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Schmerzen im linken Arm (lokale oder ganzheitliche Betrachtung?)

T%oasDtmann2x000 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

nachdem ich seit einem Sturz vor 2 Jahren mit Schmerzen im Handgelenk und am Bizepssehnenansatz in der Ellenbeuge zu kämpfen habe, hat sich mittlerweile bei mir ein neues Problem "entwickelt". Ich habe seit etwa einem halben Jahr Schmerzen bei Push-Bewegungen meiner linken Schulter. Nach einem damaligen starken Sturz besuchte ich etliche Ärzte (Orthopäden, Chirurgen...) zur Untersuchung des Handgelenks und des Ellenbogens. Ich habe hierfür nahezu alle Therapien durchgemacht (Wärme, Kälte, Strom, Physio, Tabletten, Massagen, Salben,...)... Zwar sind die Schmerzen mittlerweile zu 95% weg, aber vollständig verschwunden sind sie halt nicht. Bspw. wäre es undenkbar Liegestützen zu machen, da mein Handgelenksrücken dann Schmerzen würde. Nach und nach hat sich nun im vergangenen halben Jahr ein weiterer Schmerz in der Schulter entwickelt.

Mal wieder habe ich demnach einen Arzt zu Rate gezogen... Der behandelne Arzt hat bei der Untersuchung mehrere Bewegungsübungen mit der Schulter durchgeführt und diese via Ultraschall untersucht. Seine Diagnose => Korakoid-/ Impingement-Syndrom und entzündete Sehnen bzw. erhöhte Wasseransammlung in der Schulter. Er schickte mich daraufhin zum MRT welches laut seiner Aussage seine Anamnese dann letztenendes bestätigte. Mir wurde daraufhin empfohlen 6-8 Wochen verschiedene Schulterübungen (vorallem Außenrotationsübungen) durchzuführen um mehr "Platz" in der Schulter zu schaffen damit sich die Verengung zurückbildet. Sollten die Schmerzen nach 8 Wochen weiterhin existieren, so müsste operiert und ein Stück vom Knochen entfernt werden.

Soviel zur Vorgeschichte...

Mittlerweile sind knapp 12 Wochen vergangen und ich habe mich fast damit abgefunden operiert werden zu müssen. Ich wollte mir nun jedoch vorab noch eine zweite Meinung einholen und habe mir dazu den schriftlichen Befund von der Radiologie zugeschicken lassen. Zu meinem erstaunen liest sich der Befund aber vollkommen anders als der Arzt es mir mitteilte.

"Befund:

Homogenes Knochenmarksignal des dargestellten Skelettabschnitts. Der Subakromialraum ist bei unauffälliger Akromionform nicht eingeengt. Unauffälliges Sehnensignal der RM-Sehnen und der langen Bizepssehne. Keine Flüssigkeitsvermehrung in der Bursa subdeltoidea/subacromialis. Keine Ergussbildung im Schultergelenkkavum. Intaktes vorderes und hinteres Labrum. Glatt begrenzte Gelenkflächen im AC-Gelenk.

Zusammenfassende Beurteilung:

Kein Knochenmarködem. Kein subakromiales Impingement. Keine Tendinose der RM-Sehnen. Keine Bursitis ubdeltoidea/subacromialis. Kein Schultergelenkerguss. Keine Labrumläsion. Keine AC-Gelenkarthrose."

Ich bin sicherlich kein Facharzt und verstehe nur einen minimalen Bruchteil vom Befund, aber wenn ich alles richtig lese dann steht überall "Kein" bzw "Keine".... Wenn ich das richtig sehe dann stimmt die Beurteilung des Arztes (Verengung der Schulter => "muss operiert werden") nicht mit dem Befund des MRTs überein "Kein subakromiales Impingement / Keine Tendinose".

Ist irgendjemand in der Lage den Befund genau zu deuten oder hat / hatte ähnliche Probleme mit seinem Arm bzw. seiner Schulter? Ich möchte mich sicherlich nicht operieren lassen, wenn die Ursache damit nicht behoben wird!

Einige Wochen nach meinem Sturz vor 2 Jahren wurde auch ein MRT fürs Handgelenk und für den Ellenbogen erstellt, bis auf Wasseransammlungen oder leicht entzündete Sehnen konnte damals nichts festgestellt werden. Da ich nun scheinbar seit nem halben Jahr ein identischen Phänomen in der Schulter habe, frage ich mich ob man wirklich die Schmerzstellen einzeln oder in ihrer Gesamtheit betrachten muss.Bspw. wurde bei dem Sturz damals der betroffene Arm abrupt nach hinten gerissen nachdem ich mich versucht habe an einem Pfosten aufzufangen, hierbei hat auch der Rücken bzw. die Wirbelsäule ordentlich geknackst. Kann es sein das eine lokale Betrachtung der einzelnen Stellen total sinnfrei ist, weil die Entzündungen von woanders ausgelöst werden?!

Für jede Meinung oder hilfe bin ich äußerst dankbar. :)^

Viele Grüße

Toastman

Antworten
SCchmkidt%i70


Ich kann nur was zu dem Schulterbefund sagen: wenn das so ist, wie beschrieben, liegt in der Tat keine Enge vor, kein Erguss, die Sehnen sind nicht entzündet, die Schleimbeutel ebenfalls nicht. Ich wüsste nicht, was man da operieren sollte..

Einen Zusammenhang kann es natürlich trotzdem geben, aber ich glaube nicht, dass es Dir durch eine Schulter OP besser ginge...

Warst Du schon beim Schulterspezialisten/Sportmediziner?

T=oGastmanCn20x00


Ja, das MRT wurde von einem Chirurgen (Spezialist für Schulter) einer Sportklinik veranlasst. Anhand des MRTs würde ich allerdings auch sagen, dass eine Operationen keinen Sinn macht. Zumindest verstehe ich nicht weshalb das MRT total abweichend von der Empfehlung des Chirurgen (Impingement-Syndrom + Operation) ist.

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