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Schulter-Op ja oder nein???

mmietzex42 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben, wer kann mir weiterhelfen. Seit 3 Monaten habe ich schreckliche Schulterschmerzen, bei bestimmten Bewegungen habe ich das Gefühl das etwas reisst oder mir jemand kochendes Wasser über den Arm gießt. na ja, jedenfalls um auf den Punkt zu kommen. Am 11.8.2015 wurde ein Mrt gemacht, das Ergebnis bekam ich bei meinen Orthopäden. Er meinte das in der Sehne ein ganz kleiner Riss wäre und ich sollte mir Schachtelhalmkapseln holen damit die Sehne gestärkt wird und halt zusätzlich Schmerztabletten nehmen und Pysiotherapie machen und das wars. Also habe ich in der Praxis wo das Mrt gemacht wurde angerufen und mir den Bericht schicken lassen, da stand z.B. auch auch das ich eine Schleimbeutelentzündung habe und halt das mit dem Riss. Das mit der Schleimbeutelentzündung hatte mir der Orthopäde gar nicht gesagt, also habe ich mir einen Termin beim Schluterspezialisten geben lassen um eine 2. Meinung einzuholen. Der hat erst mal die Schulter geröngt und einen Ultraschall gemacht. Dabei kam das selbe raus was in dem MRT-Bericht stand. Er sagte das ich nun 2 Möglichkeiten hätte entweder aussitzen und mich mit Schmerztabletten versorgen oder eine Operation, bei einer Op würde er die entzündung wegmachen und den Zwischenraum zwischen der Sehne und dem Gelenk etwas erweitern.Das ganze würde in einer Tagesklinik stattfinden und ich könnte am selben Tag nach Hause. Anschließend müsste ich weiterhin Pysiotherapie machen.

Ich habe aber eine Blutgerinnungsstörung homozygote Gen-V-Mutation mit Faktor 8 d.h. da ich schon einige Thrombosen hatte muss ich nun lebenslang Xarelto 20 mg. einnehmen. Der Schulterdoc meinte ich muss sie 14 Tage vorher absetzen und dann heparinspritzen setzen dann passiert da nichts. Ich habe in der Uni meinen Arzt angerufen und der sagte 48 Stunden vorher reicht und am nächsten Tag wieder nehmen da ich keine Op habe in der ich ein paar Tage liegen sondern gleich wieder aufstehen kann....ok das wäre geklärt...ich habe aber schreckliche Angst vor der Schulter-op weil ich in verschiedenen Foren nichts gutes darüber gelesen habe. Wer von euch hat so eine Op schon mal machen lassen? Wie war es hinterher?

Ich weiß ich habe jetzt sehr viel geschrieben aber ich denke es ist wichtig alles zu schreiben

ich danke euch schon mal im vorraus.

Antworten
EIhemalig`er N&utzer (#3]25731)


Warum probierst du es nicht erst mal konservativ, hast du ja scheinbar noch nicht gemacht. Operieren kann man immer noch und die Nachbahndlung nach einer Schulter OP ist auch nocht ohne und erfordert ebenso Zeit und Geduld

E1hemaKliger NuEtzer Q(#4694x85)


Lass Dich bloß nicht vorschnell operieren. Ein echter Schulterspezialist hätte niemals sofort eine OP empfohlen oder auch angeboten.

Eine Schleimbeutelentzündung ist Nichts, was man sofort operieren müsste.

Lass die Entzündung abklingen und dann mach Physiotherapie.

Wenn er den Raum unter dem Schulterdach erweitern will muss in der Diagnose auch etwas von Impingement stehen und das bekommt man in den meisten Fällen mit sehr viel Physiotherapie, Eigenübungen und Geduld in den Griff.

S0chmkidtix70


Zumal er doch hoffentlich nicht wirklich "aussitzen" gesagt hat?

Ich würde es erst einmal konservativ versuchen...Also mit gezielter Physiotherapie, entzündungshemmenden Schmerzmitteln etc.

Ich bin auch schon an beiden Schultern operiert worden wegen gerissener Sehnen. Die Nachbehandlung ist sehr langwierig, eine Entzündung kann ja auch nicht einfach "rausoperiert" werden. Ich würde mir das gut überlegen, ob Du wirklich gleich diesen Weg gehen möchtest...

Gute Besserung! @:)

S_chnWeehexxe


Ich hatte schon mal eine Schulter-OP li. nach einem Sturz wegen bei der u.a. der Schleimbeutel wegen einer Schleimbeutelentzündung entfernt wurde und ich kann dir sagen, da hast du mind. 6 Wochen noch was davon, in der du auch Schmerzmittel und Physio brauchst.

Heuer hat es mich an der re. Schulter "erwischt", ich hatte Schmerzen bei bestimmten Bewegungen und konnte nachts nicht schlafen. Der Schulterspezialist hat mich zum MRT geschickt und da kam raus, Kalkeinlagerung, Schleimbeutelentzündung und eine Kleinigkeit an einer Sehne, wo er auch meinte, dass es sein könnte dass das auch noch operiert werden müsste. %-|

Da ich eine OP am Fuß vor mir hatte, bei der ich mind. 6 Wochen auf Krücken angewiesen war, habe ich gefragt, ob man da nicht mal eine Spritze Cortison ins Gelenk geben könnte :=o . Er war nicht begeistert, da das Cortison die Sehnen angreift, hat er mir aber dann doch wegen der bevorstehenden Fuß-OP gegeben. Seit dem bin ich schmerzfrei!!!!! :-)

mvietze[4x2


Das mit dem Aussitzen hat er gesagt, weil ich weder Ibuprophen nehmen darf noch Diclofenac gar keine entzündungshemmenden Schmerzmittel. Das kann bei der Einnahme von Xarelto zu inneren Blutungen führen, deshalb hat er aussitzen gesagt. Ich habe auch schon mit der Uni gesprochen die sagen auch das ich keine entzündungshemmenden Medikamente nehmen darf.

Ich war das erste mal wegen meiner Schulter mitte Mai krankgeschrieben und bevor ich damals zum Arzt ging hatte ich das schon fast 2 Wochen....also seit Anfang Main mache ich mit der Schulter rum das sind jetzt 4 Monate. Pysiotherpie mache ich jetzt seit 2 Monaten jeden 2. Tag und ich habe nicht das Gefühl das es besser wird. Die Schmerzen haben sich jetzt mehr auf den Oberarm verlegt. Nachts werde ich sehr oft wach wegen den Schmerzen obwohl ich 3 mal täglich 500 mg Novaminsulfon (Novalgin) nehme. Ich bin wirklich am Ende und weiß nicht mehr weiter. Heute habe ich wieder einen Termin beim Schulterspezialiten und werde ihn noch mal ansprechen wie er mich beim "aussitzen" unterstützen kann.....ich berichte euch morgen was dabei raus kam.

DForekexn-xx


@ Mietze42

Du schreibst oben: "...oder eine Operation, bei einer Op würde er die Entzündung wegmachen und den Zwischenraum zwischen der Sehne und dem Gelenk etwas erweitern..."

Das wäre die Diagnose: "Impingement". Google da mal danach.

Das hatte ich auch. Konnte den Arm über die Waagerechte nicht mehr nach oben nehmen. Wäscheaufhängen ging z.B. gar nicht.

Habe die OP ambulant machen lassen. Danach ca. 10 mal Krankengymnastik (KG). Konnte den Arm OP und KG zu 100% bewegen und Sport treiben. Keinerlei Beschwerden mehr.

V?is vAnaimi


Die physiotherapeuten die mich nachher behandelt haben, sagten mir, das ich vorher hätte kommen sollen, die haben so hohe chancen bei physiotherapie und ohne op ! Versuch das lieber erstmal denn diese Schulter op ist echt echt schmerzhaft und langwierig. Du musst komplett den arm neu bewegen lernen danach.

EyhemaligerJ NutzYer (y#46x9485)


Die OP beseitigt aber die Ursache nicht, sondern nur die Symptome.

Dir Ursache ist ein muskuläres Ungleichgewicht, meist verbunden mit einer schlechten Körperhaltung.

Erst wenn DAS passt und das Problem Impingement dann trotzdem besteht, kann man an eine OP denken.

Seit Mai ist in Sachen Schulter leider echt keine Zeit und IMMER eine Zweit- oder sogar Drittmeinung einholen.

Nur weil sich der Arzt Schulterspezialist nennt, ist er noch keiner.

Kenne viele, aus verschiedenen Bundesländern, die da ein Lied von singen können und noch mehrmals nachoperiert werden mussten.

V~is Axnimi


Kenne viele, aus verschiedenen Bundesländern, die da ein Lied von singen können und noch mehrmals nachoperiert werden mussten.

und DAS ausserdem! :)z

mKiet`ze42


so ihr lieben, jetzt war ich nochmal bei einem anderen Orthopäden, der sagte auch eine OP wäre unumgänglich zumal ich jetzt in den 4. Monat mit Schmerzen lebe. Die Entzündung ist immer noch da, die Sehne ist angerissen. Er hat mir nur nahegelegt keine Narkosemobilisation machen zu lassen, ich soll das nochmal richtig betonen vor der Op......am 21.09. habe ich OP-Termin

Ehhem^aligxer! N1utzer (w#46948x5)


Musst Du wissen was Du machen lässt. Klar sind die Schmerzen zermürbend. Aber eine Entzündung und eine angerissene Sehne sehe ich als jahrelange Schulterpatientin nicht als OP-Indikation.

Vorallem werden durch die OP nur die Symptome und nicht die Ursache behoben.

Der Oberarmkopf bekommt also dann mehr Platz. Was ihn dann noch höher rutschen lässt und somit beginnt das ganze Spiel von vorne.

Nicht das gekrümmte Schulterdach ist das Problem, sondern die ungleiche Muskulatur. Die Muskulatur die den Oberarmkopf nach unten zieht und zentralisiert muss dringend aufgebaut werden. Dazu kommt Rückenschule. Denn durch eine schlechte Rückenmuskulatur und schlechte Körperhaltung wird dir warscheinlich genau das Selbe wieder passieren.

Ejhemalig{er NKutzerj (#469p48x5)


Haben die Ärzte die Bilder selbst angeschaut oder nur den Befund gelesen? Und was genau soll denn nun bei der OP gemacht werden und welche Sehne ist angeblich angerissen?

EchemaliPger/ N4utze[r 9(#469}485)


ach ja,

Ich habe aber eine Blutgerinnungsstörung homozygote Gen-V-Mutation mit Faktor 8 d.h. da ich schon einige Thrombosen hatte muss ich nun lebenslang Xarelto 20 mg. einnehmen.

DAS ist ein Grund für eine stationäre OP. Damit würde ich das auf keinen Fall ambulant machen lassen. Die Schmerzen nach so einer OP sind die Hölle und du kannst ja einige Schmerzmittel nicht nehmen. Also wenn Du Dich schon operieren lassen willst, dann sei vernünftig und bleibe ein paar Tage stationär.

V"is An}imi


DAS ist ein Grund für eine stationäre OP. Damit würde ich das auf keinen Fall ambulant machen lassen. Die Schmerzen nach so einer OP sind die Hölle und du kannst ja einige Schmerzmittel nicht nehmen.

drei mal hölle und zurück !!

Die mobilisation nimmt übrigens die meiste zeit in anspruch...langwierig eroberst du die kraft in deinem leblosen arm ..langwierig musst du ihn immer mit krankengymnastik behandeln...nach einer stationären mit sofortiger mobilisation ist alles besser... Ne bekannte hat mir das so gesagt, ich selbst hatte ja nur ambulant.

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