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Oberarmschaftfraktur+Fallhand nach OP

RHwest hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin der Ben, 22 Jahre alt und ganz neu hier im Forum.

Habe mich hier angemeldet um ein paar nette Ratschläge und Meinungen zu hören.

Kurz zur Vorgeschichte des Unfalls:

Meine Mutter ist in Polen vom Pferd gefallen und hat sich durch den sturz eine Oberarmschaftfraktur zugezogen die auch hier in Deutschland dann zwei Tage später sofort operiert worden ist.

Der Oberarmknochen wurde mit einem Nagel und Schrauben stabilisiert und fixiert.

Ausserdem bekam meine Mutter ein paar Tage später die Diagnose das sie eine Fallhand hätte und der Nerv beschädigt worden ist. Eine genaue Diagnose findet morgen beim Neurologen statt.

Die Operation ist morgen nun 2 Wochen her und meine Mutter merkt kaum Verbesserungen Sie hat immernoch sehr starke schmerzen und kann dadurch Nachts auch nicht schlafen. Sie ist durch die Fallhand und den Schmerzen zur Zeit sehr stark eingeschränkt.

Als Medikamente nimmt Sie zurzeit:

-Celebrex

-Novalgin

-Valoron

-Omeprazol

Meine Fragen dies bezüglich wären folgende:

Ab wann kann man mit Verbesserungen rechnen und wann lassen die Schmerzen nach? Im inneren des Arms befinden sich wohl immernoch sehr viele Hämatome.

Was sollte meine Mutter jetzt beachten um die beste und optimalste Genesung der Fallhand und der Fraktur zu erzielen?

Zuhause wird der Arm ständig gekühlt und hoch gelagert. Ist Kälte bei einer Nervenschädigung überhaupt in Ordnung?

Zur Unterstützung hat Sie vom Krankenhaus noch eine Unterarmschiene bekommen um das Handgelenk zu stabilisieren.

Diese Woche hat ausserdem die Physiotherapie angefangen und Zuhause macht Sie regelmäßig eine Elektrostimulation am Arm mit einem Gerät von Sanitas.

Ich bedanke mich schonmal im vorraus für nette und hilfreiche Antworten.

Bis dann

Antworten
Slchnemehhexxe


Zuhause wird der Arm ständig gekühlt und hoch gelagert.

Ständig sollte man nicht kühlen sondern nur intervallmäßig, ein paar Mal am Tag immer 10 bis 15 Min.

Ab wann kann man mit Verbesserungen rechnen und wann lassen die Schmerzen nach? Im inneren des Arms befinden sich wohl immernoch sehr viele Hämatome.

Wie lange das in ihrem Fall dauert kann ich dir nicht sagen, nur dass geschädigte Nerven sehr lange brauchen um sich zu regenerieren.

Ich hatte mal eine OP am Ellenbogen und anschließend taube Finger, mir wurde damals gesagt, dass sich Nerven am Tag 1 mm regenerieren und so war es auch bei mir, nach ca. 10 Monaten war das Gefühl in den Fingern wieder da.

Diese Woche hat ausserdem die Physiotherapie angefangen und Zuhause macht Sie regelmäßig eine Elektrostimulation am Arm mit einem Gerät von Sanitas.

Vielleicht fragst du mal nach Ergotherapie ":/ .

RYwest


Super danke schonmal für die Antworten.

Und um wieviele mm ein Nerv geschädigt ist kann sicherlich der Neurologe sagen? Und somit hat man dann ein ungefähren Anhaltspunkt ab wann man mit Verbesserungen rechnen kann?

u)lst


Im Januar habe ich mir "nur" den Radialis im Oberarm gequetscht und hatte auch die "Fallhand" als Folge.

Bei mir dauerte es 8 Wochen, bis ich die Hand wieder normal gebrauchen konnte, da hilft leider nur Geduld.

A=pyxrena


Lies doch mal da, wobei das nur die allgemeine Theorie ist, die im Einzelfall nicht zutreffen muss. Aber ein paar Anhaltspunkte sind dabei:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Radialisl%C3%A4hmung]]

RDwesxt


Hallo,

Danke euch und was sagt ihr zu den Schmerzen zwei Wochen nach der OP?

Wie lange kann es noch dauern und ist dies üblich nach so einer Operation?

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