» »

Schulter-Op ja oder nein???

S<chm-idtix70


Ich hatte die Schulter OPs ja auch nur stationär und hätte das nicht ambulant haben wollen. Und die Schmerzen waren auch nicht ohne, aber für meinen Begriff aushaltbar. Drei Mal Hölle und zurück kann ich nicht unterschreiben, aber Jeder hat auch ein anderes Schmerzempfinden.

Das mit den Schmerzmitteln stelle ich mir aber auch schwierig vor. Da würde ich auch eine praktikable Lösung haben wollen.

Bezüglich der sofortigen Mobilisation: beim ersten Mal hatte ich gar keine Physio im KH (auf Weisung meines Operateurs), bei den anderen beiden Malen einmal am Tag. Obs das jetzt rausgerissen hat? Ich habe nach den 3 Tagen KH immer sofort den Schulterbewegungsstuhl nach Hause bekommen.

Alles in allem ist das nicht ohne, aber ich habe es nicht bereut und bin im Alltag weitestgehend schmerzfrei und habe keinerlei Bewegungseinschränkungen... :)^

Alles Gute! @:)

Srun:floywer_x73


Klingt von der Beschreibung her nach Impingement... Das Problem ist, dass so ein kleiner Sehnenanriss eine "Verbreiterung" der Sehne bedeutet, d.h. bei etwas engem Schulterdach passt die dann nicht mehr so gut drunter, fasert weiter auf und ist entzündet. Das KANN man operieren, muss man aber nicht.

Ich hatte dieselbe Diagnose (Schleimbeutel, Kalkablagerung, Auffaserung der Sehne, zu enges Schulterdach). Habe es 8 Monate konservativ versucht und dann operieren lassen, weil ich auch danach kaum den Arm auf Brusthöhe heben konnte. Ambulante OP; 48 Stunden Ruhigstellung. Ich konnte nach nur 1x Physio am 5. Tag nach OP den Arm problmlos wie vor Beginn der leidigen Geschichte heben und nach 2 Wochen war's überstanden. Es KANN auch gut gehen, ohen Drama und Nachoperationen und und und. Meine SChleimbeutelentzündung war übrigens zum OP-Zeitpunkt weg und auch ein Teil des Kalkes hatte sich selber abgebaut. Die Sehne wurde geglättet (war sehr aufgefasert) und es wurde 1cm Knochen vom Schulterdach abgeschliffen. Wie mein Chirrug sagte: Solange nicht Bänder/Sehnen genäht und fixiert werden, sollte es bei einem erfahrenren Operateur keine langwierige Sache sein. Glättung und Knochen wegfräsen sind nix Gravierendes.

Ich habe seit der OP (4 Jahre her) übrigens NULL Probleme mehr. Also nix mit "Symptombekämpfung, aber Ursache bleibt".

Und die Schmerzen sind mir selbst vom Anästhesisten als "stärker als beim Knie, deswegen behalten wir Sie einige Stunden hier" angekündigt worden. Ich kann dazu nur sagen: Ich habe die Drainage in der ersten Nacht gespürt und es stach gelegentlich. Als die am nächsten Tag raus war, bleib nur Wundschmerz. Bei einer Arthroskopie ist der nicht allzu heftig. Ich bin scmerzmitteltechnisch mit Mitteln aus dem Bereich Paracetamol, Diclofenac und in der ersten Nacht Novalgin rausgekommen.

Ergänzen sollte ich, dass ich zu dem Zeitpunkt über 10 Knie-OP's hinter mir hatte und somit OP-Erfahrung = weniger ängstlich und wissend, dass Schmerzen auftreten, man die aber a) bekämnfen und b) den Restscmerz aushalten kann, weil das auch vergeht.

S_unfl[o=we,r_73


Schulterbewegungsstuhl hatte ich nicht. Nach der Ruhigstellung 2-3x pro Woche Physio und halt täglich Übungen zu Hause. Aber auch hier: Ich war erfahrene Gelenks-OP-Patientin mit einerm jahrelangen Stamm-Physio, einigem Wissen und halt auch der Disziplin bei der Physio (da heißt es durchaus mal Zähne zusammenbeißen, denn es tut weh und ist kein Streicheln).

S}chm1idtMi7x0


Ich hatte den Stuhl auch nur, weil mein Arm 6 Wochen ruhig gestellt war und in der Zeit nur passiv bewegt werden durfte.

Trotzdem war die Beweglichkeit dann relativ schnell wieder da, aber das lief laut meinem Arzt auch gut bei mir... :-D

S9chne<ehIexxe


Mein Mann hatte auch so einen Schulterbewegungsstuhl und ich denke das war damals sicher gut, denn 2-3 mal pro Woche Physio sind nicht gerade effektiv :(v , überhaupt wenn die Schulter 6 Wochen ruhiggestellt ist und nur geführte Bewegungen erlaubt sind. Leider übernimmt nicht mal die private Krankenversicherung die vollen Kosten für mehrere Wochen für den Stuhl, das wird das Problem sein. ":/

S@cphm/idtxi70


Das stimmt so auch nicht...Meine Kasse (gesetzliche BKK) hat mir den Stuhl jeweils 8 Wochen bezahlt...

Ich weiß aber, dass es auch Kassen gibt, die den gar nicht bezahlen.

E&hemaligger NutzeQr (r#4694x85)


Also ich hatte bei mehreren Schulterop's (SLAP Läsion, Bankarläsion, Kapselshift, etc) nie diesen Bewegungsstuhl. Der kann unter Umständen auch kontraproduktiv sein.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH