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Folgeschäden nach Polytrauma / richtige Diagnose?

c]hioll4Qevexr hat die Diskussion gestartet


Hallo,

da die Ärzteschaft mit meinem Fall offensichtlich überfordert zu sein scheint, versuche ich nun auf diesem Weg mein Glück.

Um meine aktuelle Situation richtig darlegen zu können, muss ich etwas weiter ausholen.

Im August letzten Jahres hatte ich einen schweren Motorradunfall mit diversen Verletzungen, unter anderem eine Luxation des linken Hüftgelenks, welche aufgrund der Schwere der übrigen Verletzungen erst nach ca. 4 - 6 Stunden offen reponiert wurde. Bei Entlassung in die Reha wurde ich bereits auf die Möglichkeit einer Hüftkopfnekrose im Bereich der Luxation aufmerksam gemacht. Bis zum Ende der Reha im November 2014 und darüber hinaus hatte ich keinerlei Beschwerden in diesem Bereich, erst im Februar diesen Jahres wurde aufgrund eines ziehenden Schmerzes in der linken Leiste ein MRT angefertigt, auf dem sich ein Hüftkopfödem und eine Nekrose (Stadium ARCO II) zeigte. Mehrere Ärzte legten mir daraufhin eine Hüftkopfanbohrung mit zusätzlicher Ilomedintherapie nahe, welche nach einem weiteren MRT und einer deutlichen Verschlechterung der Nekrose im Mai durchgeführt wurde. Daraufhin hielt ich die verordneten 6 Wochen Vollentlastung und 6 Wochen Teilbelastung 20kg penibel ein, danach konnte ich wieder vollkommen schmerzfrei gehen.

Vor einem Monat stellten sich bei leichter körperlicher Arbeit im Garten erneut Schmerzen im linken Adduktorenbereich ein, welche nach zwei Tagen nach einem starken "Knacken" bzw. "Splittergeräusch" in den mittleren Oberschenkel "wanderten". Wenn ich meinen linken Fuß belaste, schmerzt es genau an dieser Stelle, bei der anschließenden Entlastung schmerzt vor allem der vordere Unterschenkel.

Aufgrund dieser Begebenheiten ließ ich ein neues MRT anfertigen, auf welchem sich zeigte, dass die Hüftkopfnekrose weitestgehend abgeheilt ist und sich keine Anhaltspunkte für eine erneute Nekrose finden ließen. Allerdings zeigte sich am Oberschenkel ein weißer Fleck, welcher nach außen hin unregelmäßig und schwächer wird, sowie eine Weißfärbung des Knochens in diesem Bereich.

Die Diagnose, welche von mehreren Ärzten gestellt wurde, lautete Osteomyelitis im Bereich des Bohrkanals, was auch mit den Schmerzen zusammenpassen würde. Also wurde ich sofort in das hiesige Krankenhaus eingewiesen, wo von einer schweren OP die Rede war, bei welcher der komplette Oberschenkel von oben und seitlich aufgebohrt wird. Am angeblichen OP-Termin wurde ich vom Chefarzt informiert, dass der CRP-Wert in meinem Blut völlig normal sei und somit eine Osteomyelitis ausgeschlossen werden kann. Da auch meine Temperatur bei 36,7°C lag, wurde ich noch am selben Tag mit dem Rat entlassen, ich solle das Bein doch nun dauerhaft mit Unterarmgehstützen entlasten. Eine Diagnose konnte nicht gestellt werden.

Deshalb nun meine Frage, gibt es hier jemanden mit ähnlicher Erkrankung oder kann mir jemand seine Vermutung darlegen, was zu den genannten Schmerzen führt? Es quält sehr, nicht zu wissen was einem fehlt, besonders, da ich durch die inzwischen sehr starken Schmerzen erheblich eingeschränkt bin.

Liebe Grüße

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