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Wie kann ich die Hüft-OP so lange wie möglich hinauszögern?

s[portZskapnonexLB hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe vor 2 Jahren erfahren (mit 14), dass ich eine beidseitige mittelschwere Hüftdysplasie habe. Links ist sie schlimmer als rechts. Vor 1,5 Jahren wurde ein Rotations-MRT von meinen Hüften und Beckenknochen gemacht, das gezeigt hat, dass mein Fall im Grenzbereich liegt. D.h. man muss die Situation beobachten und bei auftretenden Schmerzen operieren. Seit ca. einem Jahr habe ich des öfteren Schmerzen an der Seite und in der Leiste bei Belastung (z.B. beim Basketball). Außerdem habe ich immer öfter Rückenschmerzen (v.a. nach dem Bücken beim Aufstehen), die sich kurz aber stark und ziehend äußern, jedoch wieß ich nicht, ob diese mit meiner Hüftdysplasie zusammenhängen.

In einem halben Jahr steht eine Röntenkontrolle an, leider kann bzw. will ich auch nicht zum Arzt. Meine kleine Schwester ist seit knapp 5 Jahren schwer krank und kein Arzt kann helfen. Nun ist sie im Hamburger Krankenhaus, um sich durchchecken zu lassen. Deshalb möchte ich meine Eltern nicht auch noch mit meinen Problemen belasten.

Ich bin jetzt in der J1 und habe Sport als Neigungsfach gewählt. Nun möchte ich natürlich in Sport auch Abitur in 2 Jahren machen, das geht mit Schmerzen aber nur schwer. Natürlich stellt sich für mich die Frage, inwieweit ich den Verlauf der Schmerzen verhindern bzw. verlangsamen kann?! Laut drei Ärzten bringen Physiotherapie und Einlagen (trage ich schon seit ca. 6 Jahren) nichts mehr. Ich möchte aber unbedingt später auch Sport studieren und die Operation so weit hinausschieben wie möglich!

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir eventuell weiterhelfen?! ??? Liebe Grüße, sportskanoneLB

(Ich bin neu hier und habe kein passendes Forum für mein Problem gefunden, also habe ich ein neues eröffnet.)

Antworten
Uise*r73x948


Wenn's wehtut, hat das schon seinen Grund. Wenn du operierert werden musst, musst du das akzeptieren. Haste schonmal auf Fehlhaltungen / Muskuläre Dysbalancen checken lassen, die dadurch evt entstanden sind oder das Problem verschlimemrn?

s_pjortskaznonexLB


Ich habe durch die Hüftdysplasie x-Beine bekommen und leide an Knick-Plattfüße (der Arzt meinte, dass, wenn man die Fehlstellung operieren würde, keinen Sinn macht, da dadurch die Ursache nicht behoben sei), aber keine Skoliose. Des öfteren leide ich unter starken Verspannungen (Rücken, Hals und Schultern), aber ich weiß nicht, ob das damit zusammenhängt. Meine Knie machen mir nur leichte Probleme, die ich durch Bandagen beheben kann.

Ich möchte halt die OP so lang wie möglich hinauszögern, weil diese sehr groß ist (3-fache Beckenumstellung). Außerdem bin ich mind. ein halbes Jahr auf Hilfe angewiesen und falle meinen Eltern zur Last. Des weiteren ist die Ausfallzeit sehr lang und da ich die J1 dieses Schuljahr wiederhole, weil ich letztes Jahr zu oft gefehlt habe (psychosomatische Symptome wegen den Problemen mit meiner Schwester, die ich inzwischen aber wieder im Griff habe) und weil ich auch zu faul zum Lernen war, möchte ich nicht nochmal wiederholen müssen. Außerdem findet meine Mutter die OP zu risikoreich und sagt, ich soll sie so lang wie möglich hinauszögern (sie ist Physiotherapeutin und weiß, wie der Heilungsverlauf ist und wie so eine OP abläuft).

Das einzige, was ich will, ist, dass ich die Schmerzen so lange wie möglich hinauszögere, aber trotzdem noch Arthrose verhindere.

U"ser7G39x48


Besprich das doch mal mit der Schule. Vlt kannst du ja den Sport ein Jahr nach der OP anfangen nachzuholen und bis dahin glänzt du z.B. mit Vorträgen über Sporttheorie (bon so auch verletzt auf 14 Punkte gekommen :-D). Denn je länger du das rauszögerst, desto länger hast du was davon!

C'heGvyladxy


Bei uns im Krankenhaus ist man auf Hüfte spezialisiert. Der Chefarzt dort ist ein Spezialist bei 3-fach Beckenstenose. Ich würde mir einen Termin beim Spezialisten holen und dann hören. Vielleicht hat der noch ganz andere Ideen.

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