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Impingement Stoßwellentherapie?

SoheerQad7x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit knapp einem Jahr schlage ich mich mit einem Impingement der li. Schulter rum.

Es war mal besser, mal schlechter. Hab einiges an KG gemacht und trainiert aber irgendwie war es nie wirklich weg.

Die letzten Wochen hat es sich deutlich verschlimmert. Somit war ich im MRT.

Diagnosen: Periathritis humeroscapularis calcarea, Impingement mit Teilruptur der Rotatorenmanschette sowie Bursitis subacromialis.

Jetzt hab ich mir zwei Meinungen eingeholt. Beide sind der Meinung das man da so nichts mehr dran machen kann und sind für operieren. Die Sehne soll so bleiben wie sie ist (da nur ein kleiner Teil abgerissen ist) aber der Kalk soll weg und der Raum vergrößert werden.

Jetzt hab ich im I-Net was über die Stoßwellentherapie gelesen. Das hat mir natürlich keiner vorgeschlagen. Wäre das nicht auch eine Option bevor man operiert oder geht das bei einem Anriss nicht?

Danke und Grüße

Sheera

Antworten
Skchm;idxti70


Ob die Stoßwelle der angeschlagenen Sehne was tut, weiß ich gar nicht. Für den Kalk wäre es sicher eine Option. Allerdings ist die Stoßwelle auch keine Kassenleistung und die Frage ist, ob das alleine ausreicht. Meist wird ja auch der entzündete Schleimbeutel entfernt.

Sprich doch Einen der Ärzte noch einmal drauf an.

Ssheebra7x6


Ja, das die Kasse es nicht zahlt weiß ich. Wäre mir dann aber egal wenn ich es so in den Griff kriegen würde. Es wundert mich halt, das es keiner von beiden auch nur in Erwägung gezogen hat und dann bin ich auf das hier gestoßen:

Wann darf eine Stoßwellentherapie nicht angewendet werden?

Die Stoßwellentherapie ist ausgeschlossen bei

Gerinnungsstörungen

Bösartige Tumorleiden

Akuten Entzündungen im Behandlungsgebiet

Schwangerschaft

Große Nerven- oder Gefäßstränge im Behandlungsgebiet

Auch wenn in oder hinter der Behandlungsregion Lungengewebe liegt, ist die Anwendung der Stoßwellentherapie ausgeschlossen. Für die Schulterverkalkung bildet zudem ein Riss der Rotatorenmanschette ein Ausschlusskriterium.

Auszug von dieser Seite hier:

[[http://gelenk-klinik.de/konservative-therapie/physikalische-therapie/stosswellentherapie-eswt-regeneriert-knochen-und-gewebe.html]]

****

SYchm*idtxi70


Na, dann besteht vielleicht durchaus weitere Verletzungsgefahr für die Sehne und dann würde eventuell doch eine Naht notwendig werden, was dann sehr langwierig ist.

Aber sprich doch Deinen Arzt darauf noch einmal an. Wenn es der Arzt ist, der Dich erst mit Physiotherapie versorgt hat, scheint ja die operative Therapie nicht zwingend gleich im Vordergrund zu stehen.

HTyvperixon


Hi

Diagnosen: Periathritis humeroscapularis calcarea, Impingement mit Teilruptur der Rotatorenmanschette sowie Bursitis subacromialis.

Das sieht wirklich nicht gut aus und mit Physiotherapie kann man da nicht mehr viel bessern. Man kann schmerzlindernd arbeiten z.B. mit Elektrotherapie oder Wärme/Kälteanwendungen.

Die Sehne soll so bleiben wie sie ist (da nur ein kleiner Teil abgerissen ist) aber der Kalk soll weg und der Raum vergrößert werden.

Genau, man versucht den Kalk zu entfernen und den Raum zwischen Oberarmkopf und Schulterdach ( Subacromialer Raum) zu erweitern damit die Sehnen auch mehr Platz haben. Den entzündeten Schleimbeutel wird man vermutlich entfernen.

Jetzt hab ich im I-Net was über die Stoßwellentherapie gelesen. Das hat mir natürlich keiner vorgeschlagen. Wäre das nicht auch eine Option bevor man operiert oder geht das bei einem Anriss nicht?

Ich sehe es so, man kann es versuchen, aber es würde nicht wirklich das Problem lösen. Auch wenn man es schafft das Kalkdepot damit zu zertrümmern und aufzulösen, so bleibt die Raumenge weiter bestehen sowie die Schleimbeutelentzündung und auch der Sehnenanriss.

Für die angerissene und entzündetet Sehne ist der Raum ja zu eng zw Kopf und Schulterdach. Die Sehne ist angerissen, entzündet und vermutlich auch geschwollen, ebenso wie der Schleimbeutel.

Der Sehnengleitraum hat zu wenig Platz.

Versuchen kannst du es mit der Stoßwellentherapie, aber ich würde das erst mit dem Arzt nochmal besprechen und auch die Situation der Sehne, des Sehnengleitraumes und den Zustand des Schleimbeutels nochmal beleuchten und davon die Stoßwellenth. abhängig machen.

Gruss

EChemalsiger 8Nutzer (#46P9485x)


Die Frage ist ja eher, WARUM ist der Raum zu eng?

In den allermeisten Fällen liegt ein muskuläres Ungleichgewicht vor. Häufig kommt ein Impingement der Schulter bei Schreibtischtätern oder bei Werfern vor.

Bevor das Ungleichgewicht, falls vorhanden, nicht behoben ist, wird die OP nur kurzfristigen Erfolg haben, da ja der Oberarmkopf wieder nach oben rutscht und somit bei jeder Bewegung die Rotatorenmanschette gegen das Acromion drückt.

Auch ist dann die Gefahr einer leichten Instabilität gegeben.

S#heXera;76


Erstmal danke für die Rückmeldungen. In den letzten drei Wochen hat sich noch einiges getan, deshalb hab ich mich erstmal nicht mehr gemeldet.

Also, die Stoßwellentherapie scheint nicht viel Sinn zu machen in meinem Fall. Es kann zwar klappen das der Kalk zertrümmert wird aber die Stücke dann so groß sind das ich noch weniger bewegen kann. Somit fällt das weg.

Ich muss auch sagen, die letzten Wochen waren so schlimm was die Schmerzen angeht :(v , ich bin froh wenn es nächste Woche gemacht wurde. Ich vermute sogar das es noch mehr abgerissen ist da die Beschwerden nochmal deutlich zugenommen haben.

Drückt mir die Daumen das alles klappt.

Gruß Sheera

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