bin. Meine Ärztin sagte, dass die Borrelien, WENN sich die Krankheit manifestiert, typischerweise auf die Kniegelenke gehen. Hast du erwogen, mal eine Blutuntersuchung in diese Richtung zu machen? Könnte ja sein, dass da zufällig noch was zum Muskelfaserriss dazukam... Nur nochmal für deine Einschätzung: Ich bin (bis jetzt) davon überzeugt, dass ich nach der normalen schulmedizinisch empfohlenen 3wöchigen Einnahme von Doxycylin wieder borrelienfrei bin und werde nix weiter machen, erstmal [es gibt auf diesem Borreliosesektor ziemlich divergierende Ansichten, deshalb so deutlich].

Aflexa(ndxra216


Vielen Dank für die vielen Antworten! :-)

Ich war bereits bei 2 Physiotherapeuten, dort wurde manuelle Therapie und Beinachsentraining gemacht, was ich auch weiterhin verfolge - ich habe jedoch das Gefühl, dass die Schmerzen schlimmer werden, je mehr ich das trainiere .. und ja, meine Füße sind auch platt - Quergewölbe quasi gar nicht vorhanden :-D hat mir allerdings nie Probleme bereitet, auch im anderen Knie bis heute nicht .. trage nun jedoch Einlagen.

Auf Borreliose bin ich noch nicht gekommen, da ich das in Bezug auf die Kniegelenke noch nie gehört habe .. aber kann das so lange persistieren.. über ein Jahr? Und dann nur in einem einzigen (Knie)-Gelenk?

Ich finde wie gesagt so verwunderlich, dass das ganze erst auftrat, nachdem ich mir den Muskel eingerissen habe, und eben auch nur auf dieser einen Seite. Zusätzlich zum Schmerz in der Kniekehle kommt hinzu, dass ich (ist natürlich komplett subjektiv und kann Quatsch sein) das Gefühl habe, meine Sehne klebe an meiner Gelenkkapsel hinten fest oder sei sonst wie dort blockiert/verankert - ich komm zwar in die Schlussrotation, hab aber immer das Gefühl, dass es nur gegen einen Widerstand so weit kommt - und da ich die Schmerzen ja auch fast nur im Stehen, nicht im Laufen habe, passt auch dazu, weil dann die Kniekehle ja voll gestreckt ist .. sieht man sowas in einer Ultraschalluntersuchung eigentlich?

Lieben Gruß!

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