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Strecksehne im Daumen durchgeschnitten

Ziwill}ingfrxau69 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mir gestern ganz blöde mit einem funkelnagelneuen Messer von vorne in den Daumen geschnitten. Die Wunde wurde im Krankenhaus geklebt. Im Laufe des Tages ist mir dann aufgefallen, dass ich den Daumen nicht mehr so strecken kann wie vorher. Also war ich wieder im Krankenhaus. Es sieht jetzt so aus, dass meine Strecksehne verletzt ist. Der Chirug wollte die geklebte Wunde aber wegen der Infektionsgefahr nicht mehr aufmachen und wir haben uns darauf geeinigt, in 14 Tagen wieder zu sprechen, wenn die Wunde abgeheilt ist. Wenn dann mein Daumen nicht besser geworden ist und mich das Ganze stört, müßte man den Daumen wieder aufschneiden und die Sehne nähen.

Hat das jemand schon hinter sich und kann mir sagen, wie lang ich dann eingeschränkt wäre? Wenn ich mir meinen Daumen so anschaue, glaube ich nicht, dass ich mit dieser momentanen Bewegungseinschränkung glücklich werde. Ich kann das Daumenendglied momentan nicht mehr strecken. Greifen ist kein Problem.

Ich möchte aber auch nicht 4-6 Wochen auf der Arbeit ausfallen. Habe mir doch letztes Jahr schon den Fuß gebrochen und einige Zeit gefehlt.

Wenn jemand Erfahrungen dazu hat oder ein wenig gutes Karma rüberschicken kann, bitte immer her damit

Liebe Grüße

Antworten
Ewhema(ligerq Nutzer( (e#469485)


Ich würde nächste Woche zum Handchirurgen gehen und dem das zeigen. Wenn der der Meinung ist, die Sehne ist ab und muss genäht werden, dann lass es zeitnah vom Handchirurgen machen. Wenn man im OP unter sterilen Bediungungen die geklebte Wunde öffnet, ist das kein Problem.

nuickRi-0x1


Hallo Zwillingsfrau

Ich hatte mir vor ein paar Jahren die Strecksehne am Daumen mit einer zerplatzten Glasflasche durchtrennt. Dummerweise bin ich nicht sofort ins Krankenhaus in die Handchirugie gegangen sondern zu einen niedergelassener Chirugen ,der die Wunde nähte.

Konnte allerdings auch nicht greifen ..so wie es bei dir der Fall ist.

Das ganze hat mich so zurück geworfen,das ich dir nur den Rat geben kann in die Handchirugie zu gehen.

Nachdem mir die Fäden gezogen wurde hat der Arzt gemerkt ...er glaubte mir nämlich nicht,das ich meinen Daumen gar nicht mehr bewegen kann....die Hand wurde bis zur OP erst mal eingegipst....insgesamt hatte ich somit 12 Wochen Gips ....bei mir ist die Sehne ,durch die vorerst falsche Behandlung, ins Handgelenk gerutscht.

Ich hoffe das es bei dir netter ausgeht...ich drücke dir in allem Falle

die Daumen

Alles gute für dich

Z5willin%gfrauK6x9


Das Lustige ist ja, ich war hier in der BG-Unfallklinik, die eine eigene Abteilung für Handchirurgie hat. Der zweite Arzt hat auch ganz komisch reagiert, als ich da gestern Nachmittag noch einmal Mal aufgetaucht bin. "Sie sind also hierhingekommen, weil Sie der Meinung sind, dass meine Kollegin heute morgen ihre Sehnendurchtrennung nicht diagnostiziert hat. Nichts anderes tun Sie nämlich damit, wenn Sie jetzt behaupten, dass Sie ihren Daumen nicht mehr korrekt strecken können." Mit diesen Worten hat er mich begrüßt.

wRinteerson?ne 0x1


Mach dir nichts aus blöden Bemerkungen, denn du hast ja dann den Schaden.

Ich hatte mir mal einen knöchernen Strecksehnenabriss zugeszogen. Da wurde der Finger erst 6 Wochen still gelegt durch eine Schiene...der Knochen sollte heilen.

Danach konnte ich den Finger nicht mehr beugen. War total doof, ich blieb überall hängen und konnte nicht gut zugreifen.

Habe dann ewig Ergotherapie bekommen....bis ich in eine Spezialklinik für Handchirurgie gefahren bin. Erst dort hat man festgestelt, dass die Beugersehne durch die lange Ruhigstellung angewachsen war. Das dies bei mir hier weder im KH noch bei den anderen Ärzten keiner diagnostizieren konnte, war schon arg falsch.

Nach der Hand OP war ich glaube nur 2 Wochen krank geschrieben, die Wunde verheilte sehr schnell und alles war wieder paletti.

Man hatte bei der OP die Sehne komplett freilegen müssen, also vom Finger über die gesamte Handinnenfläche bis zum Handgelenk.

ZXwilli)ngfraxu69


Nachtrag von mir: nach drei Tagen Herumtelefonieren war ich heute in einer Klinik in einer Nachbarstadt. Die Unfallchirurgin wollte mich sofort auf den OP-Tisch legen, mir den Arm betäuben und die Sehne nähen. Da ich aber mit dem Auto da war und auch erst die Betreuung meiner Tochter organisieren mußte, haben wir uns auf Freitag geeinigt. Solange habe ich jetzt eine Gipsschiene.

Ich bin auf die Unfallklinik von Samstag stinksauer. Haben ein Bereitschaftsteam, das Rund um die Uhr für abgerissene Hände und Finger zur Verfügung steht und rühmen sich für ihre tolle Handchirurgie. Und bei mir kleben sie die Schnittwunde zu ohne meine kaputte Sehne zu registrieren. Und der zweite Arzt läßt mich mit durchgehackter Sehne und Pflaster auf dem Daumen nach Hause gehen. >:(

Wenn ich jetzt garstig wäre, würde ich vermuten, dass sie mich in ein paar Wochen bestimmt gerne stationär zur Sehentransplantation aufnehmen würden. Dann gibt es mehr Geld.

Grrrrrrrr :(v

EShemalig,er vNuJtzeri (#4x69485)


Gut dass es am Freitag gemacht wird. Alles gute für die OP.

Für die BG-Klinik ist das echt ein Armutszeugnis.

S.hojxo


Uff, scheißwiderliche Erfahrung.

Ich weiß nicht, inwieweit es sich lohnt, da den Vorgesetzten der beiden Ärzte, insbesondere des zweiten, oder Ärztekammer oder was auch immer zu informieren? War jedenfalls alles andere als korrekt, ob es nun aus finanziellen Gründen war oder aus anderen.

Zowillin0gfraux69


Hallo,

ich hatte gestern meine OP und jetzt einen mit 9 Stichen vernähten Daumen. Die Sehne hing noch 1mm aneinander. Ich hatte wohl Glück im Unglück, denn wäre sie ganz durchgeschnitten, hätte man das eine Ende wohl im Handgelenk bis Unterarm suchen dürfen. Die Chirurgin :[] hätte mich dann mit einem Oberarmgips entlassen :-o

Ich bin echt angefressen in punkto Unfallklinik. Die haben mich mit Miniverband bzw. Pflaster gehen lassen. Ich habe die Hand ja auch demnach noch weiterbenutzt und es wäre doch nur eine Frage der Zeit gewesen, dass der 1mm Sehne auch weg gewesen wäre.

Übrigens tut das Ganze echt fies weh. Ich überlege gerade wieder, ob ich nicht doch eine Schmerztablette nehmen soll. Dagegen war mein gebrochener Mittelfuss im vergangenen Jahr ein Klax.

Sobald es mir besser geht, schreibe ich eine böse Mail ans Krankenhaus und setze die Krankenkasse in cc: Ich glaube zwar nicht, dass dabei etwas herumkommt, aber vielleicht haben sie durch mich dann wenigstens nervigen Papierkram an der Backe. ]:D

Vielen Dank an alle, die mir hier geantwortet haben

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