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Osteochondrosis Dissecans am rechten Talus

A k~ina280%9 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Vielleicht gibt es Gleichgesinnte, der diese blöde "Krankheit" auch hat.

Zu mir:

Ende April 2015 hatte ich starke Schmerzen am rechten Sprunggelenk. Bin dann auch direkt einmal zum Arzt gegangen, der dann durchs röntgen feststellte, dass ich diesen Mist im Sprunggelenk habe. Auch das MRT stellte fest, dass dieses Knochenstück nicht mehr durchblutet wurde (Stadium 3-4). Mir wurde eine OP angeraten, die dann auch am 10. Juni diesen Jahres vollzogen wurde. Nach 6 Wochen ohne Belastung und 6 Wochen Teilbelastung 20 kg mit Krankengymnastik, konnte ich dann Anfang September 2015 wieder die Belastung steigern. Seit Ende September war ich ohne Gehhilfen dann unterwegs. Heute hatte ich ein Wiedervorstellungstermin bei dem Chefarzt in der Klinik, wo ich das operiert haben ließ. Da ich seit der Vollbelastung wieder extreme Schmerzen habe beim Laufen (längeres Laufen und nach 10 Minuten Ruhigstellung), hat er mir wieder für die nächsten drei Wochen zurückgestuft zur Teilbelastung 50 kg mit Gehhilfen.

Es ist sooo deprimierend. Ich hatte eigentlich mir vorgestellt, dass ich nächste Woche mit der Wiedereingliederung anfangen kann bei der Arbeit. Das wird nun nichts. Ich könnte echt heulen und ärgere mich langsam darüber, dass ich das überhaupt machen ließ.

Hat jemand auch Erfahrungen diesbezüglich?

Liebe Grüße

Antworten
P@ongxo


Wie ist das Ganze operativ versorgt worden? Welche OP-Technik?

A&kitnam2809


Bei mir wurde eine Arthroskopie, Arthrotomie und AMIC (so steht es im Entlassungsbericht drin) gemacht.

Sprich: Knochenstück raus, paar cm höher Knochen entnommen und da wieder eingepflanzt.

Pyongxo


Diese Vorgehensweise ist korrekt. Es wird ...einfach gesagt..ein Kollagengerüst auf den Knorpeldefekt aufgebracht.

Dieses Gerüst sorgt dafür, dass der Körper darauf wieder eigenen Knochen, bzw. Knorpel aufbaut und den Defekt ausfüllt.

Es gibt postoperativ ein klar geregeltes Rehaprogramm, welches strikt eingehalten werden muss, dazu kann ich allerdings wenig sagen..mir ist aber die Operationsmethode bekannt.

Hört sich bei dir soweit alles normal an, wenn trotzdem noch starke Schmerzen bestehen, muss geschaut werden, ob es Probleme mit der Einheilung des Knorpels gibt.

Ist ein Rö.-Bild gemacht worden? Was sagt der behandelndse Arzt, was ist die Ursache? Ist die schon klar?

Apkina2F809


Das letzte Röntgenbild wurde Anfang September gemacht. Da hat man gesehen, dass der Knochen an der Außenseite angewachsen war, jedoch noch nicht innen. Innen sollte das mit der Vollbelastung anwachsen. Mich wundert das, dass gestern keins gemacht worden ist.

Der Chefarzt sagte gestern was von Gewebe und Sehnen, die die Schmerzen angeblich verursachen. In drei Wochen soll ich wieder vorsprechen dort.

Ptonrgo


Der Chefarzt will nochmals Zeit gewinnen. Warte nochmal 3 Wochen. Dann erneut ein Rö.-Bild machen. Hab geduld. Sowas dauert.

Adkin:a2x809


Ja, das haben bisher auch alle Ärzte gesagt: Geduld haben, das dauert

Das sieht aber die Krankenkasse eher nicht. Die bzw der MDK denkt, dass ich ab 23. wieder voll arbeiten kann.. Der Chefarzt sagte aber auf Nachfrage, dass immer noch eine Arbeitsunfähigkeit besteht. -.-

Deprimierend..

Pnongxo


Das packst du schon!!! :)_

Alles Gute! :)^

P1harJmat2antxe


Hallo,

schön, dass man mit dieser Diagnose nicht alleine ist. Im Sommer diesen Jahres hatte ich eine Weber B Fraktur. Weil die Beschwerden so stark sind, wird bald ein Teil des Metalls vorzeitig raus genommen und in einem CT wurde bei mir auch eine OCD Stadium IV festgestellt.

Mir hat man gesagt,dass man was vom Knie dafür nimmt. Wie nennt man denn diese Methode?

A3kinMa2)8x09


Hallo, sorry, dass ich so lange nicht geschrieben habe :/

Aber wie sich das nennt, wenn ein Stück aus dem Knie entfernt wird, weiß ich leider nicht :(

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück und eine gute Besserung.

Bei mit geht es nun wieder bergauf. Nächste Woche, genau 5 Monate nach der OP werde ich endlich mit der Wiedereingliederung anfangen. 2 Wochen je 4 Stunden am Tag, dann soll es wohl wieder in den Alltag wieder zurückgehen. Ich bin gespannt.

P%hartmata#nte


Hallo!

Ich war heute in dem Krankenhaus wo ich bisher immer operiert wurde. Allerdings bin ich wütend, empört, sauer .......die Liste ist lang. Heute sollte mir endlich der OP Termin für die OCD Stadium IV mitgeteilt werden. Das kam dabei raus:

Ich bin mit der dortigen Behandlung heute absolut nicht zufrieden gewesen. Ich habe mich keineswegs gut beraten und behandelt gefühlt. Unter diesen Umständen bin ich nicht mehr bereit mich dort weiter behandeln zu lassen. Nähere Einzelheiten dazu folgen noch.

Zuerst wurde die Beweglichkeit meines Fusses überprüft, die noch immer nicht möglich ist was auch dem Oberarzt auffiel. Ich habe ihm gesagt, dass ich nach dem Unfall KG hatte und das ja auch schon ein Teil des Metalls entfernt wurde. Des Weiteren habe ich ihm auch von der OD Stadium IV erzählt. Der Oberarzt schien sehr desinteressiert und deutete schon an, dass er die OP nicht vorzeitig machen möchte. Es folgte daraufhin eine Rö- Kontrolle von meinem Sprunggelenk.

Als ich damit fertig war und erneut das Gespräch mit dem Oberarzt hatte, bestätigte sich meine Vermutung. Die geplante OP wird erstmal nicht stattfinden. Er müsse das noch mal mit seinen Kollegen besprechen und ich solle noch mal in die Sprechstunde kommen. Vor allem meinte er auch, dass ich ohne Unterarmgehstützen und ohne Vacoped Schuh laufen solle. Ich habe das zwischendurch immer wieder mal ausprobiert und es geht einfach nicht. Die Schmerzen und diese Gelenksperre, die ich schon lange habe, machen es unmöglich. Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich dort nicht weiter behandeln lasse. Als ich dem Oberarzt sagte das ich doch diese starken Schmerzen habe, den Fuss noch immer nicht richtig bewegen kann und ich mir das doch nicht einbilde, kam von ihm nur ein leises ,, Na ja." Da war ich einfach nur fassungslos und sprachlos zugleich. Wie kann er sich so dazu äußern?

Wütend, Empört und Fassungslos habe ich dann das Krankenhaus verlassen. Ich bin mit der dortigen Behandlung absolut nicht zufrieden gewesen. Ich habe mich keineswegs gut beraten und behandelt gefühlt. Ich wurde überhaupt nicht ernst genommen mit meinem Problem und meinen Schmerzen. Auch ich möchte irgendwann mal zur Ruhe kommen und keine Schmerzen mehr haben. Immer wieder habe ich dem Arzt geschildert, welche Schwierigkeiten und Schmerzen ich habe, aber es folgte daraufhin keine Reaktion. Im Gegenteil.

Ich habe noch immer diese anhaltenden Schmerzen in meinem Sprunggelenk. Es sind entweder so anhaltende oder stechende Schmerzen. Die Bewegungseinschränkung habe ich auch noch immer; gerade bei der Beugung. Es ist nach wie vor NICHT möglich ! Es fühlt sich noch immer wie eine Sperre im Gelenk an.

Alternativ habe ich heute in der BGU angerufen. Dort reagierte man mit Verständnis auf meine Situation. Normalerweise würde ich hier den nächsten ,,normalen" Termin erst im Januar 2016 bekommen. Allerdings könnte ich auch schon eher ( eventuell schon diese Woche) einen Termin bekommen, wenn mein Orthopäden/Chirurgen ein kurzes Schreiben dorthin faxt.

Es bringt doch nichts die OP noch weiter nach hinten zu verschieben um sie dann doch irgendwann zu machen. Es würde einfach zu viel Zeit vergehen. Dann ist es doch wirklich besser sie jetzt durchzuführen.

Peha3rmFatIante


Jetzt habe ich auch noch mal in einem anderen Krankenhaus angerufen die auch solche Operationen durchführen. Da könnte ich morgen so hinkommen.

PWharma~txante


Guten Morgen!

Ich habe heute um 16:15 Uhr einen Termin bei dem Chefarzt. Der wird mir sagen, wie es weitergeht. Ob operiert werden soll, oder erst später oder garnicht.

Der Bruch ist wohl gut verheilt. Aber alle sagen, dass es nich nur eine Weber B Fraktur war. In meinem Sprunggelenk war so ziemlich alles kaputt. Auch der Radiologe sagt, dass die OCD nicht besser wird, eher im Gegenteil ..... also schlechter.

Da ich im September eh die Kündigung bekommen habe, macht es in meinen Augen Sinn die Operation zeitnah durchführen zu lassen. Vor allem habe ich Schmerzen.

Hoffentlich kann ich den Chefarzt davon überzeugen .

P<harmaPtaxnte


Hier melde ich mich nach langer Zeit mal wieder zurück....

Im Dezember 2015 wurde noch ein MRT und ein CT gemacht. Da war schon zu sehen, dass es schlimmer geworden ist ( im Vergleich zu September). Ich sollte eine Bewegungsschiene bekommen, die aber dann von der Kasse und dem MDK abgelehnt wurde. Nur nach einer OP wäre es möglich. Bei Physiotherapie das gleiche.

Der Chefarzt ist sich nicht sicher, ob die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung von der OCD kommen, oder nicht doch eventuell von der Fraktur. Aber das war im Juni 2015 .Mmmmhhhhh ??? ? Er hat mir Bedenkzeit gegeben. Aber welche Alternativen habe ich? Schiene und Physio gibt es nicht. Also weiter so rum laufen (obwohl man das nicht laufen nennen kann)?

Also habe ich der OP zugestimmt. Hättest Du das auch gemacht? Sie ist nun am 19.2.2016. Wie lange dauerte sie denn bei Dir (die OP)?

P#harm|a-tanxte


Geplant ist eine OATS , wo Knorpel aus dem Knie entnommen wird und dann ans Sprunggelenk kommt.

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