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Schmerzen durch Bandscheibenvorwölbung

SKumSu1mx28 hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Ich habe seit ca. einem Jahr Schmerzen rechts unten neben der LWS. Hat damals relativ schwach angefangen aber inzwischen kann ich manchmal kaum mehr auftreten, z.b. wenn ich lange am Schreibtisch gesessen habe. Fühlt sich an wie ein Messersticht. Es strahlt mir tlw. auch in den Unterbauch aus.

Hier der Befund von meinem LWS MRT (ich verstehe natürlich nur Bahnhof |-o ):

Lumbosacraler Übergangswirbel mit Annahme einer Lumbalisation von SWK1.

Unter den Lagerungsbedingungen vermehrte Lordose lumobsacral.

Diskrete, flache Protrusion LWK 3/4 und LWK 4/5 sowie minimale Herniation LWK5/lumbalisiert erscheinender SWK1 rechts recessal bis gering intraforaminär ohne hierdurch ersichtliche Nervenwurzelabdrängung.

Gering bis mäßige Spondylathrose vorwiegend im Segment LWK3/4 und LWK 4/5 ohne Hinweis für eine ödematöse Aktivierung derselben sowie auch kein Hinweis für Sacroilitis.

Im Abbildungsbereich kein Nachweis einer spinalen Enge im engeren Sinne sowie keine Neuroforamen-Verschmälerung.

////

Der Arzt sagte nur ich soll etwas Sport machen. Mehr nicht.

Frage; sind die Schmerzen durch diesen Befund gerechtfertigt? Sollte ich zur Krankengymnastik gehen? Könnte es doch was anderes sein wie z.B. was am Darm oder so? Ich spüre manchmal auch leichte Schmerzen im Bauch, genau auf der gegenüberliegenden Seite zu hinten. Bei einem Ultraschall ist allerdings nichts gesehen worden. Gynäkologisch ist auch alles ok. Letztes Jahr wurde sogar eine Lumbalpunktion vorgenommen da mir ständig (mal mehr mal weniger) Arme und Beine einschlafen. Ohne Befund. Aber die Schmerzen im Rücken werden im schlimmer.

Danke für euer Feedback!

Antworten
Eohemalige<r Nutxzerx (#3257x31)


Der befund ist nicht dramatisch. Sport und gezielter Aufbau von Rücken- und Bauchmuskulatur sollter immer erfolegn. Dazu eigente sich Anfangs gut Rehasport.

KG kann man in der aktuten Phase machen, wichtig wäre auch da das Erlernen von Eigenübungen.

Bei Rücken muss man halt viel selber machen, nämlich on Form von Sport und Bewegung ....

Verspannte Muskeln können auch das Einschlafen erklären, auch dagegen wirk Bewegung

SDumSu{mx28


Danke für deine Antwort Melli. Wenn du sagst der Befund hört sich nicht so dramatisch an meinst du dann diese stechenden Schmerzen können überhaupt davon kommen? Wie gesagt, sitzen am Schreibtisch = Autsch {:(

S1umSDu>m218


Sport sollte ich wirklich mehr machen. Ich gehe nur einmal die Woche in einen Bauch-Beine-Po Kurs. Dort habe ich aber tlw. Auch je nach Übung die Schmerzen. Muss da mal gezielter an den Rücken ran glaub ich.

E"hema=liger MNutzerS (B#3251731)


Kann schon davon kommen. Wo tut es denn weh? oft ist auch das ISG mitbeteiligt und die Muskeln nehmen auch einen großen Teil mit ein.

SMumSumx28


Man hat doch diese 2 "Einwölbungen" über dem Po (vom ISG oder?) und die Schmerzen sitzen eigentlich direkt in der rechten Wölbung. Als würde man ein Messer rein stechen. Und wie gesagt strahlt es tlw. Über die Hüfte auch in den Unterbauch.

Also wäre dein Rat hier mir eine Reha Sportgruppe zu suchen?

A0eli0xir


ich hab' auch ähnliche problemen, also ein paar protrusionen, und ein paar prolapsen (synonym für herniation, nehme ich an), auch bei L4/L5 und L5/S1, hab' häufige stechende, teilweise sehr heftige schmerzen, und nicht nur in der WS-region. oft fangen die schmerzen dort an, aber strahlen ziemlich weit, zur zeit z.b. oft seitlich, bis zur mitte der oberschenkel aussen, und bis zwischen den schulterblätter.

aber abhängig davon, wie, wie falsch und wieviel ich mich bewege, können die schmerzen auch ganz andere wege nehmen, ich finde die art der schmerz aber sehr charakteristisch, also schwer mit anderen schmerzenarten zu verwechseln, egal wohin sie strahlen.

als neuesten geschenk wird jetzt bei mir einen nerv abgedrückt, was dazu führt das mein rechten fuss und teil der unterschenkel aussen, taub und teils gelähmt sind. und das ich jetzt keinen sport machen darf, wo ich gerade wieder damit angefangen hatte :-( ...

witzigerweise (???) ist der rechte fuss getroffen, obwohl die schmerzen meistens links auftreten.

also, obwohl in deinem befund "ohne nervenwurzelabdrängung" steht, würde ich schon sagen das deine schmerzen von der WS kommen, bei mir war es auch so, das die nervenabdrängung erst jetzt erkannt worden ist, als die problemen mit den fuss hinzukamen. die schmerzen hatte ich aber schon seit 20 jahren. so wie mein radiologe es erklärt hat, auch ein MRT ist eher als bestätigung zu sehen, und weniger als diagnosemittel, das heisst, vorwölbungen der bandscheiben hat fast jeder, je älter, desto häufiger, aber bei einem sieht man auf den MRT kaum was, und der kann nicht laufen, bei einem anderen sieht es brutal aus, und er merkt gar nichts...

schmerzen sind leider auch mit einen MRT nicht sichtbar, nur eventuelle entzündungen, die aber z.b. bei dir ausgeschlossen wurden.

wenn aber keine entzündung, dafür schmerzen UND eine vorwölbung da sind, dann ist es ziemlich klar woher die (typischen) schmerzen kommen.

also, die problemen habe ich schon seit naja, jahrzehnte, was ich bisher gelernt habe, ist das sport sehr wichtig und hilfreich ist (ja, gewesen wäre...) um die muskulatur zu stärken, so das die bandscheiben entlastet werden, und das ist leider die einzige möglichkeit, wenn man eine OP scheut, um entgegen zu wirken. und selbst das fast nur profilaktisch, also, je früher man anfängt, desto besser.

aaaber, ich hab' ein paar fehlhaltungen, also, sport ist nicht gleich sport.

um die schmerzen an sich entgegen zu wirken, und um eine gescheite haltung zu erreichen, haben mir manuelle therapie, und massagen (gerne auch mit fangokissen oder wärmelampen kombiniert) um die meistens sehr verkrampfte muskeln zu entspannen, sehr geholfen, natürlich aber sind die jeweils 6 sitzungen pro quartal, die man von der KK auch nur anteilsmässig bezahlt bekommt, lächerlich, denn das ist definitiv zu wenig, aber ja, viel besser als nichts, und das wäre sehr gut als anfang.

streckungen haben mir auch geholfen, aber jetzt darf ich wegen den abgedrängte nerv nicht mehr, da musst du mit arzt und/oder physiotherapeut reden, die werden dir schon sagen was für deinen fall angebracht ist.

am wichtigsten sehe ich eine rückenschule, so das man lernt, sich richtig zu bewegen, denn selbst laufen ist an sich ja sehr gut, aber wenn man schepp läuft kann man selbst dadurch schaden anrichten.

also, wenn man es richtig macht, ist laufen fast schon notwendig, unserer körper ist dafür gemacht, nicht zum sitzen.

für die stärkung der muskulatur muss ich, von meiner sicht, vom training zuhause abraten, wieder aus derselben grund, man hat keiner der kontrolliert, und wenn man schon problemen hat, und sich falsch bewegt, gerade mit gewichte oder bänder, also widerstand, kann man alles noch schlimmer machen.

in einen fitnessstudio ist immer jemand der rumläuft und kontrolliert, und die ganze geräte sind so gebaut, das die bewegungen (fast) automatisch korrekt ausgeführt werden.

manche fitnessstudios haben auch ein (meist getrenntes) reha-bereich, wo eben rückenschüle, gymnastik usw gemacht wird, und wo es vielleicht auch spezielle geräte gibt. die studios die sowas anbieten haben meistens abkommen mit den krankenkassen, ich hatte mal 50 sitzungen teils bezahlt bekommen, hab' 30€ im monat bezahlt, anstatt die übliche fast 80, und hatte trotzdem zutritt zum ganzen studio, also mitsamt sauna, pool usw.

achja, sauna ist auch sehr gut, eben um die spannungen entgegen zu wirken, die einen sonst immer wieder in der fehlhaltung ziehen.

jaaa, ich glaube ich hab' alles gesagt, wenig ist es jedenfalls nicht... :=o

S\umSutm2x8


Oh Aelixir, das hört sich nicht spaßig an :(v Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Dann weißt du ja von welchen Schmerzen ich spreche... Meinst du du kriegst das wieder irgendwie auf die Reihe dass zumindest auch der Fuß wieder funktionstüchtig wird?

Danke auch für deine ganzen Tipps, ich werde auf jeden Fall anfangen was für meinen Rücken zu tun bevor es ganz zu spät ist. :=o

AuelivxEir


gerne! :-)

ja eben, ich meine das DIE schmerzen sehr typisch sind.

ich muss jetzt erst abwarten, hab' nächste woche einen termin beim neurochirurg, mal sehen was er sagt.

bisher hiess es kein sport, keine gymnastik, kein physiotherapeut, weil alles gefährlich sein könnte, und auf der andere seite sind die vorfälle nicht so schlimm, das eine OP empfehlenswert wäre, was mir auch recht ist.

nur, aus der nervenquetschung kann schnell eine nervenschädigung entstehen, wenn es nicht vom anfang an einer war, aber beim neurochirurg sind ja alle fälle dringend, also habe ich anderthalb monate warten müssen.

ich kann nur weiter vit.B komplex nehmen, ein bisschen laufen, warten und hoffen...

aber haben alle schon verstehen lassen das die wahrscheinlichkeit, das der fuss gelähmt bleibt, ziemlich hoch ist, also...

jaa, also mach' was, es rentiert sich auf jeden fall! ;-)

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