» »

Meniskusschaden Äußerer Meniskus

j@ucQkxi70 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr,...

habe ne frage an die experten unter euch.

Ich hatte vor ca 12 Tagen mich wohl zu sehr in die beuge bringen wollen bin dann vorne über und eben durch das Übergewicht bekommen und noch anschließen mit dem Knie auf den Boden, das war ja nicht sehr hoch eben aus der beuge heraus....

am anfang hatte ich keine sonderlichen schmerzen oder blockaden die dann aber schlimmer wurden bis ich nun einen Termin beim Orthopäden bekommen habe heute. Momentan kann ich das Knie nicht mehr richtig durchstrecken und auch nicht vollständig beugen.

nach röntgen des Gelenks zeugte sich keine auffälligkeiten bezüglich arthrose oder knochenschäden! gut soweit, die schlechtere nachricht vom arzt war, vermutlicher meniskusschaden rechtes kniegelenk äußerer meniskus!. eher seltener der fall aber so wird das leider sein.

ich habe noch diese woche MRT.

kann mir jemand vorab folgende fragen beantworten

da ich diese woche termin MRT habe und kommenden Montag besprechung beim orthopäden vergeht bis zur op ja noch einige zeit. kann man da noch mehr kaputt machen? ich meine ich kann ja nicht mehr machen als belastung vermeinden.

kann nach einer op das kniegeenk steif bleiben?

was kann ich zusätzlich zur unterstützung tun? ich mache rotlicht das tut mir gut, eis verzichte ich da ich der meinung bin wenn ich rotlicht mache kann ich es danach besser bewegen... was kann ich sonst noch positives tun

wie sieht die langzeitdiagnose aus wenn der Meniskus opperiert wurde? was ist danach zu beachten? bin ich wieder genauso leistungfähig? kann ich mir ja irgendwie nicht vorstellen weil einem ja eventuell was weggeschnitten wird

wo sind die risiken einer op?

wird lokal betäubt oder vollnarkose?

Antworten
S(chmidNti70


Ich würde das Knie schonen, aber dramatisch wird in der doch kurzen Zeit nichts passieren.

Es hängt ja von der Art des Risses ab, ob eine OP empfohlen wird, ob lediglich ein Stück Meniskus entfernt wird oder ob sogar versucht wird, den Meniskus zu nähen.

Das Knie wird nicht steif bleiben, jedenfalls nicht nach einem Meniskusschaden.

Langfristig kann ein entfernter Meniskus eine Arthrose begünstigen. Aber da Du bisher da ja offenbar noch ein intaktes Knie hast, würde ich mir da nicht allzu große Sorgen machen. 70 ist Dein Jahrgang? Ich denke auch, Du hast gute Chancen, dass das Knie sich wieder komplett erholt.

Mein Außenmeniskus wurde vor knapp 30 Jahren teilentfernt, das hat leider Spuren hinterlassen. Allerdings kamen bei mir noch andere Faktoren dazu (offenbar nicht beste Gelenkqualität). Ich habe aber im Bekanntenkreis Leute, da war nach OP alles wieder fein.

Lokale Betäubung reicht nicht, weil da ja nur die Oberfläche betäubt wird, aber Du wirst im Falle des Falles zwischen Vollnarkose und Spinalnarkose wählen können...Und unter Umständen wird auch ambulant operiert.

jJu0cki7x0


danke für die ausführliche nachricht,...

wie meinst du den satz:

"Ich würde das Knie schonen, aber dramatisch wird in der doch kurzen Zeit nichts passieren."

keine dramatische verbesserung? also dass es von alleine wieder besser wird?

ja, das knie ist ansonsten, so scheint es aufm röntgen alles gut auch alle spalten, so wie die es genannt hatte und keine arthrose, hat sie noch betont " na das ist ja schonmal gut"

humpelst du jetzt? oder hast du schmerzen weils bei dir nicht so gut ist?

eigentlich bin ich nicht für operationen, aber die schmerzen sind dann echt schon so gewesen, dass ich freiwillig gegangen wäre, momentan hat es sich aber wieder erholt was die schmerzen angeht, leider nicht die beweglichkeit , da habe ich blockade in beuge und dehnung, allerdings muss ich dazu auch sagen, nach dem schlafen morgen vor dem aufstehen habe ich eine besssere beweglichkeit und auch keine schmerzen, wahrscheinlich wegen der langen entlastung....

und ja ich bin 70er jahrgang :-)... habe aber nie fussball gespielt oder sonstigen leistungssport betrieben....

S}chmixduti7x0


Ich meinte das eher in Bezug auf eine Verschlechterung, wenn es bis zu einer notwendigen OP noch ein paar Tage dauern könnte. Es kann natürlich auch besser werden, das hängt ja von dem Riß (sofern es Einer ist) ab.

Mein Knie hat leider eine mittlerweile 30jährige Vorgeschichte. Mein Meniskusriß war, als er operiert wurde, schon ein alter Riß...Und die OP hatte ich mit knapp 16. Muss ich mir schon als Kind zugezogen haben.

Ich habe mittlerweile einen großflächigen 4.gradigen Knorpelschaden und ständig Schmerzen und werde im nächsten Jahr vermutlich eine Knie-Prothese bekommen. Aber das ist nicht zwingend nur die Folge des Meniskus-Schadens!!! Ich habe auch für mein Alter zu lädierte Schultergelenke (auch Beide operiert), ich scheine also da auch eine ungute Veranlagung zu haben...

Warte erst mal ab, was das MRT ergibt! @:)

jHuck}i7x0


hey mann das ist ja echt krass bei dir,...

also wenn du solche schmerzen hast wie ich sie durch den scheiß erfahren habe, dann beneide ich dich sicher nicht... es ist weit hergegriffen aber wenn ich solche schmerzen dauernd ertragen müsste wie ich sie hatte, das wäre das fast unmöglich.

wenn ich ehrlich bin vermute ich auch eine vorschädigung! und das schon so lange ich denken mag, wie ich darauf komme, ganz einfach ich hatte zeiten da habe ich nach in die beuge zu gehen oft mals ein blockiertes gefühl beim beugen das aber bald wieder verschwand, vor 15 jahren ging ich auch mal in die hocke und hatte ähnliche probleme allerdings nicht in dem maße aber auch gut eine woche, also so ganz unbekannt ist es nicht, ich war als kind ein raupautz, viele fahrradstürze etc... kann auch sein dass ich mir damals was zugezogen hatte und es hielt bis jetzt...

du solltest dir überlegen wie beim neuesten terminatorfilm mechanische gelenke zuzulegen :-)...(galgenhumor) sorry... ist echt schlimm wenn es einem so geht

voralledingen war ich neulich auf einer öffentlichen veranstaltung, da sieht man erstmal wenn man treppen steigen muss als behinderter, was da abgeht.... und wir sitzen ja noch lange nicht im rollstuhl, aber großartig gemacht wird für behinderte menschen nicht groß was....

S5crhmikdtix70


Ich sehe das künstliche Gelenk eher als Chance...wieder weitestgehend schmerzfrei zu werden und mich auch wieder leicht sportlich betätigen zu können. Ich bin da auch eher optimistisch veranlagt und habe da auch sehr intensiv mit meinem behandelnden Orthopäden drüber gesprochen... :)z

Mein Vater sitzt seit einer verpfuschten Bandscheiben OP im Rollstuhl..aber auch dann ist das Leben nicht vorbei. Man muss es so nehmen, wie es kommt.

Aber wenn Dein Röntgenbild nichts Großartiges ergeben hat, hast Du sicher gute Chancen mit dem Knie! Und selbst wenn es nicht mehr ganz jungfräulich aussieht...wir sind eben 40+, da sind leichte Schäden auch schon normal... ]:D

j|uckxi70


das glaube ich dir, ich sag ja, solche schmerzen wie ich sie erfahren habe,.. nein danke und ich könnte mir nicht vorstellen so zu leben, da müsste sich was ändern auch wenn was wegamputiert werden müsste so grausam es ist... so ein neues gelenk hat auch eine freundin von meiner mum bekommen, und scheint zu funktionieren!...

ja rollstuhl ist sicher nochmal eine ganz andre klasse,... klar geht es weiter aber die öffentlichkeit ist nicht eingerichtet, ich sehs doch an meiner gehbehinderten schlecht zu fuß gehenden mutter wenn ich sie für weitere strecken in den rollstuhl setzte... nur treppenaufgänge, zu kleine aufzüge und und und....

ja wir sind keine 20ig mehr das ist fakt..... :-)

dir dann auch ne gute besserung!

S7chm+idt@i70


Ja, es gibt da noch ne Menge zu tun...Wobei die Großstädte schon gut auf barrierefrei ausgerichtet sind...

Aber das soll jetzt auch kein "es gibt Schlimmeres als einen Meniskusschaden" werden...Schlimmer gehts immer und mir gehts sicher auch besser als so manch Gleichaltrigem.

Aber man sollte seinen Optimismus und Humor nicht verlieren, das erleichtert Vieles! Das habe ich in jedem Fall von meinem Papa gelernt/erfahren... :)z

Dir dann toi, toi, toi fürs MRT bzw. für das Ergebnis. Kannst Dich ja noch mal melden, was rausgekommen ist!

*:)

j_uckBix70


jepp,... melde mich kommenden montag, da hab ich mein besprechungstermin!

jAuckix70


so da bin ich wieder, nach erfolgreichem MRT oder wie man das auch nennen mag...

erklärte mir der Radiologe, dass zu meinem erstaunen alles in ordung ist...

kein schaden am meniskus, kein riss keine ausbrüche weder noch und auch nicht an knochen sehnen knorpel etc.

einzig und allein die bänder sind gezerrt und ich hätte ein ödem.... mehr dazu soll ich mein orthopäden fragen

angekommen bei diesem war ich überglücklich ich könne eine punktion bekommen das wasser entfernen und wegspringen wie ein junges reh...

weit gefehlt! er erklärte mir, dass mein knochen (oberschenkel) unteres ende, also da wo die knorpelmasse ist kniegelenk, der knochen weiß ist, bedeuted voll mit wasser ein ödem....

dieagnose morbus ahlbäck (minderdurchblutung des knochengewebes) und somit absterben und degeneration des Knochens

für die kommenden 3 bis 6 monate:

knie physiologisch entlasten mit krücken

magnetstoßwellentherapie (selber bezahlen) (knochen soll wieder durchblutet werden)

schmerzmittel zur entlastung

Toller Tag heute

nach 3 monaten weitere kontrolle durch mrt

Sychrmid}tix70


Ups, das klingt aber nicht gut... Aber davon habe ich ( zum Glück) auch so gar keine Ahnung... Lohnt da eventuell ne Zweitmeinung? Auch hinsichtlich der langen Zeit mit den Gehstützen?

EChemalig4er Nutz}er (#3[25}73x1)


dieagnose morbus ahlbäck (minderdurchblutung des knochengewebes) und somit absterben und degeneration des Knochens

Bei zwei solch abweichenden Diagnosen würde ich mal dringend zu ein/zwei weiteren Ärten gehen, und vor allem welche die sich auf Knie spezialisiert haben.

Klingt jetzt etwas weit hergeholt die Diagnose wenn der Radiologe nichts großes gesehen hat

E-hemalige-r Nbutzer k(#32X5731x)


magnetstoßwellentherapie (selber bezahlen

Und alleine das würde bei mir sämtliche Alarmglocken angehen lassen ....

4jnd$re4$s


dieagnose morbus ahlbäck (minderdurchblutung des knochengewebes) und somit absterben und degeneration des Knochens

also möglich ists natürlich schon, dennoch würde ich eine zweitmeinung einholen

wenn der arzt gesagt hätte, dass der sturz mit schlag aufs knie doch stärker war, wie du dir selber gedacht hast, dadurch hat sich das ödem entwickelt und dieses braucht nun einige monate zum ausheilen, das wäre für mich genauso plausibel

angekommen bei diesem war ich überglücklich ich könne eine punktion bekommen das wasser entfernen

btw. du hast nie was von einer schwellung geschrieben, hast du eine? (also klarer optischer unterschied zum anderen knie)

j1uEcki7x0


also es war ein leichtesres absinken auf das knie, bedeuted ich hab mich etwas aufgefangen bin so in die volle beuge des knies und dann auf die kniescheibe, das wars. danach hab eich es wahrscheinlich im anschluss etwas übertrieben und bin durchs fotografieren immer wieder in die starcke beuge und bin auch auf der kniescheibe rumgerutscht, hört sich jetzt doof an aber so wars einfach. die komenden tage wurde dann der schmerz bzw. die probleme immer stärker jedoch ohne erkennbare schwellung. geschont habe ich mich in der zeit nicht, bin viel gelaufen trotz schmerzen. der bewegungswinkel war total unterschiedlich, mal war es besser mal weniger weit.

nach 2,5 wochen jedoch hatte sich alles verschlimmert, gerade bezüglich schmerzen, schwellung war etwas da, jedoch so minimal dass man fast nicht zum andren knie unterscheiden konnte, dann folgte aufnahme im KKH wegen röntgen, ohne befund beim röntgen, überweisung zum orthopäden der ein MRT veranlasst hat.

der radiologe lässt sich generell nicht auf große gespräche ein, er hat ir einfach nur erklärt dass kein verschleis, kein meniskus besteht, lediglich eine sichtbare zerrung besteht sowie ein ödem.

heute wie gesagt orthopäde, der mir anhand des bildes erklärte dass der oberschenkelknochen im kniegelenkbereich sichtlich weiß wäre, bedeuted dass eine wassereinlagerung besteht. dass dies von einem trauma komme so wie ich es beschreibe kann er nicht nachvollziehen, da es aus der hocke war. zudem sei dieser teil des knochens nicht in berührung des unmittelbaren traumas befand.... im knie selber gibt es keine wasseransammlung oder ödem....

diagnose nach wie vor morbus ahlbäck....

wobei ich euch jetzt recht verstehe, dass durch das trauma sich im knochen wasser ansammelt? obwohl dieser ja wirklich keineswegs unmittelbar betroffen ist? wie kann das sein?

ich bin hin und her gerissen

fakt ist mein gelenk ist blockert und ich kann es nur noch bedingt bewegen, habe schmerzen beim bewegen.

morbus ahlbeck tritt soweit ich es geesen habe spontan auf, das wäre ja ein sechser im lotto wenn beide ereignisse zusammen passiert wären? denn vorher ging es ja auch, also vor dem (kleinen unfall).... da hatte ich auch ab und an knieschmerzen nach schwerer belastung,...zementsäcke tragen, in die beuge gehen, auf den knien arbeiten (arbeiten am haus renovieren etc.)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH